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COPA NEWS

Wie ein Jojo rauf und runter - bis man bricht? - und dann wieder Usami!


Was soll man von Solo und seinem Team nur halten? Erfolg, Misserfolg, verlieren, gewinnen, immer wieder – im ständigen Wechsel. Da wird kein Mensch draus schlau. Ist der selbsternannte ’beste Aufsteiger aller Zeiten’ lediglich ein kurzes Jucken im chilenischen Oberhaus oder doch ein ausgewachsenes Ekzem, das sich länger als nur eine Saison halten kann? Momentan sieht es zumindest nach einer längeren Amtszeit zwischen all den Koryphäen aus. Denn Solo hat, nachdem er vor wenigen Wochen den Meister Brainchild demütigte, wieder zugeschlagen und beim Ex-Tabellenführer Jalapeno 2:1 gewonnen. Dadurch findet natürlich auch sein Buch „So schlägt man den Meister – Öl, Eiter und viel Mut – eine wahre Geschichte“ reißenden Absatz.
Neulich zeigte gar ein uns bekannter japanischer Koch offen seine Bewunderung für die Arbeit von Solo. Laut Aussage des Erfolgstrainers kam Usami mit zwei

hübschen Koi’s auf sein Anwesen und bat, ihm das Geheimnis für diese fantastischen Leistungen zu verraten. Desweiteren eröffnete Usami ihm, dass die Koi’s, die als Geschenk gedacht waren, so teuer waren, dass er selbst in Geldnot geraten sei und daher um Aufenthalt ersuche. Solo, nett, zuvorkommend, aber auch resolut, bot ihm die Hundehütte seiner kürzlich verstorbenen Pudeldogge an. Als Usami annahm, war er doch etwas verwundert, freute sich aber einem schwächeren Mitaufsteiger Unterkunft und somit Hilfe anbieten zu können! Glücklicherweise sind Japaner ja klein und genügsam, so dass es zumindest bisher keine Probleme mit dem neuen Untermieter gab. Hoffen wir, dass das so bleibt!
29.06.2006 21:33 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Don Solo hat kaum Zeit für seine Mannschaft!
<b>„Nachdem die WM nun im vollen Gange ist, drei Spiele am Tag geschaut, bewertet und befeiert werden müssen, danach das Ganze dann Tag für Tag wieder ausgeschwitzt und neu drauf vorbereitet werden muss, bleibt natürlich und verständlicherweise wenig Zeit sich zusätzlich noch um die Belange des eigenen Teams zu kümmern!“ meint jedenfalls Don Solo, seines Zeichens Tabellen-Zweiter und neuerliches Opfer einer hässlichen Koch-Attacke vom Mitaufsteiger Usami. </b>
Wie Koch-Attacke?
Die Geschichte sei hier kurz erzählt: Es war zur Mittagszeit, in einer kurzen Pause zwischen dem harten WM-Alltag. Mal wieder hat der kleine Asiate, nachdem er Solo zuvor als Friedensangebot zwei Zigarren und eine Einladung für ein Essen in seinem Restaurant zukommen ließ, diesen durch einen gemeinen, noch halb lebenden Röchelrochen (Foto) in Lebensgefahr gebracht. Solo, etwas erstaunt ob der ihm entgegenschlagenden Freundlichkeit, wollte gerade zum ersten Bissen ansetzen, als der Rochen ihm einen gewaltigen Ausstoß seiner

Mageninnereien entgegenbrachte und somit die Luft quasi sauerstofffrei hinterließ. Nur dank eines Geistesblitzes einer jungen hübschen Schwedin, die den Rochen am Genick packte und durch kräftiges Drücken ins Jenseits beförderte, konnte der erblasste Startrainer aus Concepcion langsam wieder zu sich finden. Usami selbst verhielt sich erstaunlich gefasst. Manche meinten, dass sie fast ein kleines Lächeln über sein Gesicht haben huschen sehen.
Glücklicherweise ist Solo nun wieder wohl auf und sogar bereit, für knapp 24 Stunden seinen WM-Marathon zu unterbrechen, damit er seinem Team die nötigen taktischen Ausrichtungen für die kommenden Aufgaben mit auf den Weg geben kann. Wie die ’Freundschaft’ mit Usami indes weitergeht, wird die nähere Zukunft zeigen!
15.06.2006 23:02 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Chile, siebte Kreuzung rechts ab, aber dann doch verlaufen!

So oder ähnlich könnte es Reportern ergehen die momentan nach Trainer, Raubein und Wunderheiler Solo suchen. Denn nach dem Viehwagenerlebnis von letzter Woche, wo er samt Mannschaft mit über 60 km/h gegen eine Mauer knallte, eine Bergziege sich dadurch an ihrem wiedergekäutem Gras fast verschluckte und ein Mücke, die an der Wand hockte, vor Angst ihren Rüssel abknickte, wurde er durch das Präsidium aufs Land verbannt (Foto). Lediglich zum 2. ZAT durfte er kurz aus seinem unfreiwilligen Urlaub zu seinem Team stoßen und siehe da, es sprangen zwei völlig unerhoffte Siege heraus. Besonders der Erfolg gegen die Meistermannschaft vom Kardinal in eigener Sache, ’Brainchild’, war mehr als beeindruckend. Laut Pressesprecher lag das Geheimnis des Sieges in einem eigens kreierten Duftwässerchen, welches beim Gegner Fußtaubheit und Blähungen hervorruft. Wie genau so was funktionieren soll wurde uns auf Nachfrage zwar nicht erklärt, jedoch ändert das nicht an der Tatsache, dass der

Meister auf eigenem Platz gedemütigt wurde. Zuvor konnte ein Resteposten von Solo’s Kickern ein ungefährdeten 4:1 Heimsieg einfahren und steht jetzt auf einem guten 3. Tabellenplatz!
Solo sollte kurz nach seinem Erfolg eigentlich wieder zurück in die Schutzhaft, doch dieser empfand es als völlig widersinnig und demütigend nach solch einem großen Erfolg von der Mannschaft getrennt zu werden. Stattdessen verkleidete er sich als Brainchild, schlich sich mit seinem Team in die bereits verlassene Kabine der Gastgeber und gab lustige Geschichten von Robotersex mit Schiffsschrauben, geklauten TÜV-Plaketten und durchzechten Nächten mit Platini und Co. zum besten, ehe er vom Personal unsanft der Maske beraubt und zurück auf Land verfrachtet wurde.
08.06.2006 20:18 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Wie ein sonnendurchfluteter Misthaufen!


<b>Goldene Jahre sollten nun anbrechen - nie wieder in muffigen Bussen zu verlassenen Zweitligastadien reisen, nie wieder Bier aus Dosen trinken, nie wieder Usami’s alte Fußballschuhe anziehen müssen und nie wieder duschen. </b>
Gut, letzteres ist der Wunsch von Wenigen, aber dennoch muss man bei Universidad konstatieren, dass nicht alles ist wie es scheint. Nur weil im sympathischen Chile alle Trainer miteinander kuscheln, sich drücken, einander hofieren und eloquent in den Medien auftreten, heißt das noch lange nicht, dass nun gerade für die Aufsteiger und insbesondere für Solo Tür und Tor in eine bessere Zukunft offen stehen. Ganz im Gegenteil! Nach einem souveränen Sieg vor knapp 40 Zuschauern musste der alte Zausel und sein Team zum ersten Auswärtsspiel der Saison mit zusammengeklauten Viehwagen reisen. Da diese bekanntlich nicht von alleine die steinigen Bergstraßen hochkommen, wurden abwechselnd die Spieler vorn rangespannt, quasi als Aufwärmübung. Nur leider war die Fahrt bis nach Espanola weiter und beschwerlicher als man angenommen hatte und

so konnte Solo gerade noch 4 halbwegs kriechende Spieler aufstellen. Die anderen pumpten schlimmer als Maikäfer im Oktober, so dass sie nicht mal gut genug waren um sie ins Tor zu legen. Das Ende vom Lied war eine denkbar gruselige 0:4 Niederlage, ein verletzter Kugelfisch („Aber nicht Usami verraten!“) und ein trauriger Don. Immerhin wurde die Rückfahrt dann ein kleines Erlebnis, da es quasi nur bergab ging. Sein O-Ton: „Ich hätte nicht gedacht, dass diese Viehwagen bis auf 60 km/h beschleunigen können. Das hat ganz schön gekribbelt!“ Ob es unter Umständen der Aufschlag an einer Mauer war, der da so gekribbelt hat, konnte er nicht mehr beantworten, da die Schwestern im Krankenhaus keine weiteren Fragen zuließen. Was bleibt den Reportern noch zu sagen?
Fazit: Das Abenteuer 1. Liga hat begonnen!
31.05.2006 10:01 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Ans Land der Träume gespült!
Don Solo, alter Mann, geifernder Voyeur und Trainer von Universidad de Concepcion ist endlich im Land der Koryphäen angekommen. Da wo das beliebte ’Gehirnkind’ Kardinal Brainchild X (das x steht wohl für extraordinaire) durch seine überlegenen geistigen Winkelzüge alle anderen zum Verzweifeln bringt, mittlerweile auch schon erste Jünger um sich scharen kann, will nun Solo mit seinem Team für Furore sorgen. Auf die Frage ‚Wie denn bitteschön?’ antwortete der leicht senile Mann nur süffisant: „Ich werde es ähnlich machen wie der ’Berliner’ damals, aber ich werde das Ganze anreichern mit einigen Schachzügen von Mitaufsteiger Usami, der im Übrigen kein besonders guter Koch ist - jedenfalls hat der Kugelfisch, welcher mir als Geschenk kurz vor dem letzten ZAT bereitet wurde, nicht wirklich geschmeckt. Aber taktisch ist er schon ein kleiner Fux. Denn nicht umsonst hat er mich und den elenden Lutscher ausgestochen. Diese Verbindung von Einfachheit und Verwirrtheit müsste meinem Team schon den einen oder anderen Punkt einbringen.“ Mehr wollte der alte Zausel dann nicht

beantworten, weil ’die Zeit dränge und er sich in die Berge zurückziehen müsse’. Der Grund dafür war schnell gefunden - morgen zum Vatertag erwartet Don ’Juan’ Solo einen gewaltigen Ansturm von vermeintlichen Kindern und dem wolle er entgehen, damit er sich in Ruhe auf den ersten ZAT vorbereiten kann. Andere Stimmen munkeln, dass er sich lediglich in einer Holzhütte einfinden möchte, um dort zünftig mit anderen Trainerkollegen auf das eigene Geschlecht anstoßen zu dürfen.
Was unser rechtschaffender Katholik Brainchild X davon hält und ob Usami wirklich ein so schlechter Koch ist, wissen wir zur Stunde noch nicht, hoffen aber, demnächst Aufklärung betreiben zu können. Ein Schlusswort hatte Solo dann aber doch noch für uns: „Alles was du hast, hat irgendwann dich!“
24.05.2006 21:54 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Die Weichen sind gestellt!

Nun ist wohl allen klar was die Uhr geschlagen hat. Selbst der altbackene Grummelkopf Solo sieht keinen Grund mehr zu meckern oder zu jammern, gab es doch eine klaren Heimsieg zu bestaunen. Damit haben seine Mannen jetzt einen beruhigenden 5 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz, welche dazu noch mit eigenen Konditionsproblemen zu kämpfen hat. „Also wenn es nicht mit dem Teufel zugeht, dann sind wir durch!“ so jedenfalls Solo kurz nach diesem ZAT. Ebenfalls ließ der auffallend schwielige Übungsleiter verlautbaren, dass er sich sehr auf die nächste Saison freue. „Soviel Bekloppte in einer Liga! Das kann nur lustig werden!“ Doch vorerst

heißt es noch einmal Schuhe schnüren, Hemden bügeln und im Dickicht der 2. chilenischen Liga drei, besser noch, sechs Punkte holen. Auf die Frage gegen wen, antworte der schon auf dem Heimweg befindliche Trunkenbold „Ach so eine Packung gegen unseren asiatischen Freund wäre doch zum Abschluss nicht schlecht. Er hat tolle Leistungen mit seinem Team vollbracht und steigt zu Recht auf, doch gegen uns wird nix zu holen sein!“ Auf dem Foto ist Usami (hinten rechts) bei einem seiner Frauentreffen zu sehen!
05.05.2006 20:14 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Dem Aufstieg einen gewaltigen Schritt näher gekommen!
Nicht nur die Bergziegen haben vergangenes Wochenende in den Mai hineingefeiert. Nein, auch die mittlerweile 2.platzierten Mannen von Universidad de Concepcion sahen keinen Grund für schlechte Laune. So konnte man dann auch getrost ein, zwei Fässern Bier den Gar ausmachen und sich mit einem ordentlichen Kater in den Wonnemonat würgen. Einzig Solo war nicht zugegen, da er immer noch auf seiner Yacht den schönen Dingen des Lebens frönt. Überrascht zeigte er sich deshalb auch, als ihn nach den zwei Siegen seiner Mannschaft ein Telegramm erreichte, weil er selbst ja schon vom Ende der Saison ausging. Nun,

einige Tage später scheint der verwirrte alte Mann wieder einen klaren Kopf zu haben und befindet sich auf dem Rückweg zu seiner Mannschaft. „Jetzt, wo ich weiß, dass es noch vier Spiele zu bestreiten gibt, möchte ich meinem Team natürlich auch den letzten taktischen Schliff mitgeben. Auch wenn sie in meiner Abwesenheit gar nicht so übel gespielt zu haben scheinen!“ Glücklicherweise kann trotzdem nicht mehr allzu viel schief gehen!
02.05.2006 13:10 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Alles bleibt anders

Was schrieben wir noch letzte Woche über das Team aus Concepcion – ’Aufstieg ade?!’? Ja, und nun so was. Plötzlich scheinen die Spieler Gefallen am Fußball spielen gefunden zu haben und sind so auch prompt mit 6 Punkten und einen Vorstoß auf den 3. Tabellenplatz belohnt worden. Letztes Wochenende rief noch jeder halbwegs bezahnte Chilene „Weg mit diesem arroganten Solo! Dieser Taugenichts!“ und was hören wir diesen Samstag? Liebesbekundungen aus jeder nur entfernt weiblichen Kehle. Sogar der sprechende Hund Wolfram (Foto) bemüht sich plötzlich um ein Autogramm. Letzten ZAT war Universidad noch der Verlierer der Rückrunde und heute schwingt sich nun der Trainer samt seiner Mannschaft auf „..im nächsten Jahr den Teams aus der 1. Liga die Leviten zu lesen!“. Einzig eine weitere Wendung in

dieser bizarren Geschichte könnte dem Hobbyurologen und ehemaligen Knoff-Hoff-Experiment noch ein Strich durch die Rechnung machen. Denn was er im Gegensatz zu vielen Trainern aus Chile nicht weiß, ist dass es noch 7 respektive 6 Spieltage gibt. Solo jedoch hat den meisten Spielern schon zum Aufstieg gratuliert, ihnen frei gegeben und selbst eine Jacht inklusive Luxusbesatzung gechartert. Ja, in Concepcion kleckert man nicht, nein Man(n) klotzt. Daher wollen wir an dieser Stelle die Contenance wahren und keinen Tipp für einen möglichen Aufstieg abgeben! Herzlichen Glückwunsch an die Herren Usami und Lutscher! Ihr habt es verdient!
22.04.2006 18:42 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Aufstieg ade?!
Nach diesem ZAT können wohl die <b>Planungen für</b> die nächste Saison losgehen, wohlgemerkt in der <b>Primera B</b>, denn das angestrebte Ziel ’Universidad de Concepcion’ wieder zu alter Stärke zurückzuführen ist unrühmlich gescheitert. Zuviel Pech begleitete den Verein in den vergangenen Spielen. Man hat zwar von allen Teams die wenigsten Niederlagen und die beste Tordifferenz, aber eben auch die meisten Punkteteilungen. Damit ist selbstverständlich niemand zufrieden. Das Dogma der Fans, des Präsidiums und der Spieler selbst war der Aufstieg und in der nächsten Saison der Kampf um die Fleischtöpfe, doch nun gerät Coach Solo ziemlich unter Druck, auch wenn die Schieflage noch zu korrigieren ist, so munkelt man, dass der Trainerstar sich vorsichtshalber schon in amerikanischen Nachbarländern umschaut. Er selbst dazu befragt meinte: „Das ist alles Quatsch. Wir sind hier ein gutes Stück vorangekommen. Sei es in spielerischer, tabellarischer oder privater Hinsicht. Da kann nicht die Rede davon sein, hier das Handtuch werfen zu wollen.“ Weiter gab er zu Protokoll, dass er, nihilistisch eingestellt wie er nun mal ist, sowieso an nichts glaubt,

also auch nicht an einen Aufstieg oder einen möglichen Verbleib in dieser, noch in einer anderen Liga. Er glaube lediglich an seine Glückbringenden Fähigkeiten im horizontalen Gewerbe. Doch darauf wollte die Presse nicht weiter eingehen. Stattdessen fragte man im Präsidium nach der Befindlichkeit und der Aussicht auf die kommenden Spiele. Der Tenor war dann eindeutig: „Man wolle unbedingt vor den unsäglich, Wettbewerbsverzerrenden, <b>kleingeistigen Hohlköpfen aus Melipilla</b> landen (nahestehender Fan - Foto). Wenn man sieht, wie die ihre Spieler quälen, um einigen Teams hier in die Suppe zu spucken, dann kriegt man einfach das Würgen!“ (Text durch die Redaktion leicht geschönt)! Vielleicht reicht es ja auch noch zu mehr. Noch ist der Strohhalm jedenfalls nicht untergegangen und der Traum vieler Fans nicht gänzlich verblasst. Also, Daumen drücken und hoffen.
17.04.2006 11:09 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Mäßig Attraktiv!
Trotz ansprechender Leistungen in den letzten Wochen ist Trainer Solo, wohlgemerkt selbst immer noch Topstürmer bei den wöchentlich ausgetragenen Bettspielen mit seiner Zweitfrau, unzufrieden. Angeblich seien die Spieler zu ballverliebt, zu egoistisch. Anstatt schnörkellos Richtung Tor zu spielen, müssen sie den Gegner jedes Mal demütigen. Da reichen nicht zwei oder drei Beinschüsse, nein es sollen bitteschön 10 oder besser 20 sein. Daher tobte Solo nach dem abschließenden Heimspiel wohl richtig. Schon zur Halbzeit schüttete er den Pausentee auf die albernen Cheerleader (Foto kurz danach entstanden), ehe er in der Kabine vor Wut fast zerplatzte. Auch wenn es nach dem Wechsel dann etwas Zielgerichteter voranging, so war er immer noch ungehalten ob der unfassbaren Überheblichkeit seiner Spieler. Am Ende des Liedes mußte Universidad sich über

ein bitteres 3:3 beklagen und sich nun nach neuen Abwehrspielern umschauen, denn die in dem Spiel noch Aktiven wurden von Solo alle fristlos gekündigt und der Stadt verwiesen. Er selbst war nur zu einem kurzen Statement zu bewegen: „Ich fand die Pappkameraden eh nur mäßig attraktiv! Was wir brauchen sind richtige Zerstörer. Spieler, die auch mal zulangen und somit eigene Verletzungen riskieren. Nicht solche Ballkünstler, davon haben wir genug!“ Schon am nächsten ZAT sollen die Neuen, angeblich aus Weißrussland, zum Einsatz kommen. Hoffen wir, dass es dann besser läuft, denn langsam geht die Saison in ihre heiße Phase!
07.04.2006 23:54 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Konditionsstrotzend: „Schwache Blase hilft!“
Der Rückrundenstart bei ’Universidad de Concepcion’ ist geglückt. Dabei waren viele Spieler durch die anhaltende Diskussion über das neue Maskottchen und ihren extravaganten Trainer stark abgelenkt, aber gegen die überbezahlten Recken von Cobreloa, die unter der Schreckensregentschaft von Senior Lutscher scheinbar angehalten waren Kräfte fürs Heimspiel zu sparen oder einfach nur Angst hatten eine Klatsche zu kassieren, kam man trotz drei roter Karten und auffrischendem Seitenwind zu einem ungefährdeten 2:0 Erfolg. Damit stehen die Chancen weiterhin gut den Anschluss an die Aufstiegsplätze doch noch herzustellen, denn immerhin hat das harte Training gefruchtet und bei Universidad laufen mittlerweile Spieler rum, die man sonst höchstens in den Spitzenclubs der 1. Liga antrifft. Wie aus Stein gemeißelt wirken die Hünen von Trainer Solo. Das scheint dem ein oder anderen Gegner, wie letztens Cobreloa, schon Respekt einzuflößen. Doch noch ist die Situation brenzlig, da gute Kondition und Fitness allein nicht ausreichen, um das angestrebte Ziel, nächstes Jahr in der ’Primera A’ zu spielen, zu verwirklichen.
Doch neben den sportlichen Aspekten wollte sich Trainer Solo, wie immer leicht arrogant, auch zu den Geschehnissen rund um das Sportgelände von Buddelkastenerzfeind Lutscher

äußern: <b>„Dieser Mann hat Probleme, die gar keine sind. Wenn sie seine Blasentätigkeit kennen würden, dann wüssten sie, dass er lediglich ein, zwei Bier in die Hand gedrückt bekommen muss um danach pinkeln zu können wie ein Weltmeister. Lutscher hat so eine kleine schwache Blase, dass ich ihn noch auf unseren <b>Trainingslehrgängen vor wenigen Jahren mit Windel gesehen habe. Dieses Problem scheint er nun zwar einigermaßen in den Griff bekommen zu haben, aber es müsste immer noch reichen, um seinen Rasen wieder auf Vordermann zu bringen. Doch wie ich ihn kenne, ist das nur ein geschickter Schachzug, um seine Spieler zu quälen! Diese Käfer hat er schon früher desöfteren eingesetzt, wenn er nicht weiter wusste. Glauben sie mir, dass Problem ist bald behoben!“</b>. Inwieweit diese Aussagen haltbar sind, wissen wir nicht, glauben aber auch, dass Senior Lutscher gerne von seiner sportlichen Situation ablenkt, um so still und heimlich aufsteigen zu können!
04.04.2006 14:12 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
„Jetzt geht die Party erst richtig los!“

Meinten jedenfalls ausnahmslos alle in Verantwortung befindlichen Personen der Chefetage von ’Universidad de Concepcion’ auf die Frage „Ob man denn in der Rückrunde noch Chancen sieht, das Loch zu den Aufstiegsplätzen zu schließen?“.
Wie immer sieht die Presse das etwas anders, doch das liegt wohl schlichtweg daran, dass in den vergangenen Wochen mehr über die verwirrten Opferdarbietungen eines nun ’verstorbenen’ Maskottchens, ein immer noch unbekanntes Krafttier und extravagante Gelüste des Trainers Solo berichtet werden mußte. Laut Aussage von Solo selbst „…wird sich daran, oder zumindest am letzten Punkt nichts ändern, dafür bin ich einfach zu arrogant, zu extrovertiert und zu selbstverliebt! Doch nebenbei werde ich nun auch wieder mehr meine taktischen Talente und innovativen Trainingsideen in die Geschicke unseres Teams mit einfließen laaaaa….“ meinte der mehr als merkwürdige wie langweilende Trainer noch in der Ferne, da wir schon längst Richtung neues Maskottchen und dessen Betreuer unterwegs waren. Dort angekommen erkundigten wir uns nach dem Befinden und den Besonderheiten des kleinen, stinkenden wie abgrundtief hässlich dreinschauenden Geschöpfes eines wohl bösen Forschers. Eine Kreatur, die nie hätte geboren werden sollen (wie das Foto in Lutschers Artikel beweist), nun aber dank des ’Unfalls’ des alten

Maskottchens als Wiedergutmachung von Lutscher in einer kleinen Tüte vor die Vereinstür von Universidad gestellt wurde. „Ekelhaft!“ war der erste Kommentar von seinem jetzigen Betreuer Imar Mussi Son Sheismachn, dem wir uns nur anschließen können. „Dieses Vieh stinkt wie 10 alte Frauen in der Sauna, quäkt grauenhaft, bricht bei zu starkem Wind, einfallendem Sonnenlicht oder Berührungen und frisst ca. 20 Pfund Schweinsleber am Tag! Was soll das nur für eine Geste von diesem Lutscher sein. Der will uns nur fertig machen. Doch das zahlen wir ihm heim!“ wetterte Sheismachn. Als wir gerade fragen wollten wie, wurde uns das neue Wesen schon vorgeführt, ein kleiner glibbernder Zwerg mit schlimmem Mundgeruch, Riesenklauen und dem schlimmsten Lachen was wir je gehört haben – siehe Bild!
Kurze Zeit später fanden wir uns nach Minuten der Bewusstlosigkeit im Reporterwagen wieder, hatten leichtes Ohrensausen und ekelhaften Belag auf der Zunge, als wenn wir einen Eimer voll Asche ausgeleckt hätten. Na das wird eine Rückrunde!
30.03.2006 09:41 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Maskottchen läuft Amok

<b> Nachdem wir im letzten Bericht, neben den vielen Fehlern in der Aufstellung von Universidad, über das neue namenlose Maskottchen berichtet hatten, so müssen wir diesbezüglich nun eine kleine Ereigniszusammenfassung der letzten Tage abgeben. Was war passiert? </b>
Einst gab es einen verwirrten Präsidenten eines kleinen aber traditionsreichen Vereines, der nach langer erfolgloser Suche einen noch verwirrteren und noch erfolgloseren Trainer Namens Don Solo verpflichtete. Dieser alte Mann leitet nun seit diesem Tage das Training bei unserem chilenischen Lieblingsverein Universidad de Concepcion. Doch was mußte der schon genug gebeutelte Fan ertragen und mit ansehen?
Solo dachte sich: „Ein Maskottchen, ja das wär’s! Einer zum knuddeln, lieb haben und identifizieren, einer von uns, einer dem man nichts Böses kann!“ Doch warum um alles in der Welt mußte es dann dieser schmierige, grinsende Kanten Blödheit sein? Das wollten nicht nur wir sondern auch tausende Fans wissen. Immer wieder belagerten sie die Brutstätte vom neuen Vereinsmaskottchen, quengelten, fragten und spuckten – zu Recht. Doch dieses etwas dumm dreinschauende Lebewesen wollte partout nicht antworten, geschweige denn sich aus seinem albernen Amt verjagen lassen. Im Gegenteil – er tanzte und sang unsagbar grauenhaft auf dem Dach des Vereinsheims,

winkte mit (hier nicht näher genannten) Körperteilen und ließ seinem Darmdrang freien Lauf. Was dann aber am letzten ZAT passiert, setzte dem ganzen die Krone auf. Der noch namenlose Zinken arroganter Einfältigkeit schlüpfte nachdem 1:1 Debakel seiner Mannschaft plötzlich aus seiner Robe, stürmte die eigene Fankurve und klaute mehreren Kindern böswillig die Lutscher. Ein Bild des Schreckens – scheinbar machte ihm die Kritik an seiner Person doch so zu schaffen, dass er es nicht anders kanalisieren konnte und moppig wurde. Auf der Flucht in die hohen Waldstraßen unseres Landes biss er schlussendlich noch ein paar Senioren ins Bein, mopste sich deren Brieftasche und winselte dabei wie ein kecker Rüde auf Abwegen in sich hinein. Leider konnte die Polizei weder ein Beweisfoto schießen, noch Auskunft über die momentane Sachlage geben. Doch eines ist klar, Universidad de Concepcion und alle Beteiligten sollten froh sein, dass dieses Wesen vorerst von der Bildfläche verschwunden ist.
-Archivbild-
18.03.2006 23:12 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Verwirrter Solo und seine fehlerhafte Aufstellung
<b> Nachdem in den letzten Tagen vor dem vergangenen ZAT lediglich Kondition trainiert wurde, mußte das Team von Coach Solo bitter für diese einseitige Belastung bezahlen. Die Elf von Universidad schleppte sich wie uralte Männer über den Platz - so als wenn ihre Schuhe in Blei gegossen wären. Später wurde uns mitgeteilt, dass dies lediglich ein Fehler in der Aufstellung war, da tatsächlich die Seniorenelf auf den Platz geschickt wurde. </b>
Unbedeutende Nebenbemerkung: Die eigentlichen Stammspieler gewannen indessen beim Treff alternder Stars (Klasse Ü60) gegen Melipilla gefahrlos mit 17:1.
Dazu ein dahergelaufener Fan: „Also, ich fand es wirklich schlimm! Diese Gurkentruppe kroch ja von Fehlpass zu Fehlpass und dieser alte Mann ist eine Zumutung für uns Fans. Der feiert sich nur selbst, setzt sich in Szene und vergisst worauf es wirklich ankommt. Außerdem

ist das Bier verdammt teuer geworden – Unverschämtheit!“
Es setzte so natürlich zwei deutlich Klatschen und zu dem waren nach dem Heimspiel wenig rühmliche Fangesänge gegen die Mannschaft, ihren verwirrten Trainer und das neue Maskottchen (siehe Bild) zu hören. Doch diese denunzierenden, wenn auch treffenden Kommentare alkoholisierter Zuschauer sollen hier keinen Platz finden (noch nicht). Stattdessen hoffen wir, wie die gesamte Stadt auf eine korrekte Aufstellung und Wiedergutmachung am nächsten ZAT. Immerhin hat das Konditionstraining dem Team einen kleinen Vorteil verschafft, daher sollten wir sie noch nicht aufgeben! Auch wenn es schwer fällt!
14.03.2006 22:19 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Von Krafttieren, unbeantworteten Fragen und Toilettenspülungen in Australien!
<b> Der ZAT steht vor der Tür und rechtzeitig meldet sich der alternde und immer noch völlig unbekannte Don Solo zurück auf dem Dampfer von Universidad de Concepcion!
Junge Frauen, Alkohol, Spielsucht, durchzechte Nächte – all das war diesmal in keinster Weise bei Solo Thema. Ganz im Gegenteil – versuchte er doch durch den neu aufkommenden chilenischen Buddhismus Kraft für die anstrengenden kommenden Aufgaben zu tanken – „Ich will meinen inneren Ruhepol finden, mein Krafttier!“ brummte er gestern bei der Pressekonferenz in die Mikrofone der Reporter. </b>
Auf die Frage nach dem Grund für dieses merkwürdige Verhalten antwortete der wortkarge Zauselbart nur: „Veränderungen sind im Leben das Wichtigste. Ich glaube, dass mir mein Krafttier viel Energie für diese und kommende Aufgaben gibt. Ich fühlte mich nämlich von diesem Beruf, auch wenn ich ihn erst seit wenigen Wochen ausübe, völlig ausgelutscht.“ Weitere Fragen verkniffen sich die leicht verstört, wie schmunzelnden Gesichter der Reporter und wünschten statt dessen artig Glück, um kurz darauf ein kurzes Interview mit dem Starspieler und sogleich Ziehsohn von Trainer Solo Zidene Giiymnastic zu führen.
Sagen Sie, Herr Giiymnastic was hat es mit den neuen Marotten ihres Trainers auf sich?
„Es ist diese Höhenluft. Irgendwie laufen seine Gehirnströme nicht ganz richtig. Es ist wie mit der Toilettenspülung in Australien. Alles läuft

verkehrt herum, da muss man sich dran gewöhnen. Aber er ist auf einem guten Wege.“
Nur warum dieses Krafttier?
„Ach den Floh haben ihm ein paar junge weibliche Fans ins Ohr gesetzt. Sie meinten, er sei ja ganz süß, aber irgendwie fehle ihm das gewisse Etwas, eben ein ’Krafttier’ was ihn potenter und jünger macht. Da springt unser Trainer natürlich drauf an.“
Und das Training, musste das drunter leiden?
„Nein, leider nicht. Seine asiatischen Co-Trainerinnen haben diese Woche alles geleitet und fast ausschließlich Kondition bolzen lassen. Schlimm war das. Berg rauf und runter, Spieler tragend Elfmeterschiessen üben, Kinderarbeit übernehmen. Na ja, wenn’s unserer Leistung zu Gute kommt! Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich froh bin, dass Solo zurück ist.“
Na dann wünschen wir viel Glück für diesen ZAT und hätten abschließend noch eine Frage. Um was für ein Krafttier handelt es sich denn nun bei ihrem Trainer?
„Das müssen Sie ihn selber fragen! Danke!“
Auf dem Foto zu sehen - Tipp der Redaktion
10.03.2006 12:10 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)
Die Bremsspur eines Aufsteigers

Da war man voll des Lobes für den Einstand von Solo’s Ballartisten und nun so etwas. Zwei Spiele, ein mageres Törchen und postwendend zwei Niederlagen. Das war bitter für den selbsternannten 'besten Aufsteiger aller Zeiten' und Liebhaber exklusive Leckereien aus dem Orient! Doch vielleicht war es auch einfach nur der Weckruf zur rechten Zeit?! Dinge laufen nun mal nicht von allein und so ist Solo, auch dank einer großzügigen Spende von Lutscher, wieder gewillter und motivierter seine Kraft in sein Team und nicht in exklusive Urlaube und holländische Schönheiten zu stecken! Das glaubt zumindest der Präsident und ein, zwei übrig gebliebene Fans!

23.06.2006 14:35 - Don Solo - Universidad de Concepción (Archiv)


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