Da wird doch der Hund in der Pfanne verrüggt. Was erlaubt man sich da im VHS-Gurs 'Wir machen Wahlgampf' unter der Leitung von Chef-Anal-(Ü)Tiger Lutscher? Will er mit seiner Bläh-Station dem Wählervolg etwas weiss machen, dass der Stuhl seiner Sippe reiner ist, als der vom Rest Sambias?
"Reiner als rein - ja, schneeweiß. Offiziell geprüft von der Bläh-Station (auf die die Riflemen-Ballerina angeblich schon Patent angemeldet hat)", so lächelt uns Doltombwe dieser Tage überall im Land mit einem Hagle Feucht-Glopapier-Grinsen von riesigen Werbeplagaten entgegen. Da will sich wohl einer einen
Vorteil erschleichen? Aber so lässt ein Garl-Heinz Grabowsgi nicht mit sich umspringen. Zumal Grabowsgi bei einem durchschnittlichen Tagespegel von 2,4 Promille ohnehin nicht in der Lage ist zu springen. Die Chancengleichheit muss gewahrt werden, und um dem Volk zu beweisen, dass auch Grabowsgi ein paar astreine Haufen hinlegen kann "hab ich dem Lutscher zur Analyse* meine Gagga geschiggt", grinst der olle Galle ins Migro.
Immerhin muss man den Jungs aber lassen, dass sie ein Wahlgampfgonzept haben. Wie lautet eigentlich das vom ollen Galle? Grabowsgi: "Ääh, Jungs, ich muss dann auch, ne?" Oh...
Wir sind doch etwas überrascht: Der Wahlgampf läuft schon seit einiger Zeit und es gibt immer noch andere Bewerber neben, mmhh... unter, ähh... als Celtig-Gigant Garl-Heinz Grabowsgi. Wozu machen die sich nur die Mühe?
Denn Grabowsgi trägt das Sieger 'G(en)'! "Genau! G wie Grabowsgi, G wie Gott..., ähm, wie Gräsident!" Richtiiiiiich! Denn wie schon der allseits unbeliebte Massai Uno erwähnte, verfügt der olle Galle über 30 Jahre Berufserfahrung, wer gann da
schon mithalten?
Äh, ja... genau... Und wie es sich für ein zugünftiges Oberhaupt gebürt, tritt der olle Galle natürlich auch beim FIFA World Gup in der gewohnten Goach-Gonstellation Grabowsgi, Golumnist, Sir Pudding (;-) Lutscher an. Zwar läuft am Mittwoch erst die Gualifigation an (Sambia ist natürlich selbstredend bereits gualifiziert), aber Galle möchte schon jetzt darauf hinweisen, dass unterstützende Artigel während der Endrunde sich wohlwollend auf seine folgende Politig-Garriere auswirgen werden!
Ja, wo isser denn, der olle Kalle? Los, Bello, such, such! So, oder wie hat man sich das in der ehrenwerten Gesellschaft der Möchtegern-Präsidentschaftsanwärter vorgestellt? Wo soll er schon sein, der Koal-Heins? Isser weg? Isser auf Hawaii...?
Nix da, Grabowski ist brav am Start, nur zur Zeit schwer beschäftigt. Womit? Mit seinem Wahlkampf? "Ach komm, Wahlkampf, hör mir auf!", so Grabowski, der auf diverse sambische Naturgesetze verweist. Denn so wie Sambias Rekord-Feinrippträger immer ein Meisterschaftsfavorit ist (Grabowski aus dem Hintergrund: "IMMAAA!"), so gilt das natürlich auch bei den Kandidaten der engeren Auswahl für das Amt des Staatsoberhauptes (wieder Grabowski: "*bööörks*").
Nein, Grabowski
war doch tatsächlich investigativ unterwegs. Nach genauem Pressestudium der vergangenen Tage ist Grabowski nämlich zu folgendem Schluss gekommen: "Die haben doch alle Höhenflieger genommen!" Ach was, Drogenskandal in Sambia? Wer soll den bitteschön der Dealer sein? Hinter vorgehaltener Bierflasche munrmelt der olle Kalle irgendwas von DJ Uno und gräbt die alte Leier von der vergangenen, unter anderem von eben jenem Uno verschobenen Präsidentschaftswahl aus.
So, oder so, für Grabowski gibt es - nach dem Ausscheiden Lutschers und der nicht zugelassenen Kandidatur des südafrikanischen Nestbeschmutzers samt MLPD (Massais-Loser-Partei-Deluxe) nur einen halbwegs ernstzunehmenden Kandidaten neben ihm: "Den feinen Markert-Pinkel!" Hört, hört...
Zack, da geht dem ollen Kalle gleich der nächste Patient auf die Nüsse. Baby Bello, das Schmusekätchen der Prison LeopARGHs. Gerade frisch dem Weidenkörbchen entwachsen sofort einen auf Dickes Fell machen...
Was ist los in Sambia, Viva la Revolucion? Zwergenaufstand mit Bello, Extreeeme und Nils Hippo? Die New Cats On The Block mit Step-by-Step (DJ Messy One Remix) im Pampersmarsch an die Tabellenspitze? Und überhaupt, dieser Bello! Der Wolf im Schafspelz, Wachtmeister Hund bei
den Prison Leopards, Lemmy bei den anonymen Alkoholikern, der ungekrönte kindliche Kaiser, der Baby Fatso der Premier League...
"Hör mal, Kleiner, wenn du brav bist geb ich dir beim nächsten Treffen ne Milch aus, jetzt ist hier aber erstmal Sense für dich. Kannst ja mal bei Mama Enigma schellen und fragen ob Extreme Junior raus zum spielen kommt. Das macht ihr aber hinterm Haus bitte, denn auf der Straße zur Tabellenspitze wirds diesmal schmutzig werden, da bin ich mir sicher!"
"Was denn, 'Altes Eisen' und 'Stammtisch'...? Ich glaub ich spinne? Was glaubt der Reacher denn, wo wir hier sind? In Südafrika?! Oder in... Wie hieß es doch gleich... Algerien!? Hat der 'se noch alle...?!", war Karl-Heinz Grabowski, hippstes und jüngstes Urgestein der Liga empört.
Ja, in der Tat, mein lieber Reacher, wo soll das denn dann hinführen? Das WAZ muss anbauen für die erste Rentnerfarm in Sambia? Schöne Zweizimmer-Appartments,
Tür an Tür und am Ende des Flurs der Aufenthaltsraum? Großvater Abenteuer schlurft in Pantoffeln zum Gemeinschafts-PC (386x), um am Samstagabend um 18.30 Uhr in der Wochenschau die Ergebnisse der Liga zu präsentieren? Am Wochenende Ausflüge zur Eberle-Farm nach Tunesien?
Zugegeben, hört sich eigentlich gar nicht so schlecht an, aber es war bisher leider weder von Alkohol, noch von Nutten die Rede, deshalb kann sich Grabowski damit so gar nicht anfreunden. Sind wir denn wirklich schon sooo alt...?
Es wird immer prominenter in der Premier League. Ein Tummelplatz der Stars und Sternchen, inklusive trittbrettfahrenden B-, und C-Promis wie Markert oder Uno. Gehen wir also mal davon aus, dass dem M-Promi Grabowski, dem meisterschaftsfavorisiertestem Meisterschaftsfavorit der Premier League, nicht langweilig wird...
Doch trotz aller Prominenz machen es sich zum Saisonstart die vermeintlichen Statisten an der Tabellenspitze gemütlich, die Schwergewichte tummeln sich im Keller. Da ist der olle Kalle natürlich auch dabei. Macht aber nix, ist man bei den Celtics ja mittlerweile gewohnt, passt also.
Interessanter ist da schon eher, was Kalle mit dem Schlingel Bello angestellt hat. Nach dem ärgerlichen Heim-2-2 gegen
Bellos Knastkatzen war Grabowski leicht ungehalten. Aber: Prison Leopards, Knast, WAZ, Keller, da war doch mal was? Genau, aber das war in grauer Vorzeit und der Trainer der Leoparden hieß Dalton. Dennoch, Strafe muss sein!
Und so konnte der olle Kalle unter höchster körperlicher Anstrengung und unter Mithilfe des Scherz-Scharlatans Sauerkraut (immerhin steht er ja noch auf der Gehaltsliste der Celtics) den frechen Bello in den Katakomben des WAZ verschwinden lassen.
Und was passiert mit Sauerkraut? Den scheint man bei den Celtics einfach nicht loszuwerden. Nichtmal für eine Kiste Bier wollte ihm wer den tunesischen Ballack das tunesische Ballast abkaufen. Aber Grabowski gibt nicht auf, schaltet jetzt Auktionen bei ebay...
Da fängt die neue Saison ja gleich super an für den ollen Kalle. Der hatte nämlich für die anstehende 31. Saison die zündende Idee für sein Team: Die Wittmen!
In den letzten Wochen und Monaten schien sich die gewohnt schlechte Laune von Sambias meisterschaftsfavorisiertestem Unterhemdmodel auch auf sein Team zu übertragen - und dementsprechend negativ auf die fußballerischen Qualitäten der Grabowski-Elf. Da sich das Team aber geschlossen und strikt weigert, die bösen Geister mit Alkohol zu vertreiben (so wie der Zampano selbst es vormacht), musste sich Feinripp-Kalle was anderes einfallen lassen.
Ganz klar, was witziges musste her. Da kam die Anzeige der Wittmen gerade recht. "Witzig, lustig, ulkig: Spaß garantiert!" Das las sich ja schonmal ganz gut. Also, nicht lange rumgefackelt, sofort eingestellt die Jungs.
Allerdings hat Kalle jetzt keine lustige Juxtruppe engagiert, sondern leider nur
einen tunesischen Spaß-Scharlatan, der den lieben Gott im zivilisierten Sambia einen guten Mann sein lassen will. Schon der Name verspricht nicht gerade Schenkelklopfer am laufenden Band: Sauerkraut1000 - hört sich mehr nach nem Mittel gegen Durchfall an... Im Detail lag mal wieder der Teufel: Statt der "Wittmen" hatte Grabowski (der schon sein ganzes Schulleben - also die kompletten 3 Jahre - mit den Buchstaben zu kämpfen hatte) den "Witman" verpflichtet.
Schon nach zwei Tagen hatte Grabowski genug: Zwar meldeten seine Akteure einwandfreie Darmfunktion, die schlechten Witze des betrügerischen Tunesien-Imports verursachten aber starke Migräne-Anfälle... Also: Sauerkraut alias "Witman" wird nach dem ZAT auf dem Marktplatz des WAZ (die Älteren werden sich erinnern: WeltAlphabetisierungsZentrum) an den Höchstbietenden versteigert. Grabowski: "Wenn nix bei rumkommt reicht auch ne Kiste Bier".
Es ist kalt draußen. Und dunkel. Karl-Heinz Grabowski hat sich in seinen Schaukelstuhl verzogen, wippt langsam hin unher und sinniert mit einem Glas Brandy in der Hand über die vergangene Saison.
Wo ist sie nur hin, die gute alte Zeit? Als man in Sambia die zweite Liga aufmöbelte und den Startschuss in eine neue sambische Zeitrechnung gab? Die unbeschwerten Zeiten der Anarchie mit Präsidentschaftswahl, Weltalphabetisierungszentrum, dem In-Sklaven Galatasaray und, und, und... Damals, als man noch erfolgreich war. Als man noch Titel holte und V(ery) I(mportant) P(rolet) war? Als Kalle Grabowski doch tatsächlich mal zum Zeitungsschreiber der Saison gewählt wurde...?
Nichts ist davon übrig geblieben. Alles weht in einem geschmeidigen Luftug langsam an Grabowski vorbei. Titel? Weit
davon entfernt, vielleicht springt diese Saison ja mal wieder eine Teilnahme am internationalen Geschäft heraus. Das wäre beim Celtic dieser Tage durchaus schon als Erfolg zu bewerten. Und die lokalen Schmierblätter? Auch dort präsentiert sich Grabowski eher als Häuptling Stumpfe Feder, nichts will so recht fluppen.
Was bleibt? Hat der olle Kalle nix mehr drauf? Oder ist es doch nur so eine Phase? Nur der Schlussstrich unter eine (weitere) durchschnittliche Saison? Kommt die (längst) fällige Leistungssteigerung in der neuen Saison?
Grabowski verwirft diese düsteren Gedanken, kippt sich den Brandy in einem Hieb runter, zieht seinen Ausgehanzug an (Sandalen, rote, zu große Schlaghose und ein selbstgebatiktes Feinripp in Regenbogenfarben) und macht sich auf den Weg ins Lu-Lo...
Bei den Celtics steht alles unter Hochspannung. Man fühlt sich in der Ehre gekränkt, so als habe man den Zapfhahn verschlossen. Und wer ist dafür verantwortlich? Natürlich mal wieder das "Gehirn" des Zambezi Inquisitor, dem Käseblatt der Nation. Was hat Abenteuer (denn noch alles?) verbrochen?
Nun, es dreht sich um die aktuelle Ausgabe des Inquisitors, in dem der Trainerfuchs Abenteuer a la Max Merkel die Lage der Liga (vornehmlich an der Tabellenspitze) analysiert. Nun kann man anhand des aktuellen Gesamttabellenbildes zwar schon ablesen, wie weit her es mit Abenteuers Kenne der heimischen Liga ist, aber bei Celtic ist ist man aus einem weiteren Grund 'not amused'. Denn: Es ist eine Frechheit dieses sogenannten Kolumnisten, Kafue Celtic nicht mit zum engeren Kreis der Favoriten zu zählen. Dieses taktisch hervorragend auftrumpfende Erfolgsteam um den charismatischen, gutaussehenden und völlig integeren Karl-Heinz Grabowski. Die Lichtgestalt der
Celtics, ja, der Premier League - nein, ganz Sambias! So ein Team gehört allein schon aus Prinzip IMMER zu den Favoriten auf den Meistertitel! Unerhört, eine Frechheit sondergleichen!
So in der Art hatte Kalle Grabowski das in seinen Gedanken durchgespielt. Dann griff er zum Feuerzeug und plöppte die Kanne Zambezi auf, die er die ganze Zeit dabei in der Hand gehalten hatte...
*plöpp*
*gluck gluck gluck*
Grabowski: "BOOOOAARKSS!"
Super, ein Hieb noch auf den Punching Ball und ab auf den Trainingsplatz zur Vormittagseinheit. Die sich an ihren Krückstock klammernden Rentner warten schon begierig auf ihre Tagesration 'Real-Life-Soap-Entertainment'. Einer traut sich den verkatert aussehenden Coach zu fragen: "Und Kalle, wird dat noch wat? Mitte Meisterschaft? Sieht ja nich so aus, wa?" Und Grabowski, einen letzten Zug aus der Bierpulle schlürfend, antwortet: "Hömma, wat nicht passt, ne? Dat wird passen gemacht!"
Was ist denn hier los? Der eine quatscht übers kacken, der andere komplett sinnfreies Zeug, der Kolumnist sagt gar nix mehr... Letzteres kann Sambias Next Topmodel, der athletisch gebraute Karl-Heinz Grabowski nur zu gut verstehen!
Ist doch klar, wenns so gar nicht richtig laufen will und sowohl Trainer als auch Team (endlich) Normalform erreicht haben, dann ist das schonmal etwas frustrierend. So gibt sich das selbsternannte Sprachrohr vom Fuße des Zambezi ein wenig schmalzüngig. Vielleicht hilft ein Erfolgserlebnis gegen den ollen Kalle da wieder auf die Sprünge,
denn Grabowski hat sich der Überschrift von MP (Mega-Primat ?) Reacher (das einzige, was am Buchstabenwirrwarr entzifferbar war und einen Sinn ergab) angenommen. Ähnlich dem Freibier aufs Haus (im LuLo, wir erinnern uns) gibts an diesem ZAT einen Heimsieg gratis - quasi aus alter Verbundenheit und um die Ankunft im Mittelmaß der Liga etwas erträglicher zu gestalten. Aber man findet sich in dieser Einöde der Tabelle nach einer gewissen Zeit ganz gut zu recht, zur Not steht Grabowski auch gern bei etwaigen Fragen zu Seite - er kennt sich in dieser Region ja mittlerweile bestens aus...
Wenn kein Bier mehr im Kühli ist, dann geht man halt auswärts saufen. Großartige Weisheit aus dem Hause Grabowski. Auf die Lage in Sambia bezogen bedeutet das: Wenns im eigenen Club nicht läuft, dann kann man ja auch über andere schreiben...
Über die Division One zum Beispiel!
In der Saison der Neueröffnung dieser ehemaligen Kultliga hat sich ganz schön was getan. Gerade mal ein Team ist derzeit trainerlos (in Frankreichs Oberhaus sind übrigens zwei Trainerposten unbesetzt, aber das nur als kleine Stichelei am Rande), ansonsten hat die Liga den ein oder anderen vielversprechenden Charakter zu bieten.
Über 'Sambias one and only Topmodel', die (lange nicht mehr) glattgebügelte Oma Erni muss man wohl kaum noch Worte verlieren, die First Lady des Landes ist uns ja noch von ihrem ersten Auftritt hier in guter Erinnerung. Der Aufstieg ist noch möglich, es wird aber schwierig. Der olle Kalle drückt (natürlich ohne Hintergedanken) die Daumen...
Beste Chancen
auf einen Platz in der Premier League hat Neuzugang B. Bello. Dieser kleine Frechdachs hat sich zu Saisonbeginn die uns noch in schlechter guter Erinnerung gebliebenen Prison Leopards geschnappt. Zur Zeit noch ziemlich mundfaul, glaubt Grabowski in der kommenden Saison an diverse mediale Paukenschläge aus dem Hause der Leoparden.
Frisch aus dem Knast ausgebrochen hat sich auch die Made Joe Dalton wieder in Sambia eingenistet - Unkraut vergeht halt nicht... Für 'seine' Knast-Leoparden hat es leider nicht gereicht, weil sich Oma Erni mit ihrem Knastbesuch und dem Kuchen mit der Feile zu viel Zeit gelassen hat. Deshalb wirds für den ehemaligen Grabowski-Club auch schwer mit dem Aufstieg. Dieser ist dann aber wohl für die nächste Saison anvisiert.
So, das sollte für diese Woche genug Ablenkung vom eigenen Dilemma sein. Den drei angesprochenen Coaches wünscht der olle Kalle viel Erfolg für die letzten ZAT's und verspricht einen Abend Freigetränke in Lutschers Lounge (auf Lutschers Kosten).
Wenn kein Bier mehr im Kühli ist, dann geht man halt auswärts saufen. Großartige Weisheit aus dem Hause Grabowski. Auf die Lage in Sambia bezogen bedeutet das: Wenns im eigenen Club nicht läuft, dann kann man ja auch über andere schreiben...
Über die Division One zum Beispiel!
In der Saison der Neueröffnung dieser ehemaligen Kultliga hat sich ganz schön was getan. Gerade mal ein Team ist derzeit trainerlos (in Frankreichs Oberhaus sind übrigens zwei Trainerposten unbesetzt, aber das nur als kleine Stichelei am Rande), ansonsten hat die Liga den ein oder anderen vielversprechenden Charakter zu bieten.
Über 'Sambias one and only Topmodel', die (lange nicht mehr) glattgebügelte Oma Erni muss man wohl kaum noch Worte verlieren, die First Lady des Landes ist uns ja noch von ihrem ersten Auftritt hier in guter Erinnerung. Der Aufstieg ist noch möglich, es wird aber schwierig. Der olle Kalle drückt (natürlich ohne Hintergedanken) die Daumen...
Beste Chancen
auf einen Platz in der Premier League hat Neuzugang B. Bello. Dieser kleine Frechdachs hat sich zu Saisonbeginn die uns noch in schlechter guter Erinnerung gebliebenen Prison Leopards geschnappt. Zur Zeit noch ziemlich mundfaul, glaubt Grabowski in der kommenden Saison an diverse mediale Paukenschläge aus dem Hause der Leoparden.
Frisch aus dem Knast ausgebrochen hat sich auch die Made Joe Dalton wieder in Sambia eingenistet - Unkraut vergeht halt nicht... Für 'seine' Knast-Leoparden hat es leider nicht gereicht, weil sich Oma Erni mit ihrem Knastbesuch und dem Kuchen mit der Feile zu viel Zeit gelassen hat. Deshalb wirds für den ehemaligen Grabowski-Club auch schwer mit dem Aufstieg. Dieser ist dann aber wohl für die nächste Saison anvisiert.
So, das sollte für diese Woche genug Ablenkung vom eigenen Dilemma sein. Den drei angesprochenen Coaches wünscht der olle Kalle viel Erfolg für die letzten ZAT's und verspricht einen Abend Freigetränke in Lutschers Lounge (auf Lutschers Kosten).
Manchmal hat man sie einfach, diese Horrorvisionen oder Albträume. Fürchterliche Dinge geschehen dann und man findet sich plötzlich schweißgebadet, ein wenig ängstlich aber doch erleichtert in der Realität wieder und bemerkt: Puh, Gott sei Dank, nur geträumt...
So geht es auch Karl Heinz Grabowski, der von lauter Albträumen umgeben scheint. Riflemen Tabellenführer, Nilpferd-Nils Top-Meisterschaftsanwärter, sein Lusaka Celtic umbenannt in Kafue Celtic, die Saison zudem mal wieder nach der Hälfte gelaufen - graues Mittelmaß. Dazu haben sich noch so Leute wie WC-Man(delator) und der
GröTaZ Markert in die Liga geschlichen... Reichlich Stoff für einen Horrorstreifen erster Klasse - ohne Happy End!
Und genau in diesem Moment purzelt Grabowski die Bierflasche aus der Hand, gleitet langsam, wie in Zeitlupe zu Boden und zerspringt in unzählige Scherben. Die leckere Biersuppe verteilt sich auf dem Laminat der Grabowskischen Küche - eigentlich ein Grund aus voller Inbrunst eine geballte Ladung Schimpfwörter mit 'F' loszulassen, aber Grabowski bleibt erst still und sinniert: "Ja gut, zum Glück... Obwohl... Moment mal, das war gar kein Traum...! Verf****e Sch***e, F**k-f***ing-F**k-F**K, f***iger...!"
Es ist zum Bier wegschütten - irgendwie will Sambias Trunkenbold Nummer 1, dem Unterwäschemodel Karl Heinz Grabowski im Land seiner Träume einfach nichts mehr gelingen. Seit dem großen Wurf in der letzten der im schwarzen GM-Loch verschwundenen Spielzeiten ist irgendwie nur noch Durchschnitt angesagt...
Es muss also augenscheinlich mal was passieren - von ein paar Siegen am Stück mal abgesehen. Aber was bleiben für Möglichkeiten?
Wo liegt der Hase eigentlich im Pfeffer? Ist der Bier-Baron der Premier League tatsächlich so leicht durchschaubar? Oder ist er im taktischen Bereich einfach eine Wurst? Vielleicht hat er sich in Sambia ja auch sattgespielt und braucht dringen eine Standortveränderung?
Was auch immer es sein mag, der olle Kalle sollte möglichst schnell hinter das Problem und zu einer Lösung kommen, denn das dahinsiechen seit dem Neustart ist einfach nur erbärmlich...
Sambias fünftplatziertestes Unterwäschemodel, der volljährige Kalle Grabowski fühlt sich gemobbt. Alle dürfen aufs Lu-Lo-Klo, nur er nicht. Klar, man kann auch auf den Fußboden urinieren, aber mit der Zeit nervt der Geruch dann doch. Was bleibt also? Der olle Kalle tut das, was jeder normale Mann in dieser Situation täte - er betrinkt sich!
Glücklicherweise erklärte sich Grabowski nach 42 Zambezi bereit für ein kleines Statement.
Frage:Herr Grabowski, Kalle: Wie ist das denn so, sich zu betrinken? Grabowski: Betrinken war schon immer eine gute Idee, zumindest in Sambia. So wie ich mich in Saison 19 betrunken hab. Damals gehörte es in Sambia nämlich noch zum guten Ton, sich zu betrinken. Also stolzierte ich - noch jugendhaft und auf die Damenwelt sexuell anregend wirkend - nach jedem ZAT in eine Bar und begoss den Spieltag mit ein paar Bratheringwasser. So hieß das Zambezi seinerzeit nämlich noch. Darum hatten auch alle aufmüpfig-intellektuellen Rebellen - so
wie ich - immer einen Brathering in der Hosentasche, die damals noch aus reiner Schaafswolle bestand und nachträglich auf die Hosen aufgenäht wurde.
Außerdem kostete der Eintritt in die Bars auch noch Geld, wer kein Geld hatte, der konnte aber auch in Kartoffeln bezahlen. Kartoffeln, die damals noch „Wrigleys Extra“ hießen, waren ein gängiges Zahlungsmittel, wenn man mal keine Dollar dabei hatte. 15 Kartoffeln machten einen Dollar. Es gab aber meistens nur blaue Kartoffeln, andersfarbige Kartoffeln waren vergriffen, weil Krieg war. Sambia führte eigentlich schon immer Krieg, im Moment ja gegen den Senegal, der damals noch Galatasaray-Affenjungenland hieß. Mit dem Galatasaray-Affenjungenland waren wir zu dieser Zeit auch schon auf dem Krigesfuß, darum…
An dieser Stelle riss uns leider das Band des Aufnahmegerätes. In der Hoffnung, dass der olle Abe Kalle sich nach dem ZAT wieder betrinkt und uns seine Story im Rausch weitererzählt, wünschen wir einen schönen Start in die Rückrunde!
Von PPP (persönlichen Piss-Problemen) kann beim ollen Kalle gar keine Rede sein. Da er aufgrund der LL (Lex Lutscher) wieder in Lu-Lo (Lutschers Lounge) verkehren darf meint der CC (Celtics-Coach) nun, er hätte einen Freibrief und dürfe sich alles erlauben. Also lässt er einfach laufen wo's ihm gerade passt - merkt ja eh keiner, da alle mit pubertärem Gerangel vor der KK (Klo-Keramik) beschäftigt sind.
Wie auch immer, abseits des TPS (Trink- und Pinkelsports) sieht es
erstaunlich positiv für den ollen Kalle und sein Team aus. Trotz vergeigter Heimspiele gegen A&L (Abenteuer und Lutscher GmbH) bewegt sich Sambias durchgeschwitztestes Feinrippmodel in den oberen Tabellenregionen. Noch!
Denn mit gewaltigem Rest-TK (Torkontingent) in der Hinterhand könnten sich der WC-Man (Water Closet-Man) und NN (Nils Nilpferd), sowie diverse andere Trainer am anstehenden ZAT (Zugabgabetermin) vor seine Durstigkeit schieben. Besser also jetzt auf den Lorbeeren ausruhen, bevor es zu spät ist.