**Norrköping.** Es gibt Orte im Fußball, die jeder kennt. Ganz oben die glitzernden Regionen Europas, wo Träume geboren und Bonuszahlungen verteilt werden. Ganz unten die Abstiegsplätze, wo das Herz rast und die Nerven aufgebraucht werden.
Und dann gibt es dieses seltsame Gebiet dazwischen.
Ohne Ruhm.
Ohne unmittelbare Gefahr.
Ein Ort, an dem Tabellenplätze wohnen, die in keiner Saisonrückblick-Dokumentation erwähnt werden.
Willkommen im natürlichen Lebensraum von IFK Norrköping.
Das Tabellenmittelfeld.
Jenes sagenumwobene Niemandsland, in dem man weder gefeiert noch bemitleidet wird.
Ein Zustand, der für Außenstehende langweilig wirken mag, für langjährige IFK-Anhänger jedoch längst zur vertrauten Wohnadresse geworden ist.
## Die Kunst, niemanden zu überraschen
Norrköping hat im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt:
Man schafft es regelmäßig, weder völlig zu scheitern noch ernsthaft zu begeistern.
Während andere Vereine dramatische Geschichten schreiben, liefert IFK konsequent die sportliche Version einer Bedienungsanleitung für eine Mikrowelle.
Nützlich.
Vorhanden.
Aber niemand erzählt später begeistert davon.
Die Mannschaft wirkt dabei wie ein Schüler, der ständig die Note Drei schreibt.
Zu gut für Nachhilfe.
Zu schwach für ein Stipendium.
Und genau diese Konsequenz verdient fast schon Respekt.
## Der unsichtbare Verein
Eines der größten Probleme des Tabellenmittelfelds besteht darin, dass man permanent übersehen wird.
Wenn IFK gewinnt, sprechen alle über die Krise des Gegners.
Wenn IFK verliert, sprechen alle über die Stärke des Gegners.
Und wenn IFK unentschieden spielt, spricht überhaupt niemand.
Selbst die Fußballgötter scheinen gelegentlich nachfragen zu müssen, ob Norrköping eigentlich noch anwesend ist.
Das führt zu einer kuriosen Situation:
Der Verein ist groß genug, um Erwartungen zu erzeugen.
Aber nicht erfolgreich genug, um sie dauerhaft zu erfüllen.
Eine Kombination, die etwa so angenehm ist wie eine Mücke im Schlafzimmer.
## Die ewige Hoffnung auf „nächstes Jahr“
In Norrköping gehört der Satz „Nächstes Jahr greifen wir wieder an“ längst zum kulturellen Erbe.
Generationen von Fans haben ihn gehört.
Generationen von Spielern haben ihn
ausgesprochen.
Generationen von Trainern haben ihn überlebt.
Jede Saison beginnt mit vorsichtigem Optimismus.
Nach einigen Wochen wird daraus vorsichtiger Realismus.
Danach entsteht eine Phase professioneller Gleichgültigkeit.
Und am Ende blickt man schon wieder auf die kommende Spielzeit.
Eine bemerkenswert nachhaltige Form des Hoffnungsmanagements.
## Das Mittelfeld als Lebensphilosophie
Andere Klubs wollen immer höher hinaus.
IFK hingegen pflegt eine fast schon zen-buddhistische Beziehung zur Tabelle.
Warum Erster werden, wenn man auch Zehnter sein kann?
Warum von Europa träumen, wenn man stattdessen hervorragende Kenntnisse über sämtliche Tabellenplätze zwischen sieben und zwölf sammeln kann?
Der Verein erforscht diese Regionen inzwischen mit der Gründlichkeit eines Wissenschaftlers.
Kaum jemand kennt die emotionale Landschaft des Mittelfelds besser.
Es ist eine Welt voller Bedeutungslosigkeit.
Und gleichzeitig voller kleiner Dramen.
## Die Fans als letzte große Attraktion
Die eigentliche Sensation des Vereins sind längst nicht mehr die Spieler.
Es sind die Anhänger.
Denn irgendwo zwischen enttäuschten Erwartungen, wechselnden Hoffnungen und regelmäßigem Kopfschütteln hat sich eine Fangemeinde entwickelt, die praktisch unzerstörbar ist.
Diese Menschen fahren durch halb Schweden.
Bei Sonne.
Bei Regen.
Bei Temperaturen, bei denen Pinguine über einen Umzug nach Spanien nachdenken würden.
Und sie tun es immer wieder.
Nicht weil sie Meisterschaften erwarten.
Nicht weil sie europäische Nächte erträumen.
Sondern weil man sich irgendwann mit seinem Schicksal arrangiert.
## Ein Verein in perfekter Balance
Vielleicht ist IFK Norrköping am Ende einfach der ausgewogenste Verein der Liga.
Nicht groß genug für Größenwahn.
Nicht schlecht genug für Katastrophen.
Nicht erfolgreich genug für Dokumentationen.
Nicht erfolglos genug für Tragödien.
Ein Klub, der zuverlässig dort landet, wo fußballerische Aufmerksamkeit stirbt.
Im weiten, ruhigen Niemandsland der Tabelle.
Und während andere Vereine von Titeln, Europa oder Rettungsaktionen sprechen, verfolgt IFK unbeirrt seinen eigenen Weg.
Den Weg der absoluten Durchschnittlichkeit.
Konsequent.
Beharrlich.
Fast schon professionell.
Eine Meisterleistung, die leider mit keinem Pokal ausgezeichnet wird.
**Norrköping.** Es gibt Vereine, die kämpfen um die Meisterschaft. Es gibt Vereine, die kämpfen gegen den Abstieg. Und dann gibt es IFK Norrköping, die heldenhaft gegen jede Form von emotionaler Bindung zur Allsvenskan kämpfen. Mit bemerkenswertem Erfolg.
Nach dem jüngsten Spieltag rangieren die traditionsreichen Ostschweden nur noch auf Platz 10 der Tabelle. Ein Tabellenplatz, der so inspirierend wirkt wie ein verregneter Dienstag auf einem IKEA-Parkplatz. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung: IFK erzielte auswärts gleich **zwei Tore**. Eine Zahl, die im Umfeld des Vereins bereits als offensives Feuerwerk gewertet wird.
Trainer, Mannschaft und Fans feierten die beiden Treffer mit einer Mischung aus Erleichterung und Überraschung. Augenzeugen berichten, man habe zunächst überprüft, ob es sich tatsächlich um reguläre Tore handelte oder lediglich um einen Fehler der Anzeigetafel.
## Bindung zur Liga? Eher eine lockere Bekanntschaft
Die Saison von IFK Norrköping erinnert zunehmend an eine unglückliche Dating-App-Geschichte. Während andere Vereine fest mit der Allsvenskan verbunden erscheinen, wirkt die Beziehung zwischen IFK und der schwedischen Eliteklasse bestenfalls unverbindlich.
"Wir wollen der Liga zeigen, dass wir uns nicht abhängig machen", soll ein Insider erklärt haben. "Andere Teams klammern sich an die oberen Tabellenplätze. Wir bevorzugen emotionale Distanz."
Tatsächlich ist die Bindung an das obere Tabellendrittel inzwischen so schwach ausgeprägt, dass Experten sie nur noch mit hochsensiblen Messgeräten nachweisen können. Während die Spitzenteams Woche für Woche Punkte sammeln, verfolgt Norrköping eine alternative Strategie: die konsequente Erforschung der Tabellenregionen zwischen Platz 8 und 12.
## Konstanz als neues Problem
Besonders beeindruckend ist die Kontinuität, mit der IFK die Inkonstanz pflegt.
Gewinnt die Mannschaft einmal, folgt meist ein Spiel, das den Fans ermöglicht, ihre Erwartungen wieder auf ein gesundes Niveau zurückzuführen. Verliert sie, sorgt man durch kurze Lichtblicke dafür, dass niemand die Hoffnung komplett aufgibt. Dieser raffinierte Wechsel zwischen Optimismus und Ernüchterung gilt inzwischen als Markenzeichen des Vereins.
Ein langjähriger Anhänger beschrieb die Situation treffend:
> "Früher hatten wir Höhen und Tiefen. Heute haben wir hauptsächlich Tiefen mit Panoramablick."
## Offensiver Aufwärtstrend erkannt
Natürlich wäre es unfair, die positiven Entwicklungen zu
ignorieren.
Zwei Auswärtstore sind zweifellos ein Fortschritt. Kritiker merken zwar an, dass zum modernen Fußball gelegentlich auch Punkte gehören, doch solche kleinlichen Details möchte man in Norrköping derzeit nicht überbewerten.
Die Verantwortlichen verweisen stattdessen auf die Statistik:
- Zwei Tore auswärts.
- Keine Null im Angriff.
- Einige gelungene Pässe.
- Mehr Ballkontakte als die Eckfahnen.
Unter diesen Voraussetzungen erscheint Platz 10 beinahe wie eine strategische Meisterleistung.
## Die große Vision
Im Verein denkt man längst langfristig. Während andere Clubs von Europa träumen, konzentriert sich IFK Norrköping auf realistischere Ziele.
Zunächst soll geklärt werden, ob der Tabellenplatz einstellig oder zweistellig sein soll. Anschließend möchte man herausfinden, weshalb Gegner regelmäßig den unangenehmen Ehrgeiz entwickeln, Fußballspiele gewinnen zu wollen.
Danach könnte man über größere Projekte sprechen.
## Fans bleiben erstaunlich widerstandsfähig
Bemerkenswert bleibt die Treue der Anhänger. Die Fans von IFK Norrköping haben über die Jahre eine mentale Robustheit entwickelt, die vermutlich von der schwedischen Armee als Ausbildungsgrundlage geprüft wird.
Sie reisen durch das ganze Land, zahlen Eintritt, kaufen Würstchen für skandinavische Höchstpreise und erleben regelmäßig Darbietungen, die irgendwo zwischen sportlicher Hoffnung und experimenteller Performance-Kunst angesiedelt sind.
Dennoch erscheinen sie Woche für Woche wieder.
Nicht aus Optimismus. Nicht aus Überzeugung.
Sondern vermutlich aus Gewohnheit.
## Fazit
Platz 10 ist kein Weltuntergang. Es ist allerdings auch kein Argument für einen offenen Autokorso. Die zwei Auswärtstore zeigen, dass IFK Norrköping durchaus noch Lebenszeichen sendet.
Allerdings erinnert die gesamte Saison bislang an jemanden, der in einer wichtigen Prüfung stolz verkündet, immerhin seinen Namen richtig geschrieben zu haben.
Die Verbindung zur Allsvenskan besteht weiterhin. Rein technisch betrachtet.
Emotional wirkt sie inzwischen wie eine Fernbeziehung, bei der seit Monaten niemand mehr zurückschreibt.
Und während die Konkurrenz nach Europa blickt, schaut IFK Norrköping konzentriert auf den Rückspiegel, um sicherzugehen, dass die Abstiegsplätze weiterhin einen respektvollen Sicherheitsabstand einhalten.
Ein Ziel, das angesichts der Saisonentwicklung durchaus als ambitioniert gelten darf.
Man muss den Verantwortlichen von IFK Norrköping ein gewisses Gespür für dramaturgische Finesse zugestehen. Welcher gewöhnliche Fußballverein begnügt sich schließlich mit trockenem Tabellenmittelfeld, wenn man die eigene Anhangschaft stattdessen auf eine emotionale Achterbahnfahrt schicken kann, bei der selbst eingefleischten Kirmes-Veteranen das Magenfeuer steigt? Erst bezwingt man in einem Akt atemberaubender Kühnheit den stolzen Tabellenführer ,um sich nur wenige Tage später auswärts mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks fünf Gegentreffer einzufangen. Das nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit – oder schlichtweg reinsten Slapstick.
Es war ein Auftritt, der in die Geschichtsbücher des Vereins eingehen dürfte – wenn auch eher im Kapitel für Realsatire. Wer gehofft hatte, der glanzvolle Triumph gegen den Branchenprimus würde als Katalysator für eine Aufholjagd in der Allsvenskan dienen, wurde mit dem Holzhammer eines Besserweltlichen belehrt. Statt Selbstbewusstsein und spielerischer Reife präsentierte Norrköping auf fremdem Rasen eine Abwehrformation, deren Verteidigungskonzept offensichtlich auf dem Prinzip Hoffnung und höflichem Abstandhalten basierte.
Gleich fünfmal durfte der gegnerische Anhang die Arme zum Jubel hochreißen, während Norrköpings Defensive den Statistenpart in einem gegnerischen Trainingsfilm gab. Begleitendes Geleitschutz-Verhalten statt
kompromissloser Zweikämpfe: Das Abwehrverhalten erinnerte phasenweise an einen Tag der offenen Tür bei einer örtlichen Sparkasse. Man reichte dem Gegner den Ball nicht nur charmant weiter, sondern baute ihm bei der Torausbeute gedanklich noch den roten Teppich bis zum Sechzehner aus. Ein Gegentreffer ist ein Versehen, zwei sind pechbehaftet, aber fünf? Das ist kein Ausrutscher mehr, das ist ein Statement. Ein Statement für den gepflegten Tag des offenen Scheunentors.
Die logische Konsequenz dieses sportlichen Offenbarungseids folgte auf dem Fuß: Der Flug aus den oberen Rängen der Tabelle endete ungebremst auf Platz acht. Ein Mittelfeldplatz, der so grau und reizlos ist wie ein verregneter Novemberdienstag. Platz acht – das ist die sportliche Niemandsland-Garantie, der Ort, an dem Träume von europäischen Pokalnächten sanft entschlafen und man stattdessen rechnen muss, wie viele Punkte noch zum Klassenerhalt fehlen.
Was bleibt also stehen nach dieser denkwürdigen Woche im Leben des IFK Norrköping? Die Erkenntnis, dass dieser Klub eine erstaunliche Konsistenz in seiner Unbeständigkeit an den Tag legt. Man kann den Spitzenreiter bezwingen und im selben Atemzug wie ein Abstiegskandidat auftreten. Das muss man erst einmal hinbekommen. Die Fans dürfen sich zumindest auf eines verlassen: Langweilig wird es in dieser Saison garantiert nicht mehr. Wer braucht schon Titel, wenn er jede Woche aufs Neue das volle Spektrum zwischen Geniestreich und Debakel serviert bekommt?
IFK Norrköping liefert weiterhin Fußball, der so düster ist, dass selbst der schwedische Winter neidisch wird. Ein Sieg gegen den Tabellenführer – ein kurzer, fast schon unheimlicher Lichtblitz – gefolgt von einer Auswärtsniederlage, die so kraftlos war, als hätte die Mannschaft kollektiv beschlossen, dass Bewegung überbewertet ist. Trainer Loewensteinbock versucht, das Ganze zu erklären, doch seine Worte wirken inzwischen wie Durchhalteparolen aus einem Seniorenchor.
Währenddessen sorgt ein Trainerkollege der Liga für die Art von Unterhaltung, die man sonst nur aus medizinischen Fachbüchern kennt: Inkontinenz, demente Aussetzer, und ein genereller Zustand, der nahelegt, dass bald jeder Verein einen eigenen BUFTi braucht, um die Trainerbank überhaupt betriebsfähig zu halten. Die Allsvenskan entwickelt sich zur ersten Liga, in der die Trainer nicht nur Taktiktafeln, sondern auch Notfallwindeln mitführen.
Zwischen den Spielen tauschen die Coaches keine Spielideen mehr aus, sondern Empfehlungen für geriatrische Reformhausprodukte. Ein Trainer soll inzwischen als Handelsvertreter für
„Bio‑Knorpel‑Vital‑Plus“ auftreten – ein Präparat, das angeblich Gelenke stärkt, aber vermutlich eher die Illusion, man könne noch rennen. Andere schwören auf „Senioren‑Power‑Müsli“, das laut Verpackung „Lebensfreude aktiviert“, aber bei Norrköping maximal ein leichtes Zucken im Augenlid auslöst.
Der Sieg gegen den Tabellenführer? Wahrscheinlich ein Unfall. Vielleicht hat jemand versehentlich die Mannschaft mit Hochleistungs‑Koffein versorgt. Das Auswärtsspiel hingegen zeigte wieder das vertraute Bild: ein Team, das sich bewegt wie ein Pflegebett mit kaputten Rollen.
Die Liga ist inzwischen ein groteskes Schauspiel. Trainer, die aussehen, als hätten sie ihre besten Jahre vor drei Jahrzehnten hinter sich. Spieler, die wirken, als hätten sie ihre besten Jahre vor drei Tagen verschlafen. Und mittendrin IFK Norrköping, ein Verein, der zwischen Glanzmomenten und geriatrischer Verzweiflung pendelt.
Wenn das so weitergeht, wird die Allsvenskan bald die erste Liga sein, in der die Trainerbank offiziell als „Pflegestufe 2 – mit sportlicher Zusatzoption“ eingestuft wird.
IFK Norrköping hat nach zwei Niederlagen einen neuen Tiefpunkt erreicht – und die Allsvenskan bedankt sich höflich für das beste Comedy‑Material seit Jahren. Trainer Loewensteinbock versucht weiterhin, aus seiner Mannschaft eine Fußballmannschaft zu formen, doch aktuell erinnert das Team eher an eine Gruppe, die sich versehentlich zum Senioren-Yoga statt zum Ligaspiel angemeldet hat.
Die Spieler bewegen sich mit der Eleganz eines Kühlschranks auf Rollschuhen. Manche wirken, als hätten sie bereits den Antrag auf Sport‑Rente ausgefüllt, andere scheinen sich mitten im Spiel über die Vorzüge eines gepflegten Mittagsschlafs auszutauschen. Ein Verteidiger soll sogar gefragt haben, ob man „die Halbzeit nicht auf 90 Minuten verlängern könne, damit man weniger laufen muss“.
Und dann wären da noch die legendären PayPal‑Gerüchte. Angeblich sollen „Motivationszahlungen“ geflossen sein
– fünf Euro hier, zehn Euro da. Doch statt Einsatz gab es nur Diskussionen darüber, ob man die Zahlung lieber als Freundschaftsüberweisung oder „Dienstleistung: Stehenbleiben“ deklarieren müsse. Ein Spieler soll die Zahlung verweigert haben, weil „Laufen einfach nicht im Budget“ sei.
Trainer Loewensteinbock steht derweil an der Seitenlinie und versucht, seine Mannschaft mit Gesten zu motivieren, die irgendwo zwischen verzweifeltem Dirigenten und Animateur im Ferienclub liegen. Sein Pressing‑Konzept wurde von den Spielern offenbar als Empfehlung für eine neue Atemtechnik missverstanden: tief einatmen, langsam ausatmen, niemals sprinten.
Die Konkurrenz lacht, die Fans weinen, und die Liga fragt sich, ob Norrköping überhaupt noch weiß, dass Fußball ein Laufspiel ist. Wenn das so weitergeht, wird der Klub bald als erster Verein der Welt offiziell in die „Allsvenskan für Bewegungsverweigerer“ aufgenommen.
IFK Norrköping ist mit voller Wucht in die neue Saison gestartet. Nach dem klaren Auftaktsieg hat die Mannschaft von Trainer Loewensteinbock auch am 2. Spieltag beide Partien haushoch gewonnen und damit ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz der Allsvenskan gesendet.
Der neue Coach, erst seit wenigen Wochen im Amt, scheint die Mannschaft bereits spürbar verändert zu haben. Norrköping agierte in beiden Spielen mit beeindruckender Intensität, dominierte die Zweikämpfe und überzeugte mit einer klaren taktischen Handschrift. Besonders das hohe Pressing, das Loewensteinbock angekündigt hatte, griff nun sichtbar: Die Gegner wurden früh unter Druck gesetzt, Fehler provoziert und zu schnellen Ballgewinnen gezwungen.
Auch offensiv zeigte sich der Klub in bestechender Form. Die Angriffsreihe kombinierte präzise, nutzte die Räume konsequent und erzielte
mehrere sehenswerte Treffer. Auffällig war zudem die Einbindung der jungen Spieler, die mutig aufspielten und sich nahtlos in das neue System einfügten.
Die Fans feiern den gelungenen Saisonstart und sprechen bereits von einem „neuen Gesicht“ des Vereins. In den sozialen Medien wird Loewensteinbock für seine klare Linie und die sichtbare Weiterentwicklung gelobt. Die Vereinsführung zeigt sich ebenfalls zufrieden und betont, dass der eingeschlagene Weg langfristig Früchte tragen soll.
Mit zwei deutlichen Siegen aus zwei Spielen steht IFK Norrköping nun an der Spitze der Tabelle. Der Saisonstart könnte kaum besser verlaufen. Doch Loewensteinbock mahnt zur Ruhe: Die kommenden Wochen würden zeigen, wie stabil die Mannschaft wirklich ist. Fest steht: Norrköping hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet und wirkt bereit für größere Aufgaben.
IFK Norrköping hat einen markanten Wechsel an der Seitenlinie vollzogen: Der deutsche Trainer Loewensteinbock übernimmt den Traditionsverein der Allsvenskan. Nach einer Saison voller Unruhe und sportlicher Unbeständigkeit setzt die Vereinsführung auf einen klaren Neuanfang. Loewensteinbock, bekannt für analytische Arbeit und strukturiertes Training, soll die Mannschaft stabilisieren und zurück in die Spitzengruppe führen.
In seiner ersten Stellungnahme betonte der neue Coach, dass er auf kompaktes
Pressing, klare Rollenverteilung und eine konsequente Einbindung der Nachwuchsspieler setzen will. Der Verein sieht darin eine langfristige Strategie, um sportliche Kontinuität und Identität zu stärken.
Die Fans reagieren überwiegend positiv: Viele hoffen, dass Loewensteinbock frische Impulse setzt und die zuletzt fehlende Stabilität zurückkehrt. Der Trainer selbst spricht von einer „spannenden Aufgabe“ und kündigt an, bereits in den kommenden Wochen erste strukturelle Anpassungen vorzunehmen.
Verstehen könnern wir die ganze Aufregung nicht, liegt entweder daran dass wir nicht den intellektuellen Hntergrund besitzen um die wortgewaltige journalistsichen und preiverdächtigen Wortgefechte zu interpretieren oder aber wir sind zu faul. Wahrscheinlich liegt es am letzteren und dass wir ganz schon auf die Hucke bekommen. 10 Gegentore ?! : da stellt sich eine ähnliche Sinnfrage wie den Kollegen , welcher mal eben zu Hause 5 Stueck eingeschenkt
bekommt. Hier über diesem Beitrag zu sitzen und sich nicht Rage zu rden fällt schwer, da alle Ambitionen jetzt schon weggeschmissen werden können. Bleibt zu hoffen dass wir es irgendwie packen und dem Abstieg zu entgehen. Auf die Begegnung mit der "dummen Nuss" freuen wir uns natuerlich auch. Oh je jetzt bekommt das Thema Mobbing ja eine ganz neue Dimension, direkte Ansprache und Drohung. Aber mit Nichten es symbolisiert die pure Angst.
Wenn man sich mal die Kurzfristige Copabilanz des Kollegen Loewensteinbocks anschaut , dann lässt sich folgende Schlusfolgerung ziehen : Alles falsch gemacht ! Erster Spieltag versemmelt , also volle Klatsche , und dass auch noch gegen den EX -Club. Gut Schluss mit dem Wehmut und dem Spieltagsgequatche und mal so richtig ran in den tiefen Sumpf der Tre Kronen Kollegen...schnüffel.., noch nix gefunden und so Angriffspunkte für Pöbelattacken gibst auch
noch nicht. Tja muessen wir uns zurücklehen und warten bis mal so ein richtiges Erdbeben , journalistischer Art, vom Zaun bricht. Also bitte herzlichst um herbe und derbe Kritik an der 500 Zeichen Berichterstattung. Mit allem notwenigen Verständniss muss man jedoch auch feststellen, dass auch die Journalie noch im Anlaufstadium sitzt und wir alle noch ein wenig in Form kommen. Aussicht auf den nächsten ZAT : ist dich vollkommen egal wir haben die rote Laterne !
so oder so ähnlich könnte man die Töne der noch jungen Copa Saison deuten. Alles riecht nach Aufbruch und Neuanfang irgend wie sind alle guter Dinge. Dank gilt natuerlich der Einsicht des Neulings Roquinho das Västra in die Hand eines Loewensteinbocks gehört und nicht in die Hand eines südamerikanischen Ballzauberers. Man stelle sich vor in der schwedischen Herbstlandschaft laufen die Pöbelkicker aus Västra mit brasilianischen Caipi auf den
Trainingsplatz und versuchen sich im Fussballspiel, nein dass geht nun wirklich nicht. Man erwartet von Västra Kickern dass Sie an Senftueten nuckeln und / oder irgendetwas in dieser Art. Ein Erguss ist dieser Artikel der journalitischen Redaktion wahrlich nicht, aber wir vertrauen auf die journalitsische Jury in Schweden welche uns wieder auf Kurs bringen wird und auf den Ruf der schwedischen Presse achten wird. Wir freuen uns schon auf die journalistisch polierte P ( F) resse.
Schade dass die Zeit der begnadeten Schreiberlinge nun endgültig vorbei ist und sich nur noch mit den Rückzügen der Ikonen oder plumpen aufrufen vergeudet wird. Um eins klar zustellen es soll hier kein Glaubenskrieg oder die Wiederbelebung der Redaktionspolizei stattfinden, aber ein bissel Abwechslung wäre doch mal nicht schlecht oder ?
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag legte sich Trainer Loewensteinbock ( zum Nachlesen für alle : L
o e w en s t e i n b o c k, sonst schreiben wir es doch wieder falsch :-) ) auf die Lauer um das bedrohliche Fabelwesen zu erblicken. Die Meldung, vom Kollegen der Assyriska ,brachte soviel Unruhe ins Umfeld, dass die Schrottflinte geladen wurde und der ureigene Jagdtrieb erweckt wurde.
Das Ergebniss sollte doch alle beruhigen und jeder kann wieder gut schlafen und das Team von Västra konnte doch recht viel Proteine zu sich nehmen. In diesem Sinne : Mahlzeit!!
Beim Sichten der Presselandschaft der letzten Wochen muss man sich schon etwas wundern dass die Superettan und Osteuropa wohl ein wenig interresanter zu sein scheint wie die Allsvenskan. Jeder redet davon und koketiert sogar ein wenig mit einem möglichen Abstieg. Da stellt sich mir doch glatt die Frage warum spielen wir den eigentlich hier noch ?
Warum setzen wir den alle überhaupt noch
?
Es wäre doch mal ne super Idee einfach mal alle nicht zu setzen und alle gemeinsam in die Superettan zu gehen !
Warum verlassen ( oder spielen mit dem Gedanken) die etablierten Trainer die Liga ?
Sind wir etwa langweilig geworden, oder was ist los ?
Ist das das übliche Vorgeplenkel auf das Saisonfinale ?
Am vergangenen Montag abend wurde die lang ersehnte und gut vorbereitete Rückkehr des Cheftrainers Loewensteinbock erwartet. Nachdem sich gut einige hunderte Anhänger eingefunden hatten, das Vereinslied mindestens so um die fünfzigmal gespielt und so ziemlich alle Reden für eine solche Festivität geschwungen waren, war doch allen ziemlich schnell klar : Der kommt nicht ! Als dann jedoch nur noch die Putzfrau, der Hausmeister und CoTrainer Steinbockloewe an Ort und Stelle waren, geschah die kuriose Rückkehr des Cheftrainers.
Diese
Szene wurde uns von dem Fotohandy der Putzfrau zugespielt , die mittlerweile für das Frölundiche Scoutabteilung verpflichtet wurde.
Loewensteinbock selber gab noch keine Erklärung ab und sprach noch kein Wort zur Presse. Auf die Fragen der Journalisten am nächsten Tag , schüttelte dieser nur den Kopf und raunzte : Ich werde mich zur gegebenen Zeit zu den vergangenen und aktuellen Themen äussern.
Das kann man - in diesem noch jungen Jahr - ohne weiteres über die Rückkehr des seit Wochen entflohenen loewensteinbock behaupten. "Ja, es ist wahr. Der Chef hat sich erneut gemeldet und angekündigt, dass er nächste Woche wieder im Lande ist." verriet Co-Trainer steinbockloewe nach dem letzten Mannschaftstraining. Offensichtlich hat man sich sehr gut auf die Wiederkehr vorbereitet: Der Rasen ist frisch gemäht, die Schuhe poliert, das Bier kaltgestellt und man hat sogar einen neuen Gartenzwerg, welcher sich nebenbei auch sehr gut in der Zwergensammlung von kahim machen
würde, vor der Geschäftsstelle aufgestellt. Alles in allem kann sich loewensteinbock locker vom Hocker auf die Rückrunde freuen, denn in der Meisterschaft hat sich Västra Frölunda sehr gut in der Tabellenspitze festgesetzt. Abstiegssorgen muss er sich auf jeden Fall nicht machen. Evtl. springt in dieser Saison auch mal endlich die lang ersehnte Teilnahme bei einem internationalen Cup heraus. Die Chancen stehen jedenfalls sehr gut!
Mit großer Erleichterung konnte man in dieser Woche ein Lebenszeichen - wenn auch nur ein kleines - vom als schon verschollen gemeldeten Cheftrainer loewensteinbock vermelden. Es ist zwar lediglich eine kleines Foto als Postkarte umfunktioniertmit Grüßen vom Trainer in der Geschäftsstelle eingetroffen, aber die Sorgen haben sich allesamt in Luft aufgelöst.
Offensichtlich ist aber dass der liebe Herr loewensteinbock nur noch Kleingeld für einen Briefmarkenautomaten übrig gehabt haben musste, denn das Foto war übersäht mit Automatenbriefmarken kleinerer Beträge. Aus diesem Grund gab es leider nicht viel Platz für Informationen auf dem eh schon kleinen Foto und außer der Adresse des Empfängers waren nur folgende Worte in der unteren linken Ecke zu lesen:
"Grüße von
anderen Ufer! Ich habe hier sehr interessante Leute und Weggefährten kennengelernt.. So ein MIST, der Automat gibt nimmt keine großen Scheine, deshalb kann ich nicht viel erzählen. Ich bin zur Zeit in A.."
Ab hier wurden die eh schon winzigen Buchstaben unleserlich, da der verbleibende Platz auf dem Foto noch gerade mal für einen krakeligen Strich ausreichte.
Wo genau sich loewensteinbock gerade aufhält kann also nicht genau gesagt werden, da weder die Postkarte noch die Automatenbriefmarken einen Aufschluss geben könnten. Vielleicht können wir in der nächsten Woche genaueres berichten.