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COPA NEWS

Einsam wie ein Ei dem Anderen!
Einen abgemergelten, müden Lutscher mit Augenringen so tief wie der Mount Everest hoch trafen wir heute in der Geschäftsstelle der Riflemen. Ganz alleine saß er da an der Kaffeebar und schüttete Liter um Liter des schwarzen Goldes in seine verdorrte Kehle und blickte mit verzweifeltem Blick in sein kleines graues Taktikbüchlein. Auf unsere Anfrage warum er denn noch niedergeschlagener als sonst wirke sprudelte es förmlich aus ihm heraus.
Schon seit Tagen, so Lutscher, brüte er rund um die Uhr an den taktischen Aufstellungen seiner Mannschaft für den letzten, alles entscheidenden ZAT. Doch viel zu lange habe er sich den angenehmen Seiten des Lebens gewidmet. Statt sich weiterzubilden, Fachliteratur zu wälzen oder seine Spieler erbarmungslos zu drillen, scherzte er lieber mit anderen Trainern, goss alkoholische Getränke in sich hinein oder schäkerte mit Stürmerin Brustova.
„Das ist wie die Geschichte mit dem Tintenfisch und dem Grashüpfer“ versuchte er seine Misere zu erklären. „Das ganze Jahr hat der Grashüpfer Eicheln vergraben für den Winter, während der Tintenfisch nur mit seiner Freundin rum gemacht und ferngesehen hat. Dann kam der Winter und der Grashüpfer

starb und der Tintenfisch hat all seine Eicheln aufgefressen und bekam sogar nen Sportwagen.“ damit waren dann alle Klarheiten beseitigt.
Doch wie es der böse Zufall, die rote Sonne von Capri oder auch Karl das kleine Krüppelkaninchen so wollen – Am Ende kackt die Ente! Nun ist Brustova ein fetter, meckernder Grashüpfer, der entscheidende Geistesblitz lässt immer noch auf sich warten und der Aufstieg scheint „Million Miles Away from Home“ zu sein. Zu weiteren Fragen stand uns Lutscher leider nicht zur Verfügung, da er mit einem leichten Lächeln auf seinem Erdbeermund wieder in die unergründlichen Tiefen seiner verworrenen Traumwelt entrückt zu sein schien (vielleicht befand er sich aber auch in einem Koffein – Delirium). Dank Lutschers geistiger Abwesenheit konnten wir seiner körperlichen Hülle kurz das „Taktikbüchlein“ aus den eiskalten Fischfingern ziehen(Foto).
09.05.2006 20:58 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Ein Träcker für Brustova!
Geschichte wiederholt sich anscheinend doch! Nur diese Saison scheint es mit Lutscher und seinen Riflemen schon einen ZAT früher den Bach runter zu gehen als in der letzten Spielzeit.
Zu Haus verlor man gegen den Vorletzten aus Zesco mit 4:5 und gegen Lusaka City Council, hockte man wie das Kaninchen vor der Schlange und brachte vor lauter Angst nicht einen anständigen Angriff zu Stande. Somit steht der fassungslose Lutscher (erstmals zeigte er sein wahres Gesicht) nun statt kurz vor dem Aufstieg wieder einmal vor einem Scherbenhaufen aus zerbrochenen Träumen und schalem Mitgefühl. Nicht einmal die eilends angesetzte Aufmunterungsputzaktion des WAZ konnte Lutscher ein Lächeln entlocken, durfte er doch nicht einmal den lasziven und dennoch züchtigen Tänzen der wilden Kati beiwohnen. Wen wundert es da noch, dass unser armer Lutscher missmutig und enttäuscht den stillen Trainerfuxx Guevara piesackte und auch sonst mehr als lustlos an sich selbst herumwienerte.
Als ob das nicht schon genug des Schlechten für die gebeutelten Rüffelmen wäre, scheint auch Topstürmerin Brustova die ganze Misere mächtig an die Nieren zu gehen. Von vielen als Lutschers letzte Hoffnung angesehen, ließ sie sich seit dem

Schreckens ZAT mehr als gehen und legte binnen 3 Tagen beachtliche 200 Pfund zu – leider an den falschen Stellen.
Zu dem ohnehin schon fast Aussichtslosen Unterfangen aus den letzten 3 Spielen 9 Punkte holen zu müssen, kommt damit auch noch das logistische Problem einen durch Fettsucht und Krampfadern entstellten Berg zu den wichtigen Auswärtsspielen zu karren. Um Unterstützung wird verzweifelt gebeten.
Abschließend kommen wir noch einer Bitte vom Pechvogel nach: Wie uns Lutscher erzählte, trug er bei der Putzaktion im WAZ keineswegs seine eigene Hose. Das Stück mit der Aufschrift Lakai, hatte er nach eigenen Angaben dem Stiefelknecht von King Käpsele, Dolton entwendet um sich seine neue Nietenlederhose nicht mit Galatasarays Auswurf zu beschmutzen. Eine gewisse Bewunderung für den vormals verachteten Trainerkollegen hege er zwar schon, aber ein solches andienern komme ihm (noch) nicht in die Tüte.
08.05.2006 19:57 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
DNA-Analyse zweiter Aufguss
<b>Nach den peinlichen Ausfall-Erscheinungen von Riflemen Coach Lutscher in der vergangenen Woche und dem damit verbundenen obligatorischen Aufenthalt in seiner WAZ Zelle, äußerte sich die kränkelnde Trainerlegende nun in einem Interview über seinen Zustand und gab sogar auch eine Einschätzung zum bevorstehenden Saisonfinale ab.</b>

Reporter: „Oh mein Gott, wie sehen sie denn aus?“
Lutscher: „Guten Tag!“
R: „Nach ihren zahlreichen Ausfällen in der Vergangenheit fragt sich die Öffentlichkeit langsam, wie lange sie überhaupt noch in der Lage sind ihren Beruf auszuüben.“
L: „ Die paar Kleinigkeiten hauen mich noch lange nicht aus dem Sattel!“
R: „Kleinigkeiten? Sie sehen aus wie ein 160-jähriger!“
L: „Das macht nur der wenige Schlaf und die hohen Schuhe.“
R: „Sie fühlen sich also in der Lage ihren Job auch weiterhin mit vollem Körpereinsatz machen zu können?“
L: „Bis in alle Ewigkeit:“
R: „Auch im Falle eines Nicht-Aufstieges?“
L: „Wir steigen auf!“
R: „Und wenn nicht?“
L: „Dann nicht.“
Da sich das Interview größtenteils in gleicher Art und Weise weiter dahinschleppte, wurde ein armer Praktikant beauftragt den feuchten Redeschwall von Trainer Lutscher in richtige Worte zusammenzufassen um dem Leser ein weniger schmerzhaftes Lesevergnügen zu ermöglichen.

Um weitere Ausführungen zum Aufstiegskampf und vor allem den Chancen

seines Teams befragt, gab Lutscher an ein weiteres Fiasko wie im letzten Jahr um jeden Preis vermeiden zu wollen. Aufgrund seiner enorm gewachsenen Erfahrung, seiner gestiegenen geistigen (Über)Reife und der guten Ausgangsposition sei er aber mehr als zuversichtlich.
„Bei dem Restprogramm haben wir es nun wirklich selbst in der Hand. Zwei Heimspiele, eins davon gegen die direkte Konkurrenz und ein Auswärtsspiel gegen eine Mannschaft die sich nicht einmal mehr auf den Beinen halten kann, was soll da noch schief gehen?“
Auf den Hinweis, dass er ähnliche Töne schon vor dem letzten Saisonfinale gespuckt hatte, blickte Lutscher dann verschämt zu Boden und wollte keine Fragen mehr zum Thema Aufstieg beantworten. Auf die Vorwürfe von Joe „Ihr seid so gemein!“ Dalton hielt Lutscher unserem angeekelten Reporter ein dampfenden Becher DNA des kleinen Frechlings vor die Nase und sagte: „Er mag zwar angeblich nicht mit Galatasary verwandt sein aber wenn das meine DNA wäre, wär ich nicht so forsch.“ Nach einem intensiven nichtssagenden Blick in die verstörten Augen unseres ängstlichen Reporters verschwand Lutscher dann leise lachend im dunkel der Nacht.
02.05.2006 22:10 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Tagtäume
Erschrocken, erschüttert und wie erschlagen wachte heute ein kleiner Pudding nicht unweit des eigenen 16m Kreises auf, denn das Telefon hatte geklingelt. Husten, krächzen, dreimal umdrehen und raus aus den Federn (den grünen) schnell noch das freche Telefon im Waschzuber ertränken, dann ein gehaltvolles Frühstück. Nachdem eine Handvoll Kichererbsen in die Luft geworfen waren fand noch ein Schüttelkaffee den Weg in die Kehle des Opfers. Schon standen die Spieler zur ersten Trainingseinheit des Tages bereit, doch sie mussten alle wieder nach Hause gehen, denn das

Bett war noch nicht gemacht und man kann ja schlecht auf einem ungemachten Rasen trainieren. Nach einer abschließenden Sitzung befreit von einem kleinen, quälenden Bolzen und mit frisch gebügeltem Hemd über dem Kopf in die Pressekonferenz gestolpert. Keiner da, na vielleicht später. Ach schon so spät na dann mal ab ins Bett. Und die Moral von der Geschicht: Schlafende Hunde soll man nicht jucken, wenn sie noch schlafen!
27.04.2006 09:48 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Gemeiner Gesab
Das Saisonende steht vor der Tür, die Riflemen mal wieder auf einem Aufstiegsplatz und Trainer Lutscher scheint in Erinnerung an das letzt jährige Saisonfinale der alte Affe Angst im Nacken zu sitzen. So wirkte es jedenfalls an diesem ZAT, als man einmal mehr mit Angsthasenfußball allererster Güte glänzte und bei Abenteuers Eagle Stars sang- und klanglos mit 0:3 unterlag. Vor allem Trainer Lutscher wirkte während des Spiels seltsam abwesend und stierte oft Minutenlang auf das gegnerische Tor. Nach dem Spiel gab er an das Eshtalib Gesab(siehe Foto), der Dreikäsehoch im Tor der Eagle Stars, der Grund für seine Ablenkung gewesen sei. „Dieser freche kleine Kerl hat mir die ganze Zeit die Zunge herausgestreckt und nach dem Spiel wollte er mich ins Knie beißen. Ich kann es jetzt ja zugeben, auch wir beobachteten Gesab schon eine Weile und waren an seiner Verpflichtung interessiert, aber was wir gesehen haben, hat uns eher abgeschreckt. Der ist doch mittlerweile total abgehoben, als er frisch aus der F-Jugend kam, da war er noch ein Kämpfer der zu uns gepasst hätte. Aber jetzt, der wird doch die ganze Zeit nur gehätschelt und getätschelt, lässt sich überall hinchauffieren und mit anderen Kindern spielt er schon gar nicht mehr. Dafür hat er ja sein kleines Äffchen, das für ihn mit den anderen spielt…aber das beißt und riecht auch schlecht und mit seinen Mitspielern kommt er auch nicht gut zurecht,

die ärgert er wo er nur kann. Nehmen wir nur den armen Rolllieber, an dessen Rollstuhl hat er vor dem letzten Training die Bremsen manipuliert, als Rabinjo dann nach einem seiner gefürchteten Flugkopfbälle abstoppen wollte, ist er stattdessen voll gegen den Pfosten gekracht. Wenn er nur in seiner Mannschaft Unruhe stiften würde wäre mir das ja egal, aber auch auf dem Platz wird er langsam unerträglich. Das mit seiner Zunge war ja noch harmlos, aber als er unseren Napsos im Strafraum an seinen Nippeln gezogen hat, das ging dann doch zu weit. Ich hab die Dinger nach dem Spiel sehen müssen, die mussten geschient werden! Aber weil er ja der Liebling der Schiedsrichter ist gab es nicht mal Elfmeter. Wir hoffen nun, dass sein Trainer ein Einsehen hat und sich in Zukunft besser um die Erziehung seiner Spieler kümmert, ansonsten müssen wir uns wohl für die nächste Saison um einen ähnlichen Rüpel bemühen. Ich kann es jedenfalls nicht mehr ertragen wie uns diese Schnösel immer wieder die Butter vom Brot nehmen, damit ist jetzt ein für allemal Schluss.“
25.04.2006 17:45 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Wie ein Vögelchen auf dem Bauch
Nachdem der letzte ZAT für Pudding Lutscher und seine Riflemen eher durchwachsen verlaufen ist (leider nur ein Sieg in 2 Heimspielen), stellt sich die Situation durchaus befriedigend dar, da auch die unmittelbare Konkurrenz Federn lassen musste.
Vor allem die 4:5 Schlappe der Prison Leopards wurde mit einer gewissen ausgelassenen Genugtuung beobachtet.
Ganz und gar nicht einverstanden dagegen war Lutscher mit dem Verhalten vieler Trainer bei der lange herbeigesehnten Geburtstagsfete von Käpsele und seinem Buckel in den alterwürdigen Hallen des WAZ.
Wie Sodom und Gomorra ging es da Zeitweilen zu, nur ohne die lustigen Hüte und das Grützwursteingemachte.
Abenteuer und Dolton trafen sich unerlaubterweise schon vor dem ZAT, brachten sich für das bevorstehende Duell in Fahrt (oder aus der Fahrt) und knüpften nach getanem Tageswerk nahtlos an die Fuselfehde an.
Das Geburtstagskind saß, ob der schlechten Leistungen seiner Mannschaft, missmutig und bedröppelt in der Ecke (hatte er doch vergeblich gehofft die Geschenke schon auf dem Platz gemacht zu bekommen) und Mike Rush konnte wieder einmal nicht an sich halten und legte seine kalten Wurstfinger an die Zitzen

des (männlichen) WAZ Maskottchens.
Aus dessen bösartigen Klauen wurde es dann in letzter Sekunde von Lutscher errettet und kam vom Regen in die Traufe. Da alle anderen Trainer sich mehr oder weniger früh in diverse Fieberträume und Delirien verabschiedet hatten oder vor Selbstmitleid triefend leise wimmernd die dunkelsten Ecken des WAZ bevölkerten, durfte das arme Geschöpf einmal mehr als Lutschers Kummerkastentante herhalten. Geschichten über die Gemeinheiten der anderen Trainer (vor allem Dolton), folgten nicht enden wollende Taktikmonologe und Geseier über seine warmen Rüffelbrüder bis man sich schlussendlich vom beiderseitigen Elend erlöste und mit einer doppelten Portion Schlaftabletten Brüderschaft „käpselte“. Daraufhin verabschiedete sich Lutscher auch ins Land der Träume und unser geplagtes Wesen kroch geschafft von dannen.
19.04.2006 12:29 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Käpsele mit Kamelvorfahren!
Das erste Mal nach seiner überraschenden aber überfälligen Entlassung aus den Tiefen des WAZ saß Riflemen Coach Lutscher wieder auf seinem angestammten Trainerstuhl. Nachdem seine Mannschaft ihn am Tag seiner Entlassung mit einem zünftigen Fest im Vereinsheim willkommen geheißen hatte, schienen sie sich für diesen ZAT noch ein paar Geschenke aufgespart zu haben. In heimischen Gefilden ließ man Nkwazi, die sich wohl mit dieser Partie aus dem Kampf um die Aufstiegsplätze verabschiedet haben, keine Chance und gewann souverän mit 4:0.
Eine schwierigere Aufgabe stand am folgenden Spieltag dann mit den Prison Leopards auf dem Programm, doch auch diese löste man bravourös, in einer hart geführten Partie hatte man am Ende doch den längeren Atem und konnte die Leopards im eigenen Käfig mit 4:3 in die Schranken weisen. Lutscher freute sich so diebisch über den Sieg gegen den Erzrivalen, dass er seinen gefürchteten Hühnertanz erst Stunden nach dem Spiel beendete.
Anschließend war er so erschöpft, dass er bei der folgenden Diskussion im WAZ nur noch unbeteiligt

mit dem immer noch namenlosen WAZ Maskottchen spielte und sich dabei zu allem Überfluss auch noch, völlig unbemerkt natürlich, auf Doltons Platz räkelte.
Nun freut sich Lutscher schon auf die anstehende Geburtstagsfeier von Green Eagles Coach Käpsele , mehr als alles andere beschäftigt ihn im Moment allerdings die Frage ob auch der Buckel vom Geburtstagskind schon 25 Jahre auf dem selbigen hat und unter Umständen ebenfalls ein Geschenk erhalten müsse. Auch die Frage nach dem Sinn der Ausbuchtung stellte er in den Raum um sogleich die Vermutung zu äußern, der Buckel sei wie der Höcker von einem Kamel nur das Käpsele darin Bier statt wie das Kamel Wasser speichert, zurückführen würde er diese Behauptung auf ein Foto von Käpseles Großmutter, welches dieser arglos im WAZ liegengelassen habe.
09.04.2006 22:02 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Süße Freiheit!
Gestern war es endlich soweit, nach seinem spektakulären Nervenzusammenbruch im Spiel gegen Skinny Norris Lusaka City Council und einer darauf folgenden mehrwöchigen Kerkerbehandlung im WAZ wurde der Coach der Riflemen Pudding Lutscher zu seiner großen Überraschung endlich wieder auf die Öffentlichkeit losgelassen.
Seinen tapferen Retter, das verschlagene, Tabletten süchtige, namenlose WAZ Maskottchen hatte Lutscher dann auch gleich aufgrund mehrerer Bisse des kleinen Rackers in Erzfeind und Zellengenosse Galatasaray lieb gewonnen und versprach sich in Zukunft um das derzeit weggeschlossene Tierchen zu kümmern.
O-Ton: „ Besonders dieser Rush soll sich vorsehen, wenn ich den mit seinen kalten Fingern an dem Maskottchen rummelken sehen, dann ist was los!“
Nachdem er, sichtlich blass und etwas haarloser als zuvor (Foto), aus seiner dunklen Zelle entkommen war genoss Lutscher seine wieder erlangte Freiheit erst einmal in vollen Zügen.
Von den Mätressen des WAZ ließ er sich seine schwieligen Schwitzfüße massieren, wälzte sich danach in einer Badewanne voller Negerküsse und Bier um sich abschließend von hungrigen Ziegen abschlecken zu lassen, wobei er ununterbrochen lustvoll grunste.
Derart gestärkt

verließ er das WAZ, nicht ohne vorher dem nun einsamen Galatasaray die Reste seiner Badeorgie zu servieren, in Richtung seiner geliebten Riflemen, die ihm dann auch einen überaus warmen Empfang bereiteten.
Es war ein Abend voller Emotionen, bei Lutschers Anblick stürmte die gesamte Mannschaft der Riflemen auf den Genesenen los, warf sich auf ihn und herzten ihn. In der anschließenden Feier im Vereinsheim wurde er sogar solange von Spieler zu Spieler herum gereicht und gedrückt, bis er nach Luft ringend endlich wieder auf seinen Thron gesetzt wurde und nur noch die schmachtende Blicke seiner Spieler durch den Raum schwebten.
Ganz besonders freute sich übrigens, die zwischenzeitlich in Verruf geratene, Brustova über den Rückkehrer da ihr in Abwesenheit des Cheftrainers nur noch wenig Aufmerksamkeit zu Teil wurde, nun rechnet sie sich aufgrund ihrer überragenden körperlichen Fähigkeiten wieder Chancen auf einen Stammplatz aus.
03.04.2006 23:25 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Von gemolkenen Mäusen und erstochenen Störchen
Aus den tiefen seines dunklen Kellerverschlages meldete sich, nach ein paar Tagen trügerischer Ruhe, wieder einmal Hobbyquerulant Lutscher aufgebracht, erschüttert und auch angewidert zu Wort.
Auslöser dieser schrecklichen Gefühle, gab er unserem Keller-Reporter Kai zu verstehen, seien die jüngsten beunruhigenden Entwicklungen bezüglich des Tierschutzes.
Doch hier die Geschichte im Einzelnen: Nach einer mehr als ereignislosen Woche in seinem tristen Kellerloch wurde Lutscher von einem der zahlreichen Gaffer ein altes vergilbtes Exemplar der sambischen Zeitung in Form von durchgekauten Papierkügelchen an den Kopf gespuckt, in mühsamer Rekonstruktionsarbeit fieselte er sich den Schmodder wieder zusammen und freute sich kurz über das abschneiden seiner Riflemen am letzten ZAT.
Doch was er dann las, trieb ihm die Tränen in die Augen und die Galle auf die Schuhe, der passionierte Tierfreund und – Schützer musste von mehreren Vergehen gegen unschuldige Tiere lesen.
Lutscher dazu wörtlich: „Schon was Herr Rush da gemacht hat ist mehr als widerlich. Ich meine laut unserem allseits bekanntem Freund Gaylord Fokker kann man ja alles melken was Nippel hat. Aber müssen es denn unbedingt diese niedlichen kleinen Nager sein? Ratten lassen sich aufgrund anatomischer Unterschiede übrigens viel besser melken und die Milch ist auch viel gehaltvoller und überhaupt,

versteht Rush doch überhaupt nichts vom Mäuse melken, das will gelernt sein. Er wärmt sich ja noch nicht einmal seine eiskalten Hände auf bevor er ans Werk geht, das sehe ich doch in den Augen dieser armen Maus.
Was dann aber dieser Dolton wieder abgezogen hat kann ich einfach nicht gutheißen, erst säuft er die ganzen Biervorräte leer und will sich aus dem Schlamassel wieder rausreden und dann lässt er sich nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft auch noch Störche braten und haut sich damit den Wanst voll. Als er die Störche über den Winter zu sich eingeladen hat, hab ich noch gedacht: wenigstens ist er tierlieb und dann kommt so was.“
In Richtung von WAZ Häuptling Abenteuer ließ er zum Schluss noch verlauten: „Diese gaffenden Touristen nerven mittlerweile unglaublich. Anfangs war es ja noch eine willkommene Abwechslung aber ich bin es langsam leid, dass die immer nur diesen Dummbeutel Galatasaray angucken, außerdem fehlt mir meine Mannschaft, die könnten mich ruhig mal besuchen kommen.“
28.03.2006 14:51 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Ein Buckel kommt selten allein
Bestürzt zeigte sich der derzeit in Rehabilitation befindliche Riflemen Coach Lutscher über die üblen Verdächtigungen seitens Skinny Norris.
Der arg gebeutelte Lutscher, echauffierte sich jedoch nicht nur über diese Anschuldigungen, sondern gab auch an er habe die von Norris erwähnten zwei Gestalten aus seinem Verließ sehen können. Die zwei sollen sogar zuerst vor dem Kellerfenster von Lutscher gezecht haben, bevor sie zu weiteren Schandtaten aufbrachen, aufgrund der Dunkelheit und der vielen Pillen, die er im Moment schlucken muss, sagte Lutscher, habe er die beiden zuerst nicht genau erkennen können, bekannt seinen sie ihm aber von Anfang an vorgekommen.
„Zuerst konnte ich nur eine untersetzte bucklige Gestalt und ein kleines Wieselähnliches, grünliches Geschöpf erkennen, aber an seinem röchelndem Atem und der keckernden Lache habe ich Dolten

doch erkannt und Buckel haben in Sambia auch nicht viele Trainer.“
Viel mehr noch regte sich Lutscher allerdings über seinen neuen Mitbewohner, den verarmten ehemaligen Afrisports Trainer Galtasaray (Foto) auf.
„Das ist eine Frechheit von Abenteuer den hier rein zu lassen, er weiß ganz genau, dass ich den auf den Tod nicht leiden kann. Außerdem war das ekelhaft wie er sich aufgeführt hat als Dolten und sein buckliger Kumpan die Bierreserven gestohlen haben. Die ganze Zeit hat er gebettelt und dann das ausgeschüttete Bier vom Boden geschleckt, da schwammen sogar Zigarettenkippen drin herum. <b> Ich verlange einen eigenen Keller!</b>“
21.03.2006 17:21 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Kellerkind Lutscher
Nach dem Zusammenbruch von Riflemen Trainer Lutscher am letzten ZAT im Heimspiel gegen Lusaka City Council und dessen sofortige Einweisung in eine Entsprechende Einrichtung, ist er scheinbar auf dem Wege der Besserung und die Ursache seines Verhaltens geklärt. Der leitende Arzt der Klinik dazu: „Nach 6 Niederlagen in Serie sind bei dem Armen Menschen einfach die Sicherungen durchgebrannt, völlig verständlich wenn sie mich fragen.“
Auf die Frage ob so etwas wieder passieren könnte antwortete er: „Er sollte in nächster Zeit einfach mal wieder gewinnen dürfen, dann legt sich das schon wieder:“
Lutscher konnte am heutigen Abend aus der Klinik entlassen werden, darf aber das Training seiner Mannschaft noch nicht wieder betreuen, sondern muss eine strikte Bettruhe einhalten.
Um dies gewährleisten zu könne, wurde ihm im Kohlenkeller des WAZ ein kleines dunkles Zimmerchen

eingerichtet, von wo aus er zumindest telefonisch die Geschicke seines Teams leiten darf.
Hintergrund für diesen ungewöhnlichen Quartiergast im WAZ:
Offenbar hat Lutscher nach der Trennung von seiner dicklichen und etwas verschrobenen Frau (total bekloppt die Alte) um diese Unterbringung gebeten um nicht ganz allein in seinem leeren Haus vor sich hin vegetieren zu müssen.
Im Moment ist jedoch noch unklar, wer ihn füttert und seinen Nachtopf leert.
Abenteuer, der diese Woche König im WAZ ist, hatte sich aus Mitleid als erster dazu bereit erklärt, gab aber ob der regen Darmtätigkeit des Patienten mittlerweile entnervt auf.<b>Freiwillige vor!</b>
20.03.2006 20:21 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Er rastet aus!
Ein spektakulärer Zwischenfall ereignete sich heute Nachmittag im Stadion der Riflemen.
Der hoch gehandelte Aufstiegskandidat hatte, nach 4 Niederlagen in Folge, das Kellerkind der Lusaka City Council zu Gast. Man wollte die Misere beenden, tollen Fußball spielen, das Publikum verwöhnen, kurzum ein Fußballfest allererster Güte veranstalten…<b>man verlor mit 1:6!</b>
Das Spiel schien von Beginn an unter keinem guten Stern zu stehen und bereits mit dem Anpfiff waren alle guten Vorsätze <b>vergessen</b>. Trainer Lutscher tobte an der Seitenlinie wie er noch nie getobt war, er fluchte, er hatte schon zur Pause sein Wechselkontingent komplett ausgeschöpft, er Zog quasi alle Register, <b>vergeblich</b>.
Mit jedem weiteren Gegentor wurde sein Gesicht roter, grenzenlose Wut verzerrte seine Züge, im Minutentakt schlug es im Gehäuse von Keeper Ghjumasi ein und beim 0:6 in der 37. Minute passierte das <b>Unfassbare</b>.
Mit Schaum vor dem Mund und irren Blicken stürmte Lutscher auf das Spielfeld.
Er rannte schreiend und lachend über den Rasen, gestikulierte mit imaginären Spielern, wälzte sich wie von Sinnen am Boden und rannte weiter, niemandem gelang es den wieselflinken Coach zu fassen, bis er nach einer Hatz von mehr als 15 Minuten <b>entkräftet</b> im Mittelkreis

zusammenbrach.
Als ihn dann die Männer mit der schicken weißen Jacke aufsammelten, faselte er nur noch unverständliches Kauderwelsch und blickte dabei <b>verängstigt</b> zur gegnerischen Trainerbank.
Lutscher wurde anschließend ins örtliche Klinikum für<b> „geistige Notfälle“</b> eingeliefert und mit Bier-Infusionen und Kuscheleinheiten, von den Schwestern, behandelt.
Nach diesem <b>erschreckenden</b> Zwischenfall wurde das Spiel zwar noch, nach längerer Verzögerung, fortgesetzt aber die Mannen von Lutscher schlichen nur noch<b> bedrückt</b> über den Platz und so besorgten die Gäste aus Lusaka den Ehrentreffer, in einem Anflug von <b>Mitleid</b>, sogar noch selbst. Auch im zweiten Spiel des ZAT’s zeigte sich die, im Moment, von Co-Trainer Harald „der Schleifer“ Holpertz geführte Truppe noch sichtlich beeindruckt von den vorangegangenen Ereignissen und verloren gegen Corcones Zesco United mit 0:2.
17.03.2006 22:04 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Weine nicht kleine Eva.!
Nachdem die letzten Spiele bei den Riflemen eher suboptimal gelaufen sind, sehen wir, aus Rücksicht auf das ohnehin schon schwache Nervenkostüm von Trainer Lutscher, von der üblichen Presseschelte ab und konzentrieren uns stattdessen auf den gestrigen Betriebsausflug der sambischen Zweitligatrainer.
Anlässlich der Vaterschaft von Sambias Trainerurgestein Abenteuer (man munkelt übrigens das seine teuflische Brut schon bald in das Ligageschehen eingreifen wird) und auch um die familiäre Atmosphäre in der Division One zu stärken, organisierte das WAZ unter Führung von Riflemen Trainer Lutscher einen gemütlichen Bergmarsch.
Zunächst ging es über Stock und Stein, bei angenehmen 34 Grad, ein gutes Stück durch die Savanne. Doch schon auf den ersten Metern stellte die schwache Blase von Prison Leopards Coach Dolton ein nicht eingeplantes Hindernis dar.
Als man dann endlich den Fuß des zu besteigenden Berges erreicht hatte, ging die Jammerei dann richtig los, dem einen war die Biersuppe zu warm, dem anderen ging es zu langsam voran, doch Dolton stach sie alle aus.
Er jammerte was das Zeug hielt, der Rucksack zu schwer, der Berg zu Steil und als ihn dann zu allem Überfluss auch noch ein frecher Gecko ins Bein biss, war alles vorbei.
Weinend warf er sich auf den Boden und weigerte sich weiterzugehen, erst als die über Sherpa Erfahrung verfügenden Trainer Käpsele und Rush das Gepäck des Geschundenen schulterten und sich Abenteuer den Lappen gewordenen Menschen über die breiten Schultern warf, beruhigte er sich und ließ sich mit

sichtlicher Zufriedenheit den Berg hochschleppen.
Oben angekommen, wartete schon eine nette Überraschung auf die Trainer, Ex Kollege Batigol war auch gekommen und hatte auf dem Gipfel, zusammen mit ein paar attraktiven Lehrerinnen aus dem WAZ, ein zünftiges Grillfest vorbereitet.
Als das rauschende Fest dann beendet, die letzten hungrigen Trainer gesättigt und alle in ihre Schlafsäcke gekrochen waren, ereignete sich noch ein denkwürdiger Zwischenfall.
Ein verwahrlostes, zerzaustes Etwas machte sich an den Überresten der Feier zu schaffen und schlürfte lautstark Bier vom Boden, auch ein hastig geschossenes Foto ergab keine Klarheit über die Identität des Übeltäters.
Dank der blühenden Fantasie einiger Trainer reichten die Mutmaßungen dann von den verschiedensten gefährlichen Tieren, über den Yeti und sogar der seit einiger Zeit von der Bildfläche verschwundene, Ex Afrisports Trainer, Galatasaray wurde ins Gespräch gebracht.
Nachdem sich die erhitzten Gemüter dann wieder beruhigt hatten schlummerte man dann doch Bierseelig ein und wurde am folgenden Tag, zur großen Freude von Dolton, vom Mannschaftsbus der Riflemen abgeholt.
14.03.2006 23:56 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Wer hoch fliegt kann tief fallen
Nachdem man nach sechs siegreichen Spielen in Serie ganz oben angekommen war, wurde nach dem letzten ZAT kein gutes Haar mehr an der Mannschaft von Trainer Lutscher gelassen.
Die Mannschaft, die in den letzten Wochen immer vor Spielwitz und Kampfgeist gesprüht hatte, quälte sich diesmal mehr schlecht als recht zu den zwei ersten Niederlagen dieser Saison. Fast ängstlich ging man Zweikämpfen aus dem Weg, unterhielt sich tratschend mit dem Mitspieler oder aß sogar das mitgebrachte Pausenbrot schon auf dem Platz, so konnte man abschließend nur froh sein nicht richtig unter die Räder gekommen zu sein.
Ein nachdenklicher Lutscher nuckelte nach den Spielen an seinem Bier und gärte in seiner Enttäuschung und Wut ungewohnt leise vor sich hin.
Als Grund für seine Verstimmung gab er den schlecht getunten und TÜV – losen Ikea Rollstuhl von Kopfballungeheuer Rolllieber an.
Zur Erklärung: Das Spielentscheidende 1:0 schoss Rolllieber, nachdem er die zwei wichtigsten Abwehrrecken der Riflemen, Paul Odok (23) und Kamil Thesen (27), mit seinem Gefährt vom Platz ins Krankenhaus befördert hatte.
Durch zusammengebissene

Zähne knurrte Lutscher dann noch: „Dieses Ding gehört verboten, er ist mir nach Spielende sogar, frech grinsend, damit über die Füße gefahren, wie die jetzt aussehen, meine schönen Füße.“
Nachdem Anblick derselbigen konnte unser Reporter die verstümmelten Beinfortsätze grade noch, zum Beweis der ungeheuerlichen Tat, fotografieren, bevor er aus gesundheitlichen Gründen das Interview beenden musste.
Später gab Lutscher noch zu verstehen, sein hartes Trainingsprogramm erneut umstellen zu wollen und wieder Schwerpunkte der letzten Saison in den Fordergrund zu rücken.
So heißt es dann demnächst bei den Riflemen wohl wieder knuddeln statt Kondition und turteln statt Technik, gewisse unzuverlässige Quellen ließen außerdem verlauten, dass auch die alten rosa Trikots wieder zum Einsatz kommen könnten.
08.03.2006 17:28 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Schleimender Lutscher
Sieg um Sieg fahren derzeit die Riflemen ein, obwohl man an diesem ZAT zweimal reisen musste, konnten die Mannen um Trainer Lutscher 6 Punkte verbuchen.
Nach einem minimalistischen 1:0 Erfolg bei den erschreckend schwachen Konkola Blades rang man anschließend im Spitzenspiel der Division One, die Mufulira Wanderers in einem regelrechten Torehagel mit 5:4 nieder.
Ein überwältigter Lutscher stand nach dem ZAT Rede und Antwort.
Reporter: „Herr Lutscher, 6 Spiele und immer noch eine blütenweiße Weste, wie ist das möglich?
Lutscher: „Da kommen viele Faktoren zusammen. Zunächst einmal haben wir uns sehr akribisch auf diese Saison vorbereitet, dann ist meine Mannschaft nach dem verpassten Aufstieg der letzten Saison natürlich hoch motiviert, das dieses Jahr nachzuholen und nicht zuletzt, haben auch gewisse Konkurrenten einen Anteil am derzeitigen Erfolg.
R: „Wie ist

das denn zu verstehen?“
L: „Nehmen wir z.B. Herrn Abenteuer, seit kurzem gibt es ja eine Zusammenarbeit in unserer Schule für Lese- und Schreibschwache sambische Trainer.“
R: „Was hat das denn mit ihrem Erfolg zu tun?“
L: „Naja, Herr Abenteuer ist ein sehr charismatischer Trainer mit einer unglaublichen Ausstrahlung und ich denke, das hat wohl etwas auf mich abgefärbt.“
R: „Kann es sein, das sie sich, vor dem Aufeinandertreffen am nächsten ZAT mit Abenteuers Eagle Stars, etwas in die Hosen machen?“
L: „Niemals!“
R: „Na hört sich aber so an!“
L: „Hört es sich nicht!“
25.02.2006 15:27 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Endlich einmal Abenteuer ausgestochen!

Glücklich und hocherfreut zeigte sich letztens der Trainer der Riflemen vor unseren leicht angewiderten Kameraobjektiven. Mehrere Stunden posierte der vermeintlich verwirrteste Übungsleiter aller sambischen Trainer, bis einem erregten Fotografen dieses schlimme Foto misslang!
19.04.2006 23:25 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)


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