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COPA NEWS |
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Ein Megafon-Konzert für Auerbach
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<b>Was ist in Bulgarien los? Da schreibt ein völlig verwirrter Auerbach Abhandlungen über WM-Spiele und niemand unternimmt was! Niemand? Nein, ein Mann hat sich gegen diese unschändliche Art der TK-Einheimserei gewehrt.</b>
Im Auftrag der bulgarischen Ehre schwang sich die erfolgloseste Kaulquappe der Fußballgeschichte auf, dieses Vergehen zu ahnden. Die Rede ist natürlich von Dan Solo, Trainer und Liebhaber des kleinen Vereins aus Dupniza. Bewaffnet mit einem Megafon, einem Kasten Bier und einer Tröte machte er sich auf den Weg zu Auerbachs Anwesen, um ihm ein kleines nerviges Ständchen zu trällern. Quasi als Dankeschön für seinen völlig sinnlosen Artikel über ein belangloses WM – Spiel. „War das alles was bei Auerbach an geistiger Menstruation möglich ist?“ fragte sich Solo und fing sogleich an die erste Flasche in zwei Zügen zu leeren. Kurz danach bewegte sich ein ordentlicher Urlaut durch den Bauch Richtung orale Körperöffnung. Der fuchsige Trainer nahm sein Megafon vor den Mund und legte mit einem Riesengebrüll los. Man munkelte, dass sogar noch Eichhörnchen aus dem weit entfernten Varna vor Schreck in Lutschers Unterhose krochen (also dahin, wo nie etwas passiert). Doch Auerbach regte sich nicht. Der leicht verärgerte Solo plusterte daraufhin seine Backen bis zum Anschlag auf, trank die nächsten drei Bier in knapp einer Minute leer und fing erneut an durch sein Megafon Richtung Anwesen |
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zu rülpsen. Es hörte sich sogar leicht melodisch an und siehe da, Auerbach reagierte. Wie von der Tarantel gestochen, schoss er aus seinem Haus und begann postwendend mit einer sinnlos aneinander gereihten Reportage verschiedenster Fußballspiele – also dem Grund allen Übels. Solo konnte seinen Ohren und Augen nicht glauben und verlor jegliche Contenance. Er warf nun mit den leeren Flaschen nach dem Tunichtgut und rülpste die ganze Nacht lang weiter merkwürdige Lieder bis Auerbach schließlich unter Tränen zusammenbrach, seinen Fehler zugab und darauf von einem Arzt in Richtung Psychiatrie mitgenommen wurde. Denn nach erregten Anrufen aus der Nachbarschaft und einer Anhäufung von komischen Zwischenfällen in Auerbachs Privatleben, wurde man endlich tätig und nahm sich dieser armen Seele an. Hoffen wir, dass es ihm bald besser geht. Solo war indes völlig betrunken, aber auch euphorisiert, durch seinen Erfolg, auf das schlechte Karma des ehemaligen Startrainers hingewiesen zu haben. Ob er sich diesen Freitag rechtzeitig bei seiner Mannschaft einfinden kann, darf jedoch bezweifelt werden.
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23.06.2006 14:24 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Solo im Abseits!
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<b>Dan Solo - er war der Star der vergangenen Saison, der Traum aller alleinstehenden Großmütter, der Glanz einer leeren eisgekühlten Bierflasche, der Duft zweier, mit sich ringender Schillerlocken, die Bürste des Erfolges, doch nun ist er rein gar nichts mehr. </b>
Nicht mal mehr der Mond mag dem momentan erfolgslosesten Trainer unter der Gilde der Kaulquappen noch Licht spenden. Er steht allein, allein im Regen, und in Dupniza regt sich Widerstand gegen die selbstgefällige Art des Eigenbrödlers, Querdenkers und Vaters allen Misserfolges. „Letzte Saison hatte er einfach Glück, viel Glück. Doch eine Taktik und ein Händchen für gute Spieler hat er nicht bewiesen!“ meint jedenfalls der |
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designierte Meister aus Sofia (wir verraten jedoch nicht wer)! Solo selbst gibt sich aber kampfeslustig: „Ach wissen Sie, Erfolg, Misserfolg, das ist für mich irgendwie das gleiche. Immer muss man erklären warum man ihn hat und warum das nächste Spiel immer vor dem übernächsten kommt! Ich stelle wie immer ca. elf Mann auf, die meisten davon sicher zu unrecht, doch das ist mir egal. Wer mich hofiert, der spielt! Ganz einfach! Doch nun lassen sie mich bitte meinen Frust ertränken und mich damit ordentlich auf den morgigen ZAT vorbereiten!“ |
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15.06.2006 22:54 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Problembär mit dickem Hals
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Über Spitzenreiter, Klassenprimus und Vorzeigestadt Pirin lacht in diesen Tagen lediglich die Sonne aber über das dunkle, stickige und verwahrloste Dupniza da lacht die ganze Liga. Anders kann man die momentane Situation wohl nicht beschreiben. Während Kandara, besonnener wie nichtssagender Trainer Pirins, sein Team zu sensationellen Siegen vorantreibt, schleppt sich Solo’s Truppe von Niederlage zu Niederlage. Das Sahnehäubchen war vergangenen ZAT dann die dramatische und demütigende Partie gegen einen nach Alkohol stinkenden, in alten Frauenlumpen erschienen Lutscher, der schon vor Spielbeginn schallend lachte und sich über den Zustand von Solo’s Abwehr und den Zwerg der das Tor hüten sollte, regelrecht ausschüttete. Lügenbaron Solo entgegnete dem nur mit einem trockenen Schlag in die Magengegend und beschuldigte dann frech das zu kleine Zwerchfell vom Gast aus Varna “Ich war auch ganz schockiert, aber er ist vor Lachen plötzlich zusammengesackt!“.
Kurz danach ging glücklicherweise das Spiel los, so dass die beiden Streithähne nicht weiter rumkabbeln konnten. Lutscher, immer noch leicht blass vom unsanften Schlag in die Magengegend, feuerte sein Team krächzend von der Außenlinie an, gab Anweisungen den drittklassigen Floh von einem Keeper mittels Fernschüsse zu überwinden und die Abwehr durch eigens entwickelte Spritzblumen am Trikot abzulenken. Diese Taktik, so kurios sie klingen mag, ging erstaunlich gut auf. Vielleicht, weil Solo’s Truppe nicht die intelligenteste ist und der Ersatztorwart, der Frau des |
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eigentlichen Ersatztorwarts, nur knapp 90 cm misst (Privatfoto - vorne rechts). Sein O-Ton dazu: „Ich bin nicht kleinwüchsig, das macht das Licht und meine Schuhe!“ Trotzdem wurden ihm durch halbhohe Schüsse, die ein ordentlich gewachsener Schlussmann mit dem Hinterteil festgehalten hätte, 5 Tore eingeschenkt. Das letzte schoss er dann vor Frust selber, um zu zeigen, dass er keinen Spaß versteht. Solo glaubte seinen Augen nicht, da immerhin sein Sturm bis dahin ganz passabel spielte und selber fünf Mal einlochte.
Jetzt sah man einen reinen Problembär auf der Trainerbank, der den kleinen Mann im Tor am liebsten einen Kopf kürzer gemacht hätte. Lutscher kugelte sich auf der anderen Seite vor Freude, da kurz nach diesem Eigentor der Schlusspfiff ertönte. Ein bitteres 5:6 stand schlecht geschrieben an der alten Anzeigetafel und aus dem Kehlen der wenigen Fans kroch ein gellendes, jammerndes „Pfui, ihr Versager! Buuuuuuh!“. Damit scheint die Talfahrt des einstigen Startrainers und seiner Mannschaft unaufhörlich weiterzugehen. Bitter nur, dass gerade Lutscher ihm diesen Dolchstoß verpassen durfte und selber so gut wie noch nie da steht.
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09.06.2006 12:04 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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<b>Bulgarien – ein Land auf der Überholspur </b>
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<b> Es geht voran im schönen Bulgarien. </b>
Noch vor wenigen Jahren hatte der durchschnittliche Bulgare kaum einen Pferdewagen, geschweige denn ein Fahrrad zur Fortbewegung zur Verfügung und heute haben selbst schon Zehnjährige mindestens einen, oft aber sogar zwei Luxusschlitten auf dem Hinterhof stehen. Auch in der Landwirtschaft schlägt sich diese Entwicklung nieder. Vor dem Jahrtausendwechsel war der bulgarische Wein zehntklassig und nicht selbst angebaut, sondern aus Resten der anderen Länder importiert, zusammengeschüttet und mit Regenwasser verdünnt. Heute sieht man fast ausschließlich bulgarische Landarbeiter mit flotten Gastarbeitern (oft aus Westeuropa) auf die Felder ziehen, so dass der Wein bereits zu den bedeutendsten und hochwertigsten in ganz Europa zählt. So was schlägt sich natürlich auch im Fußballgeschäft nieder. Da wo nun sogar der Papst über die Liga wacht und einen glühenden Draht zum Fürsten über Tag und Naht hegt, da sind Erfolge, Starspieler wie Trainer, hohe Gagen, ausverkaufte Stadien und Fans im Überfluss, natürlich nicht weit weg. Nur einer scheint bei all dem Boom auf der Seitenlinie der |
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Verlierer vergessen worden zu sein – Dan Solo. Einsam und allein erlebte er nach einem kurzen Hoch zum Ende der vergangenen Saison einen dramatischen Sturz ins Niemandsland des drögen Millionengeschäfts – Nebenwirkung: unerträgliche Kopfschmerzen, die wohl das Leiden aller Après-Sivester-Kater vereinen. Ein einziger ZAT reichte, um den unehelichen Sohn finnischer Qualquappen ins weltliche Nirwana zurückzuholen. Leise wimmerte er sich von Freitag zu Samstag durch die Nacht, tilgte den ein oder anderen alten Rotwein, sprang junge Frauen an und jaulte zur Geisterstunde mit SM Dolten in einer Karaoke-Bar um die wette. Niemand weiß, ob man diese Wandlung vom eloquenten Alleingänger zum muffigen Alkoholfass noch stoppen kann. Insider vermuten, dass Solo besonders die Niederlage gegen den feixenden Vlado getroffen hat. Doch es muss weitergehen in Dupniza – ob nun mit oder ohne Solo!
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27.05.2006 17:57 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Zurück und wieder nach vorn
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<b>Für Solo und Dupniza ist die erste Saison im brütend heißen Bulgarien beendet. Nach einer furiosen Schlussphase kehrte sein Team auf einem ’berauschenden’ 4. Tabellenplatz ein und darf somit neben Ferntrainer Marcool (Oh ja, er muss noch kräftig im WAZ üben!) und Papst-Nachkomme Vlado am UI-Cup teilnehmen. Zudem kommt noch die Auszeichnung „Trainer der Saison“ die er sich zwar ungern, aber dennoch freundschaftlich mit Meister, Mafiosi, Schuh-Fetischist und Fräulein-Wunder SM Dolten teilt! </b>Solo selbst meinte dazu: „Über meinen 4. Platz bin ich weniger überrascht, hatte ich doch vor geraumer Zeit schon angegeben mit Marek den Vizemeistertitel anzuvisieren. Daher bin ich eher noch enttäuscht. Doch über diese Auszeichnung freue ich mich wirklich unbändig! Doch nun muss die neue Spielzeit im Fokus stehen! Auf diesen Lorbeeren will ich mich nicht ausruhen. Nachdem ich letztes Mal mein Team konditionell quasi reanimieren musste, so kann ich mich nun auf eine stabile Form stützend an die technischen Fertigkeiten machen. Unser Ziel lautet Vizemeistertitel oder ein wenig mehr!“ Daraufhin zeigte uns der alte Trainerfux noch |
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eine kleine possierliche Beutelratte mit leichtem Überbiss und ein Foto von dem gerade beendeten Trainingslager in Frankreich, wo, an einem freien Nachmittag, Solo eine Elefanten beobachtete, welcher gerade Köstihoden verspeist hatte. Warum er solche Sachen auf Bildern festhält und wie das seinem Saisonstart nützen soll, konnte er nicht beantworten. Er entgegnete nur: „Nachdem ich jetzt weiß, dass Vlado kein Katholik ist und gar mehrere Frauen wie Männer gleichzeitig als Liebhaber hat, will ich ihm, im Auftrag seines Opas, so richtig einen vor den Bug fahren. Diesem Don Juan für Arme! Ob dann noch Kraft da ist, um auch bei Powerkrauts Mannschaft Punkte entführen zu können, weiß ich nicht!“ Kurz darauf ging er dann freudig erregt zum ersten Trainertreffen dieser Saison, um seinem alten sambischen Kollegen King Käpsele hier in Bulgarien zu begrüßen!
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23.05.2006 18:56 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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<b>Sensationsstory:</b> Unfassbar - War der Papst unartig?
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<b>Wie ’unartig?’, fragen Sie sich sicher! Um zu erklären, wie wir zu dieser These kommen, soll hier kurz die Geschichte unseres neuen Ehrenbürgers erzählt sein. Wir schreiben das Jahr 1951, Papst Benedikt (Foto) hörte damals noch auf den Namen Joseph Ratzinger und war gerade am Ende seines Theologiestudiums. Um zum Abschluss seiner Lehrzeit einen Einblick in andere Glaubensrichtungen und Sitten zu bekommen, bereiste er den Osten Europas. Im besonderen Fokus lag für ihn Bulgarien.</b>
Hier nun soll unser Geschichtsausflug interessant werden. Joseph, er war gerade 24 geworden, sah neben dem großen Leid der Nachkriegszeit, viele freundliche Menschen, darunter auch Frauen – junge, naive Wesen die seinem einnehmenden Charakter nicht entfliehen konnten oder wollten, ihn anschmachteten und an seiner männlichen Stimme hingen. Joseph Ratzinger wusste wohl nicht ganz wie ihm geschah, sah er doch zum ersten mal seit Jahren wieder Frauen, die nicht seine Mutter waren. So kam es dann, dass eine dieser Schönheiten, sie hörte auf den Namen <b>Anactasia Patrosha</b>, dem jungen aufstrebenden Katholiken näher kam, ihm die bulgarische Kultur zeigte und noch etwas mehr.
Joseph war so überwältigt von ihrer Zuneigung, ihrer großen Begeisterung für die Kirche und ihm selbst, dass er für einen kurzen Moment das Zölibat vergaß und einfach nur Mann war. Die dorfansässigen Frauen berichten von einem wildromantischen Abend mit viel bulgarischem Rotwein im Mondenschein. Danach gingen beide, etwas angeheitert, laut lachend und turtelnd die Gassen entlang, bis ein Heuhaufen im Schuppen hinter dem Haus von Anactasia gefunden war. Dort endete die Spur der beiden. Am darauffolgenden Tag reiste Joseph wieder ins heimische Freising um sein Studium zu Ende zu bringen. Wie die Geschichte weitererzählt, kam <b>9 Monate nach dieser besagten Nacht</b> ein kerngesunder <b>Junge namens Benedikt Patrosh</b> zur Welt. Wie Sie sich sicher denken können, war er das Ergebnis dieser kurzen Liebschaft.
Anactasia schrieb unserem Joseph Tag um Tag von seinem Sohn, schickte Bilder und bat ihm doch |
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seinen Job aufzugeben um mit den beiden ein glückliches Familienleben zu führen. Doch er war gerade dabei in der katholischen Kirche die Karriereleiter hinaufzuklettern. Er hatte große Ziele, da passte dieser Vorfall gar nicht. Mit viel Geld und Bittschreiben stellte er Anactasia ruhig. Doch ihre Briefe eben nicht. Sie schrieb jedes Jahr zu Ostern, Weihnachten und zum Geburtstag des Kleinen eine Karte an einen geheimen Postkasten. Vor kurzen gelang es uns die gesamten Briefe an Land zu ziehen, so dass wir nun in der Lage sind diese sensationelle Geschichte zu veröffentlichen.
Wir machen einen <b>Sprung ins Jahr 1980</b>. Vor nunmehr 26 Jahren wurde in einem kleinen Dorf ein gewisser <b>Vlado Patrosh geboren</b>. Ja, genau derjenige, der jetzt in Zagora kurz vor einem internationalen Tabellenplatz steht. Doch Ratzinger, den zwar diese Geschichte bewegte, wollte seine Karriere fortsetzen, um irgendwann Papst zu werden. Daher wusste bisher niemand, auch nicht Vlado, von dieser Verwandtschaft. Doch nachdem sein großes Ziel erreicht war, er Johannes Paul II. beerbte und fortan über alle Christen wacht, bedrückt ihn seine persönliche Geschichte immer mehr. Wohl aus diesem Grund, suchte er sich ein Domizil in Bulgarien, um seinem Enkel nahe zu sein und seiner Ex-Geliebten irgendwie zu zeigen, dass ihm die damalige Nacht nie losgelassen hat.
<b>Wie wird diese Geschichte nun weitergehen?</b> Wird sich Vlado zu diesem Sachverhalt äußern? Was sagt der Vatikan dazu? Wie reagieren die Saunafreunde des Papstes? Und was macht die bulgarische Wettmafia? Viele Fragen, derer es Antworten bedarf! |
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07.05.2006 12:49 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Flucht?
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<b>Was ist nur in unserem schönen Land los. Einer nach dem anderen flüchtet ins böse Ausland. Steckt die Wettmafia dahinter oder hat man Angst bei unserem Papst in Ungnade zu fallen? Noch wissen wir es nicht genau. Festzuhalten ist jedenfalls, dass nachdem plötzlichen Verschwinden von unserem alten Haudegen Uli Stein nun auch Ex-Levski Coach Himmelreich das Land für ein akut abstiegsgefährdetes Team in Litauen blitzartig verlassen hat. Soll unsere Liga ausbluten? </b>
Immerhin waren diese Trainer Urgesteine unseres Landes! Wären da nicht die beiden spektakulären Neuverpflichtungen zu Beginn der Saison gewesen, hätte der gemeine Fußballfan schon Angst vor der Zukunft bekommen müssen. Doch diese taktisch versierten Fußballlehrer mildern den Schmerz über die oben genannten Verluste schon erheblich. Einen von beiden konnten wir vor unser Mikro bekommen. Und zwar keinen geringeren als den völlig überbewerteten, mediengewandten Solo. Wir wollten wissen was er von der ganzen Sache hält. „Nun gut, da Sie mich schon fragen, möchte ich Ihnen unumwunden auch eine konkrete und sicher hilfreiche Antwort geben, die bestimmt überraschen wird, aber nun mal der Wahrheit, zumindest aus meinem Blickwinkel, entspricht! Ich habe keine Ahnung!“ Überraschend ehrliche Worte von unserem durchgestylten Startrainer aus Dupniza. Doch wir wollten, da dieses Thema nun mal die Massen interessiert einfach eine |
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Vermutung von ihm hören! „Ich glaube, dass Himmelreich keine Zukunft mehr bei Levski gesehen hat. Kurzfristig gesehen wäre er mit seiner völlig ausgelaugten Truppe noch ins Mittelfeld abgerutscht, mittelfristig wohl auch nicht mehr über dieses Saisonziel hinausgekommen und damit langfristig ziemlich am Stock gegangen. Außerdem scheint Litauen genau seinen Bedürfnissen zu entsprechen. Eine kleine Liga mit vielen internationalen Plätzen. Wenn er den Klassenerhalt schafft, wovon ich nicht ausgehe, winkt ihm eine lukrative Saison. Doch vielleicht wollte er auch einfach flüchten, um nicht im Fegefeuer unserer Presselandschaft zu verbrennen. Unter Umständen klärt er uns ja noch auf. Ich für meinen Teil finde es schade, dass ein Trainer mit so einem interessanten taktischen Konzept unser Land verlässt. Doch wie heißt es so schön einer geht, einer kommt! Das ist der Kreis des Lebens, sofern Vlado nicht dazwischenfunkt!“ Mit diesen weisen Worten beenden wir dieses Kapitel und blicken gebannt auf den nächsten ZAT. Allen (noch) aktiven Trainern viel Erfolg!
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04.05.2006 09:50 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Wissenswertes III
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Nachdem Marcool nun erfolgreich abgeschoben ist und die werten Trainer der Vissa Liga eigentlich nur noch durch seine eloquenten Briefe aus Sambia gefoltert werden, mussten wir dennoch eine schier unglaubliche Neuigkeit aus unseren heimischen Zeitungen entnehmen. Dieser Marcool, der gleichzeitig Trainer vom dubiosen Hauptstadtclub Slavia ist, gibt doch tatsächlich an die Vizemeisterschaft anzustreben. Damit ist eines klar - das war eine Kampfansage an den vermeintlichen Trainer der Saison – Solo! Denn wie wir uns erinnern, hat er letzte Woche ebenfalls vollmundig seine Ambitionen auf diesen Platz angekündigt. Wir sind gespannt wie sich diese Fehde entwickelt.
Doch zu einem anderen völlig abgehobenen Trainer in unserer Mitte – Dolten. Oder wie er sich früher nannte ’Prince’ bzw. ’The Artist’ oder oft auch ’The Artist formely known as Prince’. Ja, das ist schon ein abgehobenes Kerlchen. Nicht nur, dass er uns allen durch seine Wettmafiatätigkeiten und dem zu kleinen Gästetor jede Chance auf eine reguläre Spielrunde nimmt, nein der designierte Meister und exzentrische Choleriker 1. Klasse bemüht sich seit Neustem wieder um |
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einen Plattenvertrag und zu allem Überfluss schickt er schon mal seinen neuen Namen voraus – ’Sir Mortimer Dolten’. Bisher konnten wir dahergelaufene Passanten mit diesem Namen lediglich ein Kichern oder allerhöchstens ein Wiederkäuen ihrer letzten Mahlzeit entlocken. Nach einer Blitzumfrage durch unser Institut <b>„Wie man diesen neuerlichen Versuch, auf sich aufmerksam zu machen, findet?“</b> gab es folgende Antworten: 86,4% aller Befragten meinten, dass sie diesen Hippie und seine Musik nicht kennen und solche tief sitzenden Hosen lächerlich finden! 13% glaubten, dass diese Sache nur von den negativen Schlagzeilen ablenken soll und 0,6% beantworteten die Frage mit „Mir war mein alter Name zu wider, egal ob er euch gefällt! Sucht euch lieber einen anständigen Beruf, ihr Sprotten!“.
Wir bleiben in dieser Sache am Ball!
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25.04.2006 18:20 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Wissenswertes II
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Der Freund kurzer Artikel und leicht ranzigem Schafskäse ist nun also endlich in Sambia angekommen, um dort einem ordentlichen Kurs in Sachen geistiger Menstruation für lang anhaltenden Lesespaß beiwohnen zu dürfen. Sie wissen es sicher schon, doch für alle Ahnungslosen - die Rede ist von Marcool. Der auch als geistige Heuschrecke bekannte Startrainer vom Club aus Sofia, wird nun lernen müssen, wie man die wirren Worte im Kopf zu geschickten Sätzen formt. Wir werden demnächst von seinen Fortschritten berichten, doch momentan ist unser Blick auf ’die Wettkönigin’ Dolten und seine Oddset-Schergen gerichtet. Wie dieser durchaus talentierte Trainer sich seine erste Meisterschaft in Bulgarien erschlichen hat, ist schon erstaunlich. Nur dank seiner abschreckenden Kondition und dem nur halb so großen Gästetor war es ihm möglich, diesen Erfolg einzufahren. Doch jeder unverbesserliche Besserwisser sieht, dass einzig der Mannschaft aus Dupniza - letztes Jahr wohlgemerkt noch Abstiegskandidat - der Titel als beste bulgarische Mannschaft gebührt. Dort wurde unter der Regentschaft von Trainer Solo einfach Unglaubliches geleistet! Vielleicht wundert sich der ein oder andere an dieser |
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Stelle, über das hier zu Lesende, da dieses Team (noch) 8. ist. Doch warten sie die kommenden 9 Spieltage ab und sie werden uns zustimmen. Nach der gezinkten und völlig unverdienten Meisterschaft von Rakovski wird dann definitiv allen klar, dass Solo ein kleines bulgarisches Wunder vollbracht hat. Doch zurück in die Gegenwart. Was meldete die städtische Feuerwehr da in Smolian? Mehrfacher Hausbrand, anscheinend verursacht durch das falsche Benutzen eines Räucherstäbchens (Foto). Was genau dahintersteckt wissen die Fachleute aus dem Dezernat für Brandstiftung noch nicht, doch bis zum nächsten Artikel unseres Blattes können wir die Sache sicher aufklären. Bis dahin vergessen sie nicht Trainer Dolten bei Gelegenheit für seinen allzu leicht verdienten Titel zu bespucken oder mit faulem Obst zu bewerfen. Bei gelungenen Beweisfotos gibt es 50€ aus unserer Kaffeekasse! – Besten Dank!
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19.04.2006 21:48 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
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Wissenswertes I
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Im Prinzip hat sich nicht viel getan am vergangenen ZAT. Levski ist steil Richtung Mittelfeld unterwegs, Rakovski besetzt wieder den Platz über den Wolken und Dupniza hat einmal mehr mit Minimalfußball 3 Punkte erbeutet. Damit werden auch die Stimmen im Trainerumfeld immer lauter, die Solo’s Truppe jetzt schon im internationalen Geschäft sehen. Doch diesen Druck nimmt der Erfolgscoach dann geschickt von seinen Spielern. „Wir werden Zweiter! Ich war noch kurz beim Papst und hab mir das absegnen lassen. Es braucht also nicht mehr spekuliert werden. Damit ist mein Werk dann auch getan!“ – Soll das heißen, dass Sie den Verein nach der Saison verlassen? „Um Gotteswillen nein, aber ab jetzt habe ich Narrenfreiheit. Denken Sie wirklich, dass ich mich in der nächsten Saison noch großartig um meine Fans und den Vorstand bemühen werde? Ich erwarte Lobpreisungen und vieles |
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mehr. Immerhin ist mir das Kunststück gelungen Dolten am vorletzten Spieltag auswärts zu besiegen!“ – Jetzt übertreiben Sie aber. Immerhin ist das Spiel noch gar nicht ausgetragen. „Bitte, wie Sie meinen, Sie müssen es ja wissen!“ Darauf ging Solo, lächelnd und wohlriechend von dannen, sattelte seine Stute und ritt in die untergehende Abendsonne (das sollten wir so schreiben. In Wirklichkeit humpelte er nur brubbelnd Richtung Taxi, spuckte etwas zur Zerstreuung und ärgerte sich über unsere Fragen). Doch der findige Journalist hat noch einige Fragen mehr, die er beantwortet sehen will, doch dafür braucht es Zeit, Geld und ein wenig Bier.
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17.04.2006 17:36 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Foto ergattert!
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Wie schon von Lutscher berichtet, wurde unserem Trainerkollegen Marcool die große Ehre zu Teil ein Stipendium für das altehrwürdige WAZ zu erlangen. Damit ist auch geklärt, warum er der Einladung vom Papst (wir berichteten) nicht Folge leistete, denn Marcool hat wohl unter der Hand schon von dieser Sache erfahren und sich alsgleich an die Arbeit gemacht etwas sein Sambisch aufzufrischen, überhaupt zu schauen wo dieses Land liegt und sich über die Mentalität der Eingeborenen informiert. |
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Glücklicherweise wurde uns ein Foto der Einladung gestattet, so dass wir es nun den anderen neidischen Trainern vorlegen können. Damit dürfte der nächste ZAT für unseren erfahrenen Erfolgstrainer und Ex-Kolumnisten etwas in den Hintergrund rücken, denn solch eine Möglichkeit lässt man sicher nicht verstreichen! Wir wünschen vorab schon mal eine angenehme Reise und gutes Gelingen! |
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12.04.2006 10:37 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Der Papst und seine Ostereier
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<b>Benedikt, neuer Ehrenbürger von Dupniza, lud überraschend die gesamte Trainergilde Bulgariens zu sich auf sein kleines Grundstück am Stadtrand ein, um bei einem guten Glas Wein seinem Ostersegen lauschen zu dürfen. </b>Er war nämlich, ob der bevorstehenden Feiertage, sehr nervös und wollte demnach vor den intellektuellen Schwergewichten ein wenig üben. Um das ganze für die Übungsleiter nicht zu fade werden zu lassen, fand diese Audienz in seiner hauseigenen Sauna statt. Nur mit Unterhose bekleidet drängte man sich ins Saunazimmer. Eng an eng ging, neben dem Gebrabbel vom Papst, sofort das Philosophieren über Marcool (als Einziger nicht anwesend!) und seine Medienpräsens los! „Wann würde er wohl einen weiteren Meilenstein in der bulgarischen Zeitungslandschaft abfeuern? Wann hat er überhaupt die Zeit diese brillanten Artikel zu recherchieren?“ Viele Fragen, die einzig durch die Aufforderung vom Papst durchbrochen wurden, ihm beim bemalen seiner Ostereier zu helfen. Obwohl knapp Dreiviertel diese Idee der Bemalung bei ca. 100 |
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Grad für nicht ganz gelungen hielten, setzte sich schlussendlich der Meistertrainer in Spe, Dolten, mit einer flammenden Rede auf den Weltfrieden durch und so lackierte man dann mehrere Stunden tausende von Eiern, trank und schwitze sogleich den Wein wieder aus den Poren, lauschte der Gesangesstimme von Powerkraut und feilschte um abschließende Tabellenpositionen. Lediglich Himmelreich wollte sich an diesen Dingen nicht beteiligen, er versuchte stattdessen dem Papst ein Absegnen seines momentanen Platzes abzuringen, doch dieser schien eher Gefallen an den wulstigen Lippen von Lutscher gefunden zu haben und war daher bis zum Ende dieser Veranstaltung wie paralysiert. Dennoch war es ein gelungener Abend, die Trainer kamen sich näher und der Papst bedankte sich artig mit einem persönlichem Segen! „Urbi et Orbi!“
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10.04.2006 21:30 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Solo glaubte seine Augen nicht!
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<b> Ein verrückter Spieltag, einer an dem nicht nur der Tabellenführer überraschend wechselte und eine Fehde zwischen Kolumnisten und Ex-Kolumnisten ausgetragen wurde, wobei die sehr einseitig endete, nein, es war auch der Spieltag an dem Trainer Solo trotz schlechter Offensivleitungen, sechs Punkte entführen konnte. </b>
Überglücklich wollte er sich jedoch lediglich zu den anderen Geschehnissen äußern: „Ach, was für ein schöner Tag! Dieser Dolten, der uns schon seit geraumer Zeit nicht nur von Werbeplakaten anlacht, sondern auch die Tabellenspitze innehatte, wurde tatsächlich vom Thron gestürzt. Da macht das Training nächste Woche gleich doppelt soviel Spaß, insbesondere weil wir gegen den jetzigen Leader 2:1 gewonnen haben. Wissen sie was das heißt?! Wir gehören ebenfalls nach ganz oben, doch egal. Ich muss ihnen sagen, dass ich schon beeindruckt war wie Marcool sein Team gegen Rakovski eingestellt hatte, die haben gespielt als gebe es keinen Morgen. Na ja, gab es dann ja auch nicht, wenn man genau drüber nachdenkt, da Lutscher die |
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Ankündigungen in der Presse wohl wieder falsch verstanden hat (oder wollte) und somit Marcool seinerseits, seine Unterhosendoktrin um die Ohren schleuderte! 6:0 – da hat sein Team wirklich ziemlich was vom Stapel gelassen aber auch Kondition eingebüßt!“
Kurz nach diesem Monolog verschwand Solo, mit einigen Tipps von Himmelreich in der Hand, Richtung Vereinshütte, wo neben dem Papst, der in Dupniza eine kleine Hutzelhütte besitzt (Foto), auch einige Gläser Wein auf ihn warteten. Noch einmal kurz zurückblickend rief er uns zu: „Ach was ich vergessen habe, natürlich wird Rakovski trotzdem Meister, da verwette ich meinen Abwehrblock Stoikav drauf. Denn es wird keine weiteren Sechser-Klatschen geben, dafür ist die Saison einfach zu sehr in ihrer heißen Phase!“ Dann war endlich Ruhe!
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07.04.2006 21:21 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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„Der arme Dolten!“
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Dachte sich Trainer Solo nach den Ankündigungen von Marcool und meinte weiter: „Wollen wir doch erstmal sehen, ob dieser vollleibige, rattenähnliche Vorstadtlautsprecher (sicher metaphorisch gemeint?!) seine vollmundigen Ankündigungen auch umsetzt. Denn ein Sechser wird wohl auch seine Träume eines guten Platzes in weite Ferne rücken lassen. Bei aller Zuneigung zu der Idee, einem anderen am Ende als Meister sehen zu dürfen so glaube ich, dass die meisten Übungsleiter doch eher auf ihren eigenen Erfolg schielen und somit wohl kaum gewillt sind 6 Tore (insbesondere auswärts) gegen den designierten Meistertrainer Dolten zu opfern. Lediglich Himmelreich würde ich so was zutrauen, aber seine Mannschaft wird wohl bis zu dieser Partie nicht mehr ansprechbar, geschweige denn fähig sein Tore zu schießen!“
Wie die geneigte Leserschaft weiß, ist dies die Meinung eines gescheiterten Trainers, eines Mannes der statt großer Lobeshymnen nur das Rauschen des Wasserfalls hört, auf dem er Richtung Tabellenkeller unterwegs ist. Doch was wollte Solo, kurz vor seinem nächsten fragwürdigen Training, zu dieser Unterstellung noch sagen? „Ich habe mir nichts vorzuwerfen! Meine Spieler sind einfach überfordert mit diesen mistigen, engen |
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Unterhosen. Das fühlt sich an wie in einen Reißverschluss geklemmt, da kann man als Neuling nur schlecht abschneiden! Daran ist doch auch dieser Marcool schuld, oder? Ach, was hat der eigentlich nicht verzapft?“
Schnell wie der Wind eilten wir zur privaten Niederlassung des besagten Trainers, doch
Marcool wollte sich unseren Fragen nicht stellen, lief nur mit seiner angeblichen Freundin pikiert und arrogant an uns vorbei (siehe Foto - aus Presse- und Privatsgründen haben wir beide an gewissen Stellen schwärzen müssen).
Schade eigentlich! Doch zurück zu Trainer Solo.
Wollen wir dem aufgebrachten Ausredenkönig mal noch nicht abschreiben, denn die Saison hat neben dem neuen Meister Rakovski ja noch einige Spieltage zu bieten. Vielleicht kann man sich irgendwie von den Unterhosen und somit auch aus dem Tabellenkeller befreien. Wir würden es uns und dem Verein wünschen, damit die nächste Saison wieder spannender wird!
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04.04.2006 20:02 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Papst oder Imperator? Er war jedenfalls zu Besuch!
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<b> Die Hinrunde ist nun Geschichte, die Verletzung von Stoikav überstanden, Hüne Huhl auf der Titelseite von ’Gay’s World’ und ein guter Platz (2-5) in weiter Ferne (!), denn am letzten ZAT hagelte es für das abschlussschwache Team aus dem verregneten Dupniza drei Niederlagen in Folge und mit nur einem Tor bewies man wieder eindrucksvoll woran es in der Mannschaft krankt. </b>
Doch anstatt einen neuen Stürmer zu verpflichten, lud Solo den wohl berühmtesten Deutschen nach Roland „Ich bin für die brutalstmögliche Aufklärung“ Koch ein, nämlich unseren Papst Benedikt den XVI. Angeblich fehle es dem Team nicht an dem nötigen Können, sondern am Abschlussglück, so jedenfalls der Trainer. Da sollte der Papst nun helfen.
Als dieser nach mehren Stunden endlich von Sofia aus , wo die Maschine landete, auf Pferden den Weg antrat, warteten schon viele ungeduldige Kinder, neugierige Journalisten und kleine Schnittchen auf ihn. Nach gut 4 Stunden kam er dann auch ohne größere Zwischenfälle (ein Kaninchen wurde angehuft und verletzt ins Krankenhaus gebracht und eine alte Bäuerin zeigte was niemand mehr sehen will) in Dupniza an. Dort empfingen ihn neben den genannten Schnittchen erregte lokale Politiker und die gesammelte Chefetage der Mannschaft. <b> Zum Entsetzen musste man eine beunruhigende Ähnlichkeit zu unserem so gehassten Imperator </b> (dessen Namen hier nicht genannt wird - sie wissen aber wen wir meinen) <b> feststellen – siehe Bild (bitte großklicken)! </b>
Dennoch begaben sich fast alle Spieler auf seinen Schoß (nur Stoikav blieb in seinem Viehwagen) um eine |
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gehörige Portion Aufmunterung und Streicheleinheiten über den Kopf zu bekommen. Laut späterer Aussage vom Chefarzt Prof. Gummihand „…blieben fast alle Unbeteiligten ohne Verletzungen!“ Da die Presse in Dupniza gewitzt ist, fragte sie natürlich nach was mit den <b> beteiligten </b> Personen sei? „Ach, da gibt es schon die ein oder andere Abnormalität, die es jetzt zu untersuchen gibt! Mehr dürfen wir im Moment aber nicht sagen!“ schüttete sich der Arzt regelrecht aus.
Doch zurück zum ’Papst’. Nachdem fast jeder Spieler (auf eine sehr obszöne Art) gestreichelt und jeder Brotleib angetätschelt war, ging es für Benedikt auf der Bäuerin direkt zurück Richtung Sofia, wo die Maschine zurück nach Rom schon wartete.
<b> Fazit: </b> Es war ein seltsamer Besuch, der mehr Fragen als Antworten hinterlässt. Momentan spricht man von vielen ungewöhnlichen Geschehnissen hinter den Kulissen der Mannschaft. Dennoch, wir wollen jetzt gespannt abwarten, ob dieser Schachzug von Solo seinen Zweck erfüllen wird. Denn das Ziel heißt weiterhin: Tore schießen, um Spiele zu gewinnen!
Ps. Herzlichen Glückwunsch an Dolten zum Gewinn der Meisterschaft!
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28.03.2006 13:22 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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Ein verwirrtes Dupniza
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<b> Haufenweise Fragen haben sich in den letzten Wochen auf unserem Schreibtisch gesammelt. Vieles davon scheint auf den ersten und zweiten Blick uninteressant wie belanglos, doch nicht für die oberen 10000 aus dem schönen Dupniza: </b>
Noch immer lässt Marek ein passendes Maskottchen vermissen (oder soll das wirklich ein Banjospielender Hund sein?), noch immer ist der so ersehnte Bierkasten von Powerkraut nicht aufgetaucht und noch immer glaubt man an einen Platz in der 1. Hälfte der Tabelle. Doch wie soll das gehen, wenn man sogar schon gegen die spielerisch unterdurchschnittlichen, wenn auch tabellarisch noch überbewerteten, stinkenden geifernden Mannen aus dem verhassten Varna verliert? Es war für alle Fans des einstigen Spitzenclubs ein grauenhafter ZAT. Man durfte lediglich ein winziges Törchen von Marksh Huhl (wir berichteten) beklatschen. Ansonsten gab es platzende Luftballons, ein schreiendes Kind, einen lachenden Roboter, viele Fehlpässe, einen Trainer mit Banjo und viele verwunderte Blicke ob dieser Geschehnisse. Manch einer rieb sich letzte Woche noch die Augen als Lügnav ankündigte: „Wir wollen nun oben mitspielen, wenn nicht um die Meisterschaft dann wenigstens um einen internationalen Platz.“ – Wie bitte?
Das Durchschnittsalter des Teams ist bei ungefähr 44 angesiedelt (mit Ausnahme des jungen Hünen Huhl), die Fähigkeit 90 Minuten ohne Zigarette oder Bier durchzuhalten ist bei über 90% der Mannschaft nicht vorhanden und die Balljungen sind mit Sicherheit alle schwul. Also, da kann doch niemand ernsthaft |
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von einem Spitzenrang reden, da fehlen die spielerischen und konditionellen Mittel. Doch was kündigte Solo nach diesem mäßigen ZAT an: „Wir sind auf einem guten Weg. Ich habe mich letztens mal hingesetzt und geschaut. Zuerst an mir runter und dann doch lieber aus dem Fenster. Da wurde mir klar, dass wir wirklich vieles, wenn nicht sogar einiges richtig gemacht haben. Allein die Balljungen – ganz ehrlich, die sind talentiert und was ganz Besonderes. Außerdem fließen die Gelder unser Sponsoren so reichhaltig, dass wir in der Winterpause ordentlich nachrüsten können. Vielleicht fliegen wir in ein Trainingslager nach Sambia oder wir ersteigern ein paar Wale. Noch ist vieles offen, aber Eines kann ich ihnen versichern. Am nächsten ZAT, da zeigen wir der gesamten Elite des bulgarischen Fußballs wo der Hammer hängt.“
Harter Tobak eines scheinbar verwirrten Mannes. Man tuschelt, munkelt und mutmaßt, dass er unter Umständen an Schlafdefizit leidet. Hoffen wir, dass sich das nicht negativ auf den nächsten abschließenden Spieltag der Hinrunde auswirkt und beenden hiermit vorerst die Berichterstattung aus dem sauerstoffarmen Dupniza.
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18.03.2006 21:16 -
Dan Solo -
Marek Dupniza
(Archiv)
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