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COPA NEWS |
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Die Stille lautstark genießen!
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Es ist die Ruhe vor dem Sturm, die Zeit vor den ersten Anstrengungen auf fremden Plätzen, die Wochen vor der Wahrheit. Kurz: Die letzten sorgenfreien Tage für die konservativen Trainer des Copa-Planeten.
Zu denen gehört seit neustem auch Hamma Shon – die kurzwüchsige Chinabeule mit dem dentalen Lochfraß. In den Jahren seiner Zugehörigkeit zur japanischen J-League hat er sich so einige Kniffe und Eigenarten der Konkurrenz abgeschaut. |
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Dazu zählen Gang, affektiertes Grinsen und seit einiger Zeit nun auch Nil’eskes TK-Aufgeblase. Denn nur wenn man diesen Weg des ehrwürdigen Altstars aus Kyoto befolgt, hat man eine Chance im Oddset vorn aufzutauchen und in der Rückrunde nach Herzenslust die Gegner auf ihren Plätzen zu verprügeln. Und genau das will diese Saison auch Hamma Shon, daher heißt es bloß keinen Fehler machen, das Buch der Weisheit studieren und zum TK-Monster mutieren.
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11.06.2010 16:11 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(0.3 TK)
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Die Verwunderung eines Kurzbeinigen!
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Wir alle wissen, dass die Verwunderung senkrecht zur Wahrnehmung steht. So auch beim Meister mit dem Schrumpfkopf, dem Chinamann der Liga Hamma Shon. Verwundert, aber erfreut ist er über die jüngste Entwicklung im Lande. Man beachtet, ja man respektiert ihn fast – und das alles dank einer kleinen haartechnischen Aufmotzung?
So scheint es zumindest. Der Durchschnittschinese ist ja von Hause aus eher kahl oberhalb der Augenbrauen, hat einen leicht |
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gelblich gefärbten Teint und schwitzt selbst bei höchsten akrobatischen Übungen nie. So kannte man auch Shon bisher. Doch der neue Afrolook hat viel geändert. Schweißdrüsen beginnen nun zu arbeiten, der Teint dunkelt langsam nach und seine Anziehung auf Frauen ist explosionsartig gestiegen... na gut, da hat sich noch nichts geändert. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, genauso wie der erste Auswärtssieg der Saison, nicht wahr, Herr Nil?
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03.06.2010 09:45 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(0.3 TK)
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Der chinesische Afronaut!
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Seit seiner neuen Afro-Frisur ist er ein anderer Mensch, ein ständig grinsender, Liedchen pfeifender Zwerg der guten Laune. Selbst die Mitmenschen in Japan bespucken ihn nun nicht mehr mit harten Kirsch- sondern nur noch mit kleinen Apfelkernen – was für eine Genugtuung.
Erst Meister der J-League und nun Meister der Herzen? Ganz soweit ist es sicher noch nicht, aber offensichtlich wird das afro-amerikanische Flair, das die neuen Haupthaare vermitteln, durchaus positiv aufgenommen, zumindest in dem kleinen Fußball-Verein Sagan Tosu. Selbst die Spieler erscheinen nun regelmäßiger und teilweise ohne groß zu murren beim alltäglichen Waldlauf und versuchen gar manch fragwürdige Trainings-Forderungen umzusetzen (O-Ton-Shon: „Zum besseren Teamklima bitte gegenseitig leicht liebkosend an die Pobacken fassen und ein, zwei private Anekdoten austauschen. Wer artig ist, darf |
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nachher auch den Ball spielen.“). Normalerweise schüttelten die Spieler bei solchen Vorlagen nur mit dem Kopf und begaben sich in Sicherheit, doch seitdem Zwerg Shon seinen Afro hat, scheinen die Dinge anders zu liegen, man scheint vom Rhythmus der Locken gepackt worden zu sein. Tanzend, lachend und teilweise etwas homo altgriechisch-freundschaftlich daherkommend, ist die letzte Woche knapp zusammenzufassen. Ob das dann allerdings auch reicht, um im prüden, verstockten Japan die Herzen der Fans zu erringen, bleibt abzuwarten – auf der jüngsten Autogrammstunde gab es jedenfalls ein paar unschöne Szenen, als speziell die Spielerfrauen sich ihrem Ärger über soviel teaminterne Kuschelei mit einer öffentlichen Verbrennung von afroamerikanischen Haupthaaren und einem Stoffzwerg Luft machten.
Tja, wer Missionar sein will, muss eben leiden... das weiß man nicht erst seit Baby Jesus.
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27.05.2010 15:43 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(0.3 TK)
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Eitelkeiten, Scheitelkeiten!
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Ja, er ist nun endlich jemand, ein Chinese mit einem japanischen Titel – mit DEM TITEL um genau zu sein. Eigentlich die Erfüllung eines lang gehegten Traumes, doch stehen bleiben bedeutet metaphorisch Rückschritte zu machen, das weiß selbst die kleine Hohlbirne von Hamma Shon. Also, hingesetzt und nachgedacht, was könnte ihn zur absoluten Anerkennung im Land und zur persönlichen Ektase führen? Ganz klar: Haupthaare!
Nur, nicht einfach Haupthaare müssen auf die kahle Platte. Nein, fein gescheitelte, dicke schwarze Haare, die sollten es schon sein – ganz klar. Also rein in den nächstgelegenen Perückenladen und neues „Oberteil“ anprobiert. Nach einigen eher |
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hässlich anmutenden Dorfköter-Kreationen war sie gefunden die wallende und doch wunderbar kantig gescheitelte Afrofrisur. Ein echter Hingucker, keine Frage. Endlich sieht der kleine Shon auch nach außen so aus wie er sich sowieso schon seit Jahren fühlt: wie ein zwergwüchsiger, missverstander black Chinarapper auf der Jagd nach groovigen Reimen. Der erste der seinen neuen Look und seinen naturgemäß daran gekoppelten nun schwingenden Gang ins Gesicht geschmiert bekommen wird, ist Higgins, der alte Hund. Dem will Shon zeigen wo der Afro seine Locken hat und der Chinese seine Auswärtspunkte holt (O-Ton Shon: „Jo man, bei Kashiwaaa, is ja wohl klar, Ni****aaa! ...peace.“)
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20.05.2010 20:27 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(0.3 TK)
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Des japanischen Chinazwergs doppelte Freude!
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Das Ziel des Shon‘schen Daseins ist erreicht, ein Lebenstraum Wirklichkeit geworden, das unbeschreibliche, fast undenkbare nun endlich Realität – Hamma Shon, Zwerg der Copawelt, darf endlich ohne Begleitung eines Erwachsenen Achterbahn fahren, da die nationalen Regularien ab sofort auf eine Beschränkung der Körperhöhe bei erreichter Volljährigkeit verzichten – was für ein Segen.
Doch auch auf dem sportlichen Parkett konnte der Chinamann zum Abschluss der letzten Saison noch sein |
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löchriges Grinsen aufsetzen, den feinen Zwirn an den verdreckten Körper pappen und in einer kleinen Flasche Schampus baden gehen – denn er wurde dank der kräftigen Mithilfe der hochgewachsenen japanischen Konkurrenz überraschend (und für viele wohl auch schockierend) Meister. Eine Genugtuung, die sicher mit der einen oder anderen Achterbahnfahrt mehr gefeiert wird, vielleicht garniert mit einer kleinen oralen Mageninhalttransaktion, mal sehen... Hauptsache ist, es trifft am Ende den Richtigen...
nicht wahr liebe Kollegen...
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08.05.2010 19:09 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(0.3 TK)
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Neiderfüllter Chinazwerg mit Neid erfüllt!
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Der Liebling der Bourgeoisie, der zahnlose Jacky Chan-Verschnitt für Handpuppen Hamma Shon musste unter der Woche mit Bedauern und leichtem Rumoren im Magen feststellen (Notiz an mich selbst: Fisch nicht langsam durch die Sonne erhitzen lassen, nur damit er dann zart durchgart – schmeckt scheußlich und zeckt anschließend ziemlich im Darmtrakt), dass viele seiner liebgewonnen Feinde demnächst den Seniorenstift dem sportlichen Wettstreit vorziehen und er darüber hinaus mal wieder nicht Meister wird.
Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, scheint es so |
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zu kommen wie es die asiatischen Oddsetter voraus orakelt hatten – Nili Nil, der Erfinder der Serienmeisterschaft – wird sich aller Voraussicht nach den Pott holen. Natürlich gönnt ein Chinamann von Welt dem ehrenwerten Trainer von Kyoto Purple Sanga diesen Erfolg, nur Hamma Shon eben nicht. Doch es hilft ja alles nichts, weder Powerkraut, noch Higgins werden wohl ihrem Freund, ihrem japanischen Dauergast wenn es um Titel geht, in den Sake spucken, nur damit ein dreckiger kleiner Chinese die Meisterschaft einfährt... verschworenes Dreckspack!
Fußnote: ;) |
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29.04.2010 12:30 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Des Chinazwergs bittere Erkenntnis: Nippon-bedingter Meister-Nihilismus
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Im Feindesland den magischen Stern zu ergattern, ist aufgrund der Shon‘schen Begrenztheit und der zusätzlichen Gegentorarmada von Anti-Schrumpfkopfaktivist KiMu und Co. auch diese Saison mal wieder nicht möglich.
Sechszehn Heim-Gegentore und drei schlecht sitzende Zahnprothesen waren einfach zuviel um den Traum der heimlichen sportlichen Übernahme Japans zu realisieren. So schweift der Blick von Hamma Shon |
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mittlerweile nicht mehr nach oben, sondern nach unten auf den kahlen Hinterkopf von Nili Nil, dem Erfinder der Serienmeisterschaft und Freund des konditionsstarken Schlusssprints. Keine guten Aussichten für den schmalbrüstigen Asthmatiker Shon da mithalten zu können. Doch einen internationalen Startplatz lässt er sich von den japanischen Grinsemaschinen mit den kleinen Teufelshöckern nicht noch kaputtmachen... oder?
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21.04.2010 10:40 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Gartenpavillon, Sushi-Karton und chinesisches Mental-Ping-Pong
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Alleine lebt‘s sich einsam, außer man hat sein Alter-Ego zum Freund, nennt sich Shizo und ist somit zweisam. Nur nach außen bleibt man wohl trotzdem einsam, denn der, den wir Zuschauer nennen, ist nur einer der von außen ja nicht rein kann. So bleibt man im eigenen Kopf gefangen, einsam oder zweisam, egal – auf jeden Fall wohl nicht heilsam... denn Freudsche Philosophie ist wie arbeiten ohne was zu tun – man verhungert beim Denken im Wüstensand der wirren Gedanken.
So fast geschehen beim Gartenzwerg mit dem Biss eines feuchten Schwammes, Hamma Shon. Einsam zweiteilten sich seine Gedanken auf der Suche nach einem Ausweg aus der bitteren Erkenntnis in Japan nur ein Wurm an der Angel des Gespötts der Masse zu sein. Zappelnd, flehend und doch hilflos sah er sich den gierigen Fischen ausgesetzt bis |
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irgendwann einer zubiss, ihn herunter schlang und mümmelnd wegschwamm. Ein Ende, das endgültig erschien, doch die Wege des Herrn sind unergründlich und so wurde dieser hundsgemeine Fisch nur Augenblicke später von einem passionierten Angler gefangen und zu einer Sushi-Farm gebracht – einsam hatte er in seinem Magen Würmchen Shon mit dabei – damit waren sie zweisam im gleichen Dilemma, Speise für die oberen Zehntausend zu werden. Rein in einen Sushi-Karton (mobiles Eisfach) und ab nach Osaka, zum Delikatessen-Saumagen-Supersumo-Japaner Powerkraut. Was für ein Zufall?! Zwergnase Shon, gefangen im Dünndarm eines Barsches, landete im Gartenpavillon des einzigen Freundes seiner Person, beim „Dichter und Denker“ Powerkraut. Einladung angenommen, würde ich da mal sagen... und der Fisch hat auch geschmeckt!
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16.04.2010 10:09 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Der pazifistische Vorhof zum Desaster?
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Während es für Sagan Tosu sportlich überdurchschnittlich gut läuft, verrennt sich ihr kurzgewachsener Trainer Hamma Shon mehr und mehr in den japanischen Wirrungen der zwischenmenschlichen Beziehungen.
Nachdem er den großen, weisen Gutschi san. zwecks einer Fußmassage und Tipps zu alternativen Racheattacken auf Freiwald aufsuchen wollte, polterte er tölpelhaft wie er nun mal ist, in eine Versammlung der Tierschützer „free-meatology“ hinein. Ein äußerst unglücklicher Umstand, der allerdings dank der pazifistischen |
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Grundeinstellung der veganischen Meute nicht mit Tritten, sondern stattdessen nur zur Entwendung der Frettchenzähne, des schicken und wärmenden Nerzmantels und der Echsenschuhe führte. Damit war Shon wieder da wo er vor einigen Jahren angefangen hatte. Nackt, zahnlos und hoffnungslos verirrt im Nirgendwo an der Westküste Japans. Wahrlich kein schöner Land – für Zwergchinesen!
Bleibt die Frage: Kommt der Däumling jemals wieder zurück zu seinem Team, findet er noch den Weg zu Gutschi san. oder schwimmt er verbittert und erniedrigt zurück ins heimische China?
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08.04.2010 17:23 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Zug ins Nirwana
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Mit der freudigen Erregung eines menschlichen Rührstocks sprang der kleine chinesische Muck in die Bahn nach Mito – natürlich als Schwarzfahrer – und freute sich auf ein Wiedersehen mit dem altehrwürdigen Gutschi san.
Nur leider sind Chinesen von Natur aus bahntechnisch etwas unterzuckert, haben sie in ihrem schönen Land doch nur Fahrräder zur Überbrückung größerer Strecken zur Verfügung. Hamma Shon stellte da keine Ausnahme dar. Mit übertriebener Naivität sprang er nämlich nicht in die Bahn nach Mito sondern ins südlich gelegene Oita. Gut, kein Problem, man kann ja mit dem nächstbesten Zug wieder zurück gondeln, wenn es da nicht |
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diesen unnötigen Beruf des Schaffners geben würde, der einen immer wenn es am wenigsten passt nach der Fahrkarte fragt. Der Chinazwerg zuckte auf die Frage nach dem Fahrausweis nur mit den schmalen Schultern und versuchte sein mangelndes Kartenglück mit einem Lächeln auszugleichen – nur wer mag schon gelbe Frettchenzähne in einem noch gelberen Schrumpfkopf? Der Kontrolleur jedenfalls nicht. So flog die kleine chinesische Wurst dann postwendend irgendwo im Nirgendwo aus dem Zug und platzte direkt hinein in eine Sitzung der Tierfanatiker um Freewaterfull san. – keine gute Sache, wenn man den Fall mit einem Nerz abgefedert hat, tierische Beißer im Spuntloch spazieren und Schuhe aus Echsenhaut trägt...
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02.04.2010 12:51 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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„Hilfe, ein zweibeiniger Marder!“
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...hallte es durch die Gassen von Fukuoka, als das kleine chinesische Furunkel Hamma Shon aus seinem künstlichen Komma erwachte und noch etwas benommen aus dem kleinen giftgrünen Kinderwagen krabbelte. Ja, der Freiwald weiß schon wie er die größte sportliche Konkurrenz auf Trab hält, um so von seinem geistigen Lehnsherrn Lippert abzulenken.
Hamma Shon kämpfte sich durch die Schlag- und Würgattacken der Passanten, riss sich den viel zu engen Krankenhaus-Body vom Leib und bedeckte das bisschen Männlichkeit mit einem Stück alten Kaugummi. Doch die entsetzten, fast wütenden Schreie wollten nicht versiegen. Was hatte Shon nur so |
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grässliches an sich? An einer kleinen Pfütze in einer Seitengasse blieb er, abseits der aufgewühlten Menge, stehen und schaute hinein. Riesige Frettchenzähne blickten zurück. Entsetzlich, der kleine Chinese wurde entstellt. Hätte er seine alte Karies-Kauleiste doch nie aufgegeben, doch nun ist es zu spät. Wie ein hässlicher, kleiner Clown, der der Chucky-Mörderpuppe erschreckend nah kam, sah er aus. Kann man so wirklich Meister im gepflegten Japan werden? Diese Frage kann nur einer beantworten – der hochgeehrte Gutschi san... Also, schnell ein paar Klamotten aus der nächsten Bekleidungsboutique zusammengeklaut und rein in den Zug nach Mito.
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26.03.2010 11:04 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Freiwalds veterinärer Eingriff – eine Frechheit?!
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Es geschah letzten Freitag auf den verschlungenen Gängen, irgendwo hinter einer kleinen Türe im Tierkrankenhaus von Fukuoka, als die von Natur aus sowieso schon unansehnliche (durch einen Torpfosten lädierte) Mundpartie von Hamma Shon einem korrektiven Eingriff ausgesetzt wurde. Behandelnder Arzt war in Ermangelung von Alternativen der gehässige Freiwald, der sogleich mit der Operation begann.
Hamma Shon, der unter Narkose einigermaßen zu ertragen ist, wurde auf einen für Hamster und anderes Nagetier eigens konstruierte Einrichtung gespannt, die basale Öffnung bis zum Anschlag aufgerissen und die restlichen Stumpen Pferdezahn entfernt. Freiwald, der nebenbei noch einige Telefonate führte und gewohnt gut drauf mit den Schwestern tanzte und hier und da einfach mal |
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motivierend rumschrie, versuchte mit dem kleinen Chinesen ein Verkaufsgespräch für extra weiße Zähne zu führen, doch aus „reiner Bosheit“ – so zumindest Freiwalds Empfinden – antwortete der nicht, sondern lag einfach regungslos auf der kleinen Liege herum. „Sowas hat natürlich Konsequenzen!“. Statt der angedachten Beißer setzte der deutsche Scharlatan nun kleine Frettchen-Zähne ein, um sich für die Dialogunwilligkeit seines narkotisierten Gegenübers zu rächen. Wie die Reaktion des chinesischen Teufels darauf ausfiel, war bei Redaktionsschluss leider noch unbekannt, da er nach vollendeter Operation einfach in einen kleinen Body gewickelt und in einem alten Kinderwagen auf die Straße von Fukuoka geschoben wurde.
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16.03.2010 11:26 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Verneigungsblödsinn und andere Peinlichkeiten
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Der chinesische Mr. Wang Lang is Her (Hamma Shon) hatte lange keinen diplomierten Tobsuchtsanfall mit folgender Grätscheinlage mehr. Möglicherweise, weil er durch den sportlichen Erfolg abgelenkt, ja gar geblendet war. Doch Kollege Powerkraut holte ihn letzte Woche auf den Weg des opportunistischen Querdenkers zurück, führte er ihm doch vor Augen, wie unsinnig spartanisch, geradezu bemüht und jämmerlich der japanische Jubel ausfällt. Das war eindeutig zu viel für den aufbrausenden Zwerg Nase.
Hamma Shon liebt es torjubelnd extravagant, am besten mit drei Überschlägen, einer Pirouette und einstudierter Mannschaftssynchron-Pantomimedarbietung versehen und nicht nur in bloßer Verneigung dankend. Allerdings konnte er diesen unter der Woche einstudierten, zum Teil frivolen Jubel leider nicht gegen Powerkrauts Rattenteam aus Osaka aufführen lassen, da das Spiel sang- und klanglos mit 0:3 verloren ging. Möglicherweise, weil der Stammkeeper Lütti Chang noch unter den Abklatschnachwirkungen (dicker Pferdekuss am gluteus maximus (am Arsch)) zu leiden hatte und sich so nur humpelnd fortbewegen konnte. Doch das hindert einen echten Chinesen natürlich nicht, trotzdem richtig Ramba Zamba zu veranstalten und dem gehassten Feind seine Meinung ins Gesicht zu husten. So nahm er seine 23 Kg |
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Lebendgewicht zusammen und sprang direkt nach dem Abpfiff – während alle Spieler samt Powerkraut gerade eine Verbeugungskette vor den Zuschauern veranstalteten – dem besagten Trainerkollegen von hinten an die Wade. Der registrierte diesen Angriff allerdings nicht mehr, als wenn ihn eine kleine Laus gebissen hätte, schüttelte sich kurz und blickte zum am Boden liegenden Chinatalg. „Was soll der Mist? Das ist doch lächerlich!“
„Ist es nicht!“ erwiderte Hamma Shon etwas wimmernd, sprang wieder auf und führte nun selbst seinen famosen Torjubel auf.
Fünf, sechs kleine Schritte Anlauf, dann der Sprung, drei Überschläge und zum Abschluss eine Pirouette. Powerkraut staunte nicht schlecht. Allerdings nicht über diesen Torjubel, sondern über den Abgang des kleinen Teufels. Mit Schmackes krachte der nämlich Kopf voran gegen den Torpfosten und schlug sich dabei die verbliebenen Pferdestumpen aus dem Mund. Hauaha!
Mit leichtem Entsetzen und doch japanisch freundlich (ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht) ließ Powerkraut seinen kleinen, übermotivierten Kollegen dann aus dem Gebälk entfernen und in das nächstgelegene veterinärmedizinische Klinikum nach Fukuoka fliegen.
Wahrlich ein peinlicher Auftritt!
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11.03.2010 14:07 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Das Po-Abklatsch- vs. Gegrabsch-Intimitätsproblem - reloaded!
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Nachdem Shon letzte Woche lernen musste, dass Pograbbeleien nicht gleich Pograbbeleien sind und Frauen auch einen ordentlichen Hieb haben können, wenn sie sich belästigt fühlen, wollte er diese Woche herausfinden wie seine Spieler das Po-Abklatschen von ihrem Trainer interpretieren. Dafür hat er sich seine drei Lieblinge aus der Mannschaft geholt, (Torwart Lütti Chang, Verteidiger Yuk Ma und Stürmer Kratz Shon – ein Neffe dritten Grades) um dem ganzen Problem des richtigen bzw. falschen Abklatschens endlich auf die Schliche zu kommen.
Versuch Nummer 1: Als erstes testete er an seinem Keeper. Wie nach einem gelungen Tor eilte er auf den Schlussmann zu und klatschte ihm volles Rohr auf die linke Pobacke, so dass dieser wie ein gerade gebrandmarkter Gaul aufschrie und dann heulend zu Boden fiel. Das war’s wohl noch nicht.
Versuch Nummer 2: Als nächster war dann Verteidiger Yuk Ma an der Reihe. Etwas verängstigt und mit einem ziemlich gezwungenen Lächeln im Gesicht, wartete dieser auf Hamma Shon, der freudig erregt auf ihn zugelaufen kam. Diesmal knallte er jedoch nicht die Hand auf das Gesäß seines Spielers sondern fing liebevoll und zärtlich an zu grabbeln, gefühlte achteinhalb Minuten lang, so dass die herumstehenden Spieler schon leichte Würggeräusche von sich gaben. Auch Yuk Ma schien das Prozedere des Abklatschens nicht wirklich zu gefallen, biss er sich doch vor Ekel auf die |
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Zähne und kämpfte mit einem unangenehmen Schüttelfrost. Shon erkannte die Abneigung seines Spielers allerdings erst als dieser durch die Symphonie der Schluck- und Würggeräusche selbst anfing den Mageninhalt neu zu sortieren – widerlich! Das war es dann wohl auch nicht, doch noch hatte er ja einen letzten Versuch.
Versuch Nummer 3: Nachdem sein Torhüter Lütti bereits in einem Eimer voll Eis zum Kühlen verschwunden war und Verteidiger Yuk Ma noch mit einer Tüte philosophierte, durfte musste nun Stürmerzwerg Kratz Shon dem Schabernack seines Trainer beiwohnen. Wieder einen Phantom-Torjubel performend, rannte Shon auf seinen kleinen Neffen zu und klatschte dem völlig verängstigen Jungen auf den Po, dachte er jedenfalls, doch leider erwischte er sein genetisch etwas nach außen gewölbtes Steißbein und brach sich dabei Mittel- und Zeigefinger. Hauaha! Das war es auch nicht, auch wenn ein paar seiner Spieler schmunzeln mussten.
Fazit: Auch nach diesem internen Versuch weiß Hamma Shon noch nicht wie er den geheimen Klatsch- und Patschgeschichten auf die Schliche kommen kann. Offensichtlich gibt es eine unbekannte Formel für das richtige, nicht zu harte, nicht zu lange und vor allem treffsichere Motivieren durch einen Klaps auf den Allerwertesten. Andere Stimmen meinen mittlerweile allerdings nur noch: Shon ist einfach zu blöd dafür. Tja, ganz abwegig ist das nicht!
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04.03.2010 16:46 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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Das Po-Abklatsch- vs. Gegrabsch-Intimitätsproblem!
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Auch wenn der aktuelle Zustand in der J-League für die meisten Ungläubigen nur einem temporären, widerlichen Eiterpickel in Aspik gleicht, steht Chinatalg Shon weiter mit stolzgeschwellten Hautunreinheiten an der geliebten Tabellenspitze. Doch Erfolg allein macht bekanntlich nicht glücklich, auch Shon nicht. Daher will er mehr, will die Fußballwelt in Gänze verstehen, den Mikrokosmos des schwitzigen, schwieligen Miteinanders und vor allem die unsäglichen Poklatschereien. Warum macht ein Sportler das und vor allem wann wird es anzüglich?
Diese hochinteressante, brisante und gesellschaftspolitisch wohl wichtigste Frage des letzten Jahrzehnts stellte sich auch Shon, ausgelöst durch die Ereignisse des letzten Freitags, als er seine Spieler mal |
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wieder zum Sieg taktierte, diese sich allerdings bei jeder gelungenen Aktion gegenseitig mit Pograbbeleien und anderen Schabernäcken beglückten und lobten. Das wollte dann auch Shon einmal ausprobieren, um nicht ständig als misanthroper Außenseiter dazustehen. Abklatschgierig eilte er zur flotten Linienrichterin Bignii Pell und klatschte ihr mit Schmackes auf den Hintern, ganz motivationsbezogen und freundschaftlich natürlich. Nur freute sie sich nicht wie erwartet und bedankte sich ihrerseits mit einer kurzen Po-Intimität, sondern hämmerte stattdessen ihre zarte Faust in Shons Kauleiste.
Vorläufiges Fazit: Die Pferdebeißer sind erst mal im Arsch und die Abklatschproblematik muss auch nächste Woche noch tiefergehend erforscht werden.
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26.02.2010 14:46 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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„Ein kleiner Mensch in Stöckelschuhen der auf Zehenspitzen steht, ist mindestens genauso groß wie ein Riese der sitzt!“
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Diese weise Aussage steht auf einer alten Lehmschüssel aus Shons Kindertagen geschrieben (ehemalige Müsli- und Toilettenschüssel – man hatte halt nichts) und erinnert ihn täglich daran, dass er sich endlich neue Stöckelschuhe kaufen sollte, aber auch daran sich nicht kampflos gegen die muffigen Riesenjapaner geschlagen zugeben. Immerhin hat Shon wie viele Menschen zwei Ellbogen und seit neustem sogar wieder Spaß daran sie einzusetzen (O-Ton: „Wenn’s denn sein muss.“).
Nicht zuletzt seine zwei knappen Auswärtssiege und die damit verbundene Wiedereroberung der geliebten aber doch so fragilen Tabellenführung war |
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ein kurzes Wiehern mit den goldgelben Pferdebeißern wert. Allerdings fängt damit der Stress wieder an, den Shon bereits letzte Saison einen Großteil der Zeit verspürt hatte. Neidet ihm doch jeder Nipponianer, Mongole und anderes Gewächs das zärtliche Techtelmechtel mit der liebreizenden Tabellenspitze. Doch diesmal will Shon mit allen Mitteln kämpfen, um auch am Ende in ihren Armen liegen zu dürfen („Ich werde jetzt einfach immer die -2- als Auswärtswunderwaffe einsetzen – damit rechnet die Konkurrenz sicher nicht und ich werde unbeschwert kuscheln können.“).
Was für eine „geniale“ Idee... *hüstel*
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18.02.2010 18:24 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(Archiv)
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