<b>Der Job eines Co-Trainers bei <i>PG</i> ist wohl mehr der Job eines K.O.-Trainers. Zumindest, wenn man den Andeutungen und Gerüchten zuhört, die in Perth gerade die RUnde machen.</b>
Man fand zwar technische und taktische Trainingsanweisungen in den Handbüchern des immer noch verschwundenen Trainers <b>fubininio</b>, jedoch scheint das Fachwissen der momentanen Übungsleiter nicht auszureichen, die Anweisungen der Lady Di der Profitrainer zu verstehen. Abhilfe muß also her, aber woher nehmen und nicht stehlen? Allerdings
hätte die Vereinsführung wohl auch nichts gegen Stehlen..
<b>fubininio</b> hingegen ist immer noch nicht wieder aufgetaucht. Da auch keine Lösegeldforderung oder ähnliches beim Verein aufgetaucht ist, geht man von einem Racheakt verschmähter Frauen aus. Dafür spricht, daß sich neben dem Blut von <b>fubininio</b> auf dem am Tatort gefundenen Taschentuch auch Lippenstift, Rotwein und Kanal Nr. 5 zu finden war. Das CSI PAWA wird in der nächsten Woche eine Pressekonferenz geben, auf der der Fortschritt der Ermittlungen angezweifelt werden darf.
<b><i>fubininio</i> ist immer noch verschwunden, auf dem blutigen Einwegtaschentuch fanden sich Körpersäfte, die noch nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, nur eines scheint fest zu stehen: Die Heimaterde von Perth Glory ist das wohl schönste Stadion westlich des Mississippi.</b>
Nichtsdestotrotz kann man eine Verbindung ziehen zwischen dem Verschwinden der Lady Di der Profitrainer und dem Tabellenplatz von PG. Nur drei Punkte vor den
Abstiegsplätzen sind kein gutes Polster für den letzten Spieltag der Hinrunde. Man wird hier noch einige Verbesserungen einführen müssen und der Co-Trainer-Stab ist auch gerade dabei. In den hinterlassenen Unterlagen von <b>fubininio</b> (und NICHT fubinino!) fand man Handbücher über Spieltheorie und versucht diese gerade umzusetzen. Viel Erfölg.
<b>Immer noch bleibt der Trainer von <i>PG</i> verschwunden, immer noch kein Lebenszeichen der Lady Di der Profitrainer. Und immer noch interessiert es keine Sau, was denn da im Westen passiert ist.</b>
Vielleicht liegt es an der Abgeschiedenheit, der Einsamkeit am westlichen Ende des Sandhaufens. Vielleicht hat es ja bisher auch keiner wirklich gemerkt. Wahrscheinlich ist aber, daß wirklich keiner der Trainerkollegen irgendein, wenn auch nur geheucheltes Interesse am verschwinden von <B>fubininio</b> hat.
Und ebensowenig Gil "The Bruce" Grisham, der mit den
Ermitlungen beauftragt ist, daß einzige Indiz, ein blutiges Einwegtaschentuch , jedoch irgendwo auf dem Weg von seinem billigen Hotel zur nächsten Bierhalle verloren hat.
Wie dem auch sei, sportlich eher mau dümpelt <b>PG</b> im unteren Teil des unteren Mittelfeldes herum, immer mit gutem Kontakt zu den Abstiegsplätzen. Aber eigentlich hält man sich als Aufsteiger ganz gut. Immerhin hat der Trainer den Verein in einer fast ausweglosen Lage übernommen und.....naja, ist dann verschwunden. Allerdings nicht ohne vorher ein rigides Sparprogramm eingeleitet zu haben. Irgendwie ist der Artikel scheiße.
<b>Immer noch verschwunden ist die Lady Di der Profitrainer, der gutaussehende <i>fubininio</i>. Allerdings hat der <i>CSI PAWA</i> die Spur aufgenommen.</b>
Nach Aussage des zuständigen Ermittlers Gil "The Bruce" Grisham hängt das Fernbleiben zum einen mit dem blutigen Einwegtaschentuch zusammen; zum anderen sollen aber auch bisher verborgenen Geschehnisse aus der Kindheit des wohl erfolgslostesten Erfolgstrainers eine Rolle spielen.
Über die Kindheit und Jugend von <b>fubininio</b> kann hier nur berichtet werden, was aus verschiedenen, unsteten und zum Teil nicht zurechnungsfähigen Quellen stammt, die vor allem sehr unseriös wirken und somit gut auf den fünften Kontinent passen.
Aufgewachsen nahe des großen Dalumer Moors hörte der kleine fubininio schon früh die Geräusche, die aus dem Moor und den Torftagebauten vom kalten, feuchten Wind herüber getrieben wurden. Diese <i>(Achtung! Wortwitz!)</i> <b>Torflaute</b> bestimmten auch sein weiters Leben, welches durch Entbehrung, Hunger und absoluter Unkenntnis der weiblichen Anatomie bis
zum heutigen Tag bestimmt werden.
Zum Fußball kam der junge Mann, als eines Tages der kalte, feuchte Wind einen Fußball aus den Torftagebauten herübertrieb. Mangels Technik eignete er sich nicht zum Spieler, wurde aber bereits in der Grundschule als Intelektueller mit Spielverständnis auf höchstem Niveau betrachtet und behandelt. Völlig zu recht.
Wie dem auch sei, sein Weg als Trainer führte ihn durch verschiedene Clubs der siebten und achten Ligen, bevor er zu North Shore United auf der Kiwi-Insel kam. Durch schnelle Wechsel, die ihn unter anderem nach Vietnam brachten, konnte er den Kulturschock überwinden und diese Erfahrung formten den wachen Geist in diesem begnadeten Körper zum dem Fußballästheten, der die Welt nun schon in der vierten Saison begeistert.
In den wechselhaften Stationen seines Lebens, gepaart mit der Kälte und Feuchte seiner Herkunft, den Torflauten aus dem Moor und der absoluten Ahnungslosigkeit, was das schöne Geschlecht angeht, steckt das Geheimnis seines Verschwindens.
Oder es hängt mit diesem blutigen Taschentuch zusammen. <b>The Bruce</b> ermittelt.
<b>Ein Schreck überfiel die Verantwortlichen von <i>Perth Glory</i> als man feststellen musste, daß die Mannschaft ohne Trainer auf dem Übungsplatz mit dem letzten verbliebenen Ball ihre Einheiten absolvierte.</b>
Alle weiteren Bälle wurden aus Sparsamkeit bei einem großen Internetaukstionshaus versteigert. Die Lady Di der Profitrainer, der gutsaussehende <b>fubininio</b> war (und ist) indes unauffindbar.
Die Spekulationen gehen von Feigheit vor dem Feind über Dünndarmverschlingung und Dammriß bis hin zu Entführung, Erpressung und ähnlichen unangenehmen Dingen.
Was genau passiert ist, wird der CSI PAWA (<b>P</b>erth <b>A</b>nd
<b>W</b>estern <b>A</b>ustralia) versuchen herauszufinden, die entsprechenden Ermittler sind inzwischen vor Ort. Gut informierte Stellen sprechen von Hundkot am Tatort und einem blutverschmierten Einwegtaschentuch.
Am Wochenende kommt der neue Co-Trainer von <b>PG</b> zum Einsatz. Den ehemaligen Co hat der Verein entlassen, da er zuviel kostete und man greift jetzt auf einen billige und kostengünstige Co-Trainerin zurück, die laut Pressesprecher "auch andere notwendige und nicht notwendige Aufgaben mit Freuden übernimmt."
<b>Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not! So scheint die Devise der Lady Di der Profitrainer, des gutausehenden <i>fubininio</i> zu lauten.</b>
Gut informierte Kreise des Aufsteigers aus <b>Perth</b> scheinen von den neuen, sparsamen Methoden des Übungsleiters nicht gerade angetan. Auch die Spieler wundern sich, schweigen aber noch.
Als erste Maßnahme stellte der Trainer jegliche Form von Kommunikation mit der Presse ein.
Mittlerweile müssen die Spieler mit einer Garnitur Unterwäsche bis zur Herbstmeisterschaft auskommen, wird beim Training nur noch ein Ball verwendet, der mit Stroh gefüllt ist, da auch saubere Luft immer knapper wird. Die Frauen müssen sich die Spieler auch mit dem Trainer teilen.
Warum diese Sparsamkeit? Versucht man die Gelder für einen neuen Spieler zusammenzuhalten? Für Korruptionsmassnahmen? Oder stimmt einfach eine Hirnvedrahtung bei <b>fubininio</b> nicht?
<b>Australien - eine Schaufel Sand im Südpazifik. Nagut, vielleicht auch noch eine zweite Schaufel. Und eine Dritte.</b>
Australien, eine ganze Menge Schaufeln Sand - an der Grenze des Südpazifik zum Indischen Ozean und nachdem der Aufsteiger aus Perth sein <B>Nikerchen</b> (!) beendet hat, jetzt auch Heimat der Lady Di der Profitrainer <b>fubininio</b>. Ein spontaner Wechsel aus dem schwülen, heißen Vietnam, in dem der notorische Autodidakt sich den Titel des Vizemeisters sicherte, in daß heiße, ohne schwüle,
Australien.
Offensichtlich ist das internationale Geschäft in Asien nicht so interessant, wie die Aufgabe unter lauter Bewegunslegasthenikern und Fußballfachidioten ein wenig Kultur darzureichen. Allerdings ist <b>fubininio</b> in Neuseeland an dieser Aufgabe gescheitert.
Der Auftakt für die merkbefreiten Kicker des Klubs war wenig hilfreich. Zwei schwachmatische Unentschieden. Ärgerlich für den Vereien, der mit einem Punkt hilflos in den unteren Regionen der Liga dümpelt, aber der Trainer ist voller Hoffnung und zieht die Daumenschrauben an. Auf geht's Klappspaten!
<b>Trotz aller verzweifelten Versuche hat es alles nicht geklappt und die Lady Di der Profitrainer sitzt immer noch in einem kleinen Schuppen nahe der kambodschanischen Grenze fest. Keinerlei Hoffnung hat das Team, daß der Trainer bis zum Start der neuen Saison wieder an der Seitenlinie steht.</b>
Mal eben über die Feiertage ein kleines Abenteuer im Grenzgebiet erleben und dann wieder
nach Hause, das war der Plan von <b>fubininio</b> der genau garnicht funktioniert hat. Der Vorstand vom ACB ist dementsprechend wütend und hat eine Geldstrafe von 100.000 Vietnam-Talern verhängt.
Da <b>fubininio</b> sich mit Veränderungen in beruflicher Hinsicht trug, könnte dies der entscheidende Tropfen sein, der den Stein zum überlaufen bringt. Man wird sehen.
<b>Jaja, Glückwünsche an die Mutisumi Haiopengs und den Japaner.</b>
<B>fubininio</b> war sichtlich genervt ob der verspielten Meisterschaft, lobte seine Mannschaft und ließ seine Zukunft völlig offen. Mal sehen. Vielleicht erreichen wir ja einen Championsleague-Platz, dann belieb ich vielleicht noch einen Saison. Vielleicht wechsel ich aber auch nach Japan, Australien, zurück nach Neuseeland oder ich warte auf ein Angebot aus Tahiti, da wollte ich schon immer mal wohnen, da soll es warm sein, angenehme Luftfeuchtigkeit, spärlich bekleidete Inselschönheiten, Kokosschnaps und importiertes deutsches Bier. Hmmmm lecker.
<b>Eng wird's um die Reisschüssel. Die Kicker unter der japanischen Fuchtel können doch noch den Titel erringen, wenn die Kondition reicht. </b>
Für die Lady Di der Profitrainer, den schlaflosen <b>fubininio</b> sieht es dagegen nach nur einer Saison nach einem weiteren Wechsel in seiner Karriere aus und er bleibt damit wohl einer der erfolglosesten Erfolgstrainer, die die Welt je gesehen hat.
Aber es ist immer am dunkelsten, kurz bevor es hell wird, da ist ein Licht am Ende des Tunnels, aber leider ein entgegenkommender ZUg.
Auf geht's in die letzten beiden Runden. Solange wir uns nicht wie Axel Schultz anstellen....
<b>Autsch! Das tat weh! Sechs Gegentore zu Hause und der Traum vom Meistertitel scheint ausgeträumt. Da wird sich die Lady Di der Profitrainer, der gutaussehende <i>fubininio</i> arg grämen.</b>
Mit viel Hoffnung war man in diesen Artikel gestartet, doch schon nach dem ersten Absatz herscht Langeweile. Warum? Sportlich sieht es nach dem letzten ZAT eher mau aus und auch die
Kreativabteilung, ansonsten immer für eine gute und sinnfrohe Reportage zu haben, macht Pause, verursacht durch einen mentalen Plattfuß nach den enttäuschenden Spielen des letzten Wochenendes.
Die kommenden Spiele werden die Weichen stellen und man wird merken, ob der Trainer und sein Team reif genug sind für das internationale Geschäft und interessante Artikel in der Zeitung. Im Moment sieht es nicht danach aus...
<b><i>Da Nang</i> schickt seine Spionkröten aus um die Spieler des Hauptstadtklubs zu verwirren und unter Druck zu setzen. Aber irgendwie springen die nicht darauf an.</b>
Den die Lady Di unter den Profitrainern, der gutaussehende <b>fubininio</b> lässt sich durch solche oktroyierten Favoritenrollen nicht aus der Fassung bringen und trainiert weiter in seiner unnachahmlichen Art. Und dies, obwohl diese Saison
die letzte sein könnte, die der charismatische Coach auf der schwülen halben Halbinsel des asiatischen Kontinents verbringt.
Zu verlockend erscheinen die Millionen, die arabische Scheichs schon geboten haben. Auch Ozeanien bietet einem Erfolgstrainer ohne Erfolge ein weites Feld der sportlichen Betätigung. Es bleibt abzuwarten, wie fubininio sich entscheidet - eventuell hängt es ja auch vom Erreichen der internationalen Wettbewerbe ab.
<b>Die Lady Di der Profitrainer, der gutaussehende <i>fubininio</i> kündigte in einer Pressekonferenz an, eventuell einen neuen Vereien in der nächsten Saison zu betreuen. In Ha Noi kam es daraufhin zu tumultartigen Tumulten.</b>
Gerade war man auf dem Weg der Konsolidierung, der Verein erholte sich auch finanziell von den Verlusten der letzten Jahre und auch sportlich
kann man davon Sprechen, daß der Absteig wohl vermieden wurde.
Aber ohne <b>fubininio</b>, dem einzigen Erfolgstrainer ohne Erfolg kann man die sportliche Zukunft des Klubs nicht mehr einschätzen. Der Übungsleiter schweigt allerdings zu den Zielen seienr Spekulationen. Man darf gespannt sein, wohin es den Reisenden diesmal triebt. Nur eins scheint sicher: nicht mehr nach Neuseeland.
<b>Ein feucht-warmer Wind kommt aus den Bergen und die Männer auf dem braunen Rasen plagen sich mit der Unberechenbarkeit des sumpfigen Untergrunds. Am Rande des Platzes steht die Lady Di der Profitrainer und nippt an seinem Planter's Punch.</b>
Nur Gelegentlich ertönt die sanfte und sonore Stimme mit einer Härte, die gar nicht zu dem gutaussehenden Übungsleiter passen will, und fordert die Spieler eindringlich auf, hier noch einen Spurt einzulegen und dort mehr Technik einzusetzen.
Ein neues System wird hier ausprobiert. Hinten defensiv mit einer ballorienttierten Gegnerdeckung, hängenden Innenverteidigern und offenen Schnittstellen zum quer gegen die
Laufrichtung verschobenen Mittelfeld.
Davor die zwei Spitzen, die sich in einer permanenten Rochadesituation bewegen sollen um dann blitzschnell aus der Tiefe des Raumes auf den ballführenden Gegner loszugehen, das Leder zu erobern und mittels neun oder zehn geschickten Doppelpässen das Ei im Netz zu versenken.
Wir werden es erleben.
Nächste Woche gibt es Teil zwei aus der Serie: <i>Die einhundert langweiligsten Zeitungsartikel, die Vietnam je gesehen hat.</i>.
<b>Erschrecken, wie wenig begeisternd der Fußball des Hauptstadtclubs in der letzten Zeit ist. Nicht nur die Fans sind enttäuscht, sondern auch die Funktionäre, die sich doch mehr vom neuen Trainer erhofft haben.</b>
Aber die Lady Di der Profitrainer <b>fubininio</b> wiegelt ab und beschwört Ruhe und Teamgeist. Die Orientierung der Mannschaft steht, die LEistungen sind
fast da, wo man er sie haben wollte und zudem spiele man auch gar nicht so schlecht Fußball, wenn man auch nicht so gut sei, wie man sich wünschte.
Wie dem auch sei, die Mannschaft, die Spieler und der Trainer, müssen sich langsam entscheiden, ob sie im Titelrennen mitlaufen wollen, oder ob die Niederlagen gegen japanische Trainer langsam aber sicher zum Standardrepertoire des Teams gehören sollen.
<b>In der Spitzengruppe der Liga ist es sehr eng und am nächsten Wochenende steht das Spitzenspiel an.</b>
Der Hauptstadtclub zu Gast beim <b>Thep Pnoiendm Thang Neim</b> oder beim <b>Thep Nang Kein Niem</b>. <b>fubininio</b> spürt langsam auch die Verzweiflung, an der die kleinen japanischen Trainerkollegen auch schon erkrankten.
"Dieses Land ist schlimm! Meine Zukunft wird wohl in einem anderen Land stattfinden, eine Land, in dem die Sonne nicht 48 Stunden am Tag scheint, in dem weniger als 40 Liter Wasser auf einem Kubikmeter Luft kommen und in dem die Frauen größer sind und besser aussehen."
Damit scheiden leider 90% aller asiatischen Länder aus, wie schade...