Zusammenfassend läßt sich auch in dieser Saison noch einiges sagen. Abner Hell wird Meister, was für ihn nach einer langen und turbulenten Saison gerade auch außerhalb des Platzes wie ein Sieg glänzen muß. Einmal freilich muß es noch gesagt sein, und zu diesem Zwecke sei hier explizit (das als singuläres Ereignis!) auf Fenris' Artikel verwiesen. Wäääh, Abner. Und damit ist das auch erledigt und ad acta. Ab nächster Saison bist Du ein
echter Prva-Saveznist! Aus der eingangs erwähnten Information geht folgerichtig hervor, dass die 15 anderen Kasperln nicht Meister werden, gut mitgedacht, Pellegrini. Die in Wahrheit jeden beschäftigende Frage ist ja, schafft er's oder schafft er's nicht? Nämlich Mitsch, der im Tausch für Qbat die Druga wieder verlassen könnte, um denselben Spaß in umgekehrter Richtung nächste Saison zu spielen. Für Qbat gilt: Alles einsteigen! Zug fährt ab!
Während jenseits des großen Teiches die zwei Hampelmänner in der Vorzeigedemokratur der westlichen Welt ihre letzten paar Millionen Greenbacks auf die zwischen Pest und Cholera Wahlberechtigten abfeuern, gibt es auch in der Prva einige harte bis härtere Bandagen. Letzthin zieh der Ortho-Graf aka JanAge den unbestechlichen Trainer des FK Sartid der Tiefstapelei, der Ablenkungstaktik, des Multiaccountismus gemeinsam mit Partizan Belgrad. Die ersten beiden Punkte mögen noch ansatzweise durchgehen, wenngleich auch diese natürlich absurd, an den Haaren hebeigezogen und durch nichts belegbar sind. Meister wird der FK heuer bestimmt nicht, das
wird OFK. Dies nur zur Wiederholung, Hörr JanAge.
Uns vom FK Sartid Smederevo aber nicht nur in die Nähe des Kameltreibers von Partizan zu rücken, sondern auch nahezu der Personalunion zu bezichtigen, ist nicht nur ein äußerst unsportlicher Versuch, von der eigenen Position in der Liga abzulenken, sondern in höchstem Maße kreditschädigend, beleidigend und ein saisonal letztes Um-sich-Schlagen, das mindestens vor dem Ethikrat der ehrenwerten Gesellschaft landen wird. Das Mindeststrafmaß, das der Stab des FK vorschlagen wird, ist das sogenannte "Besitzen" durch den Wirt des Vertrauens. Da bist du platt, JanAge.
Nun ist er also da, der November, und er wird nicht nut die Entscheidung darüber mit sich bringen, wer der kommende Präsl der USA sein wird, entweder Hopey-Changey noch einmal oder der geisteskranke Millionär von Bain Capital, phonetisch quasi der Gegenspieler Batmans, sondern es werden auch die Weichen gestellt, wer in der SM als Meister vermutlich ins neue Jahr gehen wird. Viel deutet auf ein Novum hin, nämlich den
Öffentlichkeitsarbeiter (es fällt mir jetzt nur ein Gewerbe ein, das auch in der Öffentlichkeit arbeitet - zumindest anbahnt) von OFK. Das wäre zwar eine Verbesserung zur Vorsaison, aber das Gelbe vom Ei ist es natürlich schon wieder nicht. Daher dürfte es auch spannender sein, was sich untenrum so tut, ob der Yeti obenbleibt und was der ehemalige Meisterasstrainer der Herzen, aka Herr Moser, noch so zustande bringt. Man darf wieder einmal gespannt sein.
Drunterliegen, nämlich unter dem Saisonziel und dem amerikanischen Neuerwerb, das ist das, was der erste Serienmeister der SM an den letzten Sonnentagen des Jahres so treibt. Im ersten Fall verliert man Punkte, wertvolle Punkte, im Kampf ums internationale Geschäft und beim Bestreben, dem Hochschläfer (der eine sensationelle PR-Abteilung hat) aus Belgrad den Meistertitel zu verwehren, was schwierig genug werden dürfte. Im zweiten Fall kriecht man unter dem Zweitonner dreckig, ölverschmiert, erschöpft, aber unglaublich glücklich hervor, denn die acht Ventile entschädigen für die Mühsal schon Sekundenbruchteile nach dem Drehen des Schlüssels.
So denkt man sich entspannt über die anderen Verkehrsteilnehmer: "Schau, schau, das ist auch ein Auto."
Heute fährt man auswärts zum Mineralwasserabfüller, dafür beehrt uns der Tabellenführer, Tankstellenpächter zählen ja momentan eher zu den Feindbildern des Trainers des FK. Tankstellenpächter, die fehlerstrotzende Fortsetzungsgeschichten voller Untergriffe schreiben, die zählten ja schon immer zu den Feindbildern. Man erinnert sich hierzulande an einen Kofferträger aus Kufstein, der später mit einem Satz weltberühmt in Österreich wurde, der auch auf TC gemünzt werden kann. Und werden wird. Am Ende der Saison.
Völliger Irrsinn ist in der Prva und auch rundum ausgebrochen. Kein Unterschied zu sonst - nur eben ausgebrochen. Sartid muss sparen, Transfersperre für das nächste Kalenderjahr. Der Ortho-Graf, privat Anhänger einer der GRINDIGSTEN Mannschaften überhaupt, weilt offenbar beim Chef der Firma in Rom. Bernd W. ist aus seiner Jurte gekrochen und sofort vom Benzinfieber gepackt worden, er liebt nun eine Frau namens Giulietta, sie ist etwas älter als er, und im Gegensatz zu seinen daheim widerspricht sie nicht. Ob sie auch im Sheraton Ulan Bator war, ist unklar. Abner Hell, wider sämtlicher Vermtung, hält die Fahne der SM
international hoch und schwadroniert von Saufgelagen in der Zukunft, denn er hat abends jetzt wieder mehr Zeit, zumindest in dieser Phase. Qbat röchelt fernmündlich und bezeichnet Käufer von amerikanischen Luxusautos als Irre, während er selbst einen 800er-Block der kommenden Viennale kauft, um sich zwei Filme anzuschauen und die übrigen Karten original zu verschweißen und in einem Karton säuberlich abzulegen. Der Sprudler giftet alle anderen an, und der Gute Mensch von Novi Sad herbstelt in seinen Artikeln auch schon ordentlich. Selbiger und der OFK-Tabellenpenetrator sind heute die Gegner, die Maroni werden wohl heiß.
Es brummt in Smederevo. Nicht nur rund um den Hochofen herrscht geschäftiges Treiben, nein, auch der neue Mannschaftsbus der Heißen Kocher macht ordentlich was her, steht doch glatt auf einem gelben Stück Karton was von 83 Dezibel im Leerlauf. Das scheint der Redaktion etwas übertrieben. Nun, die Auswärtsfahrten werden ab nun (zumindest in den im Sommer stattfindenden Saisonen) zwangsläufig
einen Abstecher zum Tankwart bedingen, denn wer laut ist, ist auch oft recht durstig. So möge sie nun beginnen, die Rückrunde, es wird womöglich gleich zu Beginn derselben ordentlich krachen im Gebälk der altehrwürdigen Prva Savezna.
Und Bernd, geh sei so nett und bring dem Hadschi eine Jurte mit aus dem Sheraton in Ulan Bator. Damit seine Kamele den nahenden Winter im Warmen verbringen können.
Heute ist, soweit ist das ja gemeinhin bekannt, ein Feiertag. So grundsätzlich. Vor 15 Jahren traten der Zottelyeti aka qbat und geerotto passenderweise in Eisenstadt ihren gemeinsamen Dienst am Vaterland an und lernten einander kennen und schätzen, wie es gute Kameraden eben tun. Schließlich waren die beiden die einzigen, die nach "Tagwache" noch zehn Minuten liegen blieben. Naja. Sonst tut sich ja auch einiges. Tabellarisch, im Leben der Trainer, und so weiter, und so fort. Abner Hell will also Meister werden, kämpft nebenher allerdings mit einigen Problemen, schließlich ist ihm der Zeugwart abhanden gekommen. Ein paar Tage später wurde selbiger allerdings als Sportdirektor wieder eingestellt. Da soll sich einer auskennen.
Hadschi (nein, es wird nicht alt: Gesundheit!) fürchtet also einen etwaigen Meistertitels des Kollegen Barisic wie der Teufel das Weihwasser. Nun, es sei an dieser Stelle festgehalten, was alles wahrscheinlicher ist: 1. Ein nuklearer Erstschlag Israels auf die iranischen "Atomanlagen", von denen es leider noch keine US-amerikanische Powerpoint-Präsentation gibt. Kummt scho no. 2. Vom Blitz auf einem U-Boot (getaucht) getroffen zu werden. 3. Werner Faymann sagt vor dem U-Ausschuss aus. 4. Neuwahlen in Kärnten. 5. Warme Eislutschker.
Das ist nur eine kleine Auswahl. Wenn das nicht zu Deiner Beruhigung beiträgt, weiß ich auch nicht.
Wie jede Woche, so gibt es auch diese zwei Spiele, eines daheim, eines fernab heimatlicher Gefilde in irgendeinem Gurkenstadion vor 2000 halbwegs angetrunkenen Hansln. Es ist nicht wichtig, gegen wen es geht, es geht mehr ums "wie" - und da will sich der FK nicht lumpen lassen. Heute beehrt uns der advocatus diaboli von Hajduk, auch als "Der Vetter" bekannt, und der hat selten Geschenke im Kofferraum, und falls doch,
dann zu viele. Auswärts geht es gegen einen Exmeister, Stankom, der sich in bestechender Form zeigt und auch einen ähnlich motivierten Artikel wie diesen hier verfaßt hat. Still ist es um Fenris, der sicher um 1915 ein SMS von der Insel schickt, in dem er dazu aufffordert, ihm doch endlich die Ergebnisse zu übermitteln, um sich dann wieder seiner Familienplanung oder Weltherrschaftsplanung oder Zombieplanung hinzugeben.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die Konzentration aufrechterhalten. Piefkemassel. Dabei sonst schlechte Erfahrungen mit 45. Hüben wie drüben. Altreich wie neureich. Neureich ist in Mallorca. Wie Peter Rapp. Privatkonkurs. Konkurs heißt ja eigentlich Auflauf. 11 werden heute auflaufen gegen den Neoinsulaner, gegen den Kamelisten sowieso. Wir brauchen Kollermentalität statt eines
Höhenkollers. Luft nach oben ist reichlich. So um die 10000 Meter. Dann wird's eng, aber das liegt einem oder eben nicht. Geführt wird von vorne. Also nicht von uns. Kasachstan. Das ist doch ein Nordmeer-Kreuzfahrtschiff, Eisklasse 1A. 1A wird hoffentlich auch der ZAT. International. International ist ja eigentlich nie schlecht. V'put, V'put, wer's kennt. Wer's nicht kennt, youtube.
Nicht nur in der SM ist der Betreuer, der Manager des FK Sartid von lauten Gestalten umzingelt, sondern auch sein halbwegs neuer Nachbar, Exilserbe wie wir, pflegt einen recht reschen Umgangston. Der Brauch, die Punkte am Ende eines Satzes als "Oida" auszusprechen, ist dem einen oder anderen in der Liga ja auch nicht gänzlich fremd, die Drogenexzesse mit Crossdressern und
Rektalerprobungen sowieso nicht. So gesehen, könnte sich der Trainer ja an sich völlig zuhause wähnen, wäre der Lärm nicht. Dieser Lärm! Jedes Telefonat kann man in Originallautstärke mithören, und glaubt mir, werte Trainerschaft der SM, es gibt niveautechnisch keine Untergrenzen, Oida. Und eine Xbox hat keinen Flüstermodus, Bruder. Also, Bruder, hör zu! Was is?
Das Saisonziel ist nur noch diesen ZAT einstellbar. Soweit die Meldung nach dem Einloggen. Aber was sol nun das Saisonziel sein? Der Titel? Der internationale Titel? Gesundheit? Reichtum? Kitschige Schönheit?
Nun, nüchtern betrachtet (und das geht nur sehr selten beim FK!) wird es wohl irgendwas halbwegs vorne sein. Immer. Denn das erwarten die Fans eben doch. Und auch man selbst, so ehrlich muß man sein
(P. Schöttel). Also wird man sich am Tag des Temperatursturzes dem Sodawassersprudler mit dem gebührenden Ernst widmen und auswärts an der Tanke versuchen, alles richtig zu machen. Schön übrigens, dass eine taktische Meisterleistung dem FK die Millionen des internationalen Geschäfts gesichert hat. Man hat sogar daran gedacht, einen QP in die Gruppe einzuschleusen, damit man sich wie daheim fühlt!
Der Trainer des Stahlkochbetriebes hat sich selbst hitzefrei verordnet und ist in die Berge gefahren. Das hat zur Folge, dass es in den in die Landschaft geschnittenene Furchen nur sehr langsames Internet gibt, somit ein Wettlauf mit der Zeit ansteht, was die Tippabgabe betrifft. Nun, sei's drum. Dafür hat es hier angenehme 27 Grad (würg) und es geht gar kein heißer Wind.
Katzen schleichen einem gierig blickend um die Füße und in der Ferne heult ein Wolf. Fenris hört isch mehr nach kleiner Katze an, der kann's also nicht sein. Die heutigen hitzegeladenen Begegnungen versprechen sicher Spannung für die Zuschauer, wenngleich ich jetzt grad nicht weiß, gegen wen es geht. Dafür ist's hier einfach zu langsam. Schön, eigentlich.
wird das Saisonfinale diesmal für den FK Sartid und seinen Betreuer, der ja mit Haaren nicht mehr allzu viel zu tun hat. Quasi ein Wortspiel, um uns auf den Wiederaufstieg des Meisterasstrainers der Herzen, der sowas von überhaupt nicht abgegangen ist, und seine selbstmitleidstrotzenden Artikel vorzubereiten ("wenn der nicht...dann hätt ich...aber wirklich...und wieso...irrational...die ganze Welt ist gegen mich..."). Nun geht es zum Schluß gegen
durchwegs höchst unangenehme Zeitgenossen, und das Ziel des Kochers bleibt nach wie vor ein internationaler Startplatz, wenngleich selbst das schwierig genug wird. So sei demjenigen gratuliert, der am Ende den Pokal in Händen halten wird, es wird vermutlich der Eisenbahner oder Zisch-Frisch-Napredak, der Meister der Ablenkung. Pellegrini, der Mann mit der Tarnkappe. Sei's drum. Ärgerlich ist der Rekordmeistertitel, denn bei ihm stimmt's ja wirklich. So nebenbei.
Der Meisterasstainer der Herzen ist wieder da, und zu Beginn steht er da, wo er hingehört: Auf einem Abstiegsplatz. Die Ohren summen der Trainergilde der SM jetzt schon im Angesicht der uns dräuenden Eigenlobhudeleien, der Erläuterungen der Ungerechtigkeit in der Liga und der Verschwörungen ausländischer Paten. Man möchte rufen: "Liftboy! Der Herr möchte dringend wieder nach unten und mit seinem Freund und Nachbarn, dem Badewaschl, um die Goldene Ananas spielen." Allein, die Zeiten von Liftboys sind vorbei. Wie auch die Zeiten von Titelverteidigungen, was uns zum nächsten Anliegen bringt. Es auszuformulieren, wäre unelegant. Also, zwei Aufgaben. Arbeitet hart, dann ist Euch der Erfolg gewiß!
Endlich. Endlich ist es soweit. Nach unzähligen unvorhersehbaren Fahrtunterbrechungen, Baustellen, Fahrgasterkrankungen und sonstigen Unwägbarkeiten fährt der Zug aus Zeleznik diese Saison auf Gleis eins ein. War es in den Vorsaisonen noch die heroisch ausgetragene und gepflegte Animosität mit dem Kamelbesitzer, so ist es diesmal trotz dieser - oder wegen selbiger? - gelungen, alles so auf Schiene zu bringen, dass es am Ende reicht. Lieber Schnurrbartträger und Ikea-Stammgast, hiermit darf die Pressestelle des FK Sartid Smederevo frisch aus dem Hochofen stahlharte Glückwünsche überbringen und der Resttrainerschaft mitteilen, dass der Zug abgefahren ist. Gratulation, qbat! Was lange währt, wird endlich gut.