..darf nicht an fehlenden 0,03 TK scheitern und auf der Insel bleiben! Wir wollen zur WM! Wir fahren zur WM! Aber wir brauchen noch diese ominösen 0,03 TK! Helft uns und klickt auf den Banner am Ende der WM-Qualifi-Gruppenseite (Afrika, Gruppe B). Wir brauchen Eure Hilfe! Dringend! Danke für Eure Unterstützung!
..auf den Werbebanner am Ende der WM-Gruppenseite (Afrika, Qualigruppe B) und wir haben die TK, die wir brauchen. Geschätzte 15 Sekunden, die investiert werden müssen, um eine ganze Nation stolz zu machen. Es geht um lächerliche 0,03 TK. Es wäre ärgerlich, sollte die Qualifikation daran scheitern! Also bitte um Eure Unterstützung!
Sasa Mihailovic, seines Zeichens Arbeiter in den Sturmreihen des FK Sartid Smederevo, brachte es auf den Punkt: "Wir haben gespielt wie entfesselt." Mihailovic selbst steuerte drei der sechs Treffer bei, wobei ihm für einen lupenreinen Hattrick nur der Pausenpfiff in die Quere kam - er nahm's nicht weiter schwer. "An so einem Tag des nationalen Elends ist dieser Heimsieg Balsam auf die
Wunden." Der Trainer war nicht ganz so gelassen: "Die Abwehr leidet unter Wahnzuständen, sie wäre der Westwall. Auswärts ist sie bestenfalls ein Maulwurfshügel!" Sprach's und verschwand in der Kantine, um die Gruppengegner Serbiens bei deren Aufeinandertreffen zu beobachten.
Im Kampf gegen übermächtige Gegner schlägt sich unsere Nationalmannschaft, von Gastarbeitern, die sich auf der Insel wie daheim fühlen, betreut, ausgesprochen wacker - doch jetzt ist mehr gefragt als taktisches Geschick: Wir brauchen Eure - ja, Eure - Unterstützung, um im Kampf David gegen Goliath siegreich bleiben zu können. Schreibt, klickt, was die Keyboards hergeben! Mit Euch im Rücken fahren wir zur WM!!
Haut in die Tasten! Die unsere Nationalmannschaft betreuenden Exiltrainer brauchen Eure Unterstützung - klickt, was das Zeug hält, wir haben eine durchaus realistische
Chance, die Endrunde zu erreichen - und wer weiß schon, was dann passiert? Seid unser 12. Mann! Danke für Eure Unterstützung!
Hiermit bitte ich Euch auf Knien, den Exiltrainern Kühbauer, qbat und mir mit Klicks und Artikeln tatkräftig gegen die vermeintlichen Favoriten im Kampf um die Plätze bei der Endrunde
zur Seite zu stehen! Jeder Klick zählt! Wir schaffen das, aber dafür brauchen wir Eure Unterstützung! Seid unser 12. Mann! Dankeschön!
Aber es wirkt. Nachdem die erste Partie der Auswärtsserie gegen die Erben Josip Broz' deutlich verloren ging, setzte es für die Buben der Industrie eine Kopfwäsche. Sämtliche taktische Anweisungen seien nicht befolgt worden, meinte der Trainer. "Mußt du nicht chistoritsch allzu viel gemacht haben Blicke in Bucher, damit du weißt das Partisane schießt von chinten. Chinterchalt." Wo der russo-polonische Akzent seinen plötzlichen Ursprung haben könnte, ist Gegenstand von Recherchen. Schuppenfrei verteidigte es sich
zwar genauso schlecht, doch es stürmte sich um einiges besser; so wurden den Onkels von Hajduk B. (4:5 = ziemlich böse!) gleich fünf Gastgeschenke zum Einstand hinterlassen. Überdies stellten sich die Anschuldigungen der Vetternwirtschaft, zu welcher es im Rahmen einiger Auftragsvergaben und Spielertransfers zwischen einzelnen Teams und Trainern der Liga (Namen der Red. bekannt) gekommen sein soll, als haltlos heraus.
Vollkommen aus dem Nichts glaubte der Kolumnist der SM-Liga, sein Pulver in der wöchentlich erscheinenden Nachlese bereits verschossen habend, billigste Anwürfe gegen einen seiner Trainerkollegen aus der untersten Schublade seines durch den Titelgewinn finanzierten Team-7-Schreibtisches veröffentlichen zu müssen. Dies sei ihm unbenommen, wenn nur diverse Rechercheergebnisse auch den Fakten Rechnung tragen würden - doch: Leider
nicht. Somit bleibt noch die Frage nach den Motiven, und siehe da: Offensichtlich auf der Suche nach Formatvorlagen für Kontaktanzeigen, denn das Equilibrium des Hormonhaushalts des Meistertrainers ist, glaubwürdigen Quellen zufolge, momentan keineswegs intakt, bahnte sich der rhetorische Bröckerlhusten seinen Weg in die Zeitung. Naja.
Während es sich nun begab, dass der regierende Vizemeister und seine Jungs von der Tankstelle nicht mit dreien, sondern vom Industriesturm aus Smederevo gleich mit vieren versehen wurden, gelang auswärts nach einer erschreckend mutlosen Leistung nichts dergleichen. Einmal wurde das Aluminium des Gastgebers Borac getestet, als Vorarbeiter Sasa Mihaijlovic mit seinem Spannschuß zu genau war, sonst blieben sowohl Gäste als auch Gastgeber farb- und ideenlos.
"Hätten probieren sollen vielleicht andere Variante von Thesenpapier", gab sich Trainer geerotto, dessen Kapazität nun auch vom Nationalteam Madagaskars in Anspruch genommen werden wird, ungewohnt einsilbig. "Muß auf Insel von Gewürze Trainer von Industrie kontrollieren was machen Kühbauer und anderer Hobbyjäger."
Die ersten beiden Partien des neuen Jahres brachten der Klubleitung und der Mannschaft neben den daheim vorgesehenen drei Punkten überraschend auch auswärts einen, vielleicht wichtigen, ebensolchen. Dazu Geerotto, dessen Vertrag ebenso verlängert wurde wie der von S. Mihailovic, dem jungen Stürmer, der daheim zwei der vier Hütterln baute, relativ entspannt:"Mihailovic haben noch Angst vor viele Leute in Stadium von Andere. In zwei, drei Runde geht sicha bessa." Was den Trainer anfocht, einen gekünstelten
Pseudo-Akzent an den Tag zu legen, wurde im Zuge der Pressekonferenz auch klar:"Ich identifizieren mit Klub. Ziveli!" Na danke. Hoffentlich legen sich diese Torheiten bis zur Kracherrunde nächsten Freitag, denn da sollten die Anweisungen klar und deutlich erfolgen, schließlich kommt der Vize und auswärts wird gegen den echten Meister Beton gerührt. "Smederevo ist Stadt von Industrie."
Nach langen, zähen Verhandlungen der Klubführung mit dem Erfolgstrainer der letzten Saison, der nun in lokalen Medien der Preistreiberei verdächtigt wird, einigte man sich auf einen vorläufig auf eine Spielzeit befristeten Kontrakt. Als eines der Saisonziele gab der Trainer an, heuer auch auswärts endlich schlagkräftig aufzutreten.
"Stankom ist das ideale Testgebiet, um unsere neue Zweieinhalb-Mann-Spitze einer Ernstfallsimulation zu unterziehen, das sollte funktionieren. Die echten Kaliber werden auswärts sicher nicht so einfach zu knacken sein," meinte geerotto mit einem ein wenig hochmütigen Unterton.
..nicht international ist der FK aus Smederevo. In der letzten Runde alles richtig gemacht, einzig der direkte Kontrahent aus Zemun ließ sich nur ein Unentschieden abtrotzen. Trotzdem zog der Trainer, dessen Verbleib in der Vorstadt noch nicht endgültig gesichert ist, ein überwiegend positives Resümee der abgelaufenen Saison:"Niemand hätte das der Mannschaft zugetraut, am allerwenigsten das Präsidium. Beste Plazierung aller Zeiten, noch nie zuvor mehr Tore geschossen, nie mehr Punkte geholt. Wir können zufrieden sein." Selbst die anwesende Journaille, die offensichtlich nicht an die Rechtschreibreform glaubt, war dem Trainer am Ende der Pressekonferenz sichtlich zugetan: Man spendete höflichen, aber hörbaren Applaus.
Nun, fünf Spiele ungeschlagen bei fünf Siegen - die Serie mag manchen schon unheimlich scheinen, am allermeisten eventuell dem Betreuer des FK Sartid selbst. "Ich bin einfach nur noch erstaunt", so der Trainer. "Sie machen, was man ihnen sagt, taktisch diszipliniert, ich bin stolz auf diese Mannschaft." Nun steht der FK, vor wenigen Runden noch weit abgeschlagen, hinter so manchem (A) auf Rang 5 und spielte international - wären nicht noch fünf Runden ausständig.."Wir müssen jetzt aufpassen. Wir dürfen nicht überheblich werden, nächste Runde geht es gleich gegen
beide Titelaspiranten. Mehr wird nicht mehr drin sein, jetzt steht der Lift. Wir drücken uns jetzt eben ein bißchen die Nase platt an der gläsernen Decke, durch die wir den beiden Titanen auf ihre ungheuren Gemächter starren - denn jetzt sind langsam die Hosen unten. Wir müssen kontrolliert auftreten, das Auswärtsspiel werden junge Leute bestreiten, die Arrivierten haben ihre Schuldigkeit getan. Jugopetrol muß bei uns erst zeigen, wie sehr sie Meister werden wollen. Und können. Daheim schießen wir traditionell scharf." Einstellig, so der Trainer, wolle man am Ende der Saison schon sein.
Geerotto machte sich zu seinem GeburtsZat das wohl schönste Geschenk und holte mit den Sartidianern die volle Punktzahl aus den beiden Begegnungen. Gegen die wacker kämpfende Mannschaft des wirklich ungemein professionell agierenden Trainers qbat - andere Vereine beneiden Zeleznik ob des Optimismus und des Stehvermögens des Betreuers und seines Stabes - dauerte es immerhin eine Stunde, bis das Spiel auf der schiefen Ebene schließlich Resultate zeitigte und das rundlich Spielgerät erstmals im Netz des Gehäuses der Gäste zappelte. Rasch ein zweites Hütterl hinein, und es konnte geerntet werden. Anders, aber schon aufgrund des Spielverlaufes ungleich turbulenter verlief die siegreich geführte Auswärtsschlacht
gegen die reschen Holzfäller von Zeta, die aber auch gar nichts mit der walisischen Schauspielerin zu tun haben, sieht man vom Falling-Down-Syndrom der mit dem Namen in Verbindung gebrachten Männer ab. In den ersten 14 Minuten gleich drei Tore, dann das Unentschieden kurz vor Ende in ein 4:2 verwandelt (Doppelpatschk!) - und dann die Nachspielzeit, die noch kurz Hoffnung für die Heimischen keimen ließ. Doch der Pfiff des Mr. Frost in Schwarz machte dem zarten Pflänzchen Hoffnung und der unseligen und gefährlichen Treterei den Garaus - und Sieg!
Der Trainer, der zuletzt über einen Mangel an Inspiration aufgrund seiner privaten Verhältnisse klagte, war mit dem Verlauf der Runde einigermaßen zufrieden. "Es ist ohnehin immer dasselbe, und das ist zwar langweilig, aber es sind immerhin drei Punkte eingefahren worden. Wozu soll ich mich darüber weiter verbreiten? Wir arbeiten weiter, und wenn die Führung Kontinuität wünscht, so werden wir uns etwas enfallen lassen können," meinte er im Rahmen der wöchentlichen Pressekonferenz. "Schauen
Sie, wir haben daheim kein Tor bekommen von einer Mannschaft, die zuletzt auswärts vier geschossen hat - zugegeben, gegen einen Abstiegskandidaten, aber immerhin. Das Betonwerk in der Verteidigung funktioniert offenbar nur mit heimischem Wasser", gab er sich nachdenklich. Selbst zu Prognosen über den Meistertitel ließ sich der gutgelaunte Geerotto hinreißen: "Wer, wenn nicht er?" fragte er und hielt das in einem Hochglanzmagazin des Kontaktanzeigenmarktes abgelichtete Konterfei fenris' ins Blitzlichtgewitter.
.reißt. So auch die des FK Sartid, das mußte auch dessen Trainer zur Kenntnis nehmen. "Nach den letzten Spielen war klar, das es nicht immer so weitergehen wird, jetzt ist wichtig, die Spielers wieder aufzurichten, ihnen nicht die Normalität des Verlierens näherzubringen, sondern als eine von drei Möglichkeiten nach Abpfiff aufzuzeigen." So viel Küchenpsychologie wurde selbst
im Freud-Jahr von den anwesenden Journalisten als "drüber" klassifiziert. "Daheim waren's überfordert, die Buben, und auswärts kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen." Somit steht die Doppelnull, es bleibt die Frage, ob der Trainer tatsächlich ein Häusl ist.