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Simpellbogenetischdeckball
Eine Kläranlage ist eine Anlage, die aus mehreren, miteinander verbundenen, wassergefüllten Becken besteht, einen Zufluss hat und in der Regele auch einen Abfluss. Das Wasser fließt auf der einen Seite hinein, durchquert die verschiedenen Beckenarten und am Ende kommt es wieder heraus. Relativ simpel.

Die Exellenzliga Europas, die schwedische AllSvenskan, ist so einer Anlage vergleichbar. Zwar führen Zu- und Abfluss in dasselbe Becken – das Haifischbecken Superettan – aber auch hier gibt es einen Eingang, eine gewisse Verweilzeit und eventuell dann auch wieder einen Ausgang, vulgo Aufstieg, erfolgloses rumgezappel um die Meisterschaft und gegebenenfalls einen Abstieg.

Die meisten

Mannschaften der AllSvenskan halten sich recht lange in der obersten Spielklasse des Landes und mittlerweile gibt es ja auch die ein oder andere Fanfreundschaft, man trinkt zusammen ein Bier, plaudert ein wenig über dies und das und erfreut sich an gutem Fußball und feinen Tricksen und Spielereien der Haudegen auf dem grünen Rasen.

Allerdings gibt es auch Mannschaften und/oder Trainer, die sind weniger befreundet, finden keinen Anschluss, pöbeln in der Kabine, auf dem Platz oder auch Abseits des Platzes in diversen Foren oder twittern patzig herum oder sonstiges.

Aber auch hier bleibt das Bild konsistent: Eine Kläranlage ist eigentlich ein Schwimmbad. Scheiße ist nur das, was reinkommt…
02.02.2012 16:01 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Rümplepümple
Selten ergibt sich die Gelegenheit frei und unbekümmert, ohne List und Tücke, fern von Niedertracht und Gemeinheit, über eine Sache an sich zu diskutieren. Wertfrei, unbefangen, mit Freund oder Bekannten, die eine ähnlich unverzerrte Sicht auf die Dinge – oder zumindest dieses eine Sujet – haben, wie man selbst.

Im Allgemeinen verkrustet sich die Meinung zu bestimmten Themen früher oder später. Man wird unflexibel, im schlimmsten aller Fälle sogar fanatisch mit all den negativen Konsequenzen und Folgen, die man, nüchtern und sachlich betrachtet, in Momenten der Klarsicht, die hin und wieder noch kommen, eigentlich verurteilt und nicht zu den eigenen Charakterzügen zählt.

Speziell bei Mannschaftsportarten ist dies bei fast allen Anhängern der Fall. Es gibt wenige, die sich ein

Fußballspiel anschauen, um ein schönes Spiel zu sehen, spannende Aktionen oder gelungene Spielzüge. Der Normalfall ist, das man diese Sachen gerne sähe, aber die Priorität liegt beim Sieg der eigenen Mannschaft. Drei Punkte gegen den Abstieg oder zur Meisterschaft; oder wenigstens das Derby gewonnen.

Aber es gibt sie schon noch, diese Anhänger des Sports an sich. Fans – kurz vor dem Kippen zum Fanatismus – die ins Stadion gehen um schöne Spielzüge zu sehen, den Spielmacher, der mit einem genialen Pass vier Verteidiger alt aussehen lässt, den Abwehrrecken, der beängstigend aussieht, aber 90 Minuten ohne Faul auskommt, Menschen, die sich schlichtweg über schönen Fußball freuen können und diesen auch in der vierten Liga im Frauenfußball finden können. Und das ist auch gut so.
23.01.2012 16:21 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
[JABD]
Auch ein Trainer muss in kritischen Situationen, wenn es um das Wohl der Mannschaft, das Wohl der Spieler und das Wohl des ganzen Vereins geht, zu neuen Mitteln greifen, zu neuen Methoden und vielleicht auch einmal zu ergreifender Rhetorik. Dies passierte just jetzt am Vätternsee…

Mein lieben Kicker,

Manch einer, dem unsere Mannschaft am Herzen liegt, versucht uns einzureden, wir sollen Vorsicht walten lassen, wenn wir uns den fußballspielenden Mannschaften gegenüberstehen, aus Angst vor Niederlagen. Ich versichere euch aber, dass ich mein Leben nicht in Misstrauen gegen meine mir anvertraute und von mir trainierte Mannschaft hinbringen will. Mögen Tyrannentrainer sich fürchten! Ich habe mich immer so verhalten, dass ich nach dem Klubpräsidenten meine Hauptkräfte und meinen Einsatz in die treuen Herzen und den guten Willen meiner Spieler gelegt habe. Daher bin ich jetzt, wie ihr seht, nicht zu meinem Vergnügen, zu meiner Zerstreuung zu euch gekommen, sondern mit dem Entschluss, inmitten des Schlachtgetümmels am Spielfeldrand zu stehen und mit euch zu kämpfen und zu leiden. Meinen Einsatz und meine geopferte Zeit für mein Team, mein Spiel und meinen Verein zu geben, und sei es im Staub

dieser dreckigen Aschebahn.

Ich weiß, dass ich zwar den Leib eines schwachen kraftlosen Weibes, dafür aber Herz und Mark eines genialen Spielers, noch dazu eines Spielers der Schwedischen Liga habe, und ich kann nur darüber lachen, dass Göteborg oder Assyriska Föreningen oder irgend ein anderes Team in Schweden es wagen sollte, die Linie unseres Tores mit dem Ball zu überschreiten. Eher dass durch mich Unehre über mein Team komme, will ich deshalb selbst zu den Fußballschuhen greifen, will selbst euer Libero, Masseur und Belohner jeder einzelner eurer tapferen Handlungen auf dem Spielfeld sein.

Ich weiß, dass allein eure spielerischen Fähigkeiten schon Ruhm und Ehre verdient, und ich versichere euch mit trainerlichem Wort, dass diese euch zuteil werden sollen. Inzwischen wird mein Co-Trainer meine Stelle einnehmen. Einen besseren und kreativeren Co-Trainer hat nie ein Trainer vor mir angestellt. Ich zweifle nicht, dass wir dank eures Respekts meinem Co-Trainer gegenüber, eurer Eintracht in der Mannschaft und eurer Kreativität auf dem Feld schon bald einen ruhmreichen Sieg über die Gegner unseres Vereins, meines Teams und meines Vereins erringen werden.

[Frei nach der Tilbury-Rede]
17.01.2012 15:48 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
2012 - Keltische Weisheiten - Teil 1
Zu Anfang eines jeden Jahres versammeln sich die Ältesten der Alten aus den verstreuten Pyrenäendörfern und halten das Berg-Ting ab. Bei dieser im alten, keltischen Dialekt, der hier noch von Wenigen gesprochen und vom Vater auf den Sohn weitergegeben wird, abgehaltenen Veranstaltung werden die größten Ereignisse des gerade begonnen Jahres vorhergesagt, indem man aus den Eingeweiden des ostfranzösischen Gaubenkäfers (Kaeferus gaubia francus orientalis) liest.
Zum ersten Mal in der Geschichte dieses uralten Ritus wurden Details der Vorhersagen bekannt…


Januar: Eine Handvoll Tiefdruckgebiete zieht über Europa hinweg und verursacht Land-Unter im Norden und Schnee satt im Süden; Merkel und Sarkozy treffen sich und diskutieren über die Euro-Krise und die Lösung; Christian Wulff tritt nicht zurück; der FC Bayern München landet einen Transfercoup und verpflichtet den 17jährigen Brasilianer José Brutagueno Spielmann – genannt Spielmaño - für 14 Millionen Euro; Uli Hoeneß sagt, Dortmund sein ein Karnevalsverein; Rainer Calmund verrät sein Erfolgsrezept: jeden Morgen ein großes Glas warme Butter.

Februar: Es wird bekannt, dass das Gespräch Sarkozy-Merkel auf Tonband aufgezeichnet wurde – allerdings fehlen 17 Minuten…; Wetter wird besser; Christian Wulff tritt nicht zurück, obwohl bekannt

wird, dass er seine Frau als Sicherheit für einen Kredit hinterlegte; der 1. FC Köln verkauft Lukas Podolski für 17 Millionen an die Bolton Wanderers; Uli Hoeneß sagt, Köln sei ein Karnevalsverein; in der Norddeutschen Tiefebene kommt es zu einem ungeklärten Zwischenfall auf einer Windkraftanlage – Tausende Hektar Ackerland werden von den „Rotorblättern des Todes“ umgepflügt, der Yeti wird in Tirol gesichtet – Horst Seehofer spricht vom „Problemyeti“.

März: Die 17 Minuten fehlen immer noch, Angela Merkel lässt sich scheiden; unterhalb des Signal-Iduna-Parks in Dortmund wird ein Erdölfeld unbekannten Ausmaßes gefunden, die Aktie des BVB steigt auf über 70 Euro; Schalke 04 benennt sich um, der Verein heißt jetzt „Gazprom Gelsenkirchen“; Uli Hoeneß sagt, Schalke sei ein Karnevalsverein; der „Problemyeti“ flüchtet sich mit der Kuh Yvonne in den Bayrischen Wald; Christian Wulff tritt nicht zurück, obwohl bekannt wird, dass er auch seine Ex-Frau als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt hat; Kai Dieckmann schimpft Christian Wulff auf den AB, dass der Rubikon zurücküberschritten sei; eine Umfrage unter Bild-Lesern ergibt, dass 57% Mitleid mit dieser Frau Rubikon haben, die immer wieder getreten wird.

weiter in Chile...
http://copamundial.eu/stadion/zeitung.php?auswahl=20&artikel=30090
10.01.2012 13:02 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Santaklauswoanders
Nachdem die Passionsspiele endlich, endlich zu einem Ende gekommen sind (zwischendurch wollte man das Ende durch Abfackeln der Bühne herbeiführen, aber der Hund mit der brennenden Leine wurde entdeckt) und die Gelangweilten die Eingeschlafenen geweckt haben, kann es endlich wieder losgehen in der besten Liga des europäischen Kontinents.

So zumindest aus der Fifa-Vier-Jungfrauenwertung abzulesen. Wie dem auch sei, die Völker der Welt schauen auf diese Stadt, na, auf dieses Land natürlich, und verneigen sich in Ehrfurcht vor dem, was da kommen mag. „Mister Gorbatschow, tear down this wall, fort hat I can shoot on the goal“, oder so ähnlich, beschwor schon der legen…wait for it …däre Schauspielerpräsident der V. S. von A.

Und einer seiner Vorgänger, der mit einer Schauspielerin, die später dann starb, nur wenig

jünger als Jopi Heesters, sagte einmal: „Ich bän äin Fussballspieler!“. Auch weitere, berühmt gewordene Worte und Wörter verschiedenster Stammes- und Ländergrößen beschäftigten sich mit dem runden Schweinslederball:

- U. Barschel: „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole, mein Ehrenwort, ich hattemit dem Eigentor nichts zu tun!“
- A. Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich: das All und die Variationen beim Fussball. Beim All bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
- A. Einstein: „Ein Schiedsrichter würfelt nicht!“
- W. Busch: „Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir Fußball spielten.“
- K. Tucholsky: „Soldaten sind Fußballspieler!“

Man könnte noch weitere aufführen, aber das füllt vielleicht noch zwei oder drei Artikel…
30.12.2011 12:23 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Schranzipanzentrale
Die aktuelle politische Lage zwingt die Redaktion auf die aktuelle politische Lage einzugehen. Die allgemeine Randgruppenproblematik und das Ausgrenzen von eigentlich zivilisierten und akzeptablen Mittrainern und Mittrainerinnen inner- und außerhalb der vorgegebenen Toleranzschwellen kann nicht ohne ein Wort unbeantwortet bleiben.

Aktionspotenzial und alternativlose Entscheidungsfindungsprozesse, von Lobbyisten und deren Prostituierten wohlwollend in die angenehme Richtung

gedrängt, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass etwas schief läuft im Land der Skifahrer und Rübennasenträgern. Und zwar gewaltig.

Leider interessiert das niemanden zwischen Ostsee und Norwegen wirklich und aus diesem Grund stürzt der Klub vom Vätternsee auch wieder in die Unbedeutung ab. Und auch dieser Artikel, eine Art nonverbaler Hilfeschrei, der ohne Ton im Kopf verhallt, wird wirkungslos verpuffen. Naja, machen wir uns nichts vor: Besser ist das…
01.12.2011 13:28 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Blabaramanatrag
Krippenspiele und unglückliche Supermänner...ein Hoch auf Schweden!

So ganz kann man nicht glauben, was in diesen langen, dunklen Winternächten in Schweden los ist. Nämlich nichts. Reinweg nichts. Naja, von einem überflüssigen, langweiligen Krippenspiel mal abgesehen, dass nur zu existieren scheint, weil jemand dringend den einen oder anderen Artikel fertigstellen musste.

Anders am Vätternsee. In der kleinen Residenz des Lieblingstrainers aller

erfolglosen Randgruppen und gescheiterten Existenzen spielt sich durchaus mehr ab. Und das nicht nur nachts, sondern auch während man den Nebel sehen kann, der Schweden einhüllt.

Leider erfährt man nichts von alledem, nur wieder das Heulen und Zähneklappern, weil der brummsellige Idiot von Übungsleiter kurz vor der Ziellinie wieder aller vergeigt. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und fubinini gehört auch nicht dazu. Noch nicht. Und auch nicht in Zukunft. Schade.
25.11.2011 15:26 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Bibapdiedudababaimseskettmähn...
Enttäuschung am Vätternsee. Nicht nur Enttäuschung, geradezu Frust und Unglück brachte der letzte Leitartikel des Dr. P. Pacult nach Jonsköping. Und auch in anderen Teilen der zivilisierten Welt löste dieser Sermon nur Kopfschütteln aus.

Nicht nur, dass die elegischen Ergüsse des Ligapoeten einfach ignoriert wurden, nein, auch die Einladung ins Kino wurde mit keinem Wort, nicht einmal einer Geste oder einer Mikromimik erwähnt oder zur Kenntnis genommen. Stattdessen wird der nach Anerkennung und Wohlwollen dürstende fubinini wahlweise als Hund (okay, das ist vielleicht eine Feststellung, der man in eingeweihten Kreisen nicht widersprochen hätte…) und/oder als Esel betitelt.
Nicht ganz klar ist dem geneigten Leser die

Stoßrichtung dieser Beleidigungen, verpackt in fadenscheiniges Gesülze über ein Krippenspiel – wobei hier zu bemerken ist, dass Maria von Wendolene gespielt würde, die auf der Bühne das Jesuskind stillen soll und so den Pacult in ein schlechtes Licht rückt, da er just diese Phantasien als Hebel für die Verknüppelung des armen fubininis verwendete.

Wie dem auch sei, für solch ein verdorbenes Stück, so einen Affront gegen den guten Geschmack und die zwischenmenschliche Menschlichkeit steht fubinni nicht zur Verfügung. Oder anders ausgedrückt:

Ein Krippenspiel,
das sagt nicht viel,
und ist es auch verdorben.

Mit diesem Wort
Sag ich sofort
Du bist für mich gestorben.

Herzlichst
Dein fubinini
14.11.2011 10:58 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Ratzematheceterhabarbarama
Es gibt einen mathematischen Satz, der besagt, dass die Wahrscheinlichkeit im Lotto den Jackpot zu bekommen etwa gleich groß ist, ob man nun spielt, oder nicht. Ein Pokerspieler würde natürlich noch die Anzahl der Pott-Odds mit in die Berechnung einbeziehen, was aber an der eigentlichen Aussage nicht besonders viel ändern würde.

Warum jetzt auf den armen fubinini eingeschlagen wird, nur weil er vielleicht einmal in leicht unkeuscher Weise an Wet-T-Shirt-Wendy denken musste (hallo, der Mann

ist alt und einsam!) versteht man nicht wirklich. Oder, um es anders auszudrücken:

Doktor, Doktor, warum schimpfst Du mir?
Warum wirst Du zum Dichter-Tier?
Warum musst Du mich schimpfen?
Gegen Gefühle kann man nicht impfen!

Okay, ich hatte unkeusche Gedanken,
da weist Du mich in die Schranken,
aber der Ton macht die Musik,
deswegen dicht ich Dir zurück.

Hör auf, mich zu verhauen
und auf mich herabzuschauen,
sei mal wieder nett,
dann geh ich mit Dir ins Kino.
10.11.2011 14:43 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
fubinini verlässt Jonsköping Södra IF
Wieder einmal diskutiert die Welt über Griechenland. Schuldenkrise, Schuldenschnitt, schlechtes Gyrosfleisch, Ouzo für meine Freunde, für meine guten Freunde und jetzt noch diese Volksabstimmung. Ein erschreckendes Bild der Wiege der Demokratie.

Zum Glück sind wir in Schweden und haben diese Probleme nicht. Gut, wir haben dafür den Pacult und den Markert, (haben wir den Markert noch? Ich bin zu faul, das zu prüfen...) und das wiegt natürlich fast soviel, wie Schuldenkrise und Gammelfleisch - und für einen ordentlichen Ouzo fehlen mir hier die guten Freunde.


Überhaupt wären Freunde mal ganz nett. So der eine oder andere, der sich mit mir unterhält und nicht nur Schimpfwörter oder Drohungen benutzt. Einfach mal nur ein wenig Mitgefühl, es muß ja nicht viel sein. Vielleicht nur etwas Wärme in die Stimme legen, so wie Wendy früher...

Aber die Zeiten mit Wendy scheinen endgültig vorbei. Zwischen Stillen, Windeln wechseln und Windeln wegschmeissen bleibt natürlich auch nicht viel Zeit. Wobei: es würde mir wahrscheinlich reichen, beim Stillen mal dabei zu sein...

Ach ja, Fußball: Ich hau euch alle weg!
02.11.2011 14:55 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Ichbinnichtstiller
Die Geschichte der Elektroschocktherapie ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Allein in der Frage, ob Gleich- oder Wechselstrom oder Gleich- und Wechselstrom im Wechsel, gehen die Meinungen auseinander. Ebenso in der Zielsetzung so einer Anwendung.

Dabei ist die Anwendung von Elektroschocktherapien schon so alt, wie die Menschheit selber. Zwar noch ohne Elektro und ohne Therapie, aber dafür mit sehr viel mehr Schock. Über seine Erfahrungen mit dieser Art von Therapiesierung sprechen wir heute mit dem Trainer der skandinavischen Topmannschaft Jonsköping Södra IF, dem gutaussehenden Hobbyautisten fubinini.

Zeitung: Warum waren Sie in Behandlung?
fubinini: Ich hatte eine kleine mentale Prellung und einen moralischen Motorschaden. Aus diesem Grund entschloss ich mich aus freien Stücken ohne Zwang und/oder Gewalt durch zwei Pfleger, die vorher Rausschmeißer in diversen zwielichtigen Spelunken waren, einliefern zu lassen, um dem entgegen zu wirken.

Zeitung: Ach was.
fubinini:: Das ist doch keine Frage...

Zeitung: Entschuldigung. Ähm,... wie ging es dann weiter?
fubinini: Nachdem die Knochenbrüche verheilt und die Platzwunden vernäht waren, konnte die eigentliche Behandlung beginnen. Der Professor entschloss sich, nachdem ich durch einen kleinen Aussetzer sein Büro samt seiner Golfausrüstung sowie der Sammlung wertvoller Pinguintonfiguren leicht beschädigte, zu einer Kombitherapie aus bewusstseinsunterdrückenden

Medikamenten und einer Wechselstromelektroschocktherapie. Angefangen haben wir mit vier Pillen und zwölf Minuten zu je 440 Volt und haben uns dann langsam auf 19 Pillen und siebenundvierzig Minuten zu je 490 Volt gesteigert.

Zeitung: Oh. Und wie geht es einem nach so einer Sitzung?
fubinini: Nun ja, durch den insgesamt recht gut eingespielten Wirkspiegel der Medikamente konnte ich mich weder artikulieren noch überhaupt einen klaren Gedanken fassen. Ich wusste nicht wo oder wer ich bin. Durch die Elektromassage fielen mir sämtlich Körperhaare aus und die Haut wurde trocken und braun. Leider hatte ich einige Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Muskelkrämpfe, sobald der Strom eingeschaltet wurde; ich habe wohl eine leichte Elektroallergie. Wie dem auch sei, durch muskelentspannende Medikamente wurde diesen Krämpfen entgegengewirkt. Leider war ich auf diese Medikament auch allergisch, die Atmung und der Herzschlag setzten aus und mein Gehirn wurde für etwas fünfunddreißig Minuten nicht mit Sauerstoff versorgt...

Zeitung: Oh. Wie geht es Ihnen heute:
fubinini: Langsam kann ich mich an mein früheres Leben erinnern und kenne auch meinen Namen wieder. Das Gesicht im Spiegel ist zwar noch etwas fremd, aber ich bin weit genug wiederhergestellt, um am Wochenende auf dem Platz zu stehen und die Mannschaft zu dirigieren. Ich muss mich nur noch wieder daran erinnern, welche Sportart die Mannschaft ausübt.

Zeitung: Da machen Sie sich keine Sorgen, dass wussten Sie vorher auch nicht wirklich...
27.10.2011 15:41 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Schachtelhalmamaterialist
Das von Herzen kommende Liebesgedicht an den Doc schlug in Schweden ein, wie eine alte, liegengebliebene Bauernregel. Doch nicht um Poesie geht es in diesem Geschäft, sondern um harte Fakten, harte Spieler und knappe Spiele.

Unterm Strich bleibt die Zufriedenheit, wieder einmal alles richtig gemacht zu haben und auch die feindlichen und mit ungerechtfertigter Kritik vollgesogenen Repliken auf die letzten Artikel können den momentanen Lauf nicht aufhalten.

Am Ende wird sich zeigen, ob der

eingeschlagene Kurs auch das hält, was der aufkommende Rückenwind verspricht oder ob das Team...

Genug geplaudert, ich muss zurück zum Training, schließlich ist bald Spieltag. Und dann habe ich ja auch noch den Prüfungstermin in diesem Krankenhaus, bei dem meine mentale Gesundheit auf den Prüfstand kommt. Ich hab mich aber bei meinem Freund Google mal erkundigt, was man antworten muss, damit man nicht eingebuchtet wird. Glaubt mir, auf die tückischen Fragen der Pschyschaters bin ich vorbereitet. Haha.
18.10.2011 15:07 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Bratswurstbratsbaratze
Und wieder ein neuer Winter"tag" in Schweden, speziell am Vätternsee. Es ist morgens lange dunkel, wird abends früh dunkel, und dazwischen nicht hell. Dazu noch die Sturmtiefse Ulli, Andrea und Hanni und Nanni. Ein Schelm, wer denkt, dass geht auch mal zu Ende.

Tut es nämlich nicht. Es gibt aber evtl. eine kleine Pause zwischen zwei tiefen, dunklen Wintern: Eine Regenzeit von etwa drei oder vier Wochen. Der Boden taut auf, überall Schlamm und Matsch, viereinhalb Milliarden Stechmücken - pro Einwohner!
Aber es gibt hier auch gute Seiten...das Bier kostet etwa acht Euro das Glas, Prostitution gibt es so gut wie gar nicht, Rauchen ist überall verboten, laute Musik auch.

Ist in Frankreich noch ein Verein frei?
04.01.2012 19:02 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Ein Lobesgedicht auf Dr. P. Pacult
Ein Doktor ist der Peter,
und gar ein Misepeter,
ihn loben fällt arg schwer
drum ärgert es mich sehr
dieses Gedicht zu schreiben
um in der AllSvenskan zu bleiben.

Aber Schweden ist sehr schön,
hier bin ich gern geseh'n
drum Leute hört mal her,
ich mag den Pacult sehr
auch wenn er heimlich trinkt
und aus dem Mund arg stinkt.
14.10.2011 11:27 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.0 TK)
 
Zehnzitroneninkleinenschweinen
Was hat Schweden nicht alles zu bieten: Frauen, Filme, Frauen in Filmen, ... , Schnee im Winter, Schnee im Sommer, ... naja und so weiter. Aber eines hat Schweden leider nicht zu bieten: Kompetente Trainer und spielfreudige Manschaften.

Okay, also zwei Dinge hat Schweden nicht zu bieten: Kompetente Trainer, spielfreudige Mannschaften und eine süchtig machende Presselandschaft. Okay, drei Dinge [und so weiter].

Nachdem der Trainer des Lieblingsclubs aller

Scheden aus der Isolationsbehandlung im Hospital für mentale Regression entlassen worden war (gegen Kaution) konnte auch das Team wieder befreit trainieren und wird an diesem Spieltag weider einmal alle weghauen. So geziemt es sich ja auch für einen Tablettenführer.

Und vielleicht hat diese Tabellenentführung ja auch etwas gutes und bringt Schweden drei Dinge: Kompetente Trainer, spielfreudige Mannschaften, eine süchtig machende Presselandschaft und Frauen...
14.10.2011 11:20 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 
Umgangesamtlichterier
Brummsella, hier geht's lang. Fussball ist was für Spacken, die nichts anderes auf die Reihe bekommen, ihr seid alle nicht in der Lage, dem zu folgen, was gerade in meinem Kopf los ist.

Huch, war da nicht eine Bewegung hinter meinem Augapfel? Oder spielen mir nur meine Hirnlappen einen Streich? Ich stehe zu meinen Sinnen, vor allem zu meinem Wahnsinn.

Ich werde

Auswärts mindestens vier Tore setzen, eher mehr. Und zuhause auch. Haha. Diesmal werde ich Meister und steige auf. Das hab ich auch als Saisonziel angegeben: Aufstieg. Nur auf wen weiß ich noch nicht.

Was wollt ihr? Warum hat diese Jacke so lange Ärmel? Damit man das Ding hinten zubinden kann? Wohin bringt ihr mich? Ich will zurück auf meine Trainerbank. ... Schweden, hilf mir? Aaaaaarghhhh...
07.10.2011 14:57 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
 


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