Profifußballer outet sich als homosexuell. Langweilig. Aber da wohl die Stimmungslage der Nation sich nach Outings sehnt und jeder über die sexuellen Gewohnheiten seines Gegenübers und vor allem von A-bis-Z-Promis informiert sein muss, beherrscht das Thema den Boulevard.
Ganz anders in unserem Blatt. Hier geht es nicht um Homo und Hetero oder um Schwarz und Weiß. Bei uns geht es um Oben und Unten! Wo steht unser Lieblingsclub? Genau. Wo will er hin? Genau. Zudem wäre eine kleine Meisterschaft ein willkommenes Abschiedsgeschenk für den müde gewordenen Trainer, der sich am Ende der Saison aus dem Traineramt zurückzieht.
Also kurz gesagt:
Natürlich hat auch fubinini Sex. Und wie nicht anders zu erwarten nicht so gewöhnlichen Blümchensex oder den Missionar in allen Stellungen, nein, der gelenkige Gummimensch hat das Kamasutra einmal mit Toni durch und einmal mit Jutta. Dazu noch einige Stellungen mit beiden zusammen. Und wenige weitere mit Jutta und ihrer Schwester Ann-Katrin.
Und das ganze natürlich im Bett, auf dem Küchentisch, auf der Wohnzimmercouch, im Badezimmer, auf dem Dach (beim Reparieren der Sat-Antenne), auf dem Rasen, zwischen den Rosensträucher, beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters, bei der Ehrung der beliebtesten Seriendarsteller auf Tele 5, im Kino (Sharknado!), bei seinen Eltern im Esszimmer, ...
"Eine kurze Geschichte der Zeit"
"Gibt's schon..."
"Das Haupt der Welt!"
"Gibt's schon..."
"Der Schakal!"
"Gibt's schon..."
Es war verdammt schwer einen Titel für eine eigene Biographie zu finden. Zumal, wenn diese Biographie noch nicht viel mehr als den Titel hat. Aber angesichts der Tatsache, dass diese Saison die letzte von fubinini im Dienste des Edelklubs vom Vätternsee (und wir meinen nicht den Sauna-Klub Melanie, sondern den JSIF...) sein wird, bevor er seine mit ergaunertem Geld zu bestreitende freie Zeit
genießen möchte, hat er das Projekt in Angriff genommen.
Welche sensationellen Enthüllungen und Skandale aus dem schwedischen (und aus der Schweiz: auch hier war er mal Trainer, wenn auch nur kurz) Fußball hier auf die aufgeregte Leserschaft warten, wird sich bald zeigen, da einige Kapitel vorab veröffentlicht werden.
Und wie könnte es anders sein: es geht überwiegend um Sex, Alkohol und Sex. Man darf gespannt sein, wer mit wem einen Drink nimmt um dann ein gemeinsames Bett zu nehmen, sich langsam die Unterwäsche mit den Zähnen vom Körper zu ziehen, warme Schenkel zu spüren und ...
Über die Qualitäten der Oddsettippereien kann man nicht hinwegsehen. Es gibt hier keine. Niemand, der ernsthaft bei Verstand ist, kann auf die Oddsetvorhersagerei etwas geben. DAs ist wohl klar.
Wenn man sich die Sachlage aber mal klar vor Augen führt, dann führt kein Weg daran vorbei, dass man besser im Bett bleibt. Zumal sich innerhalb der mitteleuropäischen Schlafzimmer Welten voller Exotik und Abenteuer befinden.
Dort gibt es Kragenbären, Feuchtgebiete, Siebenschläfer, Wiedervernässte Zonen und noch weitere Erstaunlichkeiten aus Flora und Fauna.
Und wenn der Frühling erst wieder sein blaues Band und die anderen Drogen durch die Luft schmeißt, dann betrachtet man den Menschen neben sich wieder mit vom Geschlechtstrieb umnebelten Sinnen und die ganze Geschichte mit den Blumen und den Bienen geht wieder von vorne los. Frohes neues Jahr.
Der kürzeste Tag des Jahres kommt. Natürlich ist dieser Tag nicht kürzer als die anderen Tage. Eigentlich ist er sogar genauso lang wie die meisten anderen Tage. Es gibt eigentlich nur einen Tag, der kürzer ist. Dafür gibt es auch einen Längeren. Tag meine ich.
Wie dem auch sei, es kommt der kürzeste Tag, wobei Tag hier nicht den Abschnitt von 24 Stunden meint, sondern Tag als Antagonist der Nacht, als Widerpart der Dunkelheit, als der Zeitraum, an dem das gleißende Sonnenlicht (gab's da nicht mal
einen Hit?) den Erdboden küsst und die Luft sowie die Herzen der Menschen erwärmt. Und diese Zeit ist halt extrem kurz.
Wie dem auch sei, dafür ist die Nacht, also die Dunkelheit länger. Zeit, seine Depressionen zu pflegen und sich in Selbstmitleid zu ergießen. oder aber, man steht einfach nicht auf und macht das, was man am Besten kann. Wie sagte so schön Herr Gernhard:
Der Kragenbär der holt sich munter
einen nach dem andern runter.
In diesem Sinne: Schönsten kürzesten Tag, ihr Trottel. :-)
Bernstein in Lehmziegeln erschüttern das kleine freundlich Land der Seen und Wälder. Nein, nicht das Sauerland, das ist das Land der tausend Seen, hier handelt es sich um das Land von Porno und Blondinen. Genau Schweden.Und hier erschüttern, wie gesagt, Bernsteinlehmziegel das gesamte Land.
Ursprünglich für Lehmziegel gehalten, entpuppte sich eine Ladung Achterbahnbaumaterial als das sagenumwobene Bernsteinzimmer - so die Möchtegern Experten aus Malmö. Hier ist allerdings berechtigter Zweifel angebracht. Die Zusammenarbeit mit einem in Schweden weltbekannten Esoteriker ist nicht vertrauensbildend.
Der gesamt Vorstand unseres Lieblingsclubs, des JSIF inklusive des
erfolglosesten Erfolgstrainers der Geschichte, des gestählten fubininis, hat seine Hilfe bei der Untersuchung angeboten, da hier nicht nur Historiker und Bernsteinexperten versammelt sind, sondern auch geschulte Kriminalbeamte und Juweliere. Insbesondere der Trainer selbst ist ein anerkannter Experte auf nahezu jedem Gebiet.
Eine Probe von etwa 100 Tonnen des Materials würde für eine genaue Prüfung schon ausreichen. Das Angebot steht.
Nachtrag: Die Rauschgiftfahndung wurde auf dem Weg nach Göteborg gesehen um ein kleines großes goldenes Schloß näher unter die Lupe zu nehmen. Der Druck auf den selbsternannten Sonnenkönig Markert wird wohl größer.
Lehmziegel? Diese Frage stand unausgesprochen im Raum der internationalen Polizeibehörde, als die Informationen der nächsten Fragwürdigkeit aus Göteborg eintrafen. Lehmziegel?
Jeder kann sich denken, dass es hier nicht um Lehmziegel gehen kann. Niemand würde einen Haufen Lehmziegel in einem Schloss aus Gold lagern. Die Frage, die sich stellt, ist die, worum es bei dieser Lehmziegelaktion wirklich geht und welche Dinge nur
manuell bewegt werden können und nicht mit Fahrzeugen transportiert werden dürfen.
Die Antwort liegt nicht sofort auf der Hand, aber gegebenenfalls handelt es sich um Drogen in halbfertigem Zustand, die in Malmö "veredelt" werden sollen. Eine kleine Gefälligkeit unter Trainern? Gegen ein paar Punkte wasche ich Dein Geld und Deine Drogen?
Rätsel über Rätsel in Schweden. Da bleiben sogar die Pornofilme im Schrank...
Nicht ganz unerwartet wird die Tatsache, dass das goldenen Schloss aus Raubgold erbaut wurde nicht einmal vom verantwortlichen "Schlossherren" geleugnet, sondern auf eine zweifelhafte "Verjährung" verwiesen und mit einer weiteren Räuberpistole über Trainer-zu-Trainer-Freundschaft (da kann man sich ja denken, um was für eine "Freundschaft" es sich da handelt...) eine Art Legitimation der Plünderung von Andennativen vorgebracht.
Anschließend werden persönliche Angriffe gegen den absolut integeren und stringenten fubinini vorgebracht. Das Schulbuchmodel der Niederträchtigkeit. Da passt es gut ins Bild, dass gut informierte
Quellen davon sprechen, dass sich eben dieser "Schlossherr" sogar als KLM-Pilot verkleidet um Ehen von Profifussballern zu zerstören - und vielleicht die eine oder andere Trainerfrau zu knattern.
Aber das soll hier nicht Thema sein. Neben den laufenden Ermittlungen zum Raubgold scheint es auch Verbindungen in die Schweiz zu geben, da Florian Markert 1/2 das Gold als "Baumaterial" versteuert hat und nicht als Edelmetall. Die Steuerersparnis liegt bei dieser Menge an Raubgold (Schätzungen belaufen sich auf ca. 17.350 Tonnen also etwa 10 % der weltweiten Goldreserven) bei 12 Quantastillionen, einer eins mit 47 Nullen. Und eine dieser Nullen ist der Trainer von Göteborg.
Wie einer unserer investigativen Reporter gerade aufdeckte ist das goldene Schloss, welches zum schmutzigen Wahrzeichen für Hochmut und Überheblichkeit in Skandinavien geworden ist, nicht durch ehrliche Arbeit erworden worden!
In einer kleinen Eigentumswohnung im Norden Münchens fand man bei einem unscheinbar wirkenden, 78 Jahre alten Kunsthändler nicht nur einen Container voll alter Bilder sondern auch die Baugenehmigung und den Finanzierungsplan für das "größte Kondom Europas". Den unserer Zeitung vorliegenden Dokumenten zu Folge, die auch durch weitere Enthüllungen des
ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Snowden gestützt werden, ist das gesamt Schloss aus Raubgold gebaut worden! Gold, das die Spanier 1599 aus der antiken Inkastadt Hualthapatacl raubten.
Und nicht nur das. Im Keller des Schlosses, gleich neben dem mit unzähligen Matratzen ausgestatteten "Fitnessraums" ist das Bernsteinzimmer eingebaut (mittlerweile zur Sauna umfunktioniert!). Sollten sich diese Erkenntnisse bestätigen, wäre dies der größte Skandal der neueren Geschichte. Ecuador, Kolumbien und Venezuela haben ihre Ansprüche auf das Raubgold angemeldet. Die schwedische Polizei und Interpol ermitteln.
Leben wie Gott in Schweden - nein, das war ein anderes LAnd. Schweden: das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - auch nicht, das war weiter weg und die Menschen - vulgo Frauen - sind weder so schön, noch so schlank, noch so "ihr wisst schon", wie die Exemplare aus Skandinavien. Made in Schweden? Nun, da kommen einem auch andere Assoziationen in den Kopf. Wofür steht Schweden eigentlich?
Eine repräsentative Umfrage bei allen 30 bis 40-jährigen in der unmittelbaren Umgebung stellte fest, dass Schweden vor allem für die Themenfelder Porno und Skifahren steht. (steht... haha... Brüller...) Wobei festzuhalten ist, dass die Befragten keine schwedische Skifahrerin (geschweige denn -fahrer) mit Namen kennt.
Auf den Plätzen folgten dann die Schlagworte "teures Bier" und "viele Seen".
Steht Schweden also nur
für ballern und knallen? Sport und Dingens? Wir werden in den nächsten Wochen in loser Reihenfolge über all die Themen berichten, die unser Bild von diesem unbekannten Land bestimmen und vielleicht auch über die Themen, die stattdessen Raum einnehmen sollten, wenn man an Schweden denkt. In der nächsten Woche schon wird es einen lesenswerten Bericht über Goldene Schlösser und deren Aero-äquivalente geben.
Ein Abonnement kann gegen eine kleine Unkostenbeteiligung beim Verfasser geordert werden. Ansonsten kommen diese Artikel auch ungefragt. Gegen eine größere Beteiligung kann auch die Meinung des Autors für - oder gegen - bestimmte Themen beeinflusst werden. Alle Besitzer goldener Schlösser könnten sich also überlegen, ob sie nicht den einen oder anderen Quadratmeter rausmeißeln sollten. Schaden kann's ja nichts...
Schweden ist und bleibt ein schweres Pflaster für unseren Lieblingstrainer, den hoffnungslos talentierten und gutaussehenden fubinini. Ein wiederholter Vizemeister zwischen mehreren Abstiegskämpfen kann da auch nicht über die reale Lage des Spitzenklubs vom Vätternsee hinwegtäuschen.
Aber es bleibt dem Verein nichts anderes übrig, als den Vertrag mit dem Trainer zu erfüllen. Die Kassen sind leer, der Trainer will selber nicht gehen (er will vielleicht wohl, aber es gibt kein anderes Team, das ihn will - eine klassische loose-loose-Situation) und irgendwie will auch keiner der anderen Erfolgstrainer den runtergewirtschafteten JSIF übernehmen.
Dann muss man also mit dem alten Kram weitermachen. Die gleiche Sch... wie beim letzten Mal. Irgendwie kommt man
sich vor, wie in einer nicht enden wollenden Filmreihe über einen Archäologen mit einer Peitsche. Je länger die Reihe dauert, desto schlechter werden die Filme. Das der Hauptprotagonist dabei immer älter und unansehnlicher wird, ist nur ein nebenübelkeitsverursachendes Momentum.
Schauen wir also auf die Aussichten der kommenden Saison. Am Anfang wird's ein wenig Haue geben, auswärts ja sowieso, dann kommen die Mannschaften, die in Jonsköping die Fünf im Gepäck haben und am Schluss steht man mit nichts in der Hand auf einem unteren Tabellenplatz und kämpft gegen den Abstieg. Gegen eine Zwischensaison in der SuperEttan wäre an sich ja nichts einzuwenden, aber leider gibt es diese Superliga ja nicht mehr. Shame on you.
Leichte Rhythmen durchwabberten die Stille am Vätternsee. Tanzbarer Jazz mit House-Elementen und der Vorstellung von schlanken Frauen, die sich dazu sanft bewegen und die Sehnsucht nach Sonne und Meer wecken.
fubinini warf das Heft in die Ecke und erkannte, dass alle Theorie nicht das ersetzen kann, was man real erlebt. Das Erleben, also das Wahrnehmen der Realität über die menschlichen Sinne ist also Voraussetzung für das Sein an sich. Die Existenz definiert sich ipso facto aus der Essens des Erlebens.
Einmal mit diesem
Gedanken infiziert, kommt man durch langes und - in diesem Fall - langsames Nachdenken zu dem Schluss, Die Essens des Seins ist die Existenz des Werdens. Aber wie wird man? Wie soll man sein, wenn das Erleben nicht ohne Abgrenzung zum Verstand existieren kann.
Es verbleibt nur der Ausweg in die Symbiose von Vernunft und Instinkt. Und hier schließt sich der Kreis zum Fußball, den der perfekte Spieler ist eben diese Verbindung.
Das dachte der Trainer unseres Lieblingsklubs vom Vätternsee und nahm den Victoria's Secret-Katalog 2013 wieder zur Hand...
Der silberne Körper des Schiffes schob sich in sein Blickfeld. Doch noch bevor er den Blick heben konnte, schlug rechts von ihm eine der mit Fragen gefüllten Granaten der Quizbugs ein und er hatte alle Hände voll zu tun, diese mit Antworten zu eliminieren.
In einer kleinen Feuerpause lud er sein Enzyklopädiegewehr durch und prüfte den Inhalt seiner Magazine. Etwa siebzig Antworten hatte er noch. Und die Quizbugs würden bis zum Ende der Saison weiterfeuern.
„Private fub, der General will Sie sprechen, sofort!“ brüllte der Alte über den Graben hinweg, den der pausenlose Fragenbeschuss zwischen ihnen aufgeworfen hatte. Unten lagen noch ein paar Fragen, die nicht losgegangen waren und man musste aufpassen, dass diese einen nicht auf dem falschen Fuß erwischten. Es war hart auf diesem verdammten Planeten zu überleben.
Er lief los und begann sofort Haken zu schlagen und kleinere Antwortsprengköpfe als Nebelkerzen zu werfen. Die Quizbugs schossen sich ein und versuchten, seinen Weg vorherzusehen. Und dies gelang ihnen ziemlich gut, als ob sie nicht einfach nur dumme, kleine endliche Automaten wären, sondern…
Bei General Andi angekommen, eröffnete dieser schonungslos die Diskussion. Neben fub waren auch noch andere Trooper im Raum.
„Jungs, wir haben ein Problem. Die Quizbugs planen eine
Graue-Trikot-Großoffensive im Planquadrat 15 oder 16 und wir im Generalstab sind uns nicht einig, wie wir darauf reagieren sollen. Viele, sogar die meisten, sind der Meinung, dass wir mit der Favre-Antwort reagieren sollten, um diesen Fragenangriff abzuwehren. Ich bin auch dieser Meinung. Andere Vorschlage?“
fub überlegte kurz, fand aber die Favre-Antwort auf diesen Fragenangriff angemessen. Schließlich konnte man die Kämpfer auf dem Schlachtfeld dann durch farbige Markierungen besser sehen.
Ein halbnackter Mann stand auf.
„Ja, Private Coach?!“
„Sir, wenn es sich um die Graue-Trikot-Attacke handeln sollte, dann kann die Favre-Antwort nur falsch sein. Wir sollten uns überlegen, ob wir nicht mit Sir Alex Ferguson reagieren sollten. Das ist meiner Meinung nach die richtige Antwort auf diese Biester. Wir sollten mit ihm und komplett neuen Uniformen in den Kampf ziehen. Nicht nur, dass man die Kämpfer dann besser sehen kann – wir würden dann auch besser kämpfen. Die farbigen Markierungen sind zu wenig…“
fub stand auf. „Sir, auch wenn ich bisher die Favre-Antwort für richtig erachtet habe, scheint mir jetzt, wo ich Sir Alex Ferguson genauer betrachtet habe, dieses noch richtiger. Mit der Favre-Antwort würden wir scheitern…“
WAs ist denn da passiert? Irgendwo zwischen dem neunten und vierzehnten Bier sind die Faksimiles der einzelnen Presseberichte der Pressestelle der vereinigten Pressesprecher der Trainer, die mit "fub" anfangen, durcheinandergeraten.
Und so erscheinen schwedische Artikel in asiatischen Zeitungen, nein, in Afrika, während Amerika in Europa...man weiß es nicht. Aber, und hier schließt sich der
Kreis der fubse, alle diese Trainer machen heute das gleiche.
Sie trennen die verklebten Seiten ihrer Männermagazine (muss wohl der Hund vollsabbern...) und trinken dabei Mengen an alkoholischen Getränken. Aber das wichtigste dabei ist das Bier, dass dabei getrunken wird. Und die Musik. Da laufen Jimmy McGriff und Richard Groove Holmes und liefern sich einen entspannten Hammond-Battle.
Die unendliche Geschichte öffnet ein neues Kapitel. Der Kleptomane vom Vätternsee ist immer noch da und das allwöchentliche Lamentieren könnte wohl noch einige Zeit so weitergehen, wenn der Verein dem Trainer nicht ein absolutes Pressekommunikationsverbot erteilt hätte – laut Vertrag ist er dazu berechtigt.
Und so bleibt unserem seriösen Magazin nichts weiter übrig, als auf die anderen Spranzen in Schweden zu schauen und festzustellen: Nie war es so langweilig, wie heute. Kein Mord, keine Verfolgungsjagd, nicht mal ein Samenstau beeinflusst die
trägen und vor Langweiligkeit stritzenden und strotzenden Pressesurrogate, die hier abgeliefert werden.
Jetzt kann man natürlich sagen, unser seriöses Magazin sei auch nicht Pulitzerpreisverdächtig, aber, und dieses aber ist ein dick unterstrichenes aber, aber!
Und auch diese Woche belohnen wir die Leser, die bis hierher durchgehalten haben, mit einem kleinen Bonmot:
„Ich hab neulich in Tibet angerufen – war besetzt!“
Erfahren Sie nächste Woche, warum eine gute Wahl der Integrationsreihenfolge schon die halbe Integration ist.
Wider Erwarten ist der Trainer immer noch da. Ganz Jonsköping hatte sich gefreut, dass der verhasste, verachtete und verhasste Trainer des Lieblingsklubs vom Vätternsee in den Sack haut, aber jede Woche steht der Hobbyautist wieder an der Seitenlinie und trinkt den Spielern das teure Mineralwasser weg.
Dabei sollte er doch schon am Mittelmeer stehen und Wein aus Glaspokalen schlürfen. Leider ist immer noch kein adäquater Verein frei und so gibt es Niemanden, der die geforderte Summe zahlen möchte, die nötig ist, um den Vollspaten aus seinem Vertrag herauszukaufen. Und es ist nicht so, dass der JSIF nicht entgegengekommen wäre. Mittlerweile hat man diese Summe soweit reduziert, dass der Verein, der fubinio einen Fünfjahresvertrag bietet, eine Million Kronen
bekommt.
Spaß beiseite, im Moment ist halt kein vernünftiger Verein frei, deswegen wird der umtriebige Vollspaten auch nächste Woche noch einen dieser seltsamen Artikel schreiben, bei denen man an der Überschrift schon feststellt, dass es verlorene Zeit ist, den Sermon zu lesen. So wie bei diesem Artikel auch. Wer bis zu dieser Zeile gekommen ist und feststellt, dass er seine Zeit sinnvoller verbracht hätte, zum Beispiel durch auf-einem-Bleistift-kauen, ein-Blatt-Papier-mit-Quadraten-vollmalen oder durch einfach-aus-dem-Fenster-starren, soll jedoch für seine Ausdauer belohnt werden (quasi aus Mitleid) und darf folgendes Gedicht lesen:
Das Leben ist eine Achterbahn
und dann stirbt man.
In der nächsten Woche verrät Ihnen der Autor, wie man eine Tür mit einem rohen Ei öffnen kann.
Kurz vor dem Abgang in das Reich, wo der Wein in Strömen aus den Leitungen kommt und man den Tag mit einem kleinen Pastis und einem großen Pastis beginnt, hat der Trainer des JSIF den Fans und Freunden des Vereins noch einmal eine kleine Freude gemacht und den ersten Tabellenplatz erobert. Wie schön.
Nicht, dass man am Ende auch hier stehen wird, dazu hat man sich in den vergangenen Jahren zu sehr auf den Übungsleiter und Hobbyautisten, den gut eingeölten fubinini, verlassen – und ist immer wieder böse enttäuscht worden. Nicht eine einzige Meisterschaft steht in den Analen, nicht eine. Und man war nicht einmal nahe dran.
Aber das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Die
Trainerfindungskommision hat schon diverse international erfolgreiche Kandidaten unter die Lupe genommen und auch schon den einen oder anderen beim Dentisten gehabt. Wie weit die Gespräche gediehen sind, konnte man noch nicht erfahren, aber die Vereinsführung hat bereits angedeutet, dass man, sollte es hart auf hart kommen, die kommende Saison auch ohne Trainer beginnen würde.
Der Noch-Trainer ist derweil nur mit der halben Intensität am Spielfeldrand und schaut immer wieder auf sein Smartphohne und sondiert die Lage in Frankreich. Noch hat keiner der Topklubs angerufen, aber fubinini hat bereits angedeutet, dass er zur Not auch ohne neuen Verein in die kommende Saison geht. Das würde dem Fass die Krone ins Gesicht schlagen.