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COPA NEWS |
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Spritzgebäck
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Elektrisches Licht – taghell, bunt, schmerzend, blinkend – es ist wieder zurück in den Hochanden Chiles, dazu etwas Laserlicht zwischen den Augen und fertig ist die, bei Solo so verhasste, Lichtershow namens Adventszeit.
Um sich diesem jährlich wiederkehrenden Unsinn zu entziehen, dem farbenfrohen Anfall der Werbeindustrie zu entkommen, zieht Solo für die kommenden vier Wochen mal wieder zu seinem „guten“ Freund Lutscher. Dort im fernen Cobreloa, wo seit Jahrzehnten die Frauen das Stadtbild dominieren, gibt es nämlich keinen elektrisch hochgetrimmten Schwanzvergleich, keine Technik „die begeistert“, ja, nicht mal |
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eine funktionierende Straßenbeleuchtung, sondern lediglich urige Gebäck-Stände, keifende Östrogen-Selbsthilfegruppen und runzelige Häkelclubs. Ein Ort, der für den Zivilisationshasser Solo wie gemalt erscheint. Ganz in Ruhe kann er sich dort auf die kommenden trainerlosen Teams vorbereiten, sich nebenbei mit kalorienreichem Gebäck die Arterien vollkleben, heimlich vom Östrogen naschen und sich allabendlich in neue übergroße Wolldecken einrollen. Es ist ein tolles Leben und heute geht es los, direkt nach den zwei „überraschenden“ Siegen gegen kopflose Blinklichter des chilenischen Hochlandes – Punkt 19 Hundert.
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29.11.2013 18:14 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Solo - Tabellenführer wider Willen?
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Don Solo, mutwilliger Rechenfehler der Kontingenz, ärgerlicher Fehler der Evolution, ist wieder da. Nach Jahren der Stille plötzlich zurück aus dem Nebel der Bedeutungslosigkeit.
Gerade er, der schmerzende Blinddarm des chilenischen Hochlandes, der faulige Finger in der Fleischsuppe des Lebens, die weiche Nudel in einer Welt voller Hartholz. Ja, gerade er, der triefende Hautsack aus Concepcion, ist nun also zurück an der Spitze der Liga, zurück im sportlichen Scheinwerferlicht – nur wollte er das eigentlich? „Nein!“ lautete die Antwort des Trainerimitats. |
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„Es waren Paten, trainerlose, vernunftfreie Sklaven der Copa-Maschine. Ich konnte also gar nicht anders.“ Gewinnen wider Willen, Zwang zum Erfolg, das ist die bittere Dialektik in einem Land ohne ausreichend Trainerkollegen. Und jetzt kommt auch noch der Lutscher, der talentfreie Clown aus Cobreloa. So wird es natürlich nichts mit einer Abgabe der Tabellenführung, selbst Chuck Norris hatte keinen Rat. So heißt es weiter siegen, weiter vorangehen, weiter allen den runzligen Mittelfinger zeigen, auch wenn man es eigentlich gar nicht will. Oder kommt es heute doch anders – Punkt 19 Hundert?
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22.11.2013 12:38 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Saisonzierde Eiterbein?
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Vor Freude über die erste gewonnene Kissenschlacht der Saison, über debile Gegner, einen designierten Auswärtssieg, neu erlernte Kniffe von Chuck Norris, tanzte Solo glatte drei Nächte Stunden Minuten durch, erfreute sich am ersten morgendlichen Ständchens seiner Hosentaschenlampe seit Jahren und muss nun bitter dafür zahlen.
Immerhin ist sein gebrechlicher Körper schon seit Jahren nicht mehr länger als für ein paar Minuten (zum versuchten Wasserlassen) aus seinem Schaukelstuhl entfernt worden, seine Beine nur noch die verlängerten Krampfadern seines Seins, so dass dieses euphorische Tanzen in einem Desaster endete. Die |
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Beine schwollen auf die doppelte Größe an, die Sehnen entzündeten sich, das Wellfleisch gärte und der Eiter schoss in die Fettspalten, direkt unter die runzelige Haut. Ein Anblick wie bei einem Hängebauchschwein, kurz vor dem Platzen. Ganz und gar widerlich. Solo selbst meinte allerdings, dass kümmere ihn nicht. „Ich spüre keinen Schmerz und dank meines Hüftgolds muss ich den Trümmerhaufen da unten auch nicht sehen.“ – die kommenden Gegner jedoch schon. Wird so aus einem körperlichen Nachteil, der Zierde namens Eiterbein gar ein sportlicher Vorteil? Diese Frage wird vielleicht schon heute beantwortet – Punkt 19 Hundert.
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15.11.2013 17:19 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Der Kampf gegen Tretminen
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„Die Meister von morgen werden in den Rübenfeldern von heute gemacht!“ – heißt ein wenig bekanntes Sprichwort aus den Hochanden Chiles. Nur leider sind diese Rübenfelder voll von Tretminen, von gesichtslosen Paten des Todes, die jeden Schritt zum süßen Saft des Erfolges nahezu unmöglich machen.
Dennoch will ein unerschrockener Hautsack namens Solo sich auf den Weg machen, will den Kampf gegen die Geister Chiles annehmen, um endlich wieder zu früherem Ruhm zu kommen. Denn lang ist es her, dass seine klapprigen, faltigen Finger den Meisterpott in die Höhe recken durften und seine verbalen Auswürfe sich mit Recht am eigenen Erfolg labten. |
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Doch diese pittoresk-anmutenden Zeiten in denen Chile voll war von wundersamen Wesen, Solos Wampe auf der Spitze der Liga tanzte und reüssierte sind eben zum gefährlichen Spielplatz von Tretminen geworden. Eine Metamorphose die missfällt und so manchen Copa-Greis eine Träne verdrücken lässt. Aber ein Solo weint nicht, hat er nie. Ja, viele wissen es nicht, aber er ist der Ziehsohn Chuck Norris‘, ein knallharter Siegertyp. Norris hat ihm einst gezeigt wie man Drehtüren zuknallt, Bälle umkippt und und M&M’s nach dem Alphabet sortiert, da wird der Kampf gegen Tretminen ein Spiel gegen Wattebausche – und die erste Kissenschlacht folgt heute, Punkt 19 Hundert.
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08.11.2013 12:35 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Die Semantik des Abschieds
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Ist die eigene Liga voll von leeren Vereinen, die Trainerkollegen voller Lustlosigkeit sich mit der Presse zu beschäftigen und das eigene Streben nach Lachern dem drögen Beschreiben der Situation gewichen, dann ist es wohl höchste Zeit Abschied zu nehmen.
So weicht der Konjunktiv mehr und mehr dem Imperativ, das bemühte Schreiben dem mühsamen Tippen von Wortquastereien, der Hunger auf brisante Duelle dem Durst nach neuen Zielen – nur eines bleibt: die Frage |
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„Wohin?“. Argentinien ist Eberlesiert, Ligen wie Peru zu klein, Brasilien zu groß, die USA zu uninteressant, Kolumbien fast so leer wie Chile, so dass eigentlich nur Mexiko bleibt – aber Mexiko? Da wird man sicherlich den ganzen Tag nur beklaut. Außerdem ist es dort heiß, sogar sehr heiß. Und die haben dort nur Wüste und behaarte Frauen. Da kann man dann eigentlich auch gleich hier bleiben, bei seinen Alpakas und den Taubstummen, wäre da nur nicht die unerträgliche Langeweile.
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11.01.2013 12:16 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Chile – vom Aussterben bedroht?
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Hoch oben, auf den Erhebungen der Anden, irgendwo im südamerikanischen Nirgendwo, abseits des Troubles, fern der modernen Welt, lebten einst viele interessante, urtümliche Trainergeschöpfe. Im Kreislauf des ewig Wiederkehrenden sinnierten sie über das Leben im Abseits, über die Debilen der 1. Welt und über die Freiheit des Seins in der sauerstoffarmen Bedeutungslosigkeit.
Aber kaum ist man mal ein oder zwei Jahre im Winterschlaf, ändert sich plötzlich diese liebgewonnene Routine, schlägt der Wandel erbarmungslos zu und nimmt einem die Stützpfeiler des eigenen Oxidierens, den sportlichen Sauerstoff, kurz: die Kollegen. Lediglich noch elf der achtzehn Trainerposten sind besetzt, zur Hälfte davon mit unbekannten Gesichtern. Scheinbar befindet sich ganz Chile im |
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Auflösungsprozess, hat den Weg alles Irdischen eingeschlagen und zuckt nur ab und an noch wie ein kopfloses Huhn kurz bevor es gänzlich dahin geht. Lohnt da noch ein Verweilen, ein Bleiben im Land der Patenduelle? Wohl kaum. Die Frage ist nur wo es jetzt hingehen soll? Wer will so einen unsteten, verwirrten Geist wie Solo aufnehmen? Ist es nicht besser gleich ganz im Altenstift zu verschwinden, um dort die Belegschaft mit angestaubten egozentrischen Helden-Geschichten zu quälen und auf das eigene körperliche Abdanken zu warten? Oder sollte man doch noch einmal das Hüftgold zurechtrücken und an der Copacabana den Roquo-in-die-Pfanne-hauen-Tanz zelebrieren? Fragen, die in den kommenden Wochen mit Sicherheit beantworten werden könnten – meint zumindest Solos bester Freund: der Konjunktiv.
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04.01.2013 13:23 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Stabil debil
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Der Weltuntergang ist überstanden, der Alpaka-Festschmaus runtergewürgt und die Anverwandten wieder aus dem Sichtfeld verschwunden – das Leben könnte eigentlich so schön sein, wäre da nicht Solos marode Leuchtdiode im Kopf.
Täglich erinnert sie seine Mitmenschen daran, dass man nett, zuvorkommend, aber auch streng und mit viel, viel Geduld gegenüber den geistig Minderbemittelten auftreten sollte. Solos verwirrte Zellanhäufung bemüht sich zwar um Einpassung ins System, um vernünftige Artikulation, ja, selbst um ein halbwegs ansprechendes Training bei Universidad (er darf allerdings nur noch die Ü60 mixed Mob-Mannschaft im Westflügel betreuen), doch wirklich ansprechende Gedankengänge sind kaum |
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bis gar nicht zu beobachten. Letzte Woche kam er, schrieb ein paar überflüssige Zeilen für die Presse, winkte in ein paar imaginäre Kameras und vergaß dann zu tippen. Was für ein Fauxpas. Mittlerweile scheinen die hellen Momente bei Solo immer seltener zu werden, so dass die Frage nach einem Schlussstrich nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand gestellt wird. Im Gegenteil: erst diese Woche wurde er ganz direkt gefragt „warum er sich dies und den anderen immer noch antue – er hätte doch alles erreicht und könnte in Frieden und mit Stolz abtreten.“ Darauf antwortete er nur: „Abtreten am Arsch. Meine Mission ist noch längst nicht am Ende.“ Dann setzte er sich unvermittelt und machte ein Nickerchen.
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28.12.2012 12:10 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Ankomme, Freitag den 21.
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Still und leise kommt er und doch wird er gewaltig sein.
Oft wurde er in den letzten Monaten benannt und noch mehr belächelt.
Die Maya gaben ihm einen Termin, Emmerich ein Gesicht.
Woody schrie ihm freudig erregt entgegen.
Und der Chronograph sagt: es ist nicht mehr lang hin.
Ja, die letzten Flötentöne werden gespielt,
auch hier im Copa-Universum.
Und da Astrologiebewunderer Solo nicht weiß,
ob es noch einmal einen |
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Post-Copa-Spieltag geben wird, sagt er „Danke!“.
Danke, für die die vielen lustigen Stunden. Auch wenn es zum Ende hin weniger wurden und bei Solo mittlerweile nicht mehr als Erinnerungen neben der Bettpfanne sind, so war es doch eine runde Sache in dieser oftmals allzu spitzen Welt. Wie Woody winkt er dem Schicksal freundlich entgegen und hofft, dass er nicht auf sich warten lässt – der Weltuntergang. Für den 22. hätte er nämlich nicht mehr eingeplant.
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15.12.2012 19:31 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Einsames Gerangel
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Verbittert, verhärmt, verbal fast verhungert.
So kam er ins Land, der Lutscher, der Mann ohne Klasse, ohne Erfolge und ohne sportliche Ambitionen. Angetrieben allein durch die diabolische Liebe zu Haudruff, dem alten Schläger, wettert er mit stumpfer Klinge gegen diesen sportlich angeranzten und literarisch überschaubar begüterten Miniatur-Hulk, nur um es Solo zu zeigen – meint der jedenfalls. Klingt skurril, aber so sieht Solo die Welt um sich herum – jeder hat jemanden oder zumindest ein Ziel, nur er selbst verliert sich mehr und mehr in einsamem Gerangel mit seinem Schatten. Labradoodle fubini hat seinen Bauchladenträger Powerkraut, Herbster den Wunsch wieder Dritter zu werden, die wortlosen Borkenkäfer ihr feuchtes Biotop der geistigen Einfalt, nur Solo der hat niemanden.
Verbittert, verhärmt, vereinsamt.
So |
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hockt er im Sud seiner weinerlichen Ausscheidungen, der Sonderling Solo.
Aber Klagelieder kommen nicht gut an in Chile, dem Land der lustigen Narren. Hier in den Hochanden, wo der Sauerstoff rar gesät ist, arbeiten die Kopfzylinder anders, langsamer, mit dem Wunsch nach leichter Kost in C-Dur, ganz so wie bei Luftikus Lutscher. Da wirkt es wie ein feister Schlag des Schicksals, dass Solo nun ausgerechnet gegen selbigen spielen muss, dem XXS-Nachfolger von Schwermutliebhaber Roquo. Es scheint – so sagen es zumindest einige gut gedeutete Feuerzeichen voraus – als meine es die Zukunft nicht gut mit dem Don aus Concepcion.
Solo gibt sich dennoch kämpferisch: „Solange mein Mund noch nicht verklebt, der Lutscher mich nicht geleimt und der Drops nicht gelutscht ist, gebe ich mich nicht geschlagen...zumindest solange er kein Tor schießt.“
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04.05.2012 10:01 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Roquo, der gescheiterte Quantenfloskler
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Es klingt wie eine dieser merkwürdigen Geschichten, die man einfach nicht so recht glauben mag. Wie die vom Hobbit ohne Fußbehaarung oder dem Südländer ohne Haargel unter den Achseln. Aber es gibt sie tatsächlich diese merkwürdigen Ausnahmen, die plötzliche und fast nicht zu erklärende, stufenartige Weiterentwicklungen der eigenen Spezies darstellen, und am Ende doch scheitern – wie nicht zuletzt der wenig beliebte Quastenflosser beweist.
Eine dieser Geschichten trug sich vor nicht all zu langer Zeit im fernen Chile, der ehemaligen Heimat mental gut durchgegarter Bohemiens, zu. Dort, wo schon immer übertriebene Eloquenz und liebreizende Garstigkeit das Miteinander prägten, wo ein ironischer Unterton hier und eine kleine Gemeinheit da schnell zu einem - nur noch im weitesten Sinne sportlichen - Längenvergleich wurde, war es vor allem die fleischgewordene Depression Roquo, die als medialer Quantenfloskler, den |
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Riemenvergleich in der Presse auf eine neue Anhöhe hob, auf ein Niveau fern jeder Vorstellungskraft. Er war wie der plötzliche Übergang vom umnachteten Kiemenkeiler hin zum lungengefüllten Bierliebhaber in HD. Ein Schritt raus aus dem abgestanden Geplätscher hin zum spaßigen Sprudelwasser. Doch wie so oft, sind es oft die ersten, die wackeren Pioniere, die am Ende zurückfallen. Denn mit einem Sack literarischer Versatzteile, Phrasen und geklauter Lizenzen für fragwürdige Außenseiter-Witze schwang sich Solo zum neuen Herrn der Lüfte auf... bis auch er irgendwann keine Liane mehr fand – alle abgewandert nach China oder Usbekistan. So blieb am Ende nur gerodete Presselandschaft, Dürre und Tristesse übrig. Damit war der Quastenflosser zurück ins Wasser geprügelt, der Geist zurück in der Flasche verbannt und Roquo am Ende aus dem Land getrieben – und das schlimmste: Ein Lutscher ersetzt ihn... Oh, du armes Chile!
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26.04.2012 21:35 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Hühnerbrust al dente
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Der ranzbärtige Flegel Solo, für viele ist er – zumindest seit Beginn der Zeit nach der Zeit desjenigen der die Zeit im Universum des Copaballes erfunden hat – die personifizierte Seuche, der wabernde Arsch oder zumindest das breitgelegene Furunkel der chilenischen Fußballprominenz. Er juckt, sieht echt sch*#&* aus und ist doch nicht wegzubekommen.
Sogar ganz im Gegenteil, nach der unfreiwilligen Hochzeitsnacht irgendwann anno 2006, hat er sich wie eine linksgedrehte Joghurtkultur in der Sonne immer weiter aufgebläht, ausgedehnt und mit seinem diabolisch-peripheren Blick |
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immer weiter an die sportliche Spitze des einstigen Vorzeigelandes des amerikanischen Kontinents vorgearbeitet. Selbst der lange Jahre als eloquent und vor allem resistent daherkommende Roquo scheint mittlerweile machtlos und willenlos die hängende Hühnerbrust Solo zum Titel tanzen lassen zu müssen, wie das jüngste Ergebnis beweist.
Damit steht demnach schon 32 Spieltage vor Saisonende fest wer den Titel in Chile holen wird – der Reiner Calmund der Anden, der Manuel Uribe der südlichen Hemisphäre, kurz: der Sigmar Gabriel light – Don „Meister werde nur ich“ Solo.
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01.01.2012 23:50 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Sternenhagelvoll!
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Weihnachten klingt langsam aus und mal wieder hallen Kopfschmerzen und reichlich Entenfett nach. Ja, ja, das Christfest, eine tolle Erfindung der Diät-Mafia. Da schüttet man mal zwei, drei Tage alles was einem vor die orale Luke kommt hinein und zack sind mindestens 10 neue Kilo auf den Rippen – diese Schweine, verdammte.
Aber dem Hip-Gold-Erfinder und selbsternannten burlesken Edel-Erpel Chiles ist das ganze Abspecken nach dem Schlemmen sowieso suspekt. Warum dann erst den ganzen Kram in sich reindreschen, wenn man ihn am Ende doch nur verflucht und wieder loswerden will. Solch Leute heiraten wahrscheinlich auch – vom noch zarten Frischfleisch |
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verblendet – mehr als im Leben gesund sein kann. Nein, ein Solo der nimmt ohne an das Morgen zu denken, greift solange in die Grabbelkiste bis der Arm lahmt. Und wie zum Feste, so auch auf dem Fußballplatze. Titel um Titel, Stern um Stern und Demütigung um Demütigung setzt es Jahr für Jahr, immer zu Gunsten der untersetzten Fettschwarte aus Concepcion. Eine schöne Tradition die sich Chile auch in der kommenden Saison unbedingt bewahren sollte. Denn was wäre das Leben ohne das Weihnachtsfest oder einen arrogantelnden Solo? Wohl nur die Hälfte wert (metaphorisch wie in Nettofleischeinwaage).
In diesem Sinne, vielen Dank und weiter so! ;-)
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26.12.2011 22:17 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Selten, aber nicht nie! Ja, wenn der richtige Moment gekommen ist, dann muss selbst ein Solo konstatieren – Roquo ist eigentlich, also zumindest wenn man die Momentaufnahme nimmt... ach egal
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Nach dem heutigen ZAT ist klar, dass er (na, hier, dieser Roquo oder so – Anm. eines neidischen Solo) den Titel in der Copa Cabana (oder so ähnlich) nach Chile holen wird. Ein beachtliches Ereignis, vor allem wenn man bedenkt, dass er national im Morast der Bedeutungslosigkeit herum watet. So muss selbst der wabernde Trainer-Fels Solo anerkennen, dass... „er eine miserable nationale Performance auch nicht mit diesem Titel retten kann.“ |
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„man ihm nur gratulieren kann. Ein Titel in dem zweitklassigen internationalen Wettbewerb ist für seine Verhältnisse wirklich beachtlich!“ „Roquo einen ernstgemeinten Glückwunschbrief von mir erhalten wird. Nicht nur für ihn ist der Titel sicher eine tolle Sache, sondern auch für Chile ein Glücksfall, haben wir doch damit ab der kommenden Saison endlich wieder realistische Chancen auf einen oberen Platz in der FIFA-Wertung!“
Word!
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02.12.2011 19:43 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Chilenischer Sonnenschein!
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Ein Oxymoron, meint jetzt sicher der zugeneigte Leser... und hat damit eigentlich auch Recht – eigentlich. Denn diese Saison schienen (und scheinen) die tektonischen Platten des Schicksals, die Fußballarithmetik und selbst das weiche Dotter in den Senfeiern des Lebens tatsächlich als wohlwollende Antipoden des „normalen Ist-Zustands“ Chiles zu fungieren.
Herbster darf endlich von seiner Meisterschaft träumen, Chile von internationalem Renommee – hat vor allem Exexexexexexex-Meister Roquo doch für kräftig Punkte gesorgt – und der Freund sinnfreier Artikel von einer Rückkehr des einst so beliebten (weil sportlich debilen) Luftikus |
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Lutscher. Ja, die Aussichten scheinen sonnig hoch oben in den Anden, wäre da nicht der personifizierte Stein allen Anstoßes, der lebendig gewordene Methanofen Solo. Heimlich, still und leise arbeitet der nämlich schon seit Wochen an einem Plan um das so schön daherkommende Kartenhaus zu Fall zu bringen.
Lutscher irgendwie die Einreise verbieten, Herbster in die Meisterschaftssuppe spucken und das internationale Punktesammeln auf das eigene Zutun reduzieren. Wenn es dann noch gelingen sollte Erzfreund Roquo einen Abstieg einzubrocken, wäre das persönliche Christfest perfekt.
Und das alte Wetterbild der trostlos grauen Nebelschwaden wäre wieder hergestellt. Oh, armes Chile!
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02.12.2011 18:39 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Monumentale mentale Magenkrämpfe
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In der ovalen Arbeitseinheit namens Kopf treibt seit geraumer Zeit ein fürchterlicher Gedanke sein Unwesen, quält den Don in seiner solistischen Selbstliebe, im fast vollständig zurückerworbenen Naturzustand, rüttelt an der glückseligen Faulheit der fleischgewordenen Kreuzung aus Koala, Panda und Riesenschildkröte.
Es ist ein kleiner aber stechender Gedanke, eine Ahnung, eine Intuition, die den Trainer mit den fleischgefüllten Wangentaschen beinahe täglich heimsucht. |
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Ein kurzer Blick auf die Tabelle reicht und er huscht durch die verfetteten Arterien, über die schlecht geölten Synapsen bis hin zur Großhirnrinde. „Poch, poch, ich bin es, die Vision vom Titel, vom chilenischen Meistertitel.“ ... Nein, kann es wirklich sein, dass einem Solo seine Vizemeisterschaft verwehrt wird, dass er in der nächsten Spielzeit das schwer zu ertragende (M) stemmen muss? Es wäre wahrlich eine Qual – und zwar nicht nur für Solo, sondern für ganz Chile.
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18.11.2011 18:49 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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Kreisrunder Habitus
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Halbautomatische Setzalgorithmen fern jeder Reflektion, sie sind das Markenzeichen des lebendigen Leitfossils der unbegrenzten Beschränktheit, der versteinerten Biomasse des chilenischen Hochlandes Don Solo.
Jeden Spieltag wird aufs Neue über die angebliche Dummheit der Gegner gewettert, das taktisch ewig gestrige 5er-Bouquet geschwenkt und die Auswärtsreise verweigert. So sammelt man weder Freunde noch genügend Punkte, um am Ende vor |
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Erzfreund Roquo den Oddsettern gerecht werden zu können. Aber wahrscheinlich will das Solo gar nicht. Auf einem kreisrunden Weg braucht es nichts weiter, als die stete Wiederholung der bekannten Schrittfolge. Alles schon gesehen, sagen die einen, Sicherheit und Halt nennen es die anderen. So folgt Solo auch diese Woche wieder dem altbekannten Pfad der eintönigen, aber wohltuenden Langeweile... bis irgendwann, ja, bis irgendwann ein... aber dazu am besten ein andermal mehr.
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28.10.2011 17:47 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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