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COPA NEWS

Geistige Schwindsucht
Noch immer verstopft das Eberle Virus, eine Mischung aus Bandwurm und hermeneutischem Bandscheibenvorfall, Lutschers wenige verbliebene grauen Zellen* und hindert ihn Sambias aufblühende Presselandschaft mit seinen Ergüssen zu begießen. Teilnahmslos mit Hang zur cholerischer Gleichgültigkeit lässt er alles über sich ergehen. Die tägliche Waschung von Wendy-Ersatz Horst Meier(der kommt aber nicht an alle Stellen wie Wendy), die stündliche Anbetung des Unaustrinkbaren Bieres und die Suche nach dem heiligen Aal. Einen Vorteil hat die Sache aber: Lutscher hat Patientenstatus , bekommt vollen Lohnausgleich und darf ein schickes, hinten offenes Krankenhaushemdchen tragen. Außerdem hat man als staatlich anerkannter Bekloppter viele Freiheiten. Man wird immer freundlich-mitfühlend gegrüßt, keiner nimmt einem die Sabberei übel (außer Horst Meier) und für das sportliche Abschneiden ist auch schnell eine Erklärung gefunden.
Apros pros sportliches Abschneiden, auch hier will Lutscher jetzt wieder voll einsteigen und hat sich dafür jüngst ein wenig Selbstvertrauen im Copa Speedster geholt. Da spielen nur die Besten der Besten und Kalle mit, ein

echter Härtetest also und Lutscher war voll dabei. Da ist es natürlich wieder mal ein Schlag ins Gesicht, in der sambischen Oddset-Wertung erneut nicht genannt zu werden. Aber wahrscheinlich liegt da einfach Fehler im System vor und man kann gar nicht für eine Meisterschaft der Riflemen votieren.

Doch zurück zu Lutschers Schreibblockade. Litt er früher unter literarischer Bulimie, ist es schwer heutzutage auch nur irgendwas aus ihm heraus zu holen. Von dem ganzen Rückstau im Schreibzentrum des Gehirns hat er schon einen richtigen Wasserkopf. Sieht lustig aus, schwappert aber unangenehm herum und macht komische Geräusche. Nachbohren wollte leider noch keiner, vermutlich war die Angst vor dem was da alles so zu Tage treten könnte einfach zu groß. In diesem Zusammenhang gilt der Dank noch einmal Florian Markert und seiner Pickel-Metapher. Aber gut, vielleicht wird der Druck einfach irgendwann zu groß und die ganze Suppe eruptiert in einem gewaltigen Ausbruch. Fragt sich nur wer die Schweinerei dann sauber machen muss?

*noch ist nahezu jede Körperfunktion von einer grauen Zelle abgedeckt, aber langsam wird’s kritisch…Kalle weiß wie das ist
30.12.2012 21:43 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Mentale Verstopfung*
Nachdem Sambias Vorzeige Transe Lutscher jahrelang unter einer besonders hartnäckigen Variante des geistigen Dünnpfiffs litt und Woche für Woche bis zu 3 Artikel aus seinem Schrumpfkopf plodderten, lief es zuletzt auch bei ihm nicht mehr so flüssig. Lediglich aus Lutschers Büro (Damentoilette der Lounge) war hin und wieder ein Keuchen zu vernehmen. Immerhin scheint Dr. Daniel dem Grund des hartnäckigen Verschlusses auf die Schliche gekommen zu sein. Das „Eberle Virus“ soll der Übeltäter sein. Doch wie wird man das Ding wieder los? Eine Expertenkommission um Lügnav und dem Enthinderungsdoktor meint einfach drüber wegschreiben. Anfangen sollte man mit leichter Kost, etwa Fäkalhumor, steht man dann knietief in…hat man die erste Blockade gelöst, kann

man langsam zu flachen Witzen und Kalauern übergehen, auch erste Sticheleien in Richtung Konkurrenz sind schon drin**. Hat man auch diese Hürde gemeistert, darf man literarische Feinheiten wie das berühmte „*“ einsetzen. Soweit ist es bei Sambias rosa Eminenz aber noch lange nicht, außerdem gab Lutscher noch nie was auf die Meinung von Experten und ist sowieso eher für alternative Therapieformen. Ob auf Glasscherben schlafen oder heiße Kohlen essen, Lutscher schwört auf solchen Firlefanz. Nur das Eberle Virus, das ist er noch nicht losgeworden und so sitzt er noch immer apathisch auf dem Örtchen, ohne das sich was geregt hätte. Wer also zieht nun endlich den Stöpsel bei Lutscher?

*Kritiker meinen so betitelt Lutscher mindestens 10% seiner Artikel
29.12.2012 21:30 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Die Sache mit dem Ei
Ja es wird so einiges gemunkelt, wenn man mal ein paar Tage weg ist. Liebesurlaub mit Denis(e), Entführung (wäre mal wieder an der Zeit), Burn Out, etc. pp.
Letzteres kommt der Realität schon ziemlich nahe, doch ist es diesmal nicht Lutschers fragile Psyche, die ihn zwingt kürzer zu treten. Aktuell macht ihm sein fragiler Körper zu schaffen.
Wegen eines Wanderhodens suchte Lutscher in den vergangenen Tagen Spezialisten aller Couleur auf, um den kleinen Racker wieder einzufangen. Alles ohne Erfolg. Mal plagt

Lutscher die kleine Beule am Po, nur um tags drauf seine Stirn zu verunstalten. Mit ein wenig Abdeckstift ist es da leider nicht getan, abschreiben und dem Ganzen seinen natürlichen Gang lassen kommt auch nicht infrage, da es sich um Lutschers Lieblingshoden handelt (den linken). Außerdem ist ein Wanderhoden kreuzgefährlich, man stelle sich nur mal vor er wandert zum Herzen oder unter die Fußsohle. So gehandicaped ist natürlich auch Essig mit Denis(e), auf ein solches Gewülst stehen schließlich nur die wenigsten.
22.06.2012 16:59 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Lutscher hilft
Es sind noch keine 24 Stunden vergangen, in denen Denise in Diensten des Mandelators massiert, knetet und durchwalkt und schon gibt es Probleme. Völlig aufgelöst sitzt Denise am Tresen der Lounge und kippt ein Zambezi nach dem anderen. Lutscher, grade zurück von seinem Bauch-Beine-Po Work out reagiert blitzschnell, schickt Barkeeper Fascetti zum Wache schieben an den Pfandautomaten, schmeißt sich in Pose und nimmt sich der Dame an.

Lutscher: „Was ist denn los Kleines?“
Denise (DD): „Schluchz…ach nichts…wer bist du überhaupt?“
Lutscher: „Ich bin der Lutscher“
DD: „DER Lutscher?“
Lutscher: „Ganz recht!“
DD „Ich hab schon viel von dir gehört, aber du siehst ganz anders aus als mir erzählt wurde.“
Lutscher: „Wer hat dir denn von mir erzählt?“
DD „Mein Chef…schluchz…der Mandelator.“
Lutscher: „AHA.“
DD „Ja, der erzählt mir ganz

viele Sachen, weil ich muss den ja die ganze Zeit massieren.“
Lutscher: „Aha.“
DD „Ja…und der riecht so komisch!“
Lutscher: „Wie komisch? Wird schon nicht so schlimm sein.“
DD „Doch! So komisch eben, irgendwie nach altem Mann oder Toilette, oder beides…schluchz.“
Lutscher: „Na, na…tätschel.“
DD „Und haarig ist der auch…überall!“
Lutscher legt unauffällig seine völlig fussel-freien Waden frei.
Lutscher: „Komm, trink erst mal einen Prosecco, der geht auf´s Haus.“
DD „Danke, du bist so nett und siehst auch noch gut aus…schmacht.“

So bemuttert Kümmertante Lutscher die arme Denise noch eine ganze Weile und man tauscht schließlich Telefonnummern aus. Zum Abschied bietet Lutscher noch generös an Denise von seinem Vorrat an Sonnencreme abzugeben, den er wegen seiner zarten Haut benötigt. Man verabredet sich zum gegenseitigen eincremen.
01.06.2012 10:32 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Feindliche Übernahme
Statt die üppige Auszahlung Lutschers zu akzeptieren und es sich mit der Kohle gut gehen zu lassen, geht die perfide Konfrontationstaktik des Mandelator in die nächste Runde. Sein Motto dabei nicht kleckern sondern klotzen (nach dieser Maßgabe wurden auch die neuen WC-/Barhocker konzipiert) – und wo ein Zuckerberg Jahre braucht, um vom kleinen Start-up an die Börse zu kommen, muss ein WC-Man nur ein paar Tasten drücken und schon ist sein einstiger Ein-Mann-Betrieb an Lusakas Börse notiert. Die mit dieser Maßnahme einhergehende massive Kapitalerhöhung

stellte sich schnell als weiteres Ärgernis für den gebeutelten Lutscher heraus. Der WC-Man macht jetzt nämlich nicht mehr nur in Sch…e, sondern expandiert auch beim Gastronomie-Bedarf. Egal was man für seine Bar, Lounge oder Kaschemme braucht, es trägt Mandelators Signum. Nach und nach degeneriert seine einst gemütliche Bar so zum Abort, wo das Geschäft im Vordergrund steht. In einem letzten Aufbäumen gegen den sambischen Oligarchen überlegt Lutscher nun selbst WC-Anleihen zu erwerben. 51% der WC-Aktien sollte für den Anfang wohl reichen.
25.05.2012 11:16 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Lutscher gibt klein bei
Nicht das Lutscher im Streit ums WC klein beigeben möchte, aber das gefühlt schon Jahre andauernde Gerangel mit seinem einstigen Pisspagen geht ihm inzwischen gehörig auf den (weichen) Keks. Der Vorschlag seiner Anwälte den Störenfried auszuzahlen, kommt ihm inzwischen immer verlockender vor. Ein entsprechendes Angebot wurde kürzlich auf ein Stück Toilettenpapier (3-lagig) geschrieben und an die Klotür geheftet. Der Schlüssel kann dann, im Tausch gegen das Geld, bei Barkeeper Fascetti abgegeben werden. Damit sollte der Fall endgültig erledigt sein. Außerdem ist mit Jacky Reacher inzwischen ein alter Bekannter des Mandelators nach Sambia zurückgekehrt. Den kann er bekanntlich

noch weniger leiden als Lutscher und für zwei Fronten reicht es selbst bei einem faulen Apfel wie dem Mandelator nicht. Bliebe noch das Mysterium um Lutschers Namen zu klären, welches dieser Tage Andi von und zu Hideta umtreibt. Andererseits ist das für einen wie Hideta bei weitem zu mysteriös, das verstehen in Sambia maximal 2-3 Leute. Ein Staudt oder ein Käpsele, denen hätte man das erzählen können, vielleicht noch dem Kalle von früher, aber einem Hideta…wohl kaum. Nur soviel: es hat weniger mit dem physischen Prozess des schleckenden Vertilgens von Pudding zu tun, als es vielmehr ein Gleichnis über das innere Zerwürfnis zwischen Herz und Verstand des so benannten ist.
18.05.2012 16:35 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Amnestie für Fascetti
Die ohnehin schon zahlreichen Sorgenfalten an Fascettis Körper haben dieser Tage an Zahl und Volumen noch einmal deutlich zugenommen. Völlig ohne Grund, wie sein leicht gestresster Chef Lutscher nun zu Protokoll gab. Denn in Sambia herrscht eine völlig andere „Abmahnungs-Arithmetik“ als Beispielsweise in Italien oder Deutschland. Dort darf man schon nach lächerlichen 3 blauen Briefen stempeln gehen. In Sambias Demokratur hingegen können Chefs soviel Abmahnen wie sie wollen, eine Entlassung muss erst beim Präsidenten beantragt werden. Und selbst das ist noch keine Garantie dafür rechtmäßig

rausgeschmissen zu werden, wie man am Beispiel des Ex-WC-Man sieht. „Lame-Duck-Lutscher“ seines Zeichens Barbesitzer UND Präsident versucht seit geraumer Zeit erfolglos seinen ehemaligen Kompagnon loszuwerden. Man sieht also in Sambia wird Kündigungsschutz groß geschrieben. Und damit ist nur eine Seite der Medaille beleuchtet, die Rolle von Gewerkschaften sparen wir an dieser Stelle aus, schließlich will Unternehmer Lutscher seine Angestellten nicht auf dumme Gedanken bringen.
Zur Beruhigung und Belohnung der internationalen sportlichen Leistung erlässt Lutscher seinem Ausschank-Hengst übrigens alle bisherigen Abmahnungen.
11.05.2012 12:57 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Geklärt am Ar…
Wutentbrannt über die hanebüchene Beweisführung seitens des Ex-WC-Man und noch wutentbrannter über den richterlichen Zuspruch den dieser dafür erntete verfärbte sich Lutschers sonst so herrlich pfirsich-farbene Haut in ein neiderfülltes grün.
Am wutentbranntesten reagierte Lutscher aber auf die einstweilige Verfügung, die ihm untersagt, sich sseinem dem WC-Bereich auf weniger als 20m zu nähern. Anatomisch und motorisch kein großes Problem für den bestens ausgestatteten Lutscher (er gilt als der Wilhelm Tell der Zielpiesel-Wettbewerbe), aber hier geht es um mehr als nur verletzte Eitelkeiten. Es geht ums Prinzip! Und dafür gibt ein Lutscher sein letztes Hemd(chen). Um die Besitzansprüche zurechtzurücken, unterzog er sich nun einem DNA-Test, der beweisen soll, dass er direkter Nachfahre der WC-Dynastie ist und somit rechtmäßiger Erbe des ganzen Sch…ladens. Im Umkehrschluss ist der Mandelator natürlich ein Scharlatan und hiermit

ebenfalls aufgefordert ein Haar aus seinem Schopfe zur DNA-Probe einzureichen!

Geradezu wohltuend ist es, während dieser gleichsam ärgerlichen wie unnötigen Auseinandersetzung im Sport Entspannung und Zerstreuung zu finden. Nicht jedoch für Lutscher, denn hier wartete schon der nächste Nackenschlag. Wutentbrannt musste er lesen, wie ihn Sambias einstige Koryphäe Abenteuer als Anschauungsbeispiel für dessen schlechtes Abschneiden missbrauchte. Noch wutentbrannter wurde er, als ihm aufging, dass Abenteuer ihm so durch die Blume jegliche sportliche Kompetenz absprach (seiner Meinung nach eine seiner herausragenden positiven Eigenschaften).
Am wutentbranntesten reagierte er aber, als sein Co-Trainer ihm mitteilte, dass man wohl wieder mal kein taktisches Mittel finden würde, um den Frechling in die Schranken zu weisen.

Zusammengefasst kann man festhalten: Lutscher ist derzeit ein einziger Haufen Wut, ein rasender Flamingo, ein Sauerlutscher…ein Königreich für ein Ventil!
04.05.2012 11:49 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Wer Wind sät…
Der Kampf ums Klo geht in eine neue Runde und wird vom rechtmäßigen Besitzer neu entfacht. Nachdem Patriot Lutscher in der heißen Phase der letzten Saison seinem Kontrahenten ganz „sportsmenlike“ die Pause für die Vorbereitung auf den Triumph in der Königsklasse gewährte*, werden nun die Messer wieder geschärft. Um die feigen Versuche des WC-Occupanten im Keim zu ersticken, fuhr Lutscher

gleich die dicken Geschütze auf. Staranwalt Lügnav präsentierte vor dem Bezirksgericht Lusaka zahlreiche Eidesstattliche Erklärungen, einen Lügendetektortest und eine aus dem Jahre 2000 v. Chr. datierte, in Stein gemeißelte Besitzurkunde der Familie Lutscher. Das Gericht zeigte sich beeindruckt, der WC-Man wirkte gar geschockt. Deckel drauf!?
*damit gehört der Titel quasi zu zwei Dritteln Lutscher
27.04.2012 11:48 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Kampf ums Klo
Das Lob für die erfolgreich überstandene erste Arbeitswoche hinterm Tresen scheint Fascetti ein wenig zu Kopf gestiegen zu sein. Stolz wie Bolle über das Lob vom Chef genehmigte er sich das ein oder andere Zambezi zuviel und handelte sich prompt Ärger mit seiner besseren Hälfte ein. Als Ausrede musste die hohe Arbeitszeitbelastung sambischer Barkeeper herhalten*. Lutscher sieht allerdings bislang keinen Grund zu reagieren und attestierte Fascetti hinter dem Tresen weiterhin ordentliche Arbeit. Dennoch werden erste Stimmen laut, die meinen Lutscher hätte aufs falsche

Pferd gesetzt. Vor allem die langsam anwachsende Fraktion am Pfandautomaten um Kalle Grabowski tat sich dabei hervor. Auch von anderer Seite droht Ärger. Ex-WC-Man Mandelator hat nämlich inzwischen von seiner Demission erfahren und erwägt rechtliche Schritte gegen seinen Rausschmiss einzuleiten. Als Appetithappen, bis er sich mit seinem Gefolge entschieden hat, erwirkte der Dynamos Coach eine einstweilige Verfügung, die es Lutscher verbietet die Toiletten zu reinigen.

*der Job gilt übrigens nach Westentaschencasanova Joe Dalton als Ehekiller Nummer 1 im Land
23.03.2012 14:05 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Mit harter Hand
Neue Besen kehren gut – und im Falle des italienischen Barbesens Fascetti sogar mit eiserner Hand. Als Lutscher noch am Zapfhahn herumfingerte, konnte man anschreiben lassen, Gläser und Aschenbecher klauen und in einem Moment der Unachtsamkeit auch mal ein kostenloses Schlückchen aus dem Hahn ergattern. Für Kettentrinker wie Kalle brechen da natürlich harte Zeiten an. Auch seine neue Geldquelle, der Pfandautomat, hat sich bisher noch nicht als sonderlich ergiebig erwiesen. Die meisten bringen inzwischen ihr Leergut nämlich selbst artig zurück zur Quelle. Eine

Umsatzsteigerung von mehreren 1000% ist die Folge. Ein bisschen misstrauisch, aber dennoch nicht ganz unzufrieden beobachtet Lutscher das Treiben seines neuen Glasartisten. Fazit: erste Woche mit wehenden Fahnen bestanden.
Übrigens: Die Kündigung seines Handlangerpostens im WC-Bereich der lutscherischen Lounge scheint sich noch nicht zum Klo-Potentaten herumgesprochen zu haben. Kürzlich fabulierte er jedenfalls, auf einem seiner zahlreichen Workshops, noch von seinem weltweiten Fäkalimperium. Um unangenehme Situationen zu vermeiden, ließ Lutscher jetzt die Schlösser austauschen.
16.03.2012 13:20 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Barkeeper gefunden! - Fascetti entwirrt!
Nach einem wahren Marathon aus Vorstellungsgesprächen und Bittgesuchen, die aus Pietätsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wurden, ist endlich ein neuer Fachangestellter für den Ausschank in Lutschers Lounge gefunden. Wider Erwarten und entgegen der eigenen Ankündigungen wird Eugenio Fascetti diese Ehre zuteil. Ein erboster Kalle Grabowski, der sich, wie von Lutscher verfügt, nicht für seinen Traumjob bewarb (Stichwort: Hobby zum Beruf machen), wetterte

nach der Verkündung wie ein Rohrspatz über Vitamin B und Vetternwirtschaft. Anschließend ließ er es sich nicht nehmen, mit finsterem Blick das erste von Fascetti gezapfte Zambezi zu exxen. Den folgenden kehligen Luftausstoß wollte er als stillen Protest gegen die Skandalentscheidung verstanden wissen. Lutscher zeigte sich mit seiner Wahl sehr zufrieden, betonte aber, dass Fascetti trotz seiner hervorragenden Referenzen die übliche vierjährige Probezeit erst überstehen muss.
09.03.2012 11:31 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Lutschers next Barkeeper
Nach dem letztwöchigen Ausflug in die Welt der allgemeinen Relativitätstheorie („ist Lutscher relativ schlau, oder sind die anderen nur relativ blöd?“ war die Ausgangsfrage die Lutscher in einer Podiumsdiskussion in seinem Kopf beleuchtete) wenden wir uns dieses Mal wieder praktischeren Dingen zu. Nämlich dem täglichen Chaos in Lutschers Lounge. Schon länger konnte man sich dort nicht mehr ungestört sein Zambezi in den Schädel kippen. Stattdessen gab es die Kopfschmerzen schon vor dem Alkoholgenuss und zwar als Zugabe zu den lautstarken Auseinandersetzungen zwischen WC-Man und dessen Chef. Während man die recht monotone Stimme des WC-Man noch ziemlich problemlos „schöntrinken“ konnte, ging das bei Lutschers hochfrequentem Organ nur

bedingt und auch nur unter Einsatz härter Sachen. Nach einigen Beschwerden und zurück gehenden Besucherzahlen zog Lutscher nun endlich die Konsequenz und schmiss den renitenten Befehlsverweigerer raus. Neuer Herr über die Örtlichkeiten ist Lutscher selbst, nach eigener Aussage entspricht seine neue Tätigkeit sogar eher seinem Fähigkeitsprofil. Nun fehlt allerdings eine geeignete Fachkraft für hinterm Tresen. Einige kommen in Frage, andere fallen von vornherein aus der Wahl. Vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen sind Kalle Grabowski (säuft und hat schon seine eigene Kneipe in den Ruin getrieben), Joe Dalton (klaut und kann nicht über den Tresen gucken) und Eugenio Fascetti (hat als Italiener keine Ahnung von Bier). Alle anderen dürfen sich ab sofort bewerben.
02.03.2012 18:08 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Einäugig unter Blinden
Bizarre Blüten treibt derzeit der Hype um die sambische Zeitungslandschaft. Nach Jahren der Dominanz auf dem schwarzen Kontinent hat die Verwüstung (in Fachkreisen auch Desertifikation genannt) auch die einstige Oase erreicht. Kein Wunder, dass man sich in Zeiten wie diesen an jeden Strohhalm klammert. Im Falle des sambischen Boulevards ist das mal wieder Rüffelmen-Fummeltrine Lutscher. Allerdings geht jeder auf seine Art mit dem einst als Faktotum titulierten um. Hier wird glorifiziert und die literarische und geistige Potenz Lutschers in den Himmel gelobt (abenteuerisiert). Dort zweifelt man noch an dessen Fähigkeiten. Einig ist man sich in einem Punkt – so ganz verstehen tut das Kauderwelsch keiner.

Seine Zeichensetzung eine

Katastrophe, der Satzbau abenteuerlich, fast schon fragil, von Grammatik keine Spur. Da kann man als nicht-Muttersprachler schon mal ins Zweifeln kommen. Doch auch Ur-Sambier haben so ihre Probleme mit der Deutung, sehen ihr nicht-Verstehen allerdings eher als Indiz ihrer geistigen Reife. Sprich: wer einen Dummkopf versteht, ist selber dumm. Klingt zumindest auf den ersten Blick logisch.
In einer Reaktion auf den medialen Tsunami entschuldigte Lutscher sich für die Vergewaltigung der Sprache, bat aber im gleichen Atemzug auch um Verständnis, als er unter KrokodilsTränen gestand er sei Universal-Legastheniker
Noch ein abschließender Kommentar vom Godfather of Arroganz Kolumnismus Abenteuer: „Er hat sich immerhin bemüht.“
24.02.2012 10:52 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Anspruchsvoll und die Wirklichkeit
Anspruchsvoll, angeblich zweiter Vornahme des WC-Man. Diese Schlagzeile trieb Lutscher, der sich für gewöhnlich lieber um die Angelegenheiten anderer, als um seine eigenen kümmert, seit seiner Befreiung um. Schließlich geht es um einen seiner leitenden Angestellten, da will, fast schon muss man wissen, fast schon genau wissen, wen man beschäftigt.

Ein zweiter Vornahme also, und zwar ein anderer als der, den der WC-Man im Vorstellungsgespräch mit Lutscher* angab. „Unterwürfig“ hieß er da noch, Lutscher stellte ihn guten Gewissens ein. Gewisse Diskrepanzen zwischen Vornahmen und

Persönlichkeit offenbarten sich allerdings ziemlich zeitnah. Quengelnd um Zuwendungen in finanzieller Hinsicht und vor allem Kompetenzen betreffend kamen schnell Zweifel auf. In welche Richtung gehen diese Ansprüche nun, oder steht sein zweiter Vornahme gar überhaupt nicht in Zusammenhang mit der Persönlichkeit des so Genannten? Hier wird in naher Zukunft Klarheit zu schaffen sein, denn sicher ist, Lutscher duldet keine weitere Matriarchin neben sich.

*Lutscher übrigens verfügt über stolze 12 zweite Vornahmen, benutzt wird der jeweils zu etwaigen Fettnäpfchen passende oder in Ausnahmefällen ein mit Erfolgen zu assoziierender.
17.02.2012 16:04 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Runderneuert ins Getümmel
Nach den schrecklichen Erlebnissen im düsteren Fahrstuhlschacht und dem der spektakulären Befreiung nachfolgenden Medienmarathon, lässt es sich Sambias Bonvivant erst einmal richtig gut gehen. Wellness ist das Zauberwort. Hot Stone Behandlungen mit echten sambischen Hinkelsteinen, Schlammpackung mit Original-Modder aus dem Zambezi und der gute alte Zambezi-Einlauf (5 Zambezi auf Ex die Kehle hinunter kippen und anschließendem Urschrei) gehören hier ebenso ins Programm wie der obligatorische

Besuch beim Enthinderungs-Doc. Auf Herz und Leber gecheckt und entlaust gibt es von dem noch ein wenig Botox mit auf den Weg und den guten Rat Fahrstühle in Zukunft nur noch in Begleitung eines Erwachsenen zu betreten. Ein abschließendes Bauch-Beine-Po-Training mit der Mannschaft sorgt neben ausgelassener Freude und gutem Teamklima für Tiefenentspannung im Gedärm und dicke Luft in der Kabine. Gestrafft und entspannt zugleich steht die Tür zum Aufzug in die oberen Tabellenregionen nun weit offen.
10.02.2012 10:23 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 


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