Verdrängung und Nichtachtung ist zur Zeit angesagt. Niemand will mehr etwas von Grabowskis Geburtstagsfeier wissen, keiner will dagewesen sein, es ist nichts passiert. So gibt sich Sambias Premier League derzeit. Die Tatsache, dass Lutschers Lounge dem Erdboden gleich gemacht wurde und wird totgeschwiegen. Bis jetzt...
Was ist das, etwa ein neuer Fall für MP Reacher...? Gääähn, äähh..., Gott sei Dank nicht. Aber ein erster Fall für Staatspräsident Karl-Heinz Grabowski! Denn bei Ex-Barbesitzer Lutscher ist der Verdrängungsprozess bereits besorgniserregend weit fortgeschritten Der jetzt arbeitslose redet sich ein, seine halbzerrissenen, ausgefransten Klamotten hätten mit seinem neuen Fitnesswahn zu tun...
Außerdem
braucht Sambia diesen hippen, glänzend-glitzernden, zentralen Meeting-Point, denn in das schnoddrige, heruntergekommene WAZ, das Château d'If der Premier League, will ja ohnehin niemand mehr...
Deshalb ruft der olle Kalle hiermit alle Sambier auf, ganz unfreiwillig-freiwillig für den Aufbau von Lutschers Lounge 2.0 zu spenden. Ein jeder kann etwas dazu beitragen. Massai Uno Gaga ersingt in Lusakas Fußgängerzone das nötige Kleingeld für neue Möbel, das Nilpferd opfert seine Trink-Tröge als Bierglasersatz, Abenteuer und Markert können mit ihrer baren Präsenz die dunklen Räume aufhellen lassen und der olle Kalle himself sorgt für den durstigen Gast!
Let's (re-)build this location on Rock 'n Roll...!
Von überall kamen sie her, selbst der olle Wallach hat sich nochmal blicken lassen, um seiner Majestät Präsident Grabowski zum Purzeltag zu gratulieren. Es fing auch alles gut an, niemand ahnte zu Beginn der Geburtstagsparty, dass dieser Tag in einem Desaster enden würde...
Was der Vizepräsident Lutscher nämlich nicht erwähnt hatte, waren die kleinen Gemeinheiten, die er sich für den ollen Kalle ausgedacht hatte und die damit einhergehenden Folgen. Die 33 Schnäpse kippen, um anschließend die Kerzen auf der Geburtstagstorte auszupusten, sind eine witzige Idee, keine Frage. Dieses Ritual aber zu jeder vollen Stunde insgesamt 33 mal wiederholen zu lassen ist dann aber selbst für Grabowski zuviel. Bei Runde 14 war Schluss, ein erneutes Anzünden der Kerzen ausgeschlossen: Des Präsidenten Magensäure war stärker.
Eine Polonaise ist natürlich auch ein bei fortgeschrittenem Alkoholkonsum weit verbreiteter
Brauch und im ersten Moment nicht verwerflich. Dass der Kollege von Hideta (laut Grabowski zu diesem Zeitpunkt schon "voll wie ein Mehrfamilienhaus", Anm. d. Red.) "dem Nilpferd von hinten an die ..." fassen musste, dieses daraufhin rückwärts austrat und den Neu-Büffel-Coach somit in hohem Bogen auf Kalles Gabentisch beförderte, woraufhin der von den 33 x 14 Schnäpsen ohnehin gut gelaunte Kalle sich genötigt sah, den Oberbüffel als Initiator einer Geburtstags-Kneipenschlägerei zu sehen... Ja, dies alles führte dazu, dass von Lutschers Lounge abgesehen von den Kloräumen und einem sich die Hände reibenden Mandelator nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Ob der auf Grabowskis ausdrücklichen Wunsch nicht eingeladene Abenteuer über die Vorfälle in seiner nächsten Kolumne (anvisiert für den 11. ZAT) berichtet ist Präsident Grabowski "scheißegal, war auf jeden Fall ne geile Party!"
...lebt seit geraumer Zeit Staatspräsident Karl-Heinz Grabowski. Demnach völlig logisch wurden die Green Buffaloes auch locker-lässig abgefidelt und die Celtics tummeln sich - wie es sich gehört - in den obersten Gefilden der Tabelle...
Doch zurück zu Grabowski: Ein Leben nach der Büffel-Theorie ist auf der einen Seite natürlich sinnvoll und lobenswert, andererseits muss man aufpassen, dass man nicht ins Extreme abdriftet. Und sind wir mal ehrlich: Sehr viele alte, kranke und schwache Büffel dürfte der olle Kalle nicht mehr
übrig haben, es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis es an die Elite rangeht. Aber: Dann bleibt im Endeffekt ja die Elite der Elite übrig... Und: Wie zeugungs- und gebährfähig sind Grabowskis Büffel/-innen? Wie schnell wächst der Nachwuchs heran und wann sind sie bereit, sich der "Jagd" zu stellen?
Alles Fragen, nach denen der olle Kalle auf seinem Thron im WAZ sitzend und dabei eine Kasten Zambezi leerend auf den Grund gehen will.
"Wo wir grad bei Kiste Zambezi sind, *boaarks*, die hier ist leer... LUUUTSCHAAAAAAAA...!"
Das hatte sich der olle Kalle scheinbar etwas anders vorgestellt: Zu seinem Amtsantritt hatten die treuen Untertanen Poison und (man glaubt es kaum) Massai Uno (!) dem frisch gekürten Präsidenten Sambias jeweils ein Null-Gegentore-Einstandsgeschenk überreicht. Standesgemäß führt die Nummer Eins des Landes nun also auch die Tabelle an...
"Was 'n Scheiß, ich hätte lieber was zu Saufen gehabt!", freute sich Grabowski auf seine ihm eigene Art. Na gut, immerhin überraschte ihn sein
Co-Präsident Lutscher höchstoriginell mit einer kleinen Prosecco-Dusche: "Auch kein Alkohol, auch kacke, darüber wird in Zukunft zu reden sein!" Man sieht, auch hier war der olle Kalle sichtlich gerührt - auf seine Art halt...
Im Lager der Celtics ist man jedenfalls gespannt, welche Art von Geschenken die kommenden Opfer Untertanen "Matte" Markert und Andi von Hidi für Grabowski und Co. bereit halten. "Ich will für sie hoffen, dass es sich um Geschenke hochprozentiger Art handelt!"
Menschen werden älter, Kalle auch... Vom einstigen Bierbaron der Premier League ist nur noch eine Schnapsleiche übrig. Ist tatsächlich alles scheiße...?!
Das hängt immer vom Blickwinkel ab. Immerhin hat der olle Kalle den wichtigsten Titel der Saison eingeheimst: Man ist Ligapokalsieger geworden, *gähn...* Super, darauf ein Zambezi! Immerhin: So kann man mit Fug und Recht behaupten, am gestrigen Samstag den eigenen Titelgewinn gefeiert zu haben... In diesem Zuge hat Grabowski á la Rolf Zukowski einen Song aufgenommen, der jetzt im Internetz zu bestaunen ist...:
http://www.youtube.com/watch?v=ndFufHw-ahU
Aber der olle Kalle wäre nicht der olle Kalle, wenn er nicht noch ein olles Eisen im ollen Feuer hätte: Da gibt es ja immer noch die ausstehende Entscheidung im Präsidentschafts-Zehnkampf. Die Spiele sind bereits gelaufen, die "sportlichen" Leistungen sind absolviert. Einzig das Ergebnis der Jury steht noch aus. Wer wird denn jetzt Präsident? Soviel ist sicher:
"Jacky Reacher... Du bist es...
.
.
.
... NICHT!"
In diesem Sinne: Auf eine hoffentlich erneut qualitativ hochwertige Saison in der besten Liga des Copa-Universums...!
Manchmal ist es vielleicht auch ganz hilfreich, wenn man zu dämlich zu betrunken ist. Den schönen Artikel, den man den Aristokraten unter der Woche unter die Nase reiben wollte, den schreibt man einfach sofort - denn WM-Ertikel gehören in die WM-Zeitung und haben in der Liga nichts zu suchen...
Aber gut, beschränken wir uns nun also auf das Wesentliche, auf Kalle: Es ist noch lange nicht aller Tage Abend, der olle Kalle ist im Ligapokalfinale, steckt am Endspiel-ZATder Liga im Meisterkampf mittendrin statt nur dabei, muss gleichzeitig zu einem Drittel die Nation bei der WM gebührend vertreten und steht zusätzlich noch mitten in der hell lodernden Hölle, des
Präsidentschafts-End-Zehnkampfes! Und das alles bei Kalles exorbitanten Bierkonsum und der angeborenen Abneigung gegen Badewannen und Duschen... Respekt!
Der Titel war sogar schon zum Greifen nah, doch eine dem ollen Kalle sehr bekannte Situation hat sich wiederholt. Da hat doch tatsächlich jemand aus dem Niemandsland mal so eben, so hoppla-di-hopp, eine völlig unmotivierte Asechs gezogen. Sowas gabs schonmal. Einer der Beteiligten witterte damals völlig haltlos Betrug und verließ mit der rechten Hand auf den Tisch hauend die Liga. Ein anderer Beteligter spült die Sachlage mit einem großen Schluck Zambezi und eine Kerbe in die Flasche ritzend herunter.
"Läuft! *Boaaarrkss*" Jawoll, die BPA liegt auf Kurs, die Gegner Opfer "Matte Markert" und "WC-Man(delator)" wurden locker, leicht und lässig weggefidelt. Um wenigstens ein bisschen Wettkampfcharakter zu bewahren, absolvierte Lutscher seine beiden Wettkämpfe auf einem Bein hüpfend, der olle Kalle versuchete vergebens, sich auf das Niveau der beiden Allroundversager runterzusaufen...
Was bleibt ist ein entäuschtes Publikum, das mit Tomaten und anderen spitzen Gegenständen nach dem Durchfall-Duo 'MaMa' (Matte und Man) warf. Verständlich, bei dem hohen "Eintrittspreis" (Einlass nur im nüchternen Zustand, in der Arena wird nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt). Zudem ist der Zehnkampf so gut wie entschieden, niemand mit gesundem Menschenverstand -
nichtmal Reacher oder Uno - würde jetzt noch gegen 'Kalle und Pudde' setzen. Jaja, die Erfahrung aus dem letzten Wettkampf macht sich halt bezahlt.
Apropos Reacher: Der Möchtegern-Kampftrinker beschwert sich ja (mal wieder) über eine ihm nicht wohlgesonnene Berichterstattung. Wir sind der Meinung: Es gab genügend Möglichkeiten sich am Glas zu behaupten, doch sowohl in der Vorentscheidung am Tresen (wir erinnern uns an einen wie erwartet unangefochtenen Sieg des Bier-Schlachtrosses Grabowski), als auch im Eröffnungswettbewerb des Zehnkampfes (Bier exen, Büchse wegschmeißen: Selbstverständlich war der olle Kalle auch hier siegreich) versagte Matte's Jünger auf ganzer Linie. Mit Matte haben wir übrigens sogar ein wenig Mitleid - so ein Anängsel muss schon eine herbe Belastung sein...
Die Würfel sind gefallen, die BPA hat die jeweiligen Starter für die anstehenden Wettbewerbe bekanntgegeben.
Wie zu erwarten war fängt der olle Kalle mit seiner Wohnzimmer-Disziplin an: "Frühstücken und Wegwerfen", oder auch Zambezi-Weitwerfen. Grabowski gibt sich selbstbewusst: "Ich bin im Training, *booaaarrkksss!*" Gerüchten zufolge hat Sambias Next Feinripp-President die
letzten drei Nächte sogar mit Zambezi-Infusionen geschlafen.
Danach werden zweimal die schnellen Beinchen des 'Lavendel Stallion' benötigt, Lutscher soll jeweils den Sieg im 800m Wettlauf-Rülpsen und im Senegalesen Fangen ersprinten und ist schon total fokussiert: "Gonnä Flaaaiiii Naaaaauu...!" So vor sich her singend in seinem Rosa-Tüll hat er ein wenig was von... na, von... von Lutscher halt...
Die Endausscheidung steht an und es gibt nur ein Favoritenteam: Die blonde Feder und die Goldene Leber, Kalle und Pudde, Ein Bier und ein Prosecco für ein Hallelujah. Ja, selten, nein, nie haben der Prolet mit dem Feinripphemd und der blonde Leichtmatrose derart an einem Strang gezogen...
Doch zunächst ein Ausflug in die Tierwelt: Es gibt hier in Sambia ja eine Menge putziger Vögel, aber Jacky Reachy ist der niedlichste. Ja, man könnte fast meinen, er wäre Senegalese (Pfui! Anm. d. Red.) ! Mit der grammatischen Power eines Tschirp-Tschirp versucht der süße Fratz in seiner sympathischen Art, dem ollen Kalle vor die Füße zu kotzen. Eine billige PR-Variante im Wahlkampf, doch der olle Kalle meint, es wäre staatsmännischer, als sambischer Meister sein Volk zu unterjochen. Mit großer Freude erwartet man den Lümmel am kommenden ZAT in der heimischen Festung.
Wo wir grad bei Wahlkampf waren. Der ist übrigens vorbei, jetzt steht der härteste Wettkampf der Welt bevor. Während andere Kandidaten noch mit ihren Kampagnen beschäftigt sind, trainieren Susi und Strolch (Lutscher und Grabowski... in dieser
Reihenfolge, Anm. d. Red.) fleißig für die anstehenden Wettbewerbe. Natürlich nach festem Trainingsplan: Grabowski trainiert im WAZ-Garten auf einer Liege lümmelnd die Leber mit 'Einarmigem Reißen' (und hat schon Muskelkater in beiden Armen) während Lutscher im Akkord wie ein Schmetterling, laut 'Gonna Fly Now' trällernd, die 6 Stufen des WAZ-Kellers rauf- und runterfliegt, um den ollen Kalle stets mit neuen Trainingsutensilien zu versorgen. Lutscher ist also topfit und Grabowski voller Zuversicht.
Zu Recht, denn es darf nicht vergessen werden, dass beide bereits einmal durch das Stahlbad des präsidialen Zehnkampfes gegangen sind. Zu einem richtigen Mann hat dies unsere Lutscherella zwar nicht transformt geformt, doch genau hier liegen die Stärken der BPA: Während Sir Pudding Lutscher (The Artist formerly known as The Artist formerly known as Sir Pudding Lutscher) als Spezialist auf dem Gebiet Allroundlosing ist, gilt der olle Kalle mehr als der Mann fürs Grobe. Klingt nach einer Win-win-Konstellation! Befürchtungen gehen lediglich dahin, das Duo könnte einen lupenreinen 'Lutscher' hinlegen.
Soso, ganz Sambia wartet also auf den Inquisitor, ja? Gespannt harrend der Wettbewerbe, die auf die übrig gebliebenen Kandidaten zukommen... Tja, Matte und der Andere, sowie die Klobürste und sein neuer Wischmob sind wohl schon ganz feucht im Schritt...
Wie auch immer, ganz Sambia wartet jedenfalls auf ganz andere Dinge. Auf die Ergebnisse des ZAT's nämlich, auf das WM-Achtelfinale (was machen eigentlich Mandelator, Massai Uno, Reacher und Markert am Mittwoch...?), auf saubere Örtlichkeiten in Lutschers Lounge, darauf, dass die Konkola Mine Police endlich den erwarteten Abstiegsplatz bekleidet (...was, ist schon soweit...? Ah, okay, ja dann...), etc...
Als erfahrene Wahlkämpfer wissen Grabowski und Lutscher
natürlich längst, was auf sie zukommt und gehen dementsprechen entspannt in die erste Runde. Gegneranalyse? Überflüssig, aber vielleicht interessiert es ja den gemeinen Staatsbürger, wie sehr sich die angehenden Wahlversager so für 'ihr' Land ins Zeug legen? Bisher hat es jedenfalls keiner aus dem Quartett Matte, Mandelator, Massai, MP für nötig gehalten, Sambia zu unterstützen. Den Vogel abgeschossen hat der Immigrant aus Südafrika, der lieber seiner alten Liebe den Bonus zukommen ließ...
Im BPA-Lager ist laut Grabowski "Alles im Lack!" Die Rollen sind klar verteilt: Grabowski übernimmt die Aufgabenbereiche Trinken, Rauchen, Faulenzen, während Lutscher... den Rest übernimmt...
Papperlapapp, Liga und direktes Duell. Es geht um Sambia! Ein Südafrikaner, ein Algerier und ein Sambier stehen in der Endausscheidung zu Sambias next Feinrippmodel next Präsident und da müssen alle Kräfte gebündelt werden.
Unter diesen Voraussetzungen ist es eine Selbstverständlichkeit für den ollen Kalle, seinem ehemaligen Konkurrenten aus der vorigen Wahlschlacht
(alle Nicht-Zugewanderten werden sich noch erinnern können) die Hand zu reichen. Danach wurde eine Kiste Bier geleert (Grabowski) und ein Fläschchen Prosecco geschlürft (Lutscher).
Grabowski baut die Erfahrung des Rosa-Rüffelman, wenn es um Wettbewerbe geht, die weder einen hohen IQ, noch eine große Leber oder gar Muskelkraft benötigen... Da kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder?
Erst das Wichtigste: Ein paar Artikelchen für Good Old Sambia dürften es schon noch sein: Wir wollen doch schließlich die peruanische Matte Markert aus dem Turnier kegeln... Ansonsten hat der olle Kalle einem seiner Nationaltrainer zu gratulieren!
Gratulation an den Herrn Lutscher. Nein, sogar Gratulationen an den Herrn Lutscher. Wir gratulieren zum für einen Wucherpreis überteuert erkauften Herbstmeistertitel! Gleichzeitig gratulieren wir zum ersten richtigen Original-Lutscher der Saison. Nur ein Lutscher kann einen richtigen Lutscher bauen.
Und letztlich gratulieren wir noch zu der weisen Entscheidung, den Kleinkriminellen in der Gosse liegen zu lassen. Dort kann sich
der Macky Messer der Division One wieder häuslich einrichten, denn sowohl die Präsidentensuite des WAZ, als auch die Premier League scheinen für den gerade einmal knapp über einen Meter großen kleinen Dalton deutlich zu hoch zu hängen...
Apropos Präsidentensuite... Aufgrund einiger ... ähm... 'Unregelmäßigkeiten' im öffentlichen Wahlkampf hat sich das Organisations-Task-Force-Team des Inquisitors eine andere, wahrscheinlich noch unehrlichere, aber hoffentlich feucht-fröhliche Variante zur Ermittlung der Topkandidaten ausgedacht - so pfeiffen es zumindest die Eagle Stars Spatzen von den Wellblechdächern. Wir werden es bald erfahren...
Man regt sich nicht auf, im Hause Grabowski. Der olle Kalle hat in seiner zwielichtigen Karriere schon zuviel getrunken gesehen, ihn kann nichts mehr schocken...
Also, bevor alle gleich mit feuchten Unterhosen ins Land der Träume huschen gibts das zu erwartende, aber keinesfalls nüchterne Dementi: Nein, Grabowski ist nicht übergelaufen, hat nicht aufgegeben, ist nicht abgekackt! Obwohl, abgekackt schon ein bisschen, denn...: Wie kam es zu der heutigen Falschmeldung, Grabowski würde mit dem WC-Man kooperieren?
Ganz einfach: Der olle Kalle wurde erst betäubt (man spricht von einer gemeinen Stinkbombenattacke, während Grabowski die Örtlichkeit im LuLo besuchte. Hinter zwei vorgehaltenen Händen munkelt man, der WC-Man hätte angeblich in der Kabine neben Kalle gesessen), entführt (kreativ wie man im Hause Mandelator nunmal ist, hat man den ollen Kalle im LuLo-Damen WC festgehalten - Lutscher ist ja glücklicherweise mit seinem Lutschermobil unterwegs...) und dann unter Drogen gesetzt (Man hat ihn ganz feige und hinterhältig gezwungen, pures (!) Wasser zu trinken. Hierzu muss man wissen, dass ein übermäßiger Konsum von Aqua Vitalohol bei Grabowski zu Seh-, Sprach- und Gleichgewichtsstörungen führt, ebenso ist die
Aufnahmefähigkeit extrem eingeschränkt. Grabowskis Blutalkoholspiegel ist auf den dramatischen Wert von 1,8 gesunken! Abgekackt, quasi...). So kamen die überraschenden Grabowski-Statements zustande.
Nach seiner Freilassung und der anstrengenden Aufarbeitung seines Promille-Defizits gab sich Grabowski erstaunlich nüchtern moderat: "Kinders, so ein Wahlkampf ist gerade am Ende zäh - und da kackt ja bekannterweise die Ente. ich übrigens auch - zumindest am Ende des verlängerten Rücken. Ich kann mit einem Blick auf den derzeitigen Stand des Wahlpegels sagen, dass trotz meiner Abwesenheit ein paar mutige, unerschrockene Alkoholiker für unsere Sache abgestimmt haben und noch ein paar Wahlabende und-nächte bis zur Entscheidung verstreichen werden."
Und zum Schurken dieser Geschichte, dem WC-Männchen? "Ach ja, die Entführung und so... Ja gut, hab ich ja schon als Jugendlicher alles mal durchgezogen, so macht man das halt. Nur soviel: Wer einen Nationaltrainer kurz vor der anstehenden WM derart in Schwierigkeiten bringt, der dürfte beim Wählervolk (inklusiver der von Markert gekauften) unten durch sein. Ein Tag Rückstand auf die Kongru..., Känguh..., auf die Anderen legt einen Karl-Heinz Grabowski noch lange nicht trocken!"
Die Behauptung an sich ist schon eine Frechheit: 'Markert oder Reacher?' Als wir Celtics-Coach Grabowski die jüngsten Buchstaben-Aneinanderreihungs-Versuche des Kollegen Reacher vorlasen musste er so lauthals lachen, dass dabei ein paar Stückchen mit herausbeschleunigten...
Das schlimmste ist ja noch, dass der KGB (Kalle GraBowski, Anm. d. Red.) ständig unverschuldet und ungewollt mit dem dämlichen dynamischen Duo in Verbindung gebracht wird. "Eine Frechheit! Das wäre ja so als würde sich ein Löwe auf das Niveau von Amöben herablassen."
Überhaupt: Das Glamour-Paar der Premier League steckt dem KGB schon viel zu lange - vielleicht sogar sprichwörtlich - unter der Decke... "Da war doch auch mal ein gemeinsames Appartment, wenn ich micht recht entsinne. Na gut, die Lunte ist gelegt, mehr will ich dazu jetzt erstmal gar nicht sagen."
Und der Wahlkampf? "Läuft", meint der olle Kalle, der neben dem ohnehin nicht zur Wahl zugelassenen Uno nun auch die Felle der beiden oben genannten davonschwimmen sieht. Es schaut
tatsächlich danach aus, als sollte es auf einen Dreikampf KGB, WC-Man und Doltombwe (inklusive HillaryClinton Anstands-Wau-Wau Lutscher, inklusive Anstands-Wau-Wau Galatasaray für Lutscher, inklusiver Anstands-Wau-Wau für Galatasaray, nämlich Doltombwe selbst)... Moment, nach genauerer Betrachtung der Klammerbemerkung stellen wir fest, dass sich der Wahlkampf wohl auf einen Zweikampf KGB gegen WC-Man zuspitzen wird...
Und sonst so? Ja gut, dann war in der nationalen Presse noch von einer bereits entschiedenen Meisterschaft zu lesen, was bei den Celtics auf völliges Unverständnis stieß. "Die Saison ist noch lang, außerdem gehören wir wie immer immer zu den Meisterschaftskandidaten, da ist noch gar nichts entschieden. Es ist lediglich so, dass die Abstiegsränge variabel immer mit dem Tabellenplatz beginnen, auf dem zum jeweiligen Zeitpunkt die Konkola Mine Police stehen. Das wird sich in Bälde auch noch nach unten verschieben, die Elite kommt in Sambia wie gewohnt etwas langsamer ins Rollen... Aufgeben? Vielleicht als Österreicher, aber doch nicht in Sambia...?!"
Heimlich, still und leise, ja, gar kätzchenartig haben sich die Eagle Stars unter Hetzer Kolumnist Daniel Abenteuer in die zuckersüße Tabellenregion im wahrsten Sinne des Wortes 'vorgeschoben'. Ein Coach, wer böses dabei denkt.
Wahlkampf und Titelverteidiger-Bashing machen es möglich. Hinzu kommt noch, dass bei den Eagle Stars seit Ewigkeiten nicht mehr vor der eigenen Haustür vor dem eigenen Sechzehner gekehrt wurde. In Verbindung mit den ganzen Tabellenkeller-Leichen, die sich in der ES-Abwehr stapeln, scheint es nahezu unmöglich, gegen den Medienmogul und seine Jungs ein Tor zu erzielen. Hinzu kommt die Furcht der bereits geächteten (KK), bzw. die Angst derer, die es sich von vornherein nicht mit dem Sprachrohr Sambias verscherzen wollen (Grünschnabel Bello).
Alles nur neidisches Geschwätz um davon abzulenken, dass man selber mal wieder weit hinter den Erwartungen zurückbleibt,
wird bei den Celtics hinter vorgehaltener Hand getuschelt - schließlich sind es ja auch schon wieder zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenführer...
Apropos 'Führer': Wahlkampfkandidat Kalle (sehr geistreich, hört sich genau so gut an, wie 'Big Brother Kandidat Zlatko'..., Anm. d. Red.) ist im Moment schwer zu fassen. Er ist auf der Suche nach einer kompetenten Wahlkampfgehilfin mit ansprechender Aura, großer Leber und "guten Argumenten". Warum er dafür extra in den Zug nach Chilanga steigen muss, wollte er uns vor der Abfahrt leider nicht verraten...
Das die Marketing-Abteilung im Hause Grabowski im T(Z)witter-Zeitalter nicht schläft, beweist ein erster Ausflug ins Popgeschäft: http://gobarbra.com/hit/new-3b16011176b86e611b11d87ec6bdb2e9 "Eine spätere Verwenden als sambische Nationalhymne halte ich nicht für ausgeschlossen", heißt es aus Grabowski-Kreisen...
Jaja, ein jeder Kandidat sucht sich seine Nische, um das Wählervolk gezielt anzusprechen und zu überzeugen. Und gerade hier ist es ärgerlich, wenn Fehler gemacht werden...
Gut, ein Markert kann nach so kurzer Aufenthaltszeit vielleicht auch gar nicht wissen, dass man hier eine Abneigung gegen ALLE übrigen afrikanischen Staaten hat. Warum? Weil wir die Privligierten Afrikas sind (außerdem muss man sich dann die ganzen Himmelsrichtungen nicht merken, Anm. d. Red.). Und der olle Kalle ist für die Unterpriviligierten der Priviligierten das Bindeglied, der Priviligator also. Obwohl es den Unterpriviligierten in Sambia natürlich deutlich besser geht als anderswo in Afrika (logisch gibt ja auch keine Arbeitslosität hier, Quote 0%, wie die WM-Chancen von Südafrika sozusagen. Selbst Liganeuzugänge finden hier rasend schnell eine lukrative Arbeitsstelle mit Karrierechancen, siehe WC-Man
(delator), Anm. d. Red.) zählt sich doch der Großteil des Landes zum Proletariat und damit eindeutig zu Grabowskis Zielgruppe.
Aber wir waren ja bei den Fehlern der anderen Kandidaten. Auch der WC-Man(delator) hat seine Hausaufgaben scheinbar auf der Schultoilette abgeschrieben. Wer nicht mal weiß, dass der Wohnsitz des Staatsoberhauptes das WAZ ist (und eben nicht ein sogenannter Präsidentenpalast, was ist das überhaupt? Anm. d. Red.) hat sich wohl selber disqualifiziert. Ebenso raus ist die Kindliche Kaiserin, denn Minderjährige dürfen ja bekannterweise keinen Alkohol trinken. Man stelle sich einen sambischen Präsidenten vor, der beim Festempfang der russischen Delegation mit Kakao anstößt... Da Lutscher ja ohnehin nicht kandidiert und sowohl Doltombwe, als auch Jacky Rich nicht ernstzunehmen sind...
Nun denn, liebe Wählerschaft, ihr wisst was zu tun ist...