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COPA NEWS

Jones und DownUnder bremsen die ukrainische Walze aus
Schwerer Rückschlag für den Tabellenführer Manly United an diesem Wochenende. Nachdem man bisher eine grandiose Bilanz unter Trainer Lobanowski in dieser Saison hingelegt hatte, wurde man in dieser Woche Opfer der eigenen Taktik.

Bei den Oakleigh Cannons gelang den Beachvolleyballerinnen nur noch der Anschlußtreffer, sozusagen Ergebniskosmetik aus den eigens dafür mitgebrachten Schminktäschchen. Im anschließenden Heimspiel spielte man gegen den Meister dann ebenfalls nur 5:5 - ein Trauerspiel.

Cannons-Coach Vinnie Jones: "Tja, also was MUFC angeht - nichts als heiße Luft, wie es scheint. Was uns betrifft: Herrlich, 4 Heimspiele, 4 Siege - so kann es weiter gehen!"
16.06.2006 20:56 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Der Tabellenführer reist ins Niemandsland!
Manly United FC - seines Zeichens Tabellenführer der schlechtesten Liga der Welt - reist ins Niemandsland. Jedenfalls, wenn man den Worten von ManlyU-Coach und Putzfrauen-Schwarm Lobanowski Glauben schenken darf. Im aktuellen Schmähblatt - auch Vereinszeitung genannt - lächelt Lobanowski über die Oakleigh Cannons und dessen Coach Vinnie Jones, der sich allerdings schon auf die Begegnung freut: "Wir werden Manly schon zeigen, wer hier der Chef im Ring ist. Wenn Lobanowski nach dem Spiel immer noch lacht, dürfte das wohl am zu häufigen Genuß von Wodka liegen!"

Kampfansage aus Oakleigh - kneift der Tabellenführer bei den Cannons?

Foto: Das Empfangskomitee steht bereit - Manly United droht der Abschuß.
10.06.2006 10:52 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Ich geb Dir gleich Abwärtsspirale! - Vinnie Jones sauer
Erbost blickte Vinnies Jones auf die für Ihn aufgebauten australischen Sportgazetten und erblickte den Artikel im schäbigen, in kyrillisch mit Handschrift verfassten Manly United-Klubmagazin.

"Die konsequente Fortführung dieser Abwärtsspirale kann man sich nämlich leicht ausrechnen: [..] Vinnie „Winfried“ Jones erhält sämtliche Copa-Awards.."

"Dieser Lobanowski, was glaubt der eigentlich, wer er ist? Dem ist wohl der Putzfrauen- und Zeugwart-Titel zu Kopf gestiegen. Jubelt mir hier den Winfried unter und ärgert sich noch darüber, daß ich wenigstens ein paar Awards für Australien nach Hause hole. Er selbst hat ja wohl nur zum Titel "schäbigste Liga der ganzen Welt" beigetragen und die D-U-S ist

auch jede 2. Woche nur Instrument seiner Propaganda. Kein Wunder, daß der Rest der Copa-Welt angewidert ist von seinem miesen Machwerk und das auf die Liga zurückschlägt. Jetzt muß wenigstens Australien bei der WM diese Gurkentruppen aus Vietnam und Singapur wegfegen, das ist ja woh das Mindeste! Sonst bin ich echt sauer - und wer kriegt das dann zu spüren? Richtig, die ukrainische Exklave bei uns im Land!"

(Foto: Lobanowski schaut bedröppelt drein angesichts der erneuten Kritik der australischen Presse - wird er sich endlich den Gepflogenheiten in Down Under anpassen?)
03.06.2006 00:36 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
<B>Gegendarstellung zu den Copa Awards: Vinnie Jones bejubelt und gedemütigt</B>
<B>Aufgrund der in höchster Weise infamen Presseberichte, die uns aktuell aus Sambia erreichen, sieht man sich im Redaktionsbüro von Vinnie Jones zu einer Gegendarstellung herausgefordert und genötigt:</B>

Vinnie Jones wurde am Abend der Copa-Awards auf schlimmste Weise gedemütigt. Nachdem er sich bei der eigentlichen Award-Verleihung durch seine völlig überzogene Dankesrede bereits den Unmut eines Teils des Publikums auf sich gezogen hatte, aber noch vereinzelte Glückwünsche für seine beiden Awards hatte entgegen nehmen können, begann dann auf der After-Show-Party das Desaster für den Algier-Kurier-Kolumnisten.

Nachdem Jones mit Freunden aus Algerien an einem abseits stehenden Tisch kräftig gefeiert hatte, begab er sich zum wiederholten Male auf die "Örtlichkeiten" des Palais Crevettes, in dem die Awards alljährlich vergeben werden. Dort begann für den Mohammadia-Coach das Unheil. Jones, den Zustand vollster Zurechnungsfähigkeit bereits Stunden zuvor hinter sich lassend, wurde von der sambischen Mafia in Gestalt von Batigol, Doltombwe, Lutscher und Abenteuer auf der Herrentoilette abgepasst. Während Batigol, Doltombe und Abenteuer Jones festhielten, ermächtigte sich Lutscher der Kleidung von Jones. Im Anschluß an diese bereits unvorstellbare Demütigung kam es für Jones aber noch schlimmer. Die Sambia-Connection fesselte Jones mit Handschellen und Stricken, malte ihm mit einem wasserfesten Stift "BETRÜGER" auf die Stirn und schob ihn dann unsanft unter dem Gelächter der Südafrika- und Neuseeland-Fraktion durch den Saal mit den versammelten Festgästen, die, sich ebenfalls größtenteils in alkoholisiertem Zustand befindend, ihre Belustigung durch Fingerzeigen und Essenswürfe ausdrückten.

Vollständig demoralisiert und peinlich berührt, wurde Jones dann, lediglich mit einer Krawatte bekleidet, von den verabscheuungswürdigen Sambiern auf den Heimweg geschickt, lediglich mit einer Flasche Schnaps bewaffnet. Um seinen Ärger hinunterzuspülen und zumindest ansatzweise vergessen zu machen, leerte Jones die Flasche in kürzester Zeit, warf sie wutentbrannt weg und machte sich dann auf den Heimweg, nicht aber, ohne nochmals einen Blick auf die in seiner Hand befindlichen goldenen und silbernen Balla-Rinas zu werfen und ein Stück Selbstzufriedenheit wieder zu erlangen.

Unterdessen gab es im Ballsaal Tumulte erheblichen Ausmaßes. Zu wütenden Protesten aus Algerien, Australien, Argentinien und Frankreich über diese miese und abscheuliche Behandlung eines zweifachen Award-Gewinners gesellten sich erste Nacherzählungen der vor kurzem erlebten Geschehnisse, lautstark berichtet und kommentiert insbesondere von Yves Eigenrauch und dem adligen Eier-und-Speck-Mann. Florian Markert wußte nicht so recht, wie er sich als algerischer Kiwi verhalten sollte, entschied sich dann aber erstmal dafür, mit Kiki, allerdings zu anderen Zwecken als zuvor Jones, die Toilettenbereiche aufzusuchen. Die Sambia-Fraktion, permanentes Schulterklopfen aus Südafrika und Neuseeland entgegennehmend, war immer noch recht stolz auf ihre Aktionen, aber offenbar noch nicht ganz befriedigt. Vor allem Abenteuer, frustriert und wütend über den Award des Algier-Kurier für die beste Kolumne, während sein gleichermaßen ärmlicher wie mitleiderregender Zambezi-Inquisitor nicht mal nominiert war,

spürte noch immer keine Befriedigung. Mit einem letzten Schluck aus seinem Bierglas und den Worten "den Kerl greif´ ich mir jetzt noch" griff er sich aus dem Jackett von Vinnie Jones die Schlüssel für dessen vor der Tür geparkten australischen Road Train, stürzte aus dem Ballsaal, suchte auf dem Parkplatz den kaum zu übersehenden Truck von Vinnie Jones, ließ den Motor aufheulen und fuhr nach einigen Beschädigungen an den Autos der anderen Gäste los.

Jones unterdessen, bereits eine halbe Stunde torkelnd auf dem Nachhauseweg und mittlerweile mit sich, der Welt und den Stimmen der Tiere des Waldes im Einklang, lies sich in der lauwarmen Sommernacht den Wind um seinen spärlichen bekleideten Körper wehen und genoß die Trotzstimmung, in der er sich nun befand. Unterdessen wurde es hinter Jones merklich lauter, als dann plötzlich sein eigener Truck um die Ecke bog und in voller Geschwindigkeit auf Jones zuhielt. Jones, nur im Unterbewußtsein und aus den Augenwinkeln die herannahende Gefahr wahrnehmend, konnte sich gerade noch zur Seite werfen, während Abenteuer, die Kontrolle über das ungewohnte Gefährt, über dessen Lenkrad er kaum blicken konnte, verlierend, den Truck in den Wald steuerte.

Jones verfolgte das Unheil auf den Knien sitzend, schlug die Hände über dem Kopf zusammen, erkannte seinen Truck und lief los. "Welcher Idiot.?", dachte er sich, während er den Truck erreichte, auf dem schmierigen Untergrund ausrutschte, dann über eine Baumwurzel stolperte, mit dem Kopf gegen das Führerhaus seines so geliebten Gefährts schlug und in Ohnmacht fiel. Aus eben diesem Führerhaus kletterte dann Daniel Abenteuer, ebenfalls durch den Unfall und den zuvor unmäßigen Alkoholgenuß in erheblichem Maße derangiert, erkannte Vinnie Jones, lachte dreckig: "Ha, Winfried, das geschieht Dir recht!", griff sich die Silberne Balla-Rina für die "Kolumne der Saison" und machte sich dann laut "Meiiiiiin Schaaaaaaaatz." rufend und die Balla-Rina eng an sich klammernd davon, nachdem er geschickt eine Whiskeyflasche neben Vinnie Jones drapiert hatte, um diesem den Unfall in die Schuhe schieben zu können.

Verliert Vinnie Jones jetzt seinen Ruf, seine Ehre, seine Balla-Rina und seinen Führerschein? Kommen Abenteuer und die Sambia-Connection mit dieser Ungeheuerlichkeit davon? Erhält Jones Unterstützung durch Augenzeugenberichte? Wir werden sehen.

(Foto: Hier war Vinnie Jones Welt noch in Ordnung - gut gelaunt kam er zur Copa-Awards-Verleihung)
29.05.2006 11:40 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Ein Jubel - und dann 93 Minuten Zittern in Oakleigh
Lange mußte man bei den Oakleigh Cannons nicht auf das erste Erstligator in der Geschichte des Vereins warten.

In der 1. Minute geschah das Unfassbare - Brisbane stieß an, Oakleigh-Verteidiger Brent Vujkovic grätsche den gegnerischen Spielmacher sauber ab, tankte sich durch zwei Gegenspieler und zog aus 40 Metern einfach mal ab, während der Brisbane-Torwart sich noch seine Handschuhe richtete. Konsequenz: Bereits nach 25 Sekunden klingelte es im Brisbane-Kasten und das bereits jetzt feststehende Tor der Saison war erzielt. Was danach kam, war Hoffen und Bangen. Brisbane rückte mit ungezählten wütenden Angriffen in Richtung des Oakleigh-Tores vor, doch die Abwehr der Cannons hielt in einer wahren Schlacht bis zum Spielende durch und sicherte den ersten Sieg in der Hyundai-A-League.

Nach dem Spielende nur noch Jubel in Oakleigh. Jones und der Strikers-Coach Zoidberg reichten sich Hand und Zange, Jones lächelte demonstrativ mit einer Sonnenbrille des stadteigenen Hauptsponsors und einer Krawatte mit Kanonen-Motiven in die Kamera, machte eine zufriedene Geste und verabschiedete sich in die Katakomben, nicht

jedoch, ohne einen Gruß in Richtung Manly United-Coach Lobanowski loszuwerden:

"Lobanowski der beliebteste Trainer Australiens? Das ich nicht lache! Ich meine, er ist es vielleicht aus seiner Heimat so gewohnt, daß 104% der Stimmen für den einzigen Kandidaten abgegeben werden, aber das heißt nicht, daß nur, weil er sich in seinem Verein vom Zeugwart, den Putzfrauen und sonstigen Stiefelknechten zum beliebtesten Trainer von Manly United wählen lässt, das für ganz Australien Bestand hat. Beliebte Trainer gibt es hier nicht, Jeder ist sich selbst der Nächste. Ganz sicher wird es allerdings kein Ukrainer - und auch kein Kiwi!"

(Foto: Der Manly United-Zeugwart, hier beim Waschen der schmutzigen Wäsche von Lobanowski, bestätigte, "etwa 20-30 Stimmen" für den MUFC-Coach abgegeben zu haben.)
27.05.2006 13:10 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Die Cannons schießen ab sofort in der A-League scharf - Vinnie Jones führt Oakleigh nach oben
Im zweiten Anlauf hat es gereicht für die Oakleigh Cannons - man hat sich für die höchste Spielklasse Australiens, die Hyundai A-League, nicht nur qualifiziert, sondern auch empfohlen. Wenngleich es die Gegner auch auf die Cannons abgesehen hatten und ihnen im Laufe der Saison 72 Gegentore einschenkten - von der allerdings gleichfalls nicht besonders berauschenden Abwehrleistung der Cannons mal abgesehen - hat es doch ganz knapp für den dritten Aufstiegsplatz gereicht. Zwar waren die Saints aus St. Albans punktgleich, haben es aber tatsächlich geschafft, ein noch mieseres Torverhältnis (-2) als die Cannons (+-0) an Land zu ziehen. Zugleich setzten sich die Cannons an die Spitze der ewigen Tabelle der A2-League, doch diesen Rekord will man nicht ausbauen.

Vinnie Jones trafen wir am Morgen nach den Aufstiegsfeierlichkeiten mit der stadteigenen Oakleigh-Sonnenbrille im Gesicht zu einem kleinen Zwiegespräch:

"Vinnie Jones, Aufstieg in die A-League. Was bedeutet das für Sie und das Team?"

"Ha - morgen erstmal - großartig, großartig. Für mich ist das eine große Befriedigung, daß wir diese unsägliche A2 mit den ganzen wahnsinnigen Trainern hinter uns gelassen haben, um jetzt in die A-League zu kommen, wo die Trainer zwar genauso wahnsinnig sind, aber wenigstens ihre Teams nicht so spielen lassen - zumindest hoffe ich das. Fürs Team bedeutet das, daß wir es geschafft haben, trotz der

Gegentore-Flut und dem Haß unserer Gegner aufzusteigen - das gibt Mut für die A-League, wo auch schon einige Trainer mehrfach angekündigt haben, uns abzuschießen - WIR lassen uns nicht vertreiben!"

"Sie haben mit den Bonnyrigg White Eagles, Perth Glory und den Bulleen Zebras die Liga getauscht - glauben Sie, stärker zu sein als diese renommierten Mannschaften und in der A-League bestehen zu können?"

"Haaa - my Bonny is over the ocean, sag ich da nur! Ab nach Neuseeland von mir aus. Wir packen das. Zuhause werden wir offensiv spielen, auswärts halten wir uns dezent zurück und sparen Kräfte. Dann wird das schon!"

"Auf wen freuen Sie sich besonders in der A-League?"

"Also auf diese wurstige Kolumne freuen wir uns überhaupt nicht - die schreiben uns seit Wochen schwach und haben unseren Aufstieg überhaupt nicht gewürdigt, nur in einem kleinen Nebensatz. Aber kucken Sie sich doch diese Redakteure an. Tailor ist so häßlich, daß er sich eine Tüte über den Kopf ziehen muß und Lobanowski, diese ukrainische Presswurst - mein Gott, was für eine Mütze!"

"Machen Sie sich mit solchen Aussagen nicht unbeliebt?"

"Papperlapapp, dieser Lobanowski hat uns sowieso schon auf dem Kieker, also spielt das jetzt auch keine Rolle mehr!"

Wohlan, Oakleigh - man hat offenbar großes vor in der A-League!
22.05.2006 11:09 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Cannons erleiden Schiffbruch, sind aber nicht untergegangen wie Andere
Vinnie Jones wußte nach diesem Spieltag nicht, ob er sich freuen, drecklig lachen oder weinen sollte. Zuhause unterlag man den Football Kingz mit 1:6. Vinnie Jones: "Was für eine gigantische Klatsche. Aber ich sage Ihnen eins, ich hab´s genau gewußt, daß es so kommen würde. Den Kingz war alles egal und ich habe mir gesagt, wir spielen super-defensiv und schonen unsere Kräfte. Entweder, wir kommen damit durch oder es endet in einem Debakel, und so kam es ja dann auch."

Ist der Aufstieg jetzt futsch? "Naja, sicher war das kein Ruhmesblatt meiner Mannschaft, aber unter den gegebenen Umständen sind wir sogar noch gut weggekommen. Sydney hat zuhause wieder nur Unentschieden gespielt

gegen die starken Preston Lions, St. George hat komplett verzockt, auswärts knapp verloren und zuhause gegen die wahnsinnigen Altona Magic mit dem Trainer Ismawurscht, dem wirklich alles Wurscht zu sein scheint, denn er hat sein Heimspiel wieder zu 0 verloren, die Punkte abgegeben - ein Konkurrent weniger. St. Albans hatte ebenfalls heftige Gegenwehr zuhause von den Stallions, aber nächste Woche zwei Heimspiele, ein klarer Vorteil."

Und die Demons und Queensland? "Ähm ja..die hatten wohl am wenigsten Gegenwind von allen, Schechter hat sogar zwei Siege eingefahren - kann man nicht ändern, vielleicht gelingt es uns ja, noch an denen vorbeizuziehen - es wird hart - bitte nicht noch ein Jahr A2..wir wollen hoch!"
06.05.2006 10:41 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Cannons führen Aufstiegs-Quintett an - Rückschlag für die Sharks
Vertagt wurde die Entscheidung um den Aufstieg in die Premium-Liga Australiens, die Hyundai A-League, das Wunschziell aller A2-Trainer. Einige kleine Indizien um den Aufstieg gab es dennoch. Die Oakleigh Cannons, nun schon in der dritten Woche in Folge Tabellenführer, sicherten sich ihren Platz an der Sonne mit einem klaren 5:0 gegen einen Aufstiegs-Mitbewerber, die St. Albans Saints. Weitere 3 Punkte, die Kanoniere bleiben auf Kurs, doch geschenkt gibt es wohl den Aufstieg auch jetzt noch nicht.

Einen Rückschlag mußten dagegen die sonst so heim- und konditionsstarken Sydney Olympic Sharks hinnehmen. Man legte wie üblich dem Gegner zuhause 4 Tore ins Nest, mußte aber ebenso

viele Gegentreffer hinnehmen und erreichte nur ein Unentschieden. Eine kleine Vorentscheidung? "Beileibe nicht", so Cannons-Coach Vinnie Jones, "die Sharks sind so stark und werden sich schon in der nächsten Woche davon erholen - die kommen zurück."

Und die anderen Mitfavoriten? "Ganz enges Ding - die Demons hatte ich fast schon abgeschrieben, aber die hatten ja tatsächlich nochmal 2 Heimspiele und sind daher jetzt wieder voll dabei. Das Saints-Duo ist auch noch ganz heiß - St. Albans mit einem klaren Heimsieg und St. George mit einem Schützenfest gegen die starken Preston Lions, die kommen ja zum Schluß auch noch zu uns - das wird ganz hart."
29.04.2006 11:07 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Die Cannons nach wie vor auf 1 - eine trügerische Konstanz
Die D-U-S attestierte den Oakleigh Cannons unter der Woche, möglicherweise etwas zu früh angegriffen zu haben.

"Möglich", so Cannons-Trainer Vinnie Jones, "aber wir haben uns im Grunde nichts vorzuwerfen. Wir waren es, die sich damals als einzige Mannschaft den Blacktown City Demons in den Weg gestellt haben und beim 5:5 viel, vielleicht zu viel geopfert haben. Mit dieser Bürde

müssen wir jetzt leben."

Reicht es denn jetzt für den Aufstieg für die Cannons? "Es wird so unglaublich schwer, wir sind auf 1, können aber ganz schnell auf die 4 abrutschen und möglicherweise erholen wir uns davon nicht mehr. Bitter war an diesem Spieltag nur, daß Melbourne zuhause gegen die St. George Saints verloren hat - das setzt uns jetzt mächtig unter Druck!"
21.04.2006 23:24 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Cannons marschieren wieder auf die Spitzenposition
Die Oakleigh Cannons haben sich wieder nach vorn geschossen - man siegte in beiden Heimspielen (auswärts trat man diesmal nicht an) - 4:3 gegen Newcastle sowie 4:0 gegen Penrith und setzte sich damit wieder an die Tabellenspitze.

Die Cannons sind damit jetzt 4 Punkte vor dem 4. Tabellenplatz im Moment - riecht es schon nach Aufstieg? Coach Vinnie Jones: "Nein, es riecht bei uns vielmehr nach Angstschweiß! Wir haben gesagt, wir konzentrieren uns auf die Heimspiele. Aber da

werden die Gegner versuchen, uns das Leben extrem schwer zu machen - sowohl die Blacktown City Demons nächste Woche und auch die Preston Lions am letzten Wochenende - ein hartes Brot. Hilft aber alles nichts, wir werden weiterhin unsere Taktik verfolgen - volle Konzentration auf die Spiele im eigenen Stadion, auswärts bleibt es bei bei Auftritten unserer B-Elf!"
14.04.2006 22:08 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
"Und wenn´s die Cannons auch vielleicht nicht schaffen, Central Coast ganz sicher nicht"
Oakleigh auf 3 - nach wie vor lassen sich die Cannons nicht vom einem Aufstiegsplatz vertreiben, wenn auch nur knapp, in dem man Adelaide United zuhause mit 4:2 besiegt. Auswärts unterlag man beim Topfavoriten Sydney Olympic Sharks mit 4:0 deutlich. Coach Vinnie Jones: "Es war genau, wie ich vorher angekündigt hatte. Adelaide ist für seine Offensiv-Bemühungen bestraft worden, wie die 3 Teams zuvor auch - und Sydney hat seine Kräfte voll auf das Heimspiel gegen uns konzentriert, obwohl ich gesagt hatte, wir würden auswärts nur mit halber Kraft agieren!"

Oakleigh bleibt dran - im Gegensatz zum punkt- wie erfolglosen Central Coast United, dessen überaus mutiger Trainer unter der Woche mit seinem Verbal-Angriff auf die Oakleigh Cannons Vinnie Jones nur amüsieren konnte: "Was für ein grandioser Witz - ich meine, wir haben CCU ganz klar zuhause mit 4:2

abgefertigt und dieser Hanswurst von Trainer mit dem mehr als aberwitzigen Namen ´Papa Shango´ stellt sich doch wahrhaftig vor die Presse und behauptet, wir hätten nur Glück gehabt und unsere Siege würden sowieso generell nicht durch Können und Leistung zustande kommen. Liebe Presse, an dieser Stelle schwöre ich Ihnen eins: Unser letztes Saisonspiel ist gegen diesen lächerlichen Voodoo-Priester und wenn es uns auch den Aufstieg kosten sollte - diesen Typ werden wir dahin zurückschicken, wo er hergekommen ist - nämlich zu einer drittklassigen amerikanischen Showcatch-Veranstaltung!"

Foto: Neues Bild auf dem Boxsack von Vinnie Jones
08.04.2006 22:17 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Cannons können wieder nur knapp gegenhalten
Die Auswärtsteams werden immer mutiger bei den Oakleigh Cannons - doch die Truppe von Vinnie Jones hält dagegen.

Jones zum 5:4 gegen Altona: "Jaja, was soll man sagen. Altona Magic hat mal wieder ein kurioses Wochenende gespielt, zuhause 0:3 verloren und dafür auswärts alles geben wollen, unfassbar, eine solche Strategie. Aber ich hatte damit gerechnet und habe wieder auf volle Offensive gesetzt. Das hat sich dann am Ende ausgezahlt, wenn auch nur knapp!"

Halten die Gegner die Cannons für schwach?, fragten wir Vinnie Jones. "Es scheint fast so. Ich meine Schechter hat mit Queensland hier angegriffen und hat 5:4 verloren, Papa Shango 4:2 mit Central Coast und jetzt

Ismawurscht ebenfalls mit 5:4. Das sind 10 Gegentore in den letzten 3 Heimspielen, der Wahnsinn. Es wäre bitter, wenn sich das so fortsetzt. Ich kann allerdings alle Gegner nur warnen, die Cannons zu unterschätzen, weil wir konditionell relativ schlecht da stehen im Moment. Es ist ganz einfach - wir können mit unseren vorhandenen Reserven zu Hause bis zum Saison sehr offensiv spielen, so wie in den letzten 3 Spielen. Wer meint, die Cannons im eigenen Stadion attackieren zu können, wird sich sehr anstrengen müssen und kann selbst dann nicht mit einem Sieg rechnen. Die Auswärtsteams können sich allerdings freuen - vorerst müssen wir auf fremdem Platz mit der B-Elf antreten und Kräfte schonen!"
01.04.2006 12:25 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Herbstmeistertitel schmeckt den Oakleigh Cannons gar nicht
Wenig begeistert ist man bei den Oakleigh Cannons davon, daß man nach der Hinrunde den 1. Platz der Hyundai A2-League einnimmt. Zwar hat man so die besten Voraussetzungen, ist aber gleichzeitig der Gejagte für alle hungrigen Wölfe.

Cannons-Trainer Vinnie Jones: "Also gut, im Gegensatz zur Vorsaison stehen wir diesmal ganz vorne und müssen unseren Vorsprung verteidigen. Unsere Aufgabe muß es einfach sein, die Heimspiele nach Hause zu bringen und uns da auf keine Probleme einzulassen. Damit haben wir an diesem Wochenende bereits gut angefangen, ich möchte sagen, sogar

hervorragend. Wir haben Queensland mit 5:4 bezwungen - ich wußte einfach, daß Schechter seine Jungs ausgerechnet gegen uns wieder zur Höchstform bringen würde. Auch im zweiten Heimspiel gewannen wir gegen das gewohnt mutige aufspielende Central Coast United mit 4:2 - man sieht also bereits, daß die Gegner uns auf heimischem Platz alles abverlangen werden, da heißt es, keine Minute unaufmerksam zu sein - schon gar nicht gegen die nächste Gastmannschaft, Altona Magic, die gerne ganze Auswärtsserien hinlegen - daher dürfen wir die Jungs von ismawurscht keinesfalls unterschätzen."
25.03.2006 12:21 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Knapper Heimsieg der Cannons
Melbourne Victory FC war der Gegner im Cannons-Stadion an diesem Wochenende und wie erwartet entpuppte sich das Topspiel gegen die Mannschaft von Elías Zegarra Zapata als absoluter Kracher.

Cannons-Coach Vinnie Jones: "Ich wußte, es wird enorm schwer. Zum Glück haben wir gleich nach 17 Minuten das 1:0 geschossen, das hat ein wenig den Druck von uns genommen. Dann haben wir in der zweiten Hälfte das 2:0 nachgelegt, aber Victory sofort den Anschluß geschafft. Auch nach unserem 3:1 hat Melbourne nie aufgegeben und nochmal auf 2:3

verkürzt. Ich gebe zu, da ist mir auf der Trainerbank schon ein bißchen das Herz in die Hose gerutscht - das 5:5 in den Schlußminuten gegen die Demons sitzt immer noch ein bißchen im Hinterkopf. Zum Glück haben wir dann den knappen Erfolg über die Zeit gebracht - dank unserem Torwart, der noch einige knappe Dinger über die Latte gelenkt hat. Ok - letztendlich aber auch nur ein weiterer Sieg auf dem Weg zu unserem Projekt Aufstieg - daher können wir uns keine Pause gönnen, nächste Woche stehen wieder 3 schwere Spiele an!"
18.03.2006 11:10 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Spannendes Wochenende steht den Cannons bevor - Vinnie Jones skeptisch
Nach wie vor bleibt das Aufstiegsrennen in der Hyundai A2 unglaublich aufregend. Kuriose Ergebnisse und unfassbare Aktionen sind in der A2 an der Tagesordnung und lassen Oakleigh Cannons-Trainer Vinnie Jones schlucken:

"Also diese A2 ist mit Abstand die schwerste zweite Liga, in der ich jemals ein Team trainiert habe. Letzte Saison war es schon unglaublich spannend im Aufstiegsrennen und diese Saison ist es schon vor Halbzeit total wahnsinnig. Schauen Sie sich doch mal zwei Fakten an - 1. Die Blacktown City Demons schaffen es, mit fünf (!) erzielten Auswärtstoren 9 Punkten auf fremden Plätzen zu ergattern - es ist mir ein völliges Rätsel, wie donmh das mit seinem Team fertig bringt. - 2. Gegenbeispiel Melbourne Victory FC. Die Jungs haben sich mit Elías Zegarra Zapata einen großen Startrainer geholt, einen Mann mit absolut erwiesenem Fachverstand und Renomée - und jetzt schauen Sie sich deren Heimbilanz an. Schon zwei Niederlagen zuhause und 14 Gegentore - es scheint fast, als hätten es die Gegner auf Melbourne abgesehen oder als ginge das Gerücht um, Victory könnte zuhause seinem Namen nicht gerecht werden - unglaublich, Melbourne kann froh sein, daß Zapata es schafft, trotzdem vier Heimsiege für das Team herausspielen zu lassen."

Die Cannons bleiben unterdessen auf einem Aufstiegsplatz nach einem

souveränen Heimsieg und einer knappen Auswärtsniederlage. In der nächsten Woche trifft man allerdings auf zwei absolute Topteams. Der Oakleigh-Coach dazu: "Oh Mann, es gibt hier wirklich nichts geschenkt. Ich meine, wir empfangen zuhause Melbourne Victory, über die brauche ich ja nun nichts mehr zu sagen, die sind brandgefährlich. Ich freue mich übrigens wie der Kollege Zapata auch sehr, ihn endlich mal kennenzulernen - sein Ruf eilt ihm ja in der gesamten Copa-Welt voraus. Und in der Auswärtspartie spielen wir bei den Football Kingz und die haben mit uns seit dem 4:5 aus der Vorsaison sicher noch eine Rechnung offen - ich erwarte von Trainer internacional, daß er sein Team ganz heiß macht, da wird es schwer für uns. Bis zu einem möglichen Aufstieg ist es noch weit - wir rechnen wie der FC-Kollege mit etwa 50 nötigen Punkten wie im Vorjahr für den Aufstieg und davon haben wir erst magere 17."

Wünschen wir den Cannons also viel Glück, möge das Schießpulver nicht ausgehen!
13.03.2006 13:00 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)
Ach Du herrje - der GAU!
Coach Jones fanden wir in der Gästemannschaftskabine der Blacktown City Demons ziemlich bedröppelt vor und dementsprechend fiel auch sein Kommentar zum Wochenende aus:

"Ach, das Wochenende hatte so schön angefangen. Wir haben zuhause Kräfte gespart, die Marconi-Fairfield Stallions locker 1:0 besiegt und sind dann vollen Mutes in die Schwefelhöhle zu Donmh gefahren. Wir haben das Spiel die ganze Zeit über absolut dominiert und bis zur 79. Minute haben wir 1:4 vorne gelegen beim Tabellenführer - stellen Sie sich das vor, mit 3 Toren auswärts vorne. Dann fangen meine Jungs an, sich schon von den mitgereisten Fans feiern zu lassen, machen einen auf Champagner-Fußball und kriegen innerhalb von 7 Minuten 3 Dinger rein - Ausgleich. Direkt danach bin ich dann mal kurz an der Seitenlinie ausgeflippt und die Jungs haben daraufhin tatsächlich nochmal das 4:5

vorgelegt. Ich dachte, gut jetzt haben wir es doch noch geschafft, wenn auch knapp, aber nein, mein idiotischer Torwart lässt in der 90. Minute so ein Verzweiflungsschuß-Ei von der Mittellinie rein, weil er meint, er muß sich doch jetzt nicht mehr das Trikot schmutzig machen - ich könnte kotzen! 5:5 - Unentschieden, das nützt weder uns noch den Demons - da wird mir Donmh sicherlich zustimmen."

Oakleigh am Boden, der Trainer auch - die Mannschaft hat sich durch diesen mißlungenen, aber kraftraubenden Auswärts-Teilerfolg selbst aus der Favoritenrolle katapultiert - kann Vinnie Jones sein Team für die Begegnungen der Vorwoche wieder motivieren?
04.03.2006 12:31 - Vinnie Jones-Rehhagel - Oakleigh Cannons (Archiv)


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