mit dem wenigen, das noch verfügbar ist, muss hausgehalten werden. dennoch wird es unabdingbar sein, noch punkte zu machen, um den klassenerhalt aus eigener kraft zu sichern. heute geht es daheim gegen die eisenbahner, die ja an sich nicht wesensfremd sind, dennoch aber möglicherweise dazu dienen müssen, genannte punkte zu holen. schließlich ist diese veranstaltung kein kindergeburtstag. so betrachtet muss die
geschichte des advents für eigenen zwecke umgeschrieben werden, schließlich ist einem in der not das hemd näher als der rock. auf aufwärtssiege zu spekulieren wäre in der momentanen situation vermessen, denn auch wenn advent ist, wird keiner, der nicht muss, geschenke bringen. daher wird dem herbergssucher aus smederevo nichts anderes übrig bleiben als seine hausaufgaben dort zu machen, wo sie hingehören: nach hause.
Grundsätzlich ist es generell unangenehm, auf einem Weg, wohin auch immer, einem Wolf zu begegnen, sei es das Raubtier, da es immer gern in Rudeln auftritt und sich auch Zeit lassen kann, zuzuschlagen. Meistens warten die Hundeähnlichen dann auf einen Moment der Müdigkeit oder der Schwäche bei der Beute, um dann gemeinsam auf das Opfer loszugehen. Oder aber es handelt sich um den Wolf, der durch starke Reibung der körpernahen Bekleidung an der Hautoberfläche entsteht, selbstredend auch äußerst unangenehm, aber weit weniger lethal als Erstgenannter, in unseren Breiten aber weit häufiger anzutreffen.
Und als stünde
ebenjener Erstgenannter unter strengem Artenschutz (was ja auch der Fall ist) findet sich niemand in der Liga, der auf den Götterwolf schießt (die Statistik lügt NICHT! Gegentore: kaum!) und so stehen wir vor einer Situation, die so angenehm ist wie Zweitgenannter Wolf: der Liebling der Götter, Meisterbuäh...ich kotz' gleich! wird demnächst tatsächlich REAL Meister, etwas, das bislang aus dem Reich der Mythen kam, wird nun Wirklichkeit (vielleicht stimmen seine Erzählungen ja doch!), weil sich keiner findet, der einen Schlag für das Team austeilt. Ein bißchen wie die Besetzung der Tschechoslowakei, wer's kennt.
Mit Riesenschritten, respektive einem einzigen seeehr großen ist es den Mannen um den Serienmeistertrainer Nummer 1, geerotto, gelungen, einen ganz mächtigen Satz in den Keller einzuleiten. Doch: die Haut des Bären wird bekanntlich erst nach dessen Ende verteilt, und ein Spiel dauert neunzig Minuten. Immerhin gelang es der Mannschaft, im Zustand der völligen geistigen wie auch verbindungstechnischen Indisponiertheit einen Punkt durch ein teures torloses Unentschieden zu ergattern und auswärts nur ein Hütterl zu fangen. Es hätte allemal schlimmer kommen
können, aber wie? Vielleicht zeigt das der heutige Spieltag, man wird sehen, ob ein Konsolidierungskurs gelingt oder auch das Konzept völlig dorthin geht, wo die Weisheit daheim ist: in die Binsen! Der W. der Woche geht übrigens an den Namensgeber des schönen Preises, eine transluzente Statuette mit einem Halbliterglas in der Hand. Begründung der Jury: "W. geht dorthin, wo's weh tut. Er ist vermutlich der letzte seiner Art, es scheint niemanden mehr zu geben, der sich wirklich noch über den Weihnachten-Weinachtel-Schmäh drübertraut." Gratulation und Respekt!
Unter diesem Motto ließe sich der heutige GroßZAT bezeichnend zusammenfassen, schließlich geht es um was, und wo es um was geht, kann auch was danebengehen. Und das ist natürlich nicht zu wünschen, wenngleich die Möglichkeit durchaus besteht, aber das wissen die Trainerkollegen eben auch. Das mag jetzt alles deliriös klingen und das ist es auch, aber so ist sie eben, die SM. Sie ist sui generis psychoaktiv,
da braucht der Trainer der Stahlkocher keine anderen Substanzen oder Rauschmittel zweibeiniger Art, wie sie in der Branche offensichtlich weit verbreitet sind, ihm reichen die Dämpfe aus den Hochöfen. Abseits des Platzes darf man Herrn TC bzw seiner Herzdame (schließlich hat sie den Preis für TCs 15 Minuten Spaß in geschätzten neun Monaten zahlen müssen!) zum Nachwuchs gratulieren! Herzlichen Glückwunsch!
Die Stahlkocher reiten heute wieder. Zuerst weiter, da werden die Pferde am Weg wohl geträbkt werden müssen, denn es geht gegen den unbeteiligten Dritten von Obilic ("War da was?"), der eher das macht, was unter Sportfischern als "Grundeln" bekannt ist. Ebendas tut auch jener Betreuer, der anständigerweise samt Anhang zu Gast sein wird und so den heimischen Pferderln eine kürzere Anreise ermöglicht, allerdings tut der Partisan dies
eher freiwillig. Wesen des Partisanen an sich ist ja der Angriff aus dem Hinterhalt, allerdings wird dieser im Angesicht der zweitgrößten Streitmacht der Liga immer schwieriger...um ein LAM (Lebensabschnittsmotto) des MAST (Meisterasstrainer - Mast kann ugs. auch mit "Pfosten" umschrieben werden!) zu zitieren: "Punkte können nicht fliegen, Cougars schon!" Im Übrigen ist das, was ich meinem Installateur entgegenbringe, Hass. Falls wer fragt.
Trotz einer fulminanten Leistung und den ersten Auswärtstreffern reichte es zuletzt nicht für die ersten drei Punkte beim Fremdgehen. Nun denn, es sei, schließlich hat man ja nicht gegen irgendwen verloren, sondern es war der Meisterasstrainer blablabla himself, der ehemals wilde, sich jetzt sogar mit Hauskatzen, die nach seiner Lieblingsfarbe benannt sind, vertragende Götterwolf. Allerdings wird ebenjener ja immer von zwei Raben begleitet, und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, nach diesem Motto ist wieder alles gut, schließlich ist auch der
divine canis lupus schon einmal in der Fremde verglüht wie weiland so manches Space Shuttle beim Landeanflug auf den Heimatplaneten. Heute gegen den Eisenbahner auswärts, das wird ähnlich heiter, allerdings steht hier immer der Verdacht auf Nepotismus im Raum, schließlich fahren dessen Züge ja auf Stahl, der in der alten Hauptstadt gekocht wird. Inwiefern alles auf Schiene ist, wird sich weisen, und dann ist noch ein Heimspiel. Wir gratulieren übrigens BigGeez zu seiner Idee, auch einmal ein Rind zu suren. Als nächstes dann Schuhsohlen. Prost Mahlzeit!
Sechsbeinig? Nein, weit gefehlt. Zumindest 22-beinig kommen heute die Mannen des in Geberlaune befindlichen Trainers aus dem echten Wolfsburg, während es auswärts gegen den einstmals unbändigen Götterwolf samt Meisterasstrainer blablabla geht. Erstere Partie wird wohl eindeutig entschieden werden, da die Heimstärke der Stahlkocher, zuletzt vom angeblich einmal erfolgreichen Trainer der Boratschtschatschak arg gescholten (nur kein Neid auf die Serienserbenmeister!),
mittlerweile legendär ist. In der Fremde wird man sehen, ob die Diva, die dem Vernehmen nach aus Kostengründen den Wohnsitz gewechselt haben soll, auch 28-beinig (die Rolexfälschungen aus Pristina sind bereits voriges Wochenende an das Schiedsrichterteam ergangen) gezähmt werden kann - schließlich scheint dies zumindest gegen Logis möglich, wenngleich der Trainer der Stahlstadt erst ein Zimmer freimachen müßte. Bei mir kannst Du noch billiger wohnen, oh fenris!
Sechs Runden hat es also gedauert, bis man sich in der Stadt der Stahlkocher vom formulierten Saisonziel verabschiden darf: denn mit den bisherigen Auswärtsauftritten ist wohl nicht nur kein Blumentopf, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch kein Platz in einem internationalen Bewerb zu holen. Ärgerlich, das, denn die letzten Partien haben eindeutig gezeigt, dass der FK sehr wohl in de Lage ist, auch auswärts zu netzen - leider eben zu wenig. Nun, es sei, findet man sich doch mit anderen Größen in einer ehrenwerten Gesellschaft wieder. Heute geht es besipielsweise auswärts gegen den anderen Serienmeister, das verspricht Spannung!
Dann kam also die optimierte Tormaschine aus Rodic ins Rollen, während der Trainer ganz offensichtlich unter dem Einfluß "ganz arger" Substanzen im Land der Vieh-auf-Schiffen-Züchter und der Wohnwagenurlauber stand. Da blieb kein Auge trocken, es gelang dem Meister der Quellcodes solcherart der einzige Auswärtssieg der GESAMTEN Runde. JanAge! In Rodic holt der Bartl den Most! Bernd - ein Waisenknabe gegen die ausgeklügelten Programmierarbeiten des Pyrrhus vom Land. Also, Big Tulpenpflücker: Nach Robert Seeger gebührt Dir der Reschpeckt der Runde. Nicht nur hoch, sondern auch ungerade...in der Ligapause alles vergessen. Erfrischend!
Nun denn, es sei. Im Zuge der doch etwas längeren Pause scheinen sich nicht nur die Hall-of-Fame-Punkte verabschiedet zu haben, sondern auch einige Erinnerungen, deren Gegenstand hier zumindest von der p. t. Kollegenschaft postuliert wird - so soll Hadschi (Gesundheit, übrigens!) bereits einmal Meister gewesen sein, aber daran scheint sich außer ihm nun wirklich keiner mehr zu erinnern. Selbst- und Fremdwahrnehmungsdissonanzen auch beim selbsternannten Meisterasstrainer der Herzen,
der natürlich in bester Tradition schon im ersten Saisonartikel was von Blasen schreiben muss...some things will never change. Dafür geht's für die rasende Dampfwalze aus der alten, wahren Hauptstadt der schnellen Messer heute irgendwo gegen irgendwen. Es muss erst adaptiert werden. Möge die Walze weder daheim noch auswärts in frischem Beton steckenbleiben, der in der Serienmeisterwohnung allerorts eine Gefahr für das unbestollte Schuhwerk darstellt. Gemma's an!
<i>"Was die Journaille alles so weiß"</i>, grummelte der Betreuer des Klubs der alten Hauptstadt nach der Lektüre der wöchentlich erscheinenden Gazette zum runden Leder. <i>"Ich habe das bereits gesagt, ich sage es abermals: Aberechnet wird am Schluss, davor will ich nichts hören von Erster, Zweiter, Dritter, <b>Fenris</b>. Wir müssen konzentriert bleiben."</i> Diese Woche klopft der FK Sartid auf zwei Härtlinge ein, nämlich die
<b>Mafiosi aus Zemun</b> und den <b>Vettern und seine Wirtschaft</b> auswärts, eine durch und durch nepotistisch anmutende, üble Geschichte. Die diesbezüglichen Gerüchte um eigentümliche Verwandtschaftsgefälligkeiten wollen seit Einstieg des neuen Betreuers mit norwegischen Wurzeln nicht so recht verstummen. Egal was, ein schaler Geschmack bleibt.
Da ist er also wieder, und heiß keucht er dem Trainer des FK Sartid, der in seiner Nebenfunktion als Betriebsrat der Hochofenarbeiter an sich Gestank gewöhnt ist, seinen heißen Odem ins Genick. <i>"Das war abzusehen. Er ist eben kein Trainerfuchs, sondern ein <b>Trainerwolf."</b></i> Ob jetzt der <b>Tankwart</b> seinerseits etwas gegen das Faktum zu bestellen weiß, dass der Günstling der Götter, Liebling der Frauen und beste Trainer der Milchstraße vor ihm liegt (?), steht in den Sternen und
wissen die Götter allein - zu welchen Trainer-Ass <b><i>fenris</i></b>, noch (!) präkoital, als deren <i><b>Haustier</b></i> allerdings den besseren Draht hat. Oder ist's doch eine Leine? Wie auch immer, der <b>Tankwart</b> und der <i>kickende Dichter <b>QBat-Man</b></i> schenkten einander derart ein, dass die Humpen fast barsten. Na leckoasch!
Nun kam es also, wie es kommen mußte: Der Antritt auf, um beim Führer der feinsten Klinge und Feder der Liga ein wenig abzukupfern, dem <i>Ölfeld</i> des überaus <i>raffinierten</i> Tankwartes geriet ein klein wenig zu einer Demütigung, die noch dadurch übertroffen wurde, dass ein widerlich herablassender Pächter kurz vor der Autobahnauffahrt dem Mannschaftsbus
des FK Sartid eine Tankfüllung für die Heimreise spendierte, aus Mitleid, wie der Mann meinte. Der Sartid-Betreuer:<i>"Unsere Spieler haben sich bewegt wie Zapfsäulen, und das kennen die eben vom Training. Wir werden darauf reagieren, personell wie auch in der Trainingsmethodik."</i>
Rückrunde, die erste. Nun, der Trainer des FK Sartid, der sich ja letzte Woche noch im Clinch mit seiner Pressetante Astrid befand, hat scheinbar das Kriegsbeil begraben und konzentriert sich voll auf die anstehenden Aufgaben. Diese sind ja keineswegs von Pappe, wie der nördliche Nachbar zu sagen pflegt, schließlich ist das erklärte Ziel, im oberen
Drittel der Tabelle zu stehen, wenn der letzte Schuß gefallen ist. Dazu der Trainer:<i>"Wir sind momentan die Gejagten, doch allen muß klar sein: <b>Der Tankwart</b> und seine Buben sind der <b>Suribachiyama!"</b></i>Jetzt im Kino.