<b>Einige brisante Neuigkeiten, einige weniger interessante, weil bekannte Skandale, die üblichen rührenden Rituale; was bleibt wohl von der SuperEttan, wenn man die Lügengebäude, die sich so mancher Trainer in seinen dumpfen Gemäuern ausdenkt, als ebendiese herausstellt? Von einem unserer Reporter erhielten wir einen Bericht, den er noch schnell tippen konnte, bevor er in ein Wahn-Koma fiel; die Schrecken, die seine Augen sahen, waren zuviel.</b>
<b>Markert Manor</b>, das Göteborger Gruselschloß, in dem so manches Rotkäpchen aus den Klauen des Wolfes nicht mehr herauskam, liegt an einer einsamen Straße, von der die Einheimischen sagen, jeder, der diese Straße geht, kommt nicht zurück - oder nicht an einem Stück. Links der Straße ein tiefer Schlund bis hinab zu den schroffen Felsen, die das Meer dem Land abtrotzt, rechts eine weite, öde Landschaft, in der jeder Baum aussieht, als ob ihm die Kraft zum Leben von unten geraubt wird. Kein Vogel traut sich, in dieser Vorhölle einen Ton von sich zu geben, kein Kanninchen schafft es, sich von den spärlichen, harten, braunen Gräsern zu ernähren - das Grauen hat ein zuhause!
Der Hausherr, ein einsamer, gebeugter, alter Mann, der seine besten Jahre als Trainer hatte, bevor er Trainer wurde, begrüßt jeden Besucher, den es in diese stickige Atmosphäre verschlagen hat, mit seinen fauligen Augen und feuchten Händen. Nach außen durch sein Presseorgan verkündend, das Schloß sei aus purem Gold, sieht man aus der Nähe nur die trüben Fenster zwischen matten, ehemals wohl gelb gestrichenen Bleiplatten hägen, die kalten Augen eines Blinden.
Seine Spieler, bedauernswerte Geschöpfe ohne eigenen Willen, nur dem Wohl
ihres Erzeugers dienende Homunkuli, treffen sich zur Taktikbesprechung in einem fensterlosen, nassen, kalten Verlies unterhalb des Ballsaales. An den Wänden läuft das Wasser, vermischt mir dem Blut der vergessenen Kreaturen, die dem Markertschen Wahn zum Opfer fielen.
Keine lebende Seele ist in dem Gebäude zu finden, die Jungfrauen, die rauschenden Feste: alles Hirngespinste eines verwirrten Geistes, der nur für und durch sich selber am Leben bleibt. Reiner Selbsterhaltungstrieb ohne zu spüren. Eine bedauernswerte Gestalt in all ihrer Monströsität.
Doch nein, neben dem grauenvollen Geist des <b>Florian Markert</b> gibt es noch eine weitere Gestalt, die diesen Ort des Verfaulens erträgt, ohne dahinzusiechen. Oben, unter dem zerfallenden Dach des Hauptgebäudes gibt es einen versteckten Raum, der nur über eine feuchte, moosbewachsene Aussentreppe zu erreichen ist. Hier lebt, nein, hier vegetiert der Betreuer des Göteborger AIS vor sich hin, nicht lebend, nicht tot - rote Pupillen in schwarzen Augen, blutunterlaufene Fingernägel. Ein Anblick, der einen schaudernd macht. An den Freitagen zieht er mit seinem Herrn aus, um sich von den Toren und Spielzügen der Lebenden zu ernähren.
Kein Ort für die Lebenden, kein Ort für die Toten. Meidet <b>Markert Manor</b>...
<b>Unglaublich Szenen in den Strafräumen fremder Mannschaften, abartige Rituale auf den schimmeligen Schlössern grausamer Diktatoren, desaströse Diletanten an den Prangern pornographischer Potentaten. Schweden ist wieder auf Kurs!</b>
Der <b>letzte Diktator</b>, der sein schlüpfriges Schloss im Pornogürtel von <b>Göteborg</b> aufbaute, lädt, wie jedes Jahr, zu seinen bierseeligen Bällen ein und <b>traumtrunkene Trainer</b> von abstiegsgefährdeten Arbeitervereinen lassen sich öffentlich Demütigen. <b>Malmös Möchtegern-Übungsleiter</b> weiß vor lauter sexuellen Ausschweifungen seiner katastrophalen Karaoke-Kickern nicht mehr,
wie er seine Geriatrie-Gymnastik an den Mann bringen soll und der <b>lichtscheue Nachtwächter</b> von <b>Falkenbergs FF</b> kann vor lauter Glück die Realität nicht mehr auf den Schirm bekommen und weigert sich aufzusteigen - der Wunsch wird ihm mit Sicherheit erfüllt.
Nur der gutaussehnden Trainer und Hobbyautist <b>fubinini</b> lehnt sich gelassen in seinem gemütlichen Lehnstuhll zurück, trinkt ein feines Glas wohltemperierten Médoc und lächelt still-vergnügt. Achter Platz, alles im Soll.
Irgendwie ist bei <b>JSIF</b> im Moment der Wurm drin. In der Tabelle auf den siebten Rang aberutscht und Besserung ist nicht in Sicht. Gesellschaftlich eine vom <b><i>A</i>ufsichtsamt gegen falsche <i>R</i>echerche und <i>sch</i>lechte Reporter</b> (<i>ARSCH</i>) bescheinigte Unzulänglichkeit aufgrund von, durchaus begründeten, Angriffen gegen den <i>kreativen</i> Journalismus gewisser Postillen. Und
politisch jenseits von Gut und Böse, da der gutassehende Trainer und Hobbyautist <b>fubinini</b> im Moment wohl sein Hobby wieder verstärkt ausübt.
"Ich habe keine Lust mehr, jedesmal über ein Traumschloß vom Markert und die sexuellen Entgleisungen der anderen Trainer zu lesen! Irgendwie wird es mal Zeit für etwas Neues, etwas Anderes, etwas Schönes! Und deswegen werde ich mich mehr auf die drei F konzentrieren. Frauen, Fußball und..." Leider fuhr in diesem Moment ein Zug vorbei, so das wir das dritte F nicht mehr erfahren haben..
<b>Es scheint endlich Ruhe eingekehrt zu sein in der SuperEttan. Nicht in der Tabelle, sondern in der Zeitungslandschaft scheint die Zeit der Skandale und des kreativen Journalismusses, damals von <i>Java Jim</i> auf die Spitze getrieben, nun endlich vorbei. Seriöse Zeitungsarbeit kann endlich wieder Freunde gewinnen.</b>
Das dabei der eine oder andere Lacher auf der Strecke bleibt, scheint gewiss. Allerdings bahnen sich auch in der neuen, auf Tatsachen beruhenden Presse Themen an, die für Geprächsstoff sorgen werden. Da ist zum einen die in großen Zeitungsanzeigen dargelegte Meinung von <b>Chris</b> zum Verhalten und der Zeitungsarbeit von <b>Ozzy</b>. Ob diese schlecht vorbereiteten Presseattacken tatsächlich zum Erfolg führen,
bleibt abzuwarten.
Zum anderen scheint es ein neues Lieblingsgegnerpärchen zu geben. <b>Nightwalker</b> und <b>Florian Markert</b> scheinen durch ihre gegenseitigen Angriffe und Verleumdungen verheimlichen zu wollen, daß zwischen den beiden mehr als Sympathie vorhanden ist. Unser Photo zeigt die beiden auf einer gemeinsam besuchten Veranstaltung am Christopher-Street-Day.
Zur sportlichen Seite: <b>JSIF</b> hält sich gut und hat Kontakt zur Spitze dank der hervorragenden Arbeit des Trainers und Hobbautisten <b>fubinini</b>. Danke Trainer!
<b>Seltsame Sitten und Gebräuche ist man hier oben unter der Mitternachtsonne ja gewohnt, aber die Rituale, die sich derzeit in der SupperEttan abspielen entbehren nicht einer gewissen Komik. Da wird über eine <i>Blondine</i> mit herlichem Überbiß gerätselt, woher sie denn stammt, ein <i>kleines Mütterchen</i> wird der Unzucht mit ihrem <i>"Enkel" Chris</i> bezichtigt und ein <i>studierter Trainer</i> weiß angeblich nicht, wo sein Verein eigentlich beheimatet ist. Alltag in Schweden.</b>
Als einziger den Überblick über diese bizarren Riten kann noch der sympathische und gutaussehende Angestellte von JSIF, der Trainer und Hobbyautist <b>fubinini</b>, behalten. Das kleine, verschlafene Nest in Südschweden, am Vättern-See, ist eine der zehn größten Städte Schwedens und hier scheinen nicht nur <b>die schönsten Frauen Schwedens</b> zu wohnen und
glücklich zu sein, nein, auch gute Fußballer hat die im 13ten Jahrhundert gegründete Stadt hervorgebracht.
Nach den letzten Spieltagen findet sich die Mannschaft auf dem 6ten Tabellenplatz wieder und die Achtung vor dem Übungsleiter, dem Trainer und Hobbyautisten <b>fubinini</b> wächst weiter. Nicht nur, daß er der Dienstälteste Trainer in Schwedens Zweiter ist, nein, er ist auch der Einzige, der in der Fuchs-Wertung auftaucht; alle anderen sind nur Schafe.
Leider war er für ein Interview nicht zu erreichen; er weilt zu einem Profitraining auf seiner Lieblingsinsel Korsika und geht abends lange mit dem freundlichsten aller <b>Hunde</b> am Strand spazieren. Wir gönnen es ihm von Herzen!
<b>Der Vorzeigeklub aus Jonköpping hat sich nicht provozieren lassen und die Antworten auf dem Platz gegeben. Zwei blitzsaubere Siege, hochverdient, technisch perfekt herausgespielt durch filigrane Könner am runden Leder von toten Kühen. Besser kann man einen Spieltag nicht gestalten!</b>
Eitel Sonnenschein könnte bei <b>JSIF</b> herschen, wären da nicht die permanenten Vorwürfe, die von den totgeglaubten Trainer der verachteten Vereine kommen. "Wir werden mit Tatsachen konfrontiert, die nicht der Wahrheit entsprechen!" schimpft der Trainer und Hobbyautist <b>fubinini</b>, "Diese Liga hat uns nicht verdient!"
Die <b>Masseuse</b>, deren Photo sich <b>Java Jim</b> in den Spind gehangen hat, hat keinerlei Verbindungen zu JSIF, ganz im Gegenteil. Auch hier wieder Verwechslungen der pikanten Art. <b>Florian Markert</b> brüstet sich in der Öffentlichkeit gerne mit den vielen Models und Jungfrauen, die in seinem goldenen Billiardturm ein und ausgehen. Das ist ja soweit auch richtig, aber die Mädels tun das nicht, weil Herr Markert so ein charmanter Hengst ist, nein, diese Frauen sind <b>Angestellte des Vereins
GAIS</b> und bilden eine Art Schutztruppe um das Image von Herrn Markert. In den Zimmern des Billiardturmes spielen die Frauen Billiard, während Trainer Markert mit der Masseuse Sachen macht, die man eher in schmuddeligen Pornoheften erwarten würde. Bestättigt wurden diese Gerüchte mittlerweile von der Vereinsführung des GAIS.
<b>Chris</b>, Trainer bei <b>Ljungskile</b>, ist ebenfalls ein Opfer einer Verwechslung geworden. Statt eines harmlosen Vitaminpräparats, erwischte er die Spritze, mit der sein preisgekrönter Deckhengst <b>Bento</b>, wuschig gemacht werden sollte. Die Folgen dieses Mißgriffs sind noch nicht überschaubar. Fest steht nur, daß Herr Markert in der Umgebung des Vereinsgeländes des Ljungskile SK keine Jungfrauen für seine Opfer mehr finden kann. Von der letzten konnte noch ein Photo gemacht werden, kurz bevor Chris um die Ecke kam.
<b>Sex und Drogen scheinen das Bild der ehemals vorbildlichen Superettan zu bestimmen. Dazu kommen noch Lügen, Verleumdungen und Bestechung. Eigentlich hatte man sich ja schon an die an billige Groschenhefte erinnernden Presseartikel der diversen sogenannten "Zeitungen" gewöhnt, aber in Malmö scheint sich ein neuer Tiefpunkt in der Geschichte des aufgeklärten Journalismus' abzuzeichnen.</b>
Ein namentlich nicht näher bezeichneter <b>Reporter</b> (oder besser "Reporter"), der ein nichtssagendes Interview mit einem geistig gestörten Heiminsassen führte, gibt dabei offen zu, mit Alkohol, Tabak und weiteren Drogen bestochen worden zu sein, um einen <b>Java-Jim</b>-freundlichen Presseartikel zu veröffentlichen. Nicht nur, daß hier die Berufsehre aller Reporter mit Füßen getreten und die ganze Informationsindustrie in den Schmutz gezogen wird, das alleine wäre schon schlimm genug, nein, es wird dem notorischen Lügner und Choleriker Java Jim eine Plattform für seine bösartigen Verleumdungen und fiesen Gesichtszüge geboten! Nicht nur die heftigen, durch nichts begründeten Haßtiraden gegen den niedlichsten aller <b>Hunde</b>, nein, auch die verzerrenden und nicht der Wahrheit entsprechenden Tatsachen über den Trainer und Hobbyautisten <b>fubinini</b>, der hier wohl das bedauerswerte Opfer einer Rufmordkampagne geworden ist, stellen Java Jim und die Malmöer Zeitung in ein Licht, welches dunkler nicht sein kann.
Durch einen Informanten wurden uns derweil Informationen zugespielt, die den Umgang der beiden Trainer Java Jim und <b>Patrick Staudt</b> miteinander und mit und in Verbindung mit Alkohol zum Thema haben. Allerdings beschloß der Ethikrat unserer Gazette diese Informationen nicht in einem Artikel zu verarbeiten, sondern, unter Zuhilfenahme einer Studie, die in den
nächsten Tagen im Katsche-Forum stattfindet, zu einem kompletten Soziogramm der Probanden zu nutzen - hilfreich, um die Taktiken dieser sogenannten "Übungsleiter" in den darauf folgenden Spielen zu durchschauen.
Was die Vorwürfe gegen den Trainer und Hobbyautisten <b>fubinini</b> betreffen, wurde unseren rasenden Reportern gegenüber von der liebreizenden <b>Annika</b> (mittlerweile von Göteborg nach Jonköping umgezogen) bestättigt, dieser Trainer habe eigentlich nur positive Charakterzüge und Lügen und Verleumden sei ihm völlig fremd. Dazu sehe er noch überaus gut aus und habe eine liebenswerte Art, "die nur noch von seinem Charme übertroffen wird". Viele Leute würden das verkennen, "aber die können ja auch Messing und Gold nicht auseinanderhalten.."
Apropos Gold: Der Distriktanwalt von Göteborg hat das Finanzamt Göteborg 3 gebeten, ihm die steuerlichen Unterlagen des Göteborger AIS und seines Trainers <b>Florian Markert</b> zu übermitteln. Hintergrund ist offensichtlich der Anfangsverdacht der Geldwäsche und des Drogenhandels im großen Stil. Wie aus gut unterrichteten Kreisen mitgeteilt wurde, habe der Trainer Kokain als Schnee getarnt, um damit über die schwedische Grenze zu kommen. Angeblich habe der Schwarzmarktwert ein goldenes Billiardzimmer und die Dienste von vierzehn Schönheitsköniginnen für Markert eingebracht. Verdächtig werden in diesem Zusammenhang natürlich auch die Reisen des Herrn <b>Magnus Söderberg</b> nach Peru und eventuell Kolumbien, die erst kürzlich bekannt wurden. Hier herscht Untersuchungsbedarf. Die Polizei schweigt mit Hinweis auf <i>laufende Untersuchungen und ein schwebendes Verfahren</i>.
Der Sexskandal über die rosa Fraktion klingt gerade ab, da hat die SuperEttan schon einen neuen Skandal. Diesmal schneeweiß.
<b>Die zweite Schwedenliga kommt nicht zur Ruhe. Im Land des Schnees und der Pornografie geht es um alles, aber nicht um Fußball. Nicht nur Bilder zweifelhafter Herkunft überschwemmen die Boulevard-Magazine <i>Djugårdens Daily</i> und das <i>Ljungskile Sportblättchen</i>, es gibt auch Gerüchte über nicht statthafte Verbindungen!</b>
Laut einer Meldung im Internet sollen sich der Trainer von Djurgårdens IF, <b>Patrick Staudt</b>, und sein Kollege von Malmö FF, <b>Java Jim</b>, gelegentlich in einem im verschneiten Göteborger Wald befindlichen verruchten, berühmt und berüchtigten Etablissment treffen, in dem man kleine Einzelzimmer mit Minibar mieten kann. Bei einem dieser Treffen kam es dann zu sexuellen Übergriffen unter der Bettdecke, nachdem die komplette Minibar geleer wurde. Und das in gegenseitigem Einverständnis! Sodom und Gomorrha im Tiefschnee! Die Trainerkollegen sind entsetzt. "Ich werde beim jährlichen Trainerfreundschaftsspiel nicht mehr mit den beiden duschen!", so ein Kollege, der nicht namentlich genannt werden wollte. Was genau bei diesen Übergriffen Gegenstand war und was die beiden tief in sich drin (emp-)fanden bleibt Spekulation. Sicher ist hingegen, daß das Aufeinandertreffen der beiden Teams dieser Trainer mit Argusaugen beobachtet werden muß, damit Liebesgeschenek unterbleiben.
Dieser unappetitliche Skandal wird uns
wohl noch eine Weile beschäfftigen, zumal nach unbestättigten Meldungen eines schwedischen Magazins (<i>Låret Posten</i>) auch der Trainer von Ljungskile in diese pikante Affäre verwickelt ist. Welche Rolle <b>Chris</b> bei diesen Rollenspielen spielte, ist noch ungewiss, allerdings tauchten Photos auf, die vielleicht zur Lösung der Frage beitragen. Eine gute Freundin von Chris sagte zudem, er "spiele sehr gerne mit seinen Chearleadern..zu Weihnachten hat er sich für die auch mal als Weihnachtsmann verkleidet! Allerdings hatte er unter seinem Mantel nichts an..und den Mantel sehr schnell verloren.."
Die deutliche Schlappe die JSIF bei Djurgårdens erlitten hat, rückte dabei vollkommen in den Hintergrund. Der Trainer und Hobbyautist <b>fubinini</b> meinte dazu nur: "So ist das. Die haben gespielt wie die Wahnsinnigen. Als ob die mit Medikamenten vollgepumpt gewesen wären. Dazu noch dieser blanke Haß gegen meine sportlichen, gutaussehnden, technisch filigranen, talentierten Spieler. Gegen Verrückte kommt man halt nicht an.."
Die Saison hat noch nicht bekonnen in der schwedischen Zweiten und schon überschlagen sich die Ereignisse. Zurück aus dem Trainingslager am Polarkreis, bei dem sich die komplette Viererkette einen Tennisarm beim Kohleschaufeln holte, schlug der talentbefreite Trainer von JSIF die Seiten der Boulevardgazetten auf und musste sich vor Scham bald übergeben. Unserer hochseriösen Zeitung gelang eines der ganz seltenen Interviews mit dem gerissensten aller Hunde unter den Trainern.
<b>Wir:</b> Fubinini, was sagen sie zu den letzten Ereignissen in Schweden, speziell den Geschehnissen in und um die SuperEttan?
<b>fubi:</b> Ich bin erschüttert; einige schrecken auch vor nichts zurück. Egal, wer Degerfors die goldenen Bembel geklaut hat, das geht einfach nicht. Wir sind hier schließlich im zivilisierten Nordeuropa..
<b>wir:</b> Ja, richtig. Apropos goldene Bembel..
<b>fubi:</b> Das kommt noch hinzu! Während kleine Vereien wie JSIF sich mühsam durch den Winter kämpfen und ihr Trainingslager auf den billigen Polarkreisbolzplätzen aufschlagen, schmeissen die großen Vereine mit Geld nur so um sich. Ein Markert protzt mit goldenen Klorollenhaltern und weiß vor lauter Luxusarmbanduhren nicht, was die Stunde geschlagen hat. <i>fubinini beugt sich vor und schaut lange und böse in die Kamera</i> Auch bei Ihnen, Herr
Markert, wird sich das Blatt noch wenden. Nicht durch Bomben, die von Nachtwandlern gelegt werden, nein, von Bomben, die meine Stürmer in ihren Kasten pfeffern!
<b>wir:</b> Wieder ein gutens Stichwort: Pfeffern..
<b>fubi:</b> Jetzt hören Sie doch auf! Wenn gewisse Leute meinen, sie müssen die Presse und die Fans durch Prostitution und Promiskuität auf ihre Seite ziehen - bitte, sollen sie. Wir machen das nicht. Wir haben nämlich kein Geld dafür..
<b>wir:</b> Gut, kommen wir zum Fußball: Wie sehen sie ihre Chancen in der nächsten Saison?
<b>fubi</b>Keine großen Chancen. Die Liga ist zu gut besetzt und ich wollte ja eigentlich Balletttänzer werden. Zudem haben wir zwei Verrückte dabei, beglaubigt Verrückte mit Wohnsitz in dieser Klinik, deren Namen wir im Moment entfallen ist, dazu Meistertrainer, Trainer der Herzen und GröTaze jede Menge. Wenn wir viel Glück haben, kommen wir unter die besten Fünfzehn..halt vor Djurgårdens IF..
Die Saison hat noch nicht bekonnen in der schwedischen Zweiten und schon überschlagen sich die Ereignisse. Zurück aus dem Trainingslager am Polarkreis, bei dem sich die komplette Viererkette einen Tennisarm beim Kohleschaufeln holte, schlug der talentbefreite Trainer von JSIF die Seiten der Boulevardgazetten auf und musste sich vor Scham bald übergeben. Unserer hochseriösen Zeitung gelang eines der ganz seltenen Interviews mit dem gerissensten aller Hunde unter den Trainern.
<b>Wir:</b> Fubinini, was sagen sie zu den letzten Ereignissen in Schweden, speziell den Geschehnissen in und um die SuperEttan?
<b>fubi:</b> Ich bin erschüttert; einige schrecken auch vor nichts zurück. Egal, wer Degerfors die goldenen Bembel geklaut hat, das geht einfach nicht. Wir sind hier schließlich im zivilisierten Nordeuropa..
<b>wir:</b> Ja, richtig. Apropos goldene Bembel..
<b>fubi:</b> Das kommt noch hinzu! Während kleine Vereien wie JSIF sich mühsam durch den Winter kämpfen und ihr Trainingslager auf den billigen Polarkreisbolzplätzen aufschlagen, schmeissen die großen Vereine mit Geld nur so um sich. Ein Markert protzt mit goldenen Klorollenhaltern und weiß vor lauter Luxusarmbanduhren nicht, was die Stunde geschlagen hat. <i>fubinini beugt sich vor und schaut lange und böse in die Kamera</i> Auch bei Ihnen,
Herr Markert, wird sich das Blatt noch wenden. Nicht durch Bomben, die von Nachtwandlern gelegt werden, nein, von Bomben, die meine Stürmer in ihren Kasten pfeffern!
<b>wir:</b> Wieder ein gutens Stichwort: Pfeffern..
<b>fubi:</b> Jetzt hören Sie doch auf! Wenn gewisse Leute meinen, sie müssen die Presse und die Fans durch Prostitution und Promiskuität auf ihre Seite ziehen - bitte, sollen sie. Wir machen das nicht. Wir haben nämlich kein Geld dafür..
<b>wir:</b> Gut, kommen wir zum Fußball: Wie sehen sie ihre Chancen in der nächsten Saison?
<b>fubi</b>Keine großen Chancen. Die Liga ist zu gut besetzt und ich wollte ja eigentlich Balletttänzer werden. Zudem haben wir zwei Verrückte dabei, beglaubigt Verrückte mit Wohnsitz in dieser Klinik, deren Namen wir im Moment entfallen ist, dazu Meistertrainer, Trainer der Herzen und GröTaze jede Menge. Wenn wir viel Glück haben, kommen wir unter die besten Fünfzehn..halt vor Djurgårdens IF..
Während die anderen Teams, die mit Jonköpings Södra IF um den Aufstieg kämpfen, sich daran hochziehen, ihre Stars in diversen Boulevard-Blättern zu präsentieren und dabei auch oft jenseits der Wahrheit und des guten Geschmacks balancieren, kämpft man beim Södra IF gegen die Langeweile an. Das Trainingslager jenseits des Polarkreises stellte sich etwas problematisch dar, als das im Winter der Tag gerade
einmal 2 Stunden Licht hat. Den Rest der Trainingszeit mussten vier Spieler im Keller des Vereinsheims Kohle in den Generator schaufeln, damit das Flutlicht einigermassen hell leuchtete.
Auf diese Problematik angesprochen antwortete der Trainer fubinini einsilbig: "Na, besser als nackt im Eismeer.." Recht hat er.