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COPA NEWS

Ermittler deckt auf: Markerts 'Schloss' nur eine Bruchbude
<b>Interessante Enthüllungen gab nun ein verdeckter Ermittler bekannt, der sich - als Model getarnt - leicht Zutritt zum angeblich so prunkvollen Schloss des Grafen Bobby…. ääh, Verzeihung, Florian Markert, verschaffen konnte. Nachdem Markert ihn als sogenanntes Jungfrauenopfer sexuell nötigen wollte, musste er seinen Einsatz aber verfrüht abbrechen. Trotzdem verriet er unserer Presse einige pikante Deatails…. Ihm bot sich ein Bild des Grauens! Aber lesen sie selbst:</b>

Schon auf dem Weg zum „Schlosstor“, was nichts weiter als ein klappriges Gartentörchen ist, liegen die schon vor drei Wochen von Hunden der Malmö-Hooligans hinterlassenen kleinen braunen Häufchen. Nur entsprechende Schilder aufzustellen <i>(siehe Bild)</i>reicht nicht, denn die Hundekacke macht sich so schnell nicht von ganz alleine weg! Der Rasen - es gleicht eher einem Kartoffelacker - wurde offensichtlich seit Monaten nicht mehr gemäht. Schon nach den ersten Minuten schleicht sich bei unserem Report…. *hüstel* …. dem verdeckten Ermittler, der unerkannt bleiben möchte, der Verdacht ein, Markert scheint arm wie eine Kirchenmaus zu sein.
In diesem Verdacht sieht er sich bestätigt, als er das „Schloss“ betritt: Eine mehr oder minder zu groß geratene Garage, der Putz bröckelt von den Wänden, Licht gibt es anscheinend nur durch die, sagen wir mal Kellerfenster, wenn tagsüber die Sonne scheint. Der Butler, ein kleiner, dicker, buckliger Mensch mit unaussprechlichen Namen <i>(Kosi…., Quasi…., irgendwie so was)</i> und einem Akzent, der für Wesen der Gattung Homo sapiens nicht verständlich ist, führt durch einen etwas längeren Gang direkt in das Kinderzimmer des Herrn Markert. Hier sticht einem sofort die „Glasvitrine“ <i>(bei genauerem Hinsehen lediglich ein umgedrehtes Aquarium)</i> mit seltsamen kleinen Papppokalen ins Auge. Mit einem dicken Edding steht dort etwas wie <b>„Copa-Awards“ - Trainer der Saison</b>, <b>„Goldene Krabbe - Lebenswerk“</b>, und ähnliches geschrieben…. Man muss weder Nick

Knatterton, noch Justus Jonas sein, um festzustellen, dass diese „Preise“ billig nachgebastelte Fälschungen sind! Einige der zahlreichen Löcher in den Wänden sind mit Postern von knapp bekleideten Mädchen bedeckt, viele davon haben seltsame, helle Spritzer darauf…. Es riecht nach aufgestoßenem Salamibrötchen.
Da sitzt sie also, die selbsternannte Trainerlegende. Gierig streckt er seine langen, knochigen Finger aus, die, dem Dreck unter den Nägeln nach zu urteilen, seit mehr als einem Monat nicht mehr gewaschen wurden. Sabber läuft ihm aus dem Mund, eine Hand beginnt bereits, an seiner eigenen Hosentasche zu nesteln. Mit einer fadenscheinigen Ausrede, unbedingt noch schnell das WC aufsuchen zu müssen, gelingt die Flucht.
Die Toilette: Ein dunkler Raum, der, abgesehen von einem kleinen, kaputten Fenster, ausschließlich durch eines dieser Grablichter leicht erleuchtet wird, mittendrin ein Loch im Boden. Um dieses Loch herum schwirren auffällig viele kleine Fliegen. Das Summen, in Verbindung mit dem mehr als abartigen Gestank, macht einen rammdösig! <i>„Nix wie weg hier!“</i>
Unser Rep…. ähem…. der verdeckte Ermittler erfgreift die Flucht durch das winzige Fenster und verliert dabei einen seiner silbernen Pumps, das nun mit Abstand Teuerste im gesamten Markertschen Schloss. Angeekelt und mit dem unendlich großen Wunsch nach einer reinigenden Dusche sucht der Mann das Weite. Der ganze angebliche Prunk also nur erstunken und erlogen! Passend hierzu Rudi Assauer: <i>„Wenn der Schnee geschmolzen ist, dann siehst du wo die Kacke ist!“</i>
25.02.2006 02:15 - Java Jim - Malmö FF (Archiv)
Masseuse gesucht
<b>Nach viertägigem Presseboykott brach die Truppe um Trainer Java Jim nun das Schweigen. Es werden allerdings moderate Töne angeschlagen, entgegen den Erwartungen gab es keinen Rundumschlag gegen die komplette Trainergilde der Superettan.</b>

Dabei war es in den vergangenen Tagen schon so, dass etliche Spieler und Funktionäre gern vor die Presse getreten wären: <i>“Gewollt hab ich schon gemocht, aber gedurft ham sie mich nicht gelassen“</i>, wie etwa MFF-Ikone Loddamaddäus plauderte. Immerhin, der nächste ZAT steht vor der Tür und wir wollen von Trainer Java Jim wie immer einen kleinen Ausblick <i>(unseren Reporter und Java Jim trennte dabei eine dicke Plexiglasscheibe, Anm. d. Ed. für alle alten, besorgten Hundebesitzer…)</i>.

<b>Reporter:</b> Java Jim, die Wogen scheinen sich langsam etwas zu glätten…
<b>Java Jim:</b> Ja, es sieht ganz so aus, als kehre zunächst, ich wiederhole: <b>z u n ä c h s t</b> etwas Ruhe ein. Wir werden sehen, wie lange dies anhält.
<b>Reporter:</b> Unter der Woche durften wir mit <b>Einar Gehtnochrein</b> - alias bleibcool - bei <b>Åtvidabergs FF</b> eine weitere Copagröße in der Superettan begrüßen. Ein kurzer Kommentar dazu?
<b>Java Jim:</b> Nun, das ohnehin schon am Limit stehende Niveau unserer Liga schießt damit wohl an die Spitzenposition Copas. Das Thema Aufstieg wird damit allerdings auch nicht gerade leichter. Zwar steht

Einar mit Åtvidabergs momentan „nur“ auf Platz zwölf, aber wir wissen ja alle, was so eine Platzierung zum jetzigen Zeitpunkt zu bedeuten hat.
<b>Reporter:</b> Kommen wir zu ihrer Mannschaft. Zwei Heimsiegen stehen zwei Auswärtsniederlagen gegenüber. Wie erklären sie sich die Auswärtsschwäche?
<b>Java Jim:</b> Nun, bei den weiten Reisen zu den gegnerischen Arenen, oder besser Sportplätzen, müssen wir leider auf unsere Masseuse verzichten, da sie noch zur Schule geht. Bisher war <b>hundini</b> von <b>Jonköpings Södra IF</b> so freundlich, seine private Masseuse (siehe Foto) für unsere Auswärtsspiele zur Verfügung zu stellen, aber unsere Profis wurden, bis auf O Li Kan, nicht richtig warm mit ihr. Wir sind noch auf der Suche nach einem passenden Ersatz für die Spiele in der Fremde…
<b>Reporter:</b> <i>(würg)</i>Na dann, viel Erfolg bei der Suche und in den nächsten Spielen. Und vielen Dank für das freundliche Interview…
<b>Java Jim:</b> <i>(mit den Fingernägeln an der Scheibe kratzend)</i> HRMPF!
21.02.2006 14:14 - Java Jim - Malmö FF (Archiv)
Reporter nur knapp aus Java Jims Fängen entwischt
<b>Weiter ziehen die schwarzen Wolken über der Superettan ihre Kreise und wollen nicht abziehen. Nach nur knapp zwei Wochen stehen mehrere Trainer aus der zweiten schwedischen Liga im Brennpunkt. Auf der einen Seite die Vorwürfe aus Degerfors, ihr Club sei ausgeraubt worden - mehrere Trainer zählen hier zu den Verdächtigen, wobei nicht einmal bewiesen ist, dass dieser Raubzug tatsächlich stattgefunden hat. Auf der anderen Seite die schmutzigen Gerüchte um sexuelle Neigungen im homoerotischen Bereich bei den Trainern Patrick Staudt, Java Jim, Chris und dem Initiator der ganzen Geschichte, fubinini, sowie dessen Hund. Fast völlig vergessen wird dabei, dass schon fast wieder Spieltag ist. Reichlich Gesprächstoff also, um einen erneutes Interview mit Java Jim (siehe Bild) zu führen.</b>

<b>Reporter:</b> Java Jim, nachdem die Tunten-Sache bereits aus der Welt geschaffen schien hielten es einige ihrer Kollegen für nötig, erneut Öl ins Feuer zu gießen. Wie beurteilen sie den derzeitigen Stand der Dinge?
<b>Java Jim:</b> Ich sage nur so viel: Ich habe in meiner letzten Presseerklärung klargestellt, dass es sich um wilde Gerüchte und bösartige Unterstellungen handelt. Jedes weitere Wort darüber wäre die reinste Zeitverschwendung. Wenn sie Statements zu diesem Thema haben wollen, dann wenden sie sich bitte an fubinini, den alten Möter. Er war schließlich Initiator dieser ganzen Geschichte.
<b>Reporter:</b> <i>(mit zugehaltener Nase)</i> Mit Verlaub: Sie stinken aus dem Hals wie eine ganze Brauerei. Zudem waren sie für die letzten drei Tage komplett abgetaucht, ihr Co-Trainer musste das Training leiten. Alles in Ordnung?
<b>Java Jim:</b> <i>(das Gespräch in einen anderen Raum verlagernd)</i> Einen fürchterlichen Kater habe ich. Die letzten drei Tage war ich sauf…, ääh…, krank geschrieben. Naja, diese ganze Geschichte schlägt einem natürlich schon auf den Magen. Das ist ja Rufmord! Also muss man seinen Magen irgendwie beruhigen…
<b>Reporter:</b> Mit Rennie?
<b>Java Jim:</b> <i>(mittlerweile in einem kleinen Raum mit seltsam geformten Wänden angekommen, einen kleinen Kühlschrank öffnend)</i> Ja, mit Remy. Remy Martins! Mit reichlich Tequila, diesem Wodka vom Inder bei uns umme Ecke, der einem fast das Augenlicht kostet, und natürlich einer leckeren Flasche Pernod. Pernod - C’est la vie! <i>(schenkt unserem Reporter ein Gläschen ein)</i>


<b>Reporter:</b> <i>(das Gläschen zum Mund führend)</i> Aber jetzt ist wieder alles in Ordnung?
<b>Java Jim:</b> Mir persönlich geht’s gut. Ich fühle mich quasi supersonic <i>(unserem Reporter zuzwinkernd)…</i>
<b>Reporter:</b> <i>(das leere Gläschen wieder abstellend, genüsslich aushauchend)</i> Aaah, Gin & Tonic! <i>(nimmt eine Havanna aus der Holzbox, die Java Jim aufgeklappt vor seine Nase gestellt hat, zündet sie an, pafft drei, vier Züge)</i> Also ist die ganze Sache für sie gegessen?
<b>Java Jim:</b> Ich habe dazu nichts mehr zu sagen. Schließlich ist ja auch wieder ZAT, da müssen wir uns um wichtigere Dinge kümmern <i>(setzt im selben Moment die Flasche Ouzo zu einem mächtigen Hieb an, schiebt gleichzeitig mit der linken Hand eine Flasche Rum zu unserem Reporter rüber)</i>…
<b>Reporter:</b> <i>(sich ein Gläschen Rum einschüttend)</i> Und wie stehen sie zu den Vorwürfen Magnus Söderbergs, sein Club sei ausgeraubt worden?
<b>Java Jim:</b> Nun ja, da sieht es wohl so aus, wie bei dem Kollegen Staudt und mir. Hier stehen unsere Aussagen gegen die des Möters und seines Sexsklaven Chris <i>(wieder leicht die Stimme anhebend)</i>, dort die Intrigen von Söderberg <i>(deutlich lauter werdend, die Flasche Ouzo dabei hin- und herschwenkend)</i>, dem alten Lügenbaron gegen die Aussagen vom Markert <i>(mittlerweile lauthals schreiend)</i>, diesem Gauner, Betrüger, dann dieser Nightwalker, der alte…!

<b>Rumms!</b>

Unser Reporter schmiss die Tür von Außen schwungvoll ins Schloss, während eine hohe Anzahl an Männlein in weißen Gewändern mal wieder versucht, dem mittlerweile geknebelten Java Jim ein schickes Hemd verkehrt herum anzuziehen…
17.02.2006 04:21 - Java Jim - Malmö FF (Archiv)
Völlig durchkeknallt: Java Jim zieht Hemden falsch herum an - Exklusiv: Erste Stellungnahme zu Vorwürfen
<b>Die Liga schreckt auf, nachdem ein fadenscheiniger Presseartikel zwei Trainer der Superettan ganz augenscheinlich diffamieren sollte. Aus dem Hause Jonköpings Södra stammen diese ungeheuerlichen Gerüchte, die selbst der englische Boulevard nicht schmutziger hätte rüberbringen können. Wir versuchten Java Jim, einen der beiden betroffenen Trainer, zu einem Kommentar diesbezüglich zu bewegen. Lesen sie selbst: </b>

<i>Frage:</i> Java Jim, sind sie bereit, ein kurzes Statement zu diesen Vorwürfen abzugeben?
<i>Java Jim:</i> Nun, was soll ich dazu sagen?! Es stimmt natürlich, dass mein werter Trainerkollege Patrick und ich uns ein Zimmer teilen. Aber mal ehrlich, das weiß doch nun wirklich jeder nur halbwegs gut informierte Copatador. Auch die Minibar ist erstaunlicherweise nicht aus dem Reich der Fabeln herangezogen. Soll ich nun ein Lob, wegen guter Recherche aussprechen, oder Fleißkärtchen verteilen?
<i>Frage:</i> Hmmm, und was ist mit den ekligen Vorwürfen?
<i>Java Jim:</i> Lassen sie es mich so sagen: Blabla Etablissement… blabla sexuelle Übergriffe… blabla Sodom und Gomorrha… blabla! Und nun: Blabla Meldung im Internet… blabla Kollege, der nicht namentlich genannt werden wollte… blablabla!


<i>Frage:</i> Naja, aber was passiert denn da so, wenn sie beide allein sind?
<i>Java Jim:</i> Also, so wirklich allein sind wir ja ohnehin nicht, selbst, wenn nur wir beide in diesem Raum weilen… Sie verstehen, was ich meine…?
<i>Frage:</i> Das sie beide bekloppt sind?
<i>Java Jim: (Die darauf folgende Aussage und Aktion Java Jims wollen wir an dieser Stelle weder kommentieren, noch wiedergeben. Es sei jedoch angemerkt, dass unser Reporter keine bleibenden Schäden davontragen wird, Anm. d. Red.)</i>
<i>Frage:</i> Ähem, nun gut.. Gedenken sie nun rechtliche Schritte einzuleiten?
<i>Java Jim:</i> Neinnein, wer glaubt denn schon einem beklopp.. äh, einem unbekannten Trainerneuling? Wir wollen einfach erstmal in Ruhe weiterarbeiten. Allerdings darf ich sagen, dass wir einen absoluten Profi in Sachen Recherche und Archiv, Bob Andrews, auf fubinini angesetzt haben. Andrews hat mir versichert, er werde mit zwei guten Kollegen mal nachschauen, was bei fubinini so alles im Keller rumliegt. Sie verstehen, was ich meine?! <i>(ein unheimliches, hyänenartiges Gekicher, gefolgt von einem tiefen, irgendwo aus der Magengegend kommenden Lach-Gegröle umgibt Java Jim, als zwei in weiß gekleidete Männchen ihm ein schickes Hemd verkehrt herum anziehen und ihn zur Tür hinaus begleiten…)</i>
13.02.2006 23:25 - Java Jim - Malmö FF (Archiv)
Skandal: Malmö-Hooligans verunstalten Markerts Vorgarten!
<b>Sportlich hui, sozial pfui! Durchaus zufrieden mit dem Saisonauftakt seiner Elf in der Superettan zeigte sich Malmö-Trainer Java Jim. Zwar ging die Premiere mit 0:2 bei Göteborgs AIS ins Beinkleid, doch der darauffolgende 4:2-Heimsieg gegen Assyriska Föreningen stimmte die Malmö-Hooligans, die in Göteborg eine Spur der Verwüstung hinter sich ließen, versöhnlich. </b>

Die Hooligans könnten dem sympathischen Team von Java Jim allerdings zum Verhängnis werden. Bis weit über die schwedischen Landesgrenzen hinaus reicht ihr mehr als schlechter Ruf. Ganz im Gegensatz zu der außerordentlich fairen Spielweise der Mannschaft sind die Malmö-Cockfosters <i>(so nennt sich die „Fangruppe“, Anm. d. Red.)</i> eher für Brutalität und Zerstörungswut bekannt. <i>„Die kämpfen - wie übrigens auch mein Zahnarzt - mit ganz harten Bandagen“</i>, murmelte Coach Java Jim und hielt sich dabei schmerzverzerrt die rechte Wange. Das musste Flo Markert, Trainer von GAIS bereits nach dem ersten Spieltag feststellen.

Eine nicht geringe Anzahl an kleinen braunen Häufchen ziert nun das Grün vor seinem Schlösschen. Die vorher dort befindlichen kleinen lustigen Gartenzwerge sehen nun gar nicht mehr lustig aus. Sie können jetzt aus einem horizontalen Blickwinkel direkt auf ihre Fußspitzen sehen…
Der Anführer der Bande (siehe Bild) konnte der Polizei glücklicherweise ins Netz gehen, musste aus Mangel an Beweisen aber leider wieder entlassen werden. Immerhin verhielten sich die Rowdies nach dem Heimspiel ruhig und ließen die Gästefans ohne Zwischenfälle ziehen. Man darf gespannt sein, wie sie sich in einer Woche bei Falkenbergs FF verhalten, sollten ihre Farben auswärts erneut nicht gewinnen. Malmös Coach Java Jim hingegen zog sich, immer noch die rechte Wange haltend und leicht wimmernd, schweigend zurück.
11.02.2006 03:57 - Java Jim - Malmö FF (Archiv)
Mannschaftsportrait von Malmö FF - Teil 2: Mittelfeldregisseur Loddamaddäus
<b>Die Vorstellung der Schlüsselspieler von Malmö FF geht in die zweite Runde. Nachdem wir uns in der letzten Ausgabe mit Keeper O Li Kan beschäftigt haben, werfen wir nun ein Auge auf das Herz des Teams, Mittelfeldregisseur Loddamaddäus.</b>

Loddamaddäus ist die Zaubermaus im von Trainer Java Jim betreuten Team. Der brasilianische Dribbelkünstler ist der absolute Publikumsliebling auf und außerhalb des grünen Rasens. Er begeistert die Massen nicht nur mit seinem zweifellos begnadeten fußballerischen Können, sondern ist auch im Umgang mit Fans und Medien ein wahrer Entertainer. Nicht selten ist er in der Lage, eine wortkarge Situation mit einem lockeren Spruch (zur Basketballnationalmannschaft der Damen: <i>„Ey, Mädels, unser Schwarzer hat den Längsten!“</i>) zu entkrampfen.
Aufgrund seiner rhetorischen Fähigkeiten und seiner Sprachvirtuosität darf man ihn durchaus als das „Sprachrohr der Mannschaft“ titulieren. So werden Interviewwünsche von ausländischen Pressevertretern sofort zu Loddamaddäus weitergeleitet, der die Kollegen aus aller Herren Länder bereitwillig mit Kommentaren zu Team und Verein beglückt. <i>„I hope we’ll have a little bit lucky in the next few mounts”</i>, ließ er vor kurzem in der englischen Presse verlauten.
So ist es denn auch keine Überraschung, dass der sechsmalige Weltmeister auf dem Feld die rechte Hand des Trainers ist und neben dem Spielrhythmus auch den Ton angibt. Er ist allerdings nicht nur der nette Loddamaddäus. Nach einer eher lustlos wirkenden Trainingseinheit vor drei Tagen forderte er Trainer Java Jim auf: <i>„Auch ein Herr Java Jim dar den Spielern mal in den sogenannten Hintern treten.“</i> Was danach auch

prompt geschah…
Loddamaddäus, auch als „Der Ewige Lodda“ bekannt, begann seine Fußballkarriere im zarten Alter von zwei Jahren. Bereits mit sechs Jahren debütierte er als jüngster Nationalspieler aller Zeiten in der Selecao. Sein Rekord mit 292 Einsätzen für sein Land wird wohl einer für die Ewigkeit bleiben. Der mittlerweile 46jährige Loddamaddäus kürzlich über seine Zukunft: <i>„Ich will hier noch mindestens zwei Jahre die Geschicke des Vereins führe.äähh, mmhhh…, äähhh unter Trainer Java Jim mein Bestes geben und dann vielleicht noch einmal in einem anderen Land kicken, evtl. noch eine dreizehnte Fremdsprache erlernen.“</i> Nur nach Frankreich zieht es ihn sicher nicht, denn: <i>„Ein Loddamaddäus spricht kein französisch.“</i>
Fußballmüde scheint er noch lange nicht zu sein, topfit fühlt er sich zudem immer noch: <i>„Ein Loddamaddäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Loddamaddäus entscheidet selbst über sein Schicksal.“</i>
Wir hoffen jedenfalls, dass Loddamaddäus der Superettan noch lange erhalten bleibt und noch viele, viele, viele Interviews gibt. In der nächsten Ausgabe stellen wir ihnen mit Steffen Feind den Knipser von Malmö FF vor.
05.02.2006 23:01 - Java Jim - Malmö FF (Archiv)
Mannschaftsportrait von Malmö FF - Teil 1: Torhüter O Li Kan
<b>Die erste Saison der Superettan steht bevor. Viele neue Gesichter in einer der wohl vielversprechendsten Ligen der Copawelt. Nachdem wir bereits vor kurzem über den Club Malmö FF und seinen Trainer Java Jim berichteten, beginnen wir nun wie versprochen mit einem kleinen Streifzug durch das Team und stellen nach und nach die Schlüsselspieler vor. Heute also der erste Teil, wir beginnen mit Torhüter O Li Kan (siehe Bild), der kurzfristig von Lusaka Celtic aus Sambia losgeeist werden konnte.</b>

<i>“Ich bin heilfroh, dass wir so einen Topmann für unser Team gewinnen konnten, der nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich ein absoluter Glücksgriff ist“</i>, war Coach Java Jim den Tränen nahe vor Glück. Kan ist ein besonnener Keeper, der besonders unter seinen Mitspielern immer sehr beliebt ist. <i>“Eier, wir brauchen Eier“</i>, merkte der immer hilfsbereite Kan auf der letzten Weihnachtsfeier seines Ex-Clubs an, als alles hysterisch nach einer fehlenden Zutat im Feiertagskuchen schrie - um kurz darauf seine eigenen zu Spenden. Insbesondere zu den Spielerfrauen seiner Kameraden hat er immer einen guten Draht. Langeweile kommt eigentlich nie auf, wenn man sich in seiner Nähe befindet, denn Kan hat immer ein kleines Witzbuch dabei, aus dem er nur zu gerne vorliest, um seinen Mitmenschen eine Freude zu bereiten.
Was hat den Weltklassekeeper, der privat gerne Musik von Stefanie Hertel, den Wildecker Herzbuben und Cannibal Corpse hört, dazu bewogen, erneut in die Zweitklassigkeit zu wechseln? <i>“Es ist das Umfeld. In meiner

Karriere habe ich schon viele Clubs gesehen, doch hier bei Malmö ist alles wie in einer großen Familie. Vom Vorstand über Trainerstab bis hin zu den Mannschaftskollegen und deren Spielerfrauen. Hier kann jeder mit jedem… “</i>, so der mittlerweile 52jährige Kan.
Auf dem Fußballfeld ist er der ruhende Pol. Aufgrund seines stets fairen Auftretens und seinen freundlichen Umgangsformen mit Mitspielern, Gegnern und Unparteiischen erhielt er im Laufe seiner Karriere bereits zweimal den Fairplay-Preis der FIFA. Er ist bekannt als ein immer anspielbarer Keeper, der auch in der Offensive Qualitäten hat. So müsste eigentlich auch schon ein Tor auf seinem Konto zu Buche stehen, doch sein <i>(wie die Fernsehbilder bewiesen, Anm. d. Red.)</i> regulär erzielter Treffer wurde wegen angeblichen Handspiels die Anerkennung verweigert.
Abschließend bleibt also nur die Feststellung, dass die Superettan ihren ersten großen Star begrüßen darf. Am kommenden Spieltag darf Kan gleich in den Partien gegen Göteborgs AIS (A) und Assyriska Föreningen (H) bewundert werden.
In unserer nächsten Ausgabe stellen wir ihnen den Mittelfeldregisseur Loddamaddäus vor.
03.02.2006 00:02 - Java Jim - Malmö FF (Archiv)


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