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COPA NEWS

Lutscher´s Krönung
Endlich war es soweit: Nachdem der Spieltag in der wohl kuscheligsten Liga der Copawelt Geschichte und schnell wieder vergessen war (außer von Batigol, der versuchte seine bitteren Pleiten und das damit verbundene Abrutschen in der Tabelle mit einer Zambezi Druckbetankung hinfort zu spülen) kam es zu der, von einigen, lang ersehnten Inthronisierung des frisch gewählten Präsidenten. Dank einer unerwarteten Putzaktion von Zitzenottmar und Freunden glänzte der (echte) Präsidentensaal – der von Abenteuer, nach langem Gebettel und Gezeter, zur Verfügung gestellt wurde – wie 10 Kilo Gänseschmalz. Dann war es endlich soweit: Im prall gefüllten und festlich geschmückte Saal gingen die Lichter aus und der Krönling taumelte* unter den Klängen des Troggs Klassikers „Wild Thing“, dargeboten von einer leicht bekleideten Oma Erni, in Richtung Thron. Dort angekommen, wurde er von einem abschätzig blickenden Abenteuer in Empfang genommen und mit einem freundlichen Hieb in die Kniekehlen in eine entwürdigende Position bugsiert. Der Vollzug der Krönung lässt sich kurz und bündig wie folgt zusammenfassen: Krone drauf. Bier rein. Präsident fertig! Als schon alle schon darauf brannten ihren Brand in Kalles Bar zu löschen schnappte sich Lutscher das Mikrofon und hub mit den Worten: „Ich möchte einen Toast auswürgen.“ zu einer mehrmonatigen Dankesrede an, die hauptsächlich aus Grimassen in Richtung der geschlagenen Konkurrenz und dem berühmten Hühnertanz bestand. Nach kurzem Schmunzeln hatte WAZ Mutter Abenteuer ein Einsehen mit den durstigen

Gästen und lenkte die Aufmerksamkeit auf den dümmlich herum stehenden Vize Zitzenottmar. Der nun unter allgemeinem Gelächter darüber aufgeklärt wurde, dass das nicht sein Glaskasten war den er da mit seiner Zahnbürste poliert hatte. Anschließend wurde der doch arg Enttäuschte in sein, immer noch 2m² großes, neues Domizil gesperrt. Das Ende der Zeremonie bildete eine von Lutscher angeführte <b>Po</b>lonaise in Richtung Kalles Bar.
<i>*Interessant: der Mann mit den Glasknochen konnte sich dabei auf zwei unansehnliche, aber intakte Beine verlassen – nur sechs Tage nach einer komplizierten Calcaneusfraktur des rechten Tibiakopfes kann das nur eines heißen: der Schmock ist jetzt privat versichert! Für alle subversiven Elemente dieses Landes (ob Krabben oder eingebildete Schwarze) brechen nun schwere Zeiten an, da sich der neue Präsident nicht mehr seinem maroden Körper geschlagen geben muss. Sogar der Verdacht auf Hirntod konnte teilweise ausgeräumt werden.</b>
<b> Das Foto stellt ein Bilderrätsel dar und richtet sich an alle Senegalesen. Frage: Von was handelt der obige Artikel? </b> Ein kleiner Hinweis ist auch im Titel zu finden.
06.02.2007 21:03 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher an die Macht!
<b>Traditionell ist die Woche zwischen der Wahl und der offiziellen Inthronisierung des neuen Staatsoberhauptes so ziemlich das Schönste für den zukünftigen Regenten. Denn: Die Wahl ist gewonnen, doch die lästigen Pflichten und Termine liegen noch in ferner Zukunft. Was heißt das für den neuen Potentaten? Natürlich zunächst artig Danke sagen an alle, die, warum auch immer (nicht wahr Dalton?), ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht haben, um sich danach voll und ganz dem Müßiggang zu widmen (das tägliche Trinktraining kommt dabei selbstverständlich nicht zu kurz).</b>
Ganz im Stile eines neuen Obergurus lässt sich Lutscher von einem eigens engagierten Zopfhalter den Zopf halten und geht mit seiner Kaffeekränzchenrunde auf grüne Büffeljagd. Die possierlichen Tierchen werden vom erklärten Tierliebhaber natürlich nicht verletzt, sondern nur ein bisschen erschreckt. Vor dem Büffelanführer (immer der, mit den ausladensten Hüften) erklärte er sogar auf den obligatorischen offiziellen Büffelmantel verzichten zu wollen. Stattdessen, werde er sich in einen samtenen Sportanzug aus dem Hause Rosetti der

Öffentlichkeit präsentieren (Foto: Lutscher im neuen Dress, vor seiner frisch gestrichenen Kellerwand), ansonsten wird er wie gewohnt in der Unterhose Bier trinken.
Von solch anstrengenden Unternehmungen und schwer wiegenden Entscheidungen geschafft, sonnt er sich dann im Glanze seines überwältigenden Erfolges und verschluckt unter großem Brimborium feierlich die Präsidentschaftsblutwurst – Gulp! Um auch weiterhin Volksnähe zu heucheln, wird Lutscher in den folgenden Tagen mit einer Flasche Bauschaum bewaffnet die Verschönerung seiner Präsidentensuite (aka WAZ Keller) überwachen und sich dabei wichtig tun.
<i> Ankündigung für Dalton: in den nächsten Wochen werden wohl einige Zusatztermine fällig, da aufgrund vermehrter Schwitztätigkeit der lutscherischen Füße, auch die Fußwiesel nun öfter gereinigt werden müssen. </i>
31.01.2007 19:19 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Infantil - debil
Ein flapsiger Fladen flaxte mit fauligen Fleischpasteten um die Wette, als eine Pampelmuse den Weg entlang promenierte und die beleidigenden Worte vernahm. Da kann man schon mal Pampig werden dachte die Kuh und machte muh. Na so geht es aber nicht du Racker! <b>Themawechsel:</b> Wieder mal von einer dreitägigen Shoppingtour zurück, übt sich Lutscher derzeit, neben dem anstrengenden Präsidentschaftscoaching, in der neuen Trendsportart Fracksausen (Foto: Lutscher im Trainingsdress), um auch bei den jüngeren Bevölkerungsteilen besser anzukommen – die alten und Schwachen haben sich ja bekanntlich schon hoffnungslos in Zitzenottmars Tentakeln verfangen. Als Ausgleich zum stressigen Programm steht dann noch Tai Chi und Yoghurt mit Schweinskopfsülze auf dem Stundenplan. Doch genug geträumt…kann auch noch werden wenn man schläft dachte sich die Prinzessin mit dem Erbsenhirn und küsste ein Frosch in Form einer Zambeziflasche in den Hals. Als der Frosch endlich leer war ging es ans Eingemachte: Speckmantel im

Speckmäntelchen und Erbeergulasch landeten hernach in den lechzenden Lefzen des lachenden Lutschers und traten ihre lange langweilige Reise durch den mittellangen, mittelblonden, mittellosen Lutscher an. „Was für ein schöner Tag!“ lobte Lutscher den selbigen vor dem Abend und musste zu seinem Leidwesen von seinem „SFAMCoS“ (First Senegal Assistant Manager Chief of Slave) erfahren, dass sein Leihantrag auf das Daltonsche Wahlkampfmobil aufgrund eines Formfehlers abgeschmettert wurde. Formfehler Hüh oder Hott und rutsch mir doch den Bauch runter rief der Enttäuschte in Richtung des Enttäuschers, sattelte sich ein Hühnerfrikassé und ritt in den Sonnenuntergang – es entstand Totalschaden, der aber wahrscheinlich von der Unratversicherung abgedeckt wird.
25.01.2007 20:14 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher: Schicksalsjahre einer Kasiererin
Die Präsidentschaftswahlen sind noch nicht einmal zu Ende und es rumort schon wieder im Lande wo das Zambezi fließt. Gestandene Demokraten werden des Wunsches der Pressezensur verdächtigt und so manch ein Gedanke an Revolution geistert durch die warme Winterluft Sambias. Die Wahlen laufen indes auf Hochtouren, vor allem El Zitze legt sich dieser Tage noch einmal mächtig ins Zeug. Gicht oder nicht, dass ist egal, jeder Senegalese muss seinen Körper vor die Wahlurne zittern um für Ottmar zu stimmen, sogar Frauen und ungeborenen Kindern wurden vom Kandidaten die Berechtigung erteilt abzustimmen (auf dem senegalesischen Wahlzettel findet sich allerdings nicht das bekannte „Multiple Choice System“, sondern die so sogenannte „Monochoice“ ). Am anderen Ende der Wählergunst ringt Joe Dalton überraschenderweise darum, die 5% Hürde zu nehmen. Momentan liegt er leicht darüber – ein Scheitern würde für ihn einer Katastrophe gleichkommen, muss er dann doch auf die Gnade des neuen Präsidenten hoffen, um in den oberirdischen Bereichen des WAZ residieren zu dürfen. Doch wieder zurück zu den schwelenden Krisenherden: Ganz im Stile eines zukünftigen Präsidenten und seine Selbstsicherheit im Umgang mit solchen Krisen zur Schau stellend, tut Sir Pudding Lutscher das, was er in solchen Fällen immer zu tun pflegt. Er schläft die Sache aus und lässt die anderen streiten. Anhand von Knäckebrotkrumen lässt er sich dann vom schwedischen Adelsexperten und

Aushilfswahrsager (Stichwort: 1 Euro Job) Lügnav anschließend seine Träume deuten. Das Ergebnis: bis jetzt nur Brei mit Spiegelei (Foto). Abseits der 16 Stunden Schönheitsschlaf (Schönheitsschlaf darf entgegen der landläufigen Meinung nur von wahren Schönheiten betrieben werden, hässliche Menschen werden dadurch auch nicht schöner) ist aber auch Lutscher nicht ganz untätig. Vorbereitend auf seine Pflichten als Präsident durchläuft er ein hartes Trainingsprogramm bestehend aus: Vocal Coaching (Coach Batigol vermittelt hier das gepflegte Bäuerchen nach dem Sturzbier), Bier vernichten (Sturzbiertraining bei Batigol) und Senegalesen anpöbeln (nach dem Sturzbier muss Batigol natürlich Dampf ablassen und nimmt Lutscher als Vorwand um die Senegalesen zu piesacken)
Während bei den Körperfunktionen schon große Fortschritte erzielt wurden (rein wie raus), bestehen im Fach „souverän rüberkommen“ noch größere Defizite. Coach Abenteuer dazu: „der treibt mich noch zur Weißglut!“ – Lutscher freute sich indes, dass er solch eine anregende Wirkung versprüht.
24.01.2007 11:18 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Black or White or beides?
Kaum hat Präsidentschaftsanwärter Pudding Lutscher die vorgeschriebene zweitägige Quarantänezeit nach Senegalreisen* hinter sich gebracht, findet sich nach dem unmoralischen Angebot aus dem Leibeigenenstaat und Daltons Wahlkampfinterview auch schon der nächste Skandal im Rennen um das höchste Amt im Staate. Gegenstand für neuerliche Zänkereien bietet diesmal die mutwillige Irreführung des Wählervolkes, durch eine hinterhältige Namensschummelei eines Kandidaten.
Das Galatasaray ein Affenjunge ist, ist unbestritten, Joe Dalton trägt seinen Namen ebenfalls zu recht und das der Riflemen Coach ein waschechter Pudding ist, auch daran sind bis heute keinerlei Zweifel aufgekommen. Bleibt nur noch einer übrig: Blackking! Bisher versteckte er sich stets hinter den Schergen seiner SUDOKU, trug einen schwarzen Ganzkörperlederoverall und wurde nicht müde in seinen Kampagnen und Staatsstreichversuchen zur Revolution aufzurufen. Besonders die mehrheitlich schwarze Bevölkerung mochte den Blackking und sah ihn als einen der ihren an. Dass der Scharlatan wohl eher einer der Iren ist, musste der – vor allem durch seine flatterige blonde Haarmähne als Paradiesvogel verschriene – erschrockene Lutscher kürzlich in der WAZ Dusche feststellen. Der eher als

Alleinduscher bekannte Lutscher wich nach der anstrengenden Quarantäne* von seiner üblichen Duschroutine (Deo reicht doch auch) ab, überraschte den „Blackking“ unter der Dusche und wurde damit Zeuge des wohl größten Skandals seit Milli Vanilli „Girl you know it´s true“ in die Mikrofone pantomimten. Der Black King ist nämlich gar nicht, wie er es uns mit seinem klug gewählten Namen weiß machen wollte, schwarz. Glücklicherweise hat der Schock inzwischen soweit nachgelassen, dass Lutscher beim studierten Phantombildzeichner Lügnav eine Beschreibung abgeben konnte (Bild).
*Quarantäne: nach einem Aufenthalt im Senegal sind Sambier dazu angehalten, sich von der Reise mit einer rituellen Biertrinkzeremonie (alles rein was grade weg muss) körperlich und geistig zu reinigen. Lutscher verweilte hierzu „Bei Kalle umme Ecke bei“ und leistete dem neuen Biertrinkweltrekordler beim Cool Down nach dem Weltrekord Gesellschaft.
19.01.2007 13:58 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Wie bei Zitze´s unterm Sofa
Trotz des bisherigen Erfolges im Wahlkampf ist Spitzenkandidat Lutscher noch lange nicht am Ziel seiner Reise angekommen. Neben schillernden Auftritten und eloquenten Interviews, gilt es für den pflichtbewussten blonden Kellergeist auch weiterhin seinen täglichen Aufgaben nachzukommen und für Sauberkeit und Ordnung im WAZ zu sorgen. So blieb es ihm auch am Tag nach den ersten großen Wahlinterviews nicht erspart, sich durch das WAZ zu moppen und den Schmodder der anderen WAZ Bewohner zu beseitigen. Als besonders ekelhaft erwies diesmal die Lounge, wo noch am Vortag Affenjunge Galatasaray und Affenversteher Lügnav in einem Interview gewütet hatten. Überall lagen Bananenschalen herum, hingen Vorhänge auf halb Acht, lagen Wahlkampfpapiere umher und klebten borstige Affenhaare auf dem Mobiliar. Ein wenig rebellisch verzichtete Lutscher auf die Reinigung und flözte sich stattdessen in einen Sessel. Wo er prompt an einem alten müffelnden Kaugummi kleben blieb, welcher nach kurzem überlegen trotzdem den Weg zwischen seine Zähne fand. „Schmeckt irgendwie nach Affe.“ dachte sich Lutscher und stöberte fröhlich gnatschend durch die herumliegenden Unterlagen. Als er auf eine aktuelle Statistik zur Wahl stieß, war der Spaß jedoch abrupt beendet – Zitzenottmar, der Leibeigene den Niemand wollte, der schlechte Witz in Person wurde Kopf an Kopf mit dem Rüffelmen Trainer an der Spitze der Wählergunst gesehen. Nach kurzem Nachdenken entschloss sich Lutscher dazu, dem frechen Kontrahenten einen Besuch abzustatten und das Geheimnis seiner unerklärlichen Beliebtheit zu ergründen. Im afrikanischen Zwergenstaat angekommen (in allen Belangen zwergisch) fragte er sich zur Behausung des selbsternannten Senegalesenzampano durch, setzte einen überlegenen Blick auf und läutete an dessen Tür (ein paar zusammen gebundene Blechdosen bildeten die Klingel, deshalb muss es richtigerweise blechte an der Tür heißen).
Eine perverse Mischung aus Monster von Loch Ness, Berta der Preis gekrönten Milchkuh und dem Bigfoot öffnete die Tür (siehe Foto) und krähte wie von Sinnen: „LutschiLutschiLutschiLutschi“ Peinlich berührt trat der Besungene nach kurzem Zögern, die Freizügigkeit des Hausherren unter laut

vernehmlichem Gewürge ignorierend, ein.
Bei einer Tasse abgestandener, warmer Bierbrühe ließ Lutscher den Widerling erstmal erzählen um so ein paar Informationen abzuzapfen. Nachdem eine Weile nichts als heiße Luft à la „im Senegal ist es toll“, „wir können Fußballspielen und ihr nicht“ aus dem Hohlkörper ausgetreten war und Ottmar die langweilige Geschichte – wie er sich vor dem Leibeigenendienst drückte – zum Besten gegeben hatte, ebbte der Schwall aus Langeweile langsam ab. Der ganz auf Krawall gebürstete Lutscher erkannte seine Chance und fragte provozierend, warum Ottmar seinen fehlgeleiteten Jüngern rate ihn nicht zu wählen. Einem langen peinlichen Schweigen folgte ein zäher Brei aus Ausreden und Flunkereien, aus dem Lutscher folgerichtig schloss: Ottmar hat einfach nicht die notwendige Kreativität ein solch anspruchsvolles Volk zu regieren, außerdem befürchtet er, dass sein Bettnässerproblem an die Öffentlichkeit geraten könnte. Generös versprach Lutscher davon kein Wort zu erzählen. Um von seinen Unzulänglichkeiten abzulenken und sich aufzuspielen, schlug Ottmar dann den im Senegal üblichen Nippelvergleich (in Sambia verboten) vor und spielte aufreizend an seinen Dingern herum, die er nun ekelhafterweise als Hosenträger um den Körper geschlungen hatte. Das war selbst dem sonst so friedlichen Lutscher zuviel. Mit flinken Fingern schnürte er „die Zitze“ mit seinen lappigen Brustfortsätzen ein (er schlug in sozusagen mit seinen eigenen Nippeln), sang dabei lauthals „Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen“ und kniff zum Abschied noch kräftig hinein.
17.01.2007 20:11 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lügnav berichtet: Sir Pudding Lutscher
<b> Nachdem es Joe Dalton auch im Streitgespräch mit dem rasenden Reporter Lügnav nicht vermochte, sich überzeugend dem Wählervolk zu präsentieren, sah dieser es an der Zeit Sambias große blonde Hoffnung um eine Stellungnahme zur Wahl zu bitten. </b>
Lügnav: „Herr Lutscher…“
Lutscher: „Sir Lutscher, bitteschön, so viel Zeit muss sein.“
Lügnav: „Jaja…Herr Lutscher, danke für ihr Erscheinen. Gestern musste ich mir das Gestam…Wahlprogramm ihres Kontrahenten Dalton anhören. Haben sie auch eines?“
Lutscher: „Äh…Selbstverständlich, äh…in den letzten Jahren meines Wirkens in Sambia habe ich jede freie Minute in meinem Keller damit zugebracht mich auf diesen äh… Moment vorzubereiten und ein eigenes, selbst erdachtes Wahlmanifest zu äh…entwickeln.“
<i> Lutscher blickt sich nervös um und findet in einer Sesselritze einen Zettel, wie ihn Dalton gestern zum Vortragen seines Wahlprogramms verwendet hatte </i>
Lügnav: „Und?“
<i> blickt auf den Zettel </i>
Lutscher: „Ja äh, sollte ich Präsident werden, können sich ehemalige Präsidenten natürlich auch weiterhin nach Lust und Laune an den Zambezi Vorräten bedienen. Beim Wachpersonal sehe ich keine großen Schwierigkeiten, die paar Senegalesen oder Algerier werden wir mit vereinten Kräften schon schaffen. Es ist ja auch nicht so, dass wir irgendwelche schalschultrigen Würstchen wären. Ich denke, es wird

allerdings schwer werden einen so kompetenten Bierkellerzerberus wie mich zu finden, aber auch dafür lässt sich sicherlich eine Lösung finden. Dalton z.B.: für´s Präsidentenamt hat er sicherlich nicht das Zeug, aber im Bierkeller dürfte er nicht allzu viel Schaden anrichten können. Wobei, wenn ich mir es recht überlege vielleicht lieber doch nicht.“
Lügnav: „Gibt es bekannte Persönlichkeiten, mit denen sie sich vergleichen würden?“
<i> blickt schon sicherer auf seinen Zettel </i>
Lutscher: „Ich denke so eine Mischung aus Edmund Blüm und Norbert Stoiber.“
Lügnav: „Also wie eine üble Laune der Natur?“
Lutscher: „Die Biervorräte sind sicher!“
Lügnav: "Wie stehen sie zu Plagiaten?"
Lutscher: "Schlimme Sache!"
Lügnav: „Noch ein paar eigene Punkte vielleicht?“
Lutscher: „Lieber nicht.“
Lügnav: „Und vielleicht noch ein Wort zum Abschluss an unsere Wähler?“
Lutscher: „Wer so gut aussieht wie ich, muss gar nichts sagen. Nur soviel, sollte ich verlieren verprügele ich Galatasaray!“
15.01.2007 10:31 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher gibt sich weltmännisch
…oder besser: übergibt sich weltmännisch! Denn, nachdem die offizielle Kandidatenliste für die Präsidentschaftswahlen in Sambia veröffentlich waren, war der vielfach belächelte sympathische Tollpatsch so aufgeregt, seinen Namen tatsächlich darauf zu finden, dass sich die Aufregung in einem gekonnten Schwall vor seine Füße ergoss.
Nach einem Wochenende wie ein Traum aus tausend und einer Nacht, das für den Primaballerino und Tabellenführer der Premier League mit der Präsidentschaftskandidatur seinen Höhepunkt fand, eine durchaus verständliche und für die meisten wenig überraschende Reaktion. Von der Aufregung kaum erholt, stürzte sich Lutscher dann auch gleich mit einem formvollendeten Flachköpper in den Wahlkampf. Er schüttelte Babys, küsste Hände und versuchte ein paar faule Senegalesen zu scheuchen – was aufgrund seiner brüchigen Stimme lediglich für Heiterkeit bei den Leibeigenen sorgte,

das Publikum erkannte jedoch den guten Willen Lutschers und spendete trotzdem ein wenig tröstenden Applaus.

Zu einem kleinen Eklat kam es noch, als Lutscher es sich, vom Beifall euphorisiert, probeweise schon einmal auf dem Thron bequem gemacht hatte und sich an den Biervorräten von Interimspräsident Abenteuer delektierte (siehe Foto – besonders fällt hier schon der, vor Vorfreude geschwollene, Kopf Lutschers auf). Woraufhin dieser den Frechling schnurstracks aus der Präsidentensuite in seinen Keller zurück jagte. Die beleidigte Leberwurst zog sich murrend zurück, um an einigen Schmähschriften über die Konkurrenz und seinen Wahlversprechern zu feilen, womit er Sambia in nächster Zeit belästigen wird.
14.01.2007 15:34 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
„Bitte melke mich!“
Frei nach dem Motto der aktuellen Kolumne „Präsident, bitte melke mich!“ fand sich Kandidat Lutscher zum Vollzug der Maßnahme in der Kneipe des letzten Staatsoberhauptes und jetzigem Betrügeroberhaupt Kalle Grabowski ein. Als er jedoch die bohrenden Blicke auf seinem freigelegtem Gebammel spürte – gab´s bei der Generalüberholung beim Enthinderungsdoktor dazu – kamen ihm die ersten Zweifel, ob er nicht unter Umständen erneut Opfer seiner zeitweiligen, geringfügigen Verwirrtheit geworden sein könnte. Da das Publikum dank des Weltrekordversuches aber schon einigermaßen angeheitert mit Lutschers neuestem Fauxpas konfrontiert wurde, nahm man die ekelhafte Erscheinung nach dem ersten Würgen als willkommene Abwechslung und betätigte sich freimütig an den rosa Nippeln. Die nächste Überraschung – ein nicht unerheblicher Milchfluss aus den Dingern – war dann allerdings zu viel für´s Publikum. Als dann Lutscher auch noch leicht beleidigt und pikiert entgegnete: man könne alles melken was Nippel hat, jagte der wilde Mob unter

Gezwicke und Gekneife hinter dem flüchtenden Rüffelmen Trainer her - am Weltrekordversuch durfte Lutscher unter diesen Umständen natürlich auch nicht mehr teilnehmen und riss sich später noch wütend die Startnummer vom Euter (Foto). Man sieht also: der Wahlkampf geht in die heiße Phase, die Kandidaten sind bereit alles zu geben was verlangt wird (und noch mehr) und die Lutschers Nerven liegen schon zum Saisonstart blank (nicht nur die).
Etwas erfolgreicher lief die Erstliga Premiere der Rüffelmänner: Zwar musste man sich im ersten Spiel vom Liganeuling (allerdings nicht aufgestiegen, sondern nur „hoch geschlafen“) Blackking mit 0:1 demütigen lassen, durch den folgenden Heimsieg(der fünfte in Serie) gegen Dauerrivalen Joe Dalton konnte man den ersten ZAT doch noch versöhnlich gestalten.
07.01.2007 18:55 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher: Mädchenjahre einer Kaiserin 33 1/3
In den Tagen vor der Weihnachtsfeier noch ungewohnt weltmännisch (wie ein Affe im Frack), verfiel der unbeschenkte Lutscher nach dem Eklat (als einziger kein Geschenk bekommen) wieder einmal dem Selbstmitleid und suchte die Einsamkeit seines Kellers. Lutschers Leibeigener musste indessen Bier, zahlreiche Mon Cherie Packungen und mehrere Meter des beliebten Knackpackpapiers in den Keller buckeln. Verzweifelt an einem Wuttuch beißend konnte man dort den aufgebrachten Rüffelmen Coach toben sehen wie in besten Zeiten. Erst als die Knackfolie bei Lutscher angekommen war, beruhigte sich dieser und formte sich ein eigenes Geschenk. Mit viel gutem Willen und nur noch wenig Blut im Alkohol, konnte man vage die üppigen Formen der oben strippenden Kati erkennen. Das schien Lutscher trotzdem zu reichen, denn nun drückte er eifrig an seiner Bastelei herum und schien seinen Ärger

vergessen zu haben. Lediglich ein paar leise „Die können mich im A…. lecken!“ waren zwischen dem knistern und ploppen noch zu hören. Zwei Minuten später war dann auch dieses Schauspiel vorbei und der schwitzende, zufrieden gestellte Lutscher schleppte seine Errungenschaft nach oben um sie den anderen Feiernden vorzustellen. Da jedoch niemand außer dem einsam trinkenden Heroinhörnchen mehr wach war, schob Lutscher seine First Lady noch ein paar Mal über das leere Parkett, stritt sich mit dem Nager um das letzte Bier, verlor und trollte sich zufrieden doch noch irgendwie ein "Geschenk" abgefasst zu haben wieder in den Keller.
28.12.2006 17:52 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher: Mädchenjahre einer Kaiserin - Reloaded
Wie es der Zufall so will war Top Spion Lügnav wieder einmal in dem als „little Cologne“ verschrienen Bezirk Lusakas unterwegs. Bei seinem Spaziergang kam er urplötzlich auf dem unebenen Bürgersteig ins straucheln und konnte sich nur noch vor einem Sturz bewahren, indem er eine zufällig an das Appartement von Babygeneral Lutscher gelehnte Leiter hoch stolperte. Oben angekommen dachte er sich nach eigenen Angaben: „Wenn ich schon einmal hier bin, sollte ich auch gleich schauen ob alles in Ordnung ist. Bei einem Lutscher weiß man ja nie so genau.“ Wie Lügnav also ganz unbedarft an der Fassade herum klettert konnte er nicht nur einen Blick in das „Spielzimmer“ und die Lounge werfen, sondern wurde auch Augenzeuge von Lutschers Vorbereitungen zur großen WAZ Weihnachtsfeier im Ankleidezimmer. Zunächst konnte er nur einen würgenden, kreidebleichen Senegalesen sehen, doch später war auch ein Blick auf sein Herrchen möglich. Wie verrückt packte Lutscher große Geschenke aus, die nur er sehen konnte – zuvor hatte er einem als Weihnachtsmann verkleideten Wischmopp Gedichte vorgetragen und katzbuckelnd eine besonders kriecherische Verbeugung vollführt.
Danach stolzierte er noch wie ein Gockel durch sein Haus, warf einem imaginären Publikum Handküsse zu, sich in Pose (Foto) und badete in dem Applaus, den der arme kleine Senegalese spenden musste. Alles Anzeichen für eine bevorstehende

Präsidentschaftskandidatur – sollte man meinen.
Zumal Lutscher Tags zuvor sogar beobachtet wurde wie er kleine Affenbabys hielt und Händeschütteln übte – sein eigentlicher Händedruck soll angeblich noch stark verbesserungswürdig sein, mehreren unzuverlässigen Quellen zufolge soll sich ein lutscherischer Händedruck anfühlen, als wenn man eine rückradlose Qualle quetscht.
Und ein kräftiger Händedruck ist für einen Präsidenten wohl zweifellos genauso wichtig wie das Beherrschen von unzähligen Trinksprüchen und die dazugehörige Trinkfestigkeit.
Bei so vielen Unzulänglichkeiten fragt man sich doch: Ist so ein Mann überhaupt geeignet das zweitwichtigste Amt im Staate auszuüben (Nach dem Vorsitzenden der Bierbrauer Innung)? Da Sir General h.c. a.d. Pudding Lutscher zu dieser Frage nicht mehr als ein mädchenhaftes Kichern, bei gleichzeitigem zusammenkneifen der Beine, sowie einem wegdrehen und tuckigen abwinken seiner Hand zu entlocken war, bleiben wir zunächst bei einem neutralen: „Wer weiß!“
23.12.2006 16:40 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher: Mädchenjahre einer Kaiserin IV
Es ist noch nicht lange her, dass Präsident Batigol das Zepter aus der Hand gelegt hat und schon gibt es erste Unruhen. Es scheint fast so, als wollte so mancher Aasgeier sich frühzeitig den ihm zustehenden Teil am Thron sichern. Den Radau kann Friedenstaube Lutscher natürlich nicht unkommentiert lassen, denn seit er aus eigener Kraft den Weg ins Oberhaus geschafft hat, glaubt auch er eine eigene Meinung vertreten zu dürfen. Schweren Herzens wurde also Pressemessias Lügnav aus seinem wohl verdienten Winterschlaf gerissen um Lutscher Gesabbere in ein für die Außenwelt verständliches Interview zu fassen.
<b>Lügnav:</b> Herr Lutscher, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg.
<b>Lutscher:</b> <i> guckt dümmlich </i>
<b>Lügnav:</b> Nach nur kurzer Zeit ohne Präsident kam es schon zu ersten Putschversuchen…
<b>Lutscher:</b> Ja, schlimme Sache.
<b>Lügnav:</b> …sie sollen einer der Hauptverantwortlichen gewesen sein – General Lutscher.
<b>Lutscher:</b> Ja, stimmt. Ich habe mal gedient, würde mich aber trotzdem eher als Pazifisten bezeichnen.
<b>Lügnav:</b> Wie soll das denn zusammen passen?
<b>Lutscher:</b> Ach, ich fand Uniformen schon immer interessant und dann bin ich da eben so rein geraten. Einen richtigen Generalstitel habe ich ja eigentlich auch nicht, ich bin „nur“ General h.c. (honoris causa).
<b>Lügnav:</b> Wie haben sie das denn geschafft sie Würstchen?
<b>Lutscher:</b> Ja, gerne.
<b>Lügnav:</b> Was? <i> unverständliches Stirnrunzeln </i>
<b>Lutscher:</b> Wie bitte, ach egal. Ich habe die österreichische Militärabendschule für „Ducken und Drücken“ besucht.

Dort traf ich auch meinen geistigen Vater und großen Förderer.
<b>Lügnav:</b> Wer soll das jetzt bitte gewesen sein, ein hirntotes Eichhörnchen?
<b>Lutscher:</b> Kaiserin Sissi von Österreich! Ihr habe ich mein hervorragendes Taktik Verständnis, meine großartigen Führungsqualitäten und meinen Schönheitsfleck zu verdanken.
<b>Lügnav:</b> Sie haben doch gar keinen Schönheitsfleck.
<b>Lutscher:</b> Den trage ich nur zu besonderen Anlässen. (holt ein gammeliges Bild heraus um es Lügnav ins Auge zu pieken)
<b>Lügnav:</b> Aua. Was soll denn das sein? Igitt!
<b>Lutscher:</b> <i> kichert </i> Ich durfte, um den Lernprozess zu intensivieren und alle wichtigen Fähigkeiten zu assimilieren, 2 Wochen in der Kaiserin wohnen. Die abschließende „Kriechgeburt“, war dann zugleich Abschlussprüfung und symbolisiert meinen Weg in die weite Welt.
<b>Lügnav:</b> Waren sie denn nun an dem Putschversuch beteiligt?
<b>Lutscher:</b> <i> Hat schon längst sein Konzentrationsbudget verbraucht und verfolgt verzückt, wie draußen ein Reh steht und Früchte vom Baum runter frisst </i>
<b>Lügnav:</b> Ich danke ihnen, wieder einmal an ihren Kopfschmerzen teilgehabt haben zu dürfen.
22.12.2006 15:24 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher: Mädchenjahre einer Kaiserin
Entsetzt, etwas verärgert, aber auch ein bisschen geschmeichelt reagierte Rüffelmen Coach Lutscher auf die Nachricht von der Abdankung von Präsident Batigol. In der folgenden Pressemitteilung spricht Lutscher über seine Sichtweise des Vorfalls und setzt sich mit aufgekommenen Gerüchten auseinander.

Die Nachricht, dass Präsident Batigol nur ein gemeiner Hochstapler und eigentlich Kalle Grabowski ist, erreichte mich auf dem denkbar günstigsten Ort dafür – dem Lokus. Da konnte ich meinen Gefühlen natürlich erst einmal freien Lauf lassen. Über die Tatsache, dass all meine Aufmerksamkeiten und Dienstleitungen gegenüber dem Präsidenten – Herrn Grabowski und somit einem Schwindler galten, habe ich mich natürlich sehr geärgert – das hat mir der Enthinderungsdoc eigentlich verboten, weil ich ja noch in Behandlung und ein zartes Pflänzchen bin. Andererseits, könnte damit für mich eine neue Ära in Sambia anbrechen. So könnte ich z.B. endlich die lang ersehnte Aufenthaltsgenehmigung für die oberirdischen WAZ Bereiche bekommen und müsste auch nicht mehr den ganzen Schmodder wegputzen den ein gewisser Präsident immer hinterlassen hat – da könnte ich Geschichten erzählen.
Dass ich nun sogar für Batigols Nachfolge im Gespräch bin, hat mich noch mehr überrascht, gleichzeitig aber natürlich auch geschmeichelt.
Sicher ich habe schon mein ganzes Leben lang verantwortungsvolle Posten bekleidet. In der Grundschule war ich z.B. Milchmädchen, da hat aber jeder seine Milch rechtzeitig bekommen, kann ich ihnen sagen. Gut manchmal war sie nicht mehr ganz frisch und wenn keine Kuhmilch mehr zu haben war, gab´s

eben manchmal Pferdemilch, aber Milch hatten wir immer, auch wenn wir sonst nix hatten. Auch im Fußball habe ich mich schon früh in Führungspositionen üben können. Während andere Jungen in meinem Alter sich auf dem Platz die Seele aus dem Leib gespielt haben, durfte ich die Bälle tragen und ohne Bälle ist Fußball ja auch fast unvorstellbar. Ich hatte dadurch natürlich eine herausgehobene Position innerhalb des Vereins und auch immer eine ganz besondere Verbindung zu den Spielern – die haben mich immer liebevoll „Balljunge“ gerufen – jaja, die guten alten Zeiten. Der Einstieg ins Berufsleben fiel mir dann trotz meiner Kompetenzen schwerer als gedacht. Nach vielen Absagen wurde ich dann Rausschmeißer im Kindergarten, einer der härtesten Jobs die ich je gemacht habe. Nach einiger Zeit hatte ich mich dann aber zum Barkeeper hochgearbeitet, dort traf ich dann auch den Präsidenten der Rüffelmen. Der war von meinem Stil (siehe Foto) und meiner netten Art sehr angetan und zwinkerte mir auch immer so vielsagend zu. Der Rest ist ja dann Geschichte.
Aber nun gleich Präsident unseres wundervollen Landes zu werden, dass ist doch eine schwierige Aufgabe. Ich sehe mich im Moment auch eher als gute Seele des Landes, als Mutter Theresa wenn man so will.
20.12.2006 20:20 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Verwirrt - verirrt - Lutscher!
Schon fast eine Woche hatte man nichts mehr von Überraschungsaufsteiger Lutscher gehört. Merkwürdig, hatte er sich doch schon am zweiten Tag nach der rauschenden Abschlussfeier des WAZ aus seinem Alkoholschlaf gequält, die Zambezireste aus den Fingern der übrigen Schlafenden gewunden und sie in seiner Herrenhandtasche verschwinden lassen, um sich dann zur Aufstiegsfeier seiner Rüffelmen zu schleppen. – Wobei er sich eigentlich nicht selbst schleppte, sondern sich von seinem neuen Leibeigenen durch die Gegend buckeln ließ – Dieser durfte dann auch die Erklärung für die geringfügige Verspätung von ca. 3 Tagen (plus / minus) vor den versammelten Rüffelmännern und unter lautem Gebuhe abgeben. Angeblich wurde Lutscher von einem Neider (vielleicht der Black King ?) ein Mittelchen in sein Zambezi geschüttet, welches seinem ohnehin schon sehr porösen Orientierungssinn enggültig den Rest gegeben haben soll. – der inoffiziellen Version zufolge waren 17 ½ Kästen Zambezi und das anschließende Champagnerbad einfach ein wenig zuviel des Guten – Jedenfalls bestand Lutschers Leibeigener seine Feuertaufe und konnte den Trunkenbold, trotz des Umweges durch die Wüste Gabi, halbwegs unversehrt (einmal am Zambezi verschluckt) bei seiner Mannschaft abgeben.
Die Feier konnte also endlich losgehen: Man neckte sich, veranstaltete Topfschlagen, Wattepusten und trank Prosecco. Lutscher versuchte sich an einer Rede, konnte aber grade noch rechtzeitig mit einer Pina Colada ruhig

gestellt werden. Von der anschließenden – für alle Beteiligten äußerst peinliche – Dalton Parodie ließ er sich allerdings nicht mehr abbringen. Wer konnte wandte sich ab, die anderen stellten sich einfach vor ihr Coach wäre wenigstens noch teilweise bekleidet.
Eindeutiger Höhepunkt des Abends war dann die Präsentation der Trikots für die nächste Saison. Ein kuscheliger Traum in den Vereinsfarben der Rüffelmen – rosa und plüsch – diese fanden so großen Anklang, dass sich sogar der Coach, zur allgemeinen Erleichterung, in eines der Köstümchen warf und an dem abschließenden Schaumbad mit der Mannschaft teilnahm.
Bleibt nur noch abzuwarten ob die Begründung – auch in Äquatornähe friert sich manch einer die Sommergrippe an den Hals – ausreicht, um die Ligaoffiziellen von der Notwendigkeit der reichlich Schwitzpotential ausstrahlenden Spielkleidung zu überzeugen.

Unseren Interviewwunsch lehnte der Oberrüffelmen übrigens mit den Worten: „Dazu bin ich zu betrunken und wenn ich betrunken bin sage ich meistens die Wahrheit“ ab.
17.12.2006 17:06 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Lutscher darf mit aufsteigen!
Der in Fachkreisen als weicher Zwergriese – nicht ganz so groß wie ein richtiger Riese, aber besonders weich – bekannte Lutscher, der auch über die Grenzen Sambias hinaus als „Unaufsteigbarer“ galt hat es endlich geschafft. Er ist nach 2 stümperhaften, gescheiterten Versuchen und einem geschummelten – wir erinnern uns an das Jahr als Lakai und Platzhalter bei den Lusaka Celtic – endlich mit seinen rosa Rüffelmännern in die ersten Liga aufgestiegen. So etwas will natürlich gebührend befeiert sein. Kraft eigener Arroganz rief Lutscher sich zum Ehrenkind der WAZ Abschlussfeier aus und fing sich dadurch gleich einen Rüffel vom eigentlichen Protagonisten des Abends – Abenteuer – ein. Noch sichtlich erregt vom Auftritt mit seinen Village People ging es dann zur Ehrung der Aufsteiger. Um neben den beiden Damen nicht aus dem Rahmen zu fallen, warf sich Lutscher dazu chnell in einen anderen Fummel. Noch kurz gequengelt und schon war es soweit: Sir Pudding Lutscher bekam den richtigen Ritterschlag Sambias – einen eigenen senegalesischen Leibeigenen, überreicht von Staatspräsident Batigol. Dass der Leibeigene (Modell: Bierträger – mit extra breitem Rücken) aus dem eigenen Bestand Batigols und damit schon gebraucht war, störte Lutscher nicht. Auch über die deutlichen Gebrauchsspuren und die

40.000 Bierkästen die der Schlorren, nach nur einem halben Jahr in Besitz des Präsidenten schon runter hatte sah die flotte WAZ Blondine hinweg. Noch ein kurzes Gruppenfoto (von Links: Kati, Oma Ernie, Sir Pudding Lutscher) – ohne die Aufstiegsleibeigenen, die mussten Bier schleppen – und die Feier konnte weiter gehen. Zum krönenden Abschluss seines Aufstieges warf sich Lutscher nach zahlreichen Ohrfeigen als Resultat diverser Anbändelungsversuche zu später Stunde enttäuscht in Abenteuers Champagnerbadewanne und nahm ein paar tiefe Züge von der, mittlerweile unansehnlichen, Loarke. Entgegen der Darstellung des Inquisitors war das primäre Auswahlkriterium von Lutscher aber nicht das Geschlecht der Kartons, sondern der Alkoholpegel. Lutschers Kommentar zu Dolten, der das Treiben angeekelt beobachtet und nachgefragt hatte: „Sind doch alles nur Menschen“.
Sobald Lutscher aus dem Champagner Bottich und seiner Demenz wieder aufgetaucht ist, wird man wohl versuchen ihn zu einem Interview zu gewinnen.
12.12.2006 16:59 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)
Über den möglichen Aufstieg eines ehemaligen Absteigers - oder: Wie man einmal keinen Lutscher baut
Wie viele talentierte Schreiberlinge in jüngerer Vergangenheit festgestellt haben neigt sich diese Saison dem Ende zu. Bei einem Blick auf den Spielplan kam ein überraschter Lutscher zu gleichem Schluss. Beim anschließenden Blick auf die Tabelle zuckte Lutscher dann noch überraschter zusammen, denn der bisher nur in billigen – oder wie gewisse Kollegen sagen würden: dümmlichen – Durchhalteparolen ausgerufene Aufstieg ist nun tatsächlich noch möglich. Dies schließt natürlich die Möglichkeit einen „Lutscher zu bauen“ ein, wie auch der Zambezi Inquisitor feststellte und flugs zur Abstimmung über Lutschers Aufstiegsverhalten bat. Hin und her gerissen freute sich Lutscher, als eingefleischter* Egomane, zwar wie immer seinen Namen zu lesen, andererseits muss er natürlich auch seinem Ruf als beleidigtste Leberwurst Sambias nachkommen und spielte die beleidigte Leberwurst. Statt also, wie es sich für Aufstiegskandidaten gehört, Interviews zu geben, suchte der eitle Geck wieder mal nach einem – möglichst repräsentativen – Ersatzkörper. Wie nicht anders zu erwarten, hatte Spielkind und Fummeltriene Lutscher den letzten an manchen

Stellen schon dermaßen durchgerubbelt, dass ein Aufstieg in dem abgewetzten Fummel nicht schicklich gewesen wäre. Wieder konnte er dabei auf die Dienste von Avon-Berater Mike Rush zurückgreifen. Frisch befedert – geteert wird später – ging es dann gleich mit seinen restlichen Ersatzkörpern** und Rush (siehe Foto) auf die Piste. Im momentanen wuphorisierten Gefühl des möglichen Aufstieges feierte der schlaue Lutscher diesen nämlich schon mal vor, um für den Fall, dass es doch wieder nicht klappen sollte, wenigstens eine schöne Feier gehabt zu haben.
* Gibt es eigentlich auch eingefleischte Vegetarier??
** Die Ersatzkörper wissen natürlich noch nichts von ihrem Schicksal und werden, bis sie gebraucht werden, in ihrem natürlichen Lebensraum (Blue Oyster Bar) gehalten.
*** Die Idee mit dem „*“ habe ich einer Ausgabe des Zambezi Inquisitors entnommen.
07.12.2006 15:46 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (Archiv)


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