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Operation Vampir gescheitert – Batman und Robin müssen zum Rapport
Die Schweizer Super League hat ein Problem. Während andernorts über Meisterschaften, Taktik und Tabellenplätze gesprochen wird, beschäftigt sich die Spitzengruppe inzwischen mit Vampiren, Werwölfen, Rasenrobotern und der Frage, ob ein 6:4 möglicherweise ein falsch herum gerechnetes 2:3 ist. Mittendrin steckt danfire, der sich als Robin eigentlich nur am Kampf gegen die dunklen Mächte beteiligen wollte und nun ausgerechnet bei Batman zum Rapport antreten muss.

Dabei klang die gemeinsame Operation zunächst durchaus vernünftig. Herbie hatte herausgefunden, dass bora milutinovic seine Kräfte angeblich aus normgerechten 3:0-Ergebnissen bezieht. Die Gegenmaßnahme war entsprechend einfach: keine 3:0 mehr, den Vampir aushungern und anschließend die Schweizer Meisterschaft wieder unter normalen Bedingungen austragen.

Danfire übernahm den praktischen Teil der Mission und reiste mit vier Toren im Gepäck nach St. Gallen. Eine durchaus großzügige Investition, schließlich kostete jeder Treffer 1,2 TK. Vier Tore auswärts gegen den amtierenden Meister – damit sollte sich doch etwas anfangen lassen.

Bora sah das offenbar anders.

Am Ende stand ein 6:4 auf der Anzeigetafel, Schaffhausen hatte seinen teuersten Auswärtsangriff der Saison hinter sich und der angeblich geschwächte Vampir wirkte plötzlich ausgesprochen lebendig. Während danfire die vier Tore und den damit verbundenen Kontoverlust betrachtete, versuchte bora bereits herauszufinden, wie aus dem 2:3 des Hinspiels ein 6:4 werden konnte.

Seine Berechnungen führten erwartungsgemäß zu keinem Ergebnis. Zwischen Taschenrechner, Zirkel und einem halben Fondue stellte der Bademeister fest, dass eine Verdopplung des Hinspielergebnisses eigentlich ein 4:6 ergeben müsste. Dass er trotzdem gewonnen hatte, konnte folglich nur an danfire liegen.

In Schaffhausen nahm man diese Erkenntnis mit Interesse zur Kenntnis. Wer vier Tore schießt und trotzdem verliert, möchte schließlich wenigstens erfahren, weshalb der Gegner anschließend eine mathematische Untersuchung einleitet.

Immerhin verlief der zweite Teil des ZAT deutlich erfreulicher. Gegen Grasshopper Zürich gelang ein knapper, aber äußerst wertvoller 1:0-Heimsieg. Nouri, der sich zuvor noch Gedanken darüber gemacht hatte, wie er seine Kräfte für den entscheidenden Saisonendspurt einteilen könnte, bekam damit eine überraschend praktische Antwort: Am besten spart man sich die Tore gleich vollständig.

Nach den beiden deutlichen Erfolgen der Grasshopper gegen Schaffhausen in der Hinrunde dürfte dieses 1:0 für danfire ohnehin eine besondere Genugtuung gewesen sein. Diesmal halfen Nouri weder seine fertige Terrasse noch die inzwischen wasserdichte Abdeckplane. Sein Sturm fand schlicht keinen Weg durch die Schaffhauser Defensive.

Der Nachbar brachte es später auf den Punkt: Auf Schaf reimt sich Tiefschlaf.

Nouri legte daraufhin seinen Stift weg. Ein ungewöhnlicher Vorgang für jemanden, der gerade angekündigt hatte, Herbie künftig in Versform antworten zu wollen.

Damit bleibt Schaffhausen auf Platz vier, weiterhin sechs Punkte hinter Tabellenführer Basel. Die Meisterschaft ist also keineswegs entschieden, auch wenn die jüngsten Ereignisse vermuten lassen, dass bis zum Saisonende möglicherweise mehr Energie für die Erklärung der Ergebnisse als für deren Zustandekommen benötigt wird.

Besonders Herbie scheint inzwischen vollständig in seiner neuen Rolle als Batman aufgegangen zu sein. Nachdem Nouri die ursprünglich vorgesehene Rollenverteilung kurzerhand umgedreht hatte, akzeptierte der Basler Trainer seine Beförderung zum dunklen Ritter mit sichtlicher Begeisterung. Robin darf derweil weiter auf dem Schaffhauser Deich nach dem Rechten

sehen.

Dass Herbie selbst zuletzt mit 0:5 in Bern unterging, scheint seiner neuen Autorität keinen Abbruch getan zu haben. Im Gegenteil: Batman hat bereits angekündigt, mit Robin nach dem nächsten Spiel über dessen gescheiterten Einsatz gegen den St. Gallener Vampir sprechen zu wollen.

Eine bemerkenswerte Konstellation. Während Robin immerhin vier Tore gegen das vermeintliche Ungeheuer erzielte, musste Batman in Bern fünf Gegentreffer hinnehmen, ohne selbst einen einzigen Treffer beizusteuern. Vielleicht sollte man vor der Nachbesprechung deshalb klären, wer hier eigentlich wem die Einsatzberichte erklären muss.

Am kommenden ZAT treffen beide nun unmittelbar aufeinander. Basel gegen Schaffhausen. Batman empfängt Robin.

Herbie kann diesmal nicht auf seinen Mähbie zurückgreifen, der sich weiterhin in Überarbeitung befindet. Angesichts der jüngsten Softwareprobleme dürfte das sogar ein Vorteil sein. Schließlich hatte das Gerät bereits Schwierigkeiten mit Nouris Rollrasen, und inzwischen kursieren Gerüchte, dass es bei Vollmond als Liegewiesen-Werwolf durch die Schweiz streift.

In Schaffhausen wird diese Entwicklung gelassen verfolgt. Die Schafe haben sich längst an ungewöhnliche Besucher gewöhnt. Solange der Mähbie nicht anfängt, selbst Fußball zu spielen oder die Eckfahnen zu fressen, besteht kein Anlass zur Beunruhigung.

Vor dem Duell in Basel gibt es allerdings noch eine andere Angelegenheit zu klären. Nouri hat in seiner wiederbelebten Schweizer Kolumne die zweite eidgenössische Volksabstimmung ausgerufen. Diesmal geht es um die befristete Aufhebung der Neutralität während der Champions League, damit die Schweiz ihren letzten verbliebenen Vertreter Basel unterstützen kann.

Eine durchaus interessante Frage. Schließlich könnte man argumentieren, dass jeder internationale Erfolg Herbies auch dessen Selbstbewusstsein im nationalen Titelkampf stärkt. Andererseits sollte man die Sache nicht unnötig komplizieren. Wer international die Schweiz vertritt, darf dort ruhig gewinnen. In der heimischen Liga sieht die Angelegenheit selbstverständlich anders aus.

Deshalb fällt die Schaffhauser Entscheidung eindeutig aus:

Eidgenössische Abstimmung vom ZAT 11

Bundesbeschluss über die befristete Aufhebung der Neutralität

Geltungsbereich: Champions League, befristet bis zum Finale am 13. November.

- [X] JA
- [ ] NEIN

Schaffhausen unterstützt den FC Basel auf internationaler Bühne. Schließlich gehört sich das unter Schweizer Vereinen so, selbst wenn deren Trainer gelegentlich mit Rasenrobotern experimentieren und sich für Batman halten.

Diese Solidarität endet allerdings pünktlich mit dem Anpfiff des nächsten Ligaspiels.

Denn dort wird sich zeigen, ob Batman tatsächlich die richtigen Antworten auf die dunklen Mächte der Super League gefunden hat oder ob Robin seinem vermeintlichen Vorgesetzten erst einmal erklären muss, wie man ohne technische Hilfsmittel auf Torejagd geht.

Herbie hat für das bevorstehende Duell bereits ein Gedicht verfasst. Fünf Strophen sollten es sein, um bora nicht mit drei Strophen zusätzliche Energie zu liefern. Nouri wollte ebenfalls reimen, gab nach dem Hinweis auf seinen torlosen Sturm gegen Schaffhausen allerdings auf.

Danfire hält sich deshalb lieber an eine deutlich einfachere Form der Lyrik:

Der Vampir lacht, der Mähbie ruht,
der Baumeister verlor den Mut.
Batman wartet, Robin kommt,
mal sehen, wem das Spiel dann frommt.

Und weil Herbie zuletzt ausdrücklich davor warnte, den Vampir mit Dreierkombinationen zu füttern, bleibt es vorsichtshalber bei vier Zeilen.

Man muss bora schließlich nicht auch noch beim Lesen satt machen.
22.10.2026 20:41 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
🔥 1
Vom Bankgeheimnis zum Titelkampf – Schaffhausen wird langsam verdächtig
Es gibt Momente im Fußball, in denen man sich ernsthaft fragen muss, ob die Konkurrenz eigentlich noch alle Schafe auf dem Deich hat. In Schaffhausen ist dieser Moment spätestens mit der neuesten Ausgabe der Schweizer Kolumne gekommen. Dort verkündet Nouri höchstpersönlich: „FC Schaffhausen. Willkommen im Titelkampf.“

Ausgerechnet Nouri. Der Mann, der monatelang mit 13 fehlenden Zentimetern auf seiner Terrasse kämpfte, hat inzwischen offenbar so viel Zeit auf seinem Gartenstuhl, dass er nicht nur die Schweizer Tabelle studiert, sondern auch noch fremde Mannschaften zum Meisterschaftskandidaten erklärt.

Dabei wollte danfire eigentlich nur in Ruhe Fußball spielen, gelegentlich drei Punkte einsammeln und das restliche Torkontingent möglichst unauffällig durch die Saison bringen. Doch mit dem 2:1 beim FC Zürich und dem anschließenden 5:0 gegen Aarau wurde daraus nichts. Der erste Auswärtssieg der Saison war endlich unter Dach und Fach, und zu Hause gab es gleich fünf Tore hinterher. Sechs Punkte, sieben Treffer und der Sprung von Platz sieben auf Platz vier – plötzlich steht Schaffhausen nur noch sechs Punkte hinter Spitzenreiter Basel.

Dass man dabei noch 36,5... 36,8 TK im Tresor hat, macht die Sache für die Konkurrenz offenbar nicht angenehmer.

Nouri nennt es Vorsorge. In Schaffhausen nennt man es weiterhin Bankgeheimnis. Schließlich muss man nicht gleich das ganze Konto räumen, nur weil man einmal einen Auswärtssieg eingefahren hat. Wer weiß, wofür man das Guthaben später noch braucht? Vielleicht für die entscheidenden Spieltage. Vielleicht für eine neue Schafweide. Oder vielleicht auch nur, um Herbie irgendwann erklären zu können, dass man ohne Softwareupdate und mit deutlich weniger technischen Hilfsmitteln ebenfalls Fußball spielen kann.

Wobei Herbie derzeit ganz andere Sorgen hat. Sein geliebter Mähbie hat ausgerechnet im Spitzenspiel gegen Nouri den Dienst versagt. Ein Softwarefehler, möglicherweise sogar eine Sicherheitslücke, soll dafür verantwortlich gewesen sein. Besonders pikant: Nouri kennt sich bekanntlich mit Bits und Bytes aus und hatte die Maschine zuvor ausgiebig in seiner Garage beherbergt. Ob dort tatsächlich jemand an der Software herumgespielt hat, bleibt offen. Sicher ist nur, dass Herbie inzwischen öffentlich die Verantwortung übernimmt und sich fragt, ob ihn dieser technische Zwischenfall am Ende die Meisterschaft kosten könnte.

Vielleicht sollte er bei seinem nächsten Update einfach eine Funktion einbauen, die erkennt, wann ein Rasenroboter besser ausgeschaltet bleibt.

Immerhin hat Herbie bereits eine neue Beschäftigung gefunden. Gemeinsam mit danfire soll er nun als Batman und Robin die Schweiz vor den dunklen Mächten des St. Gallener Energie-Vampirs retten. Dafür wurden angeblich Aufkleber mit einem maskierten Schaf und einem VW-Käfer samt Augenbinde produziert. In Schaffhausen sorgte diese Nachricht zunächst für Irritationen. Nicht wegen der Vampirgeschichte, sondern weil bislang niemand wusste, dass Herbie den gemeinsamen Kampf gegen das Böse bereits bis zur Fanartikelproduktion vorangetrieben hatte.

Grundsätzlich steht man solchen Vorhaben natürlich offen gegenüber. Schließlich verbindet die beiden Trainer ihre rheinländische Vergangenheit, und wenn irgendwo ein Schaf mit Batman-Maske benötigt wird, dürfte Schaffhausen tatsächlich die richtige Adresse sein. Allerdings sollte Herbie vor einer größeren Werbekampagne vielleicht erst einmal sicherstellen, dass sein Mähbie nicht wieder eigenmächtig nach Zürich fährt.

Der eigentliche Anlass für die ungewöhnliche Allianz liegt ohnehin in St. Gallen. Dort hat bora milutinovic nach seinem mathematischen Ausflug in die Welt der 6:6-Ergebnisse endlich zur ursprünglichen 3:0-Lehre zurückgefunden. Gegen den FC Zürich wurde mit 3:0 gewonnen, in Bern gleich mit 0:3 nachgelegt. Der Bademeister ist wieder zufrieden, die Flamingos haben ihre Liegen reserviert und die Sonnencreme wird trotz fortgeschrittenen Oktobers

weiterhin großzügig verteilt.

Herbie vermutet hinter dieser Rückkehr zur Ergebniskonformität inzwischen eine geradezu übernatürliche Energiequelle. Nach seiner Theorie könnte bora durch die richtigen Resultate Kräfte sammeln, die ihm seine freitagabendlichen Quecksilberbäder zusätzlich verstärken. Das klingt zunächst abenteuerlich, erklärt aber immerhin, weshalb ein Mann, der angeblich vampirähnliche Eigenschaften besitzt, gleichzeitig verzweifelt versucht, die Freibadsaison bis in den Winter zu verlängern.

Vielleicht hat bora einfach Angst, dass mit dem letzten Sonnenstrahl auch seine 3:0-Theorie verschwindet.

Für danfire wird diese Frage allerdings schneller relevant, als ihm lieb sein dürfte. Denn am kommenden ZAT wartet ausgerechnet St. Gallen gegen Schaffhausen. Der amtierende Meister empfängt den neuen Teilnehmer am Titelkampf, und bora wird vermutlich alles daransetzen, seine frisch wiederentdeckte Ergebnismatrix nicht erneut beschädigen zu lassen.

Dass Schaffhausen bereits bewiesen hat, wie man dem Bademeister mit einem 3:2 die Laune verderben kann, dürfte dort noch in unangenehmer Erinnerung sein. Vielleicht sollte man deshalb vorsorglich ein paar Öcher Printen einpacken. Nicht unbedingt als Verpflegung, sondern zur Stabilisierung der Bodenhaftung, falls bora wieder versucht, die Fußballmathematik auf den Kopf zu stellen.

Doch damit nicht genug. Direkt anschließend kommt auch noch Nouri mit seinen Grasshoppern nach Schaffhausen. Der Mann, der danfire gerade erst offiziell im Titelkampf begrüßt hat, darf also persönlich überprüfen, ob seine Einschätzung tatsächlich gerechtfertigt war.

Für Nouri dürfte das eine willkommene Abwechslung werden. Seine Terrasse ist schließlich fertig, die Abdeckplane hält dicht und der Mähbie steht angeblich ausgesteckt in der Garage. Viel mehr kann man als Schweizer Gartenbesitzer kaum erreichen. Jetzt bleibt ihm nur noch, sich um die Meisterschaft zu kümmern.

In Schaffhausen freut man sich jedenfalls auf den Besuch. Die Schafe sind informiert, der Deich ist vorbereitet und Herbies DIN-ISO-Vorschriften liegen vorsichtshalber weiterhin griffbereit. Sollte Nouri erneut versuchen, den gesamten Rasen millimetergenau zu vermessen, wird man ihm freundlich erklären, dass hier Fußball gespielt und keine weitere Terrasse gebaut wird.

Nebenbei hat die Schweiz inzwischen auch ihre erste Volksabstimmung seit Wiederbelebung der Kolumne erfolgreich abgeschlossen. Die Initiative, Österreich zur stärksten Liga Europas zu erklären, wurde mit vier Nein-Stimmen bei null Ja-Stimmen abgelehnt. Bemerkenswert daran: Sämtliche Stimmen kamen von den Trainern der ersten vier Tabellenplätze – Basel, St. Gallen, Grasshopper und Schaffhausen.

Offenbar sind sich die vier Spitzenvereine wenigstens in einer Sache einig.

Während also die österreichische Initiative Geschichte ist, beginnt in der Schweiz eine ganz andere Diskussion. Basel führt die Tabelle an, St. Gallen verteidigt seine 3:0-Lehre, Nouri sitzt auf seiner fertigen Terrasse und Schaffhausen hat sich mit zwei Siegen plötzlich mitten in diese Gesellschaft geschoben.

Ob daraus tatsächlich ein ernsthafter Angriff auf die Meisterschaft wird, muss sich erst zeigen. Sechs Punkte Rückstand auf Basel sind schließlich noch immer sechs Punkte, und die kommenden Begegnungen mit St. Gallen und Grasshopper werden gewiss keine gemütlichen Spaziergänge über den Deich.

Aber vielleicht ist genau das der entscheidende Unterschied zwischen Schaffhausen und den anderen drei Titelanwärtern.

Herbie braucht funktionierende Software. bora braucht seine Ergebnismatrix. Nouri braucht inzwischen wenigstens keine neuen Terrassendielen mehr.

Und danfire?

Der braucht vorerst nur seine 36,5... 36,8 TK, ein paar vernünftige Ergebnisse und jemanden, der den Tresor wieder abschließt.

Denn eines sollte die Konkurrenz inzwischen gelernt haben:

Wer in Schaffhausen nichts ausgibt, hat nicht zwangsläufig nichts vor.
14.10.2026 21:01 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
😮 1 👏 1 🔥 1
Schaffhauser Bankgeheimnis gelüftet: 41,1 TK, sieben Plätze Luft nach oben und ein klares NEIN
In der Schweiz wird wieder abgestimmt. Das allein wäre noch keine Nachricht, schließlich gehört die direkte Demokratie hierzulande ungefähr so selbstverständlich zum Alltag wie die Berge, die Banken und die gelegentliche Frage, warum auf einem Fußballplatz eigentlich Schafe stehen. Doch diesmal hat Nouri mit der ersten Ausgabe der Schweizer Kolumne seit 2012 ein Thema auf den Stimmzettel gebracht, das selbst die sonst so gelassene Eidgenossenschaft beschäftigt: Ist Österreich tatsächlich die stärkste Fußballliga Europas?

Eingereicht wurde die Volksinitiative von der Groot Worldwide Football Ltd. aus Grödig. Das Initiativkomitee verweist auf beeindruckende internationale Statistiken, während der Bundesrat daran erinnert, dass eine Ltd. noch lange keine AG ist und Basel den österreichischen Antragsteller bereits zweimal geschlagen hat. Die Schweizer Trainer sollen nun entscheiden. Ihr Votum müssen sie allerdings in ihren Zeitungsartikeln verstecken.

In Schaffhausen hat man sich die Unterlagen aufmerksam angesehen. Immerhin verfügt der Verein inzwischen über genügend finanzielle Zurückhaltung, um selbst beim Schweizer Bankgeheimnis als Musterbeispiel durchzugehen.

41,1 TK stehen auf dem Konto. Das größte Guthaben der gesamten Liga.

Während Herbie, Nouri und bora seit Wochen versuchen, die Meisterschaft mithilfe von Rasenrobotern, Terrassendielen und mathematisch fragwürdigen Badevorschriften untereinander aufzuteilen, hat danfire offenbar eine wesentlich einfachere Strategie entwickelt: Geld zusammenhalten, gelegentlich Fußball spielen und die anderen ruhig weiterrechnen lassen.

Dass diese Methode nicht immer für Begeisterung sorgt, zeigte zuletzt der Ausflug nach La Chaux-de-Fonds. Dort kassierte Schaffhausen eine 2:4-Niederlage gegen eine Mannschaft, deren Trainer skua811 noch vor wenigen Tagen über die schwächste Offensive der Liga klagte. Offenbar hat man dort inzwischen tatsächlich mit dem angekündigten Torschusstraining begonnen. Ausgerechnet gegen Schaffhausen funktionierte es jedenfalls ausgezeichnet.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass danfire die eigenen Spieler vor dem Spiel darauf hingewiesen hatte, man müsse nicht bei jeder Gelegenheit das gesamte vorhandene Kapital auf den Platz tragen. In La Chaux-de-Fonds wurde diese Anweisung möglicherweise etwas zu gewissenhaft umgesetzt.

Umso erfreulicher verlief anschließend das Heimspiel gegen den FC Sion. Ole Einar Gehtnochrein durfte auf dem Schaffhauser Deich antreten und musste feststellen, dass hier nicht nur Schafe, sondern gelegentlich auch drei Tore anzutreffen sind. Das 3:0 war eine saubere Angelegenheit und dürfte vor allem bora milutinovic gefallen haben, dessen Ergebnistheorie zuletzt erheblich unter Druck geraten war.

Denn während Schaffhausen weiterhin zuverlässig normgerechte Resultate produziert, hat sich ihr Erfinder inzwischen vollständig in seinen eigenen Berechnungen verfangen. Ein 6:6 gegen Nouri soll plötzlich ein lupenreines 3:0 sein, ein 0:6 gegen Basel lässt sich angeblich durch gedankliches Umdrehen ebenfalls in einen Erfolg verwandeln, und überhaupt scheint in St. Gallen mittlerweile jeder Taschenrechner nur noch Ergebnisse anzuzeigen, die der Bademeister gerade benötigt.

Herbie vermutet dahinter inzwischen sogar vampirähnliche Kräfte, die bora bei seinen freitagabendlichen Quecksilberbädern gewinnt. In Schaffhausen hält man diese Theorie für durchaus interessant, wenngleich noch nicht abschließend geklärt ist, ob Vampire tatsächlich Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 benötigen und weshalb ein angeblicher Nachtschwärmer so verzweifelt um die Verlängerung der Freibadsaison

kämpft.

Vielleicht ist die Erklärung viel einfacher: bora möchte nur verhindern, dass jemand das Beckenwasser ablässt, bevor er seine 3:0-Theorie darin vollständig aufgelöst hat.

Auch Herbie dürfte momentan andere Sorgen haben. Sein Mähbie soll angeblich bereits mit neuer Software unterwegs gewesen sein, während Nouri gleichzeitig versichert, das Gerät stehe ausgesteckt in seiner Garage. Sollte beides stimmen, hätte Herbie womöglich unbeabsichtigt den ersten autonom fahrenden Rasenroboter entwickelt, der selbst ohne Stromversorgung auswärts Punkte sammeln kann.

Das wäre technisch zweifellos beeindruckend. Allerdings sollte Herbie zunächst klären, ob die Maschine überhaupt noch ihm gehört. Nouri hat die Quittung für die Abholung schließlich bereits vorbereitet.

Überhaupt ist in Zürich inzwischen eine bemerkenswerte Ruhe eingekehrt. Die Terrasse ist fertig, die Plane hält dicht und Nouri sitzt endlich auf seinem Gartenstuhl. Nach monatelangen Diskussionen über fehlende 13 Zentimeter, rätselhafte Reststücke und die richtige Anzahl an Schrauben scheint dort tatsächlich ein Bauprojekt abgeschlossen worden zu sein.

Dass die Grasshopper gleichzeitig an der Tabellenspitze mitmischen, dürfte für Nouri beinahe zweitrangig sein. Schließlich hat er nun etwas erreicht, woran zwischenzeitlich kaum noch jemand glaubte: Er kann sich hinsetzen, ohne dass unter ihm eine WPC-Diele nachgibt.

Während in Zürich also die Füße hochgelegt werden, ist Schaffhausen inzwischen auf Platz sieben angekommen. Mit 41,1 TK auf dem Konto und einer ganzen Rückrunde voller Möglichkeiten könnte man dort durchaus auf größere Gedanken kommen. Doch danfire hält wenig davon, schon jetzt mit dem gesamten Guthaben durch die Liga zu marschieren.

In der Schweiz spricht man schließlich nicht über Geld. Man hat es.

Und damit zurück zur Volksinitiative aus Österreich. Nach sorgfältiger Prüfung der eingereichten Argumente, unter Berücksichtigung der Basler Erfolge gegen Grödig sowie der Tatsache, dass Nouri inzwischen sogar eine wasserdichte Terrasse vorweisen kann, fällt das Schaffhauser Votum eindeutig aus.

Eidgenössische Abstimmung vom ZAT 9

Volksinitiative Österreich ist die stärkste Liga Europas

Stimmzettel des FC Schaffhausen:

[ ] JA
[X] NEIN

Die Begründung fällt kurz aus: Wer die stärkste Liga Europas sein möchte, sollte zunächst erklären können, weshalb ein Schweizer Bademeister ein 6:6 zum 3:0 erklärt, ein Basler Rasenroboter ohne Strom unterwegs ist und ein Zürcher Trainer mit einer fertigen Terrasse plötzlich zum ernsthaften Meisterschaftskandidaten wird.

Solche Leistungen lassen sich schließlich nicht allein mit einer Siegquote von 66,1 Prozent erklären.

Und falls die Österreicher dennoch auf ihrer Initiative bestehen, hätte danfire einen einfachen Vorschlag: Man könne gerne über alles sprechen. Allerdings erst, wenn geklärt sei, ob die Groot Worldwide Football Ltd. überhaupt über genügend TK verfüge, um die Schweizer Bankgeheimnisse zu finanzieren.

Bis dahin bleiben die 41,1 TK sicher verwahrt.

Und weil man in Schaffhausen nicht nur mit Geld umgehen, sondern gelegentlich auch eine Zeitung schreiben kann, werden daraus nach Veröffentlichung dieses Artikels sogar 41,4 TK.

Schließlich weiß man in Schaffhausen: Geld hat man. Man zeigt es nur nicht.

Und während die Konkurrenz über Meistertitel, Rasenroboter und Terrassendielen diskutiert, verdient danfire ganz nebenbei noch 0,3 TK mit der Zeitung.
08.10.2026 19:26 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
🔥 3
DIN ISO H3A0 bestanden – nur Herbie hat das Ergebnis falsch herum gelesen
Man muss Herbie eines lassen: Wenn er sich etwas vornimmt, wird es gründlich vorbereitet. Nachdem der Basler Trainer den Schaffhauser Platz zuletzt als 120 Meter langen und 20 Meter breiten Deich mit frei laufenden Schafen beschrieben hatte, wollte er diesmal nichts dem Zufall überlassen. Der Mähbie blieb angesichts der beweglichen Hindernisse besser außen vor, stattdessen sollte eine nach deutscher DIN ISO H3A0 zertifizierte Vereinbarung endlich für klare Verhältnisse sorgen.

Und tatsächlich: Es funktionierte.

90 Minuten später stand ein blitzsauberes 3:0 auf der Anzeigetafel. Keine geometrische Abweichung, kein 3:2, kein 4:3, keine Destabilisierung der Matrix. Selbst bora milutinovic hätte das Ergebnis vermutlich mit Badelatschen und Rettungsring sofort abgenommen.

Es gab lediglich ein kleines Problem.
Die drei Tore standen bei Schaffhausen.

Damit dürfte endgültig geklärt sein, dass der Schaffhauser Deich sehr wohl normgerecht bespielbar ist. Die Schafe hielten offenbar ausreichend Sicherheitsabstand, sämtliche Linien blieben während der Partie an ihrem vorgesehenen Platz und auch die Tore standen nach Abpfiff noch dort, wo sie vor dem Spiel aufgebaut worden waren. Herbies Befürchtung, der Mähbie könne unter diesen Bedingungen verwirrt werden, war also vollkommen unbegründet.

Verwirrt wirkte an diesem Abend höchstens Basel.

Besonders bitter für Herbie: Noch vor wenigen Tagen hatte er selbst erklärt, ein 0:3 in Schaffhausen würde wunderbar in die Schweizer Matrix passen. danfire zeigte sich ausgesprochen kooperativ und lieferte exakt dieses Resultat – lediglich aus Sicht des FC Basel gelesen.

Mehr Entgegenkommen kann man von einem Gastgeber kaum verlangen.

Auch bora dürfte zunächst zufrieden gewesen sein. Schließlich hatte er wochenlang gepredigt, niemals von der 3:0-Theorie abzuweichen. Schaffhausen nahm diese Mahnung offenbar ernst und produzierte an diesem ZAT sogar zwei vollständig normgerechte 3:0-Ergebnisse.

Nach dem Sieg gegen Basel folgte in Luzern nämlich gleich das nächste.
Diesmal allerdings ebenfalls aus Sicht des Heimvereins.

Vielleicht liegt genau darin die bislang übersehene Schwäche von boras Theorie: Sie definiert zwar sehr präzise das gewünschte Ergebnis, lässt aber vollkommen offen, wer die drei Tore schießen soll.

Für eine Theorie, auf der inzwischen offenbar die Statik der gesamten Schweizer Super League beruht, ist das eine erstaunlich große Regelungslücke.

Schaffhausen ließ sich davon jedenfalls nicht irritieren. Nach dem 0:3 in Luzern ging es zurück auf den heimischen Deich, wo die Young Boys aus Bern vorbeischauten. Und dort war dann plötzlich Schluss mit der Norm.

3:0 für Schaffhausen. Schon wieder.

Damit endete der ZAT mit sechs Punkten aus drei Spielen, sechs eigenen Toren, drei Gegentreffern und einem weiterhin

erstaunlich stabilen achten Tabellenplatz. Noch wichtiger für die Wissenschaft: Von den drei Schaffhauser Partien endeten sämtliche exakt 3:0.

Wenn irgendwo in der Schweiz an diesem Wochenende die Matrix stabilisiert wurde, dann offensichtlich in Schaffhausen.

Das Problem sitzt inzwischen eher in St. Gallen.

Denn ausgerechnet ihr Erfinder scheint das Vertrauen in die eigene Theorie verloren zu haben. Erst ein 5:0, anschließend ein 5:1 – bora wirft derzeit Ergebnisse in die Liga, bei denen Herbie vermutlich schon mit Taschenrechner, Wasserwaage und Statikplan neben dem Mähbie steht.

Besonders das 5:1 dürfte Fragen aufwerfen. Vier Tore Differenz. Sechs Tore insgesamt. Kein 3:0 weit und breit.

Vielleicht war das Quecksilberbad am Freitagabend diesmal einfach etwas zu warm.

Herbies Vorschlag, ein 6:0 könne als zweimal 3:0 durchgehen und damit die Matrix wieder stabilisieren, wird in Schaffhausen jedenfalls mit Interesse verfolgt. Mathematisch klingt das durchaus überzeugend. Nach dieser Logik wäre allerdings auch Nouris jüngstes 5:0 gegen Schaffhausen nur ein unvollständiges 6:0 gewesen.

Ein Tor hat gefehlt.

Nouri wird das vermutlich anders sehen. Nach zwei 5:0-Siegen gegen Schaffhausen innerhalb kürzester Zeit darf er das auch. Elf Gegentore in zwei Spielen gegen die Grasshopper sind schließlich ein Argument, bei dem selbst danfire nicht anfangen muss, über Geometrie zu diskutieren.

Wobei Nouri inzwischen selbst ganz andere Probleme hat.

Zwei Drittel seiner Terrasse liegen, das berühmte 1,47-Meter-Reststück wird weiterhin bewacht wie die Schweizer Goldreserve und angeblich soll am Wochenende tatsächlich alles fertig werden. Besonders bemerkenswert war allerdings die Feststellung seines Nachbarn, dass Herbie mit 48,6 TK, danfire mit 48,3 und Nouri mit 47,4 offenbar kollektiv versuchen, ihr restliches Material an die nächste Generation zu vererben.

Nouris Reaktion darauf war eindeutig: erst einmal die Säge einschalten.

Vielleicht ist das tatsächlich die vernünftigste Lösung.

danfire jedenfalls sieht keinen Grund, sämtliche Dielen bereits im September zu verbauen. Wer einen langen Winter vor sich hat, sollte schließlich noch etwas Material im Schuppen haben. Und solange Schaffhausen trotz 48,3 TK weiterhin auf Platz acht steht und nebenbei Basel und Bern jeweils drei Tore einschenkt, besteht zumindest kein Anlass, hektisch die komplette Terrasse zuzuschrauben.

Herbie dagegen sollte vor dem nächsten Aufeinandertreffen vielleicht noch einmal seine DIN-Unterlagen kontrollieren.

Die Vereinbarung für Schaffhausen war nämlich nahezu perfekt.
Der Platz war normgerecht.
Die Schafe hielten sich an die Vorschriften.
Die Matrix bekam ihr 3:0.
Nur eine kleine Ergänzung sollte in Version H3A1 aufgenommen werden:

„Vor Spielbeginn ist verbindlich festzulegen, für welche Mannschaft die Drei vorgesehen ist.“
29.09.2026 23:15 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
🤯 1
Drei Ergebnisse, drei Theorien und ein ziemlich unruhiger Rasen
Es hätte für danfire eigentlich ein ganz normaler ZAT werden können. Ein knappes 0:1 in Aarau, anschließend ein überraschendes 3:2 gegen St. Gallen und zum Abschluss ein 0:5 bei Grasshopper Zürich. Drei Spiele, drei völlig unterschiedliche Geschichten – und vor allem ein Ergebnis, das inzwischen offenbar mehr Aufmerksamkeit bekommt als die anderen beiden zusammen.

Denn seit dem 3:2 gegen St. Gallen ist in der Schweizer Fußballwelt nichts mehr so, wie es einmal war. Zumindest wenn man bora fragt. Für den Trainer des FC St. Gallen gibt es schließlich eine klare Ordnung im Fußball: **3:0.** Drei Tore für die eigene Mannschaft, null für den Gegner. Einfach, sauber, mathematisch belastbar. Und dann kommt danfire daher und gewinnt ausgerechnet gegen bora mit 3:2.

Für bora ist das kein gewöhnliches Fußballergebnis, sondern ein ausgewachsener **Rasenzwischenfall**. Schließlich hatte er bereits gewarnt, dass Abweichungen von der 3:0-Theorie unweigerlich die Aufmerksamkeit der Mähbie auf sich ziehen könnten. Und nun steht genau dieses Ergebnis schwarz auf weiß in der Statistik. Zwei Tore für St. Gallen waren offenbar noch akzeptabel, eines für Schaffhausen ebenfalls – aber zusammen? Völlig außerhalb des vorgesehenen Systems.

In Schaffhausen sieht man die Sache naturgemäß etwas entspannter. Dort wird das Ergebnis vermutlich eher unter der Kategorie „drei Punkte“ abgelegt. Der Rasen ist schließlich weiterhin grün, die Schafe stehen noch dort, wo sie vorher standen, und niemand hat beobachtet, dass plötzlich Eckfahnen rückwärts laufen. Für danfire dürfte deshalb vor allem eines zählen: St. Gallen wurde geschlagen.

Dass unmittelbar davor in Aarau mit 0:1 verloren wurde, passt dagegen erstaunlich gut in die neue Schweizer Fußballmathematik. Ein Tor, null Tore – zumindest hier gab es keine größere geometrische Auffälligkeit. Alexander Bölling konnte sich mit seinem knappen Erfolg vermutlich gemütlich zurücklehnen, während bora noch versuchte herauszufinden, ob ein 1:0 vielleicht wenigstens als verkleinertes 3:0 durchgehen könnte.

Dann allerdings kam Zürich.

Grasshopper zerlegte Schaffhausen mit 5:0 und lieferte damit wiederum eine ganz andere Antwort auf die bisherigen Theorien. Nouri dürfte das Ergebnis vermutlich nicht einmal als vollständige sportliche Überraschung betrachten. Schließlich war seine Mannschaft schon vor dem Spiel „konzeptionell Tabellenführer“. Jetzt gibt es dafür zumindest auch auf dem Platz reichlich Material: fünf Tore, kein Gegentor und damit ein Ergebnis, das weder 3:0 noch 4:3 noch 3:2 ist.

Herbie dürfte an dieser Stelle allerdings bereits nervös geworden sein.

Seine Mähbie hat schließlich gerade erst gelernt, mit dem **4:3-Format** umzugehen. In Luzern funktionierte die neue Software noch präzise, die Linien stimmten, die Geometrie war sauber und die Maschine konnte offenbar mit einer gewissen inneren Zufriedenheit feststellen, dass Fußballplätze manchmal tatsächlich einfach Fußballplätze sind.

Doch nun steht die Maschine vor einem neuen Problem: **3:2.**

Möglicherweise braucht die Mähbie deshalb schon wieder ein Softwareupdate. Version 4.3 konnte 4:3. Die nächste Version müsste dann vielleicht 3.2 erkennen. Allerdings dürfte Herbie vorher noch klären müssen, ob die Zahl 3 vorne oder hinten stehen muss und ob ein 2:3 ebenfalls akzeptiert wird. Bei einem Gerät, das bereits auf optische und geometrische Unregelmäßigkeiten reagiert, sollte man hier keine voreiligen Entscheidungen treffen.

Zumal das nächste Problem bereits wartet: **Basel gegen Schaffhausen.**

Herbie hat die gewünschte Lösung praktisch schon vorgegeben. Ein 0:3 würde perfekt in seine Welt passen. Basel gewinnt, Schaffhausen verliert, bora bekommt seine 3:0-Theorie zurück und die Mähbie könnte vermutlich beruhigt feststellen, dass die mathematische Ordnung wiederhergestellt wurde. Selbst die Schafe auf dem langen, schmalen Schaffhauser Platz könnten anschließend wieder ungestört weitergrasen.

Nur gibt es dabei ein kleines Problem: danfire dürfte wenig Interesse daran haben, Herbie diesen Gefallen zu tun.

Denn nach dem 3:2 gegen St. Gallen wäre ein weiteres ungewöhnliches Ergebnis gegen Basel geradezu folgerichtig. Vielleicht ein 1:1. Vielleicht ein 2:1. Vielleicht sogar etwas, bei dem Herbies Mähbie anschließend endgültig die Orientierung verliert und die Bedienungsanleitung neu geschrieben werden muss.

Und genau darin liegt inzwischen der besondere Reiz dieser Schaffhauser Saison. Während Nouri auf seiner Terrasse weiterhin verzweifelt versucht, die fehlenden **13 Zentimeter** zwischen seinen vier Meter langen WPC-Brettern und den 4,13 Metern Gesamtstrecke zu erklären, versucht Herbie die Schweizer Fußballwelt in saubere Zahlenformate zu bringen. bora möchte alles auf 3:0 reduzieren. Und danfire produziert derweil Ergebnisse, die sich offenbar weigern, sich an diese Systeme zu halten.

Vielleicht sollte man deshalb in Schaffhausen vor dem Basel-Spiel vorsichtshalber wieder für Bodenhaftung sorgen. Ein paar Öcher Printen unter die wackeligen Füße, die Schafe auf Abstand zur Mähbie und bloß keine neuen geometrischen Experimente.

Denn eines hat der letzte ZAT eindrucksvoll gezeigt: In Schaffhausen muss man nicht unbedingt die richtige Zahl finden.

Man muss nur verhindern, dass die Mähbie glaubt, sie hätte sie gefunden.
23.09.2026 20:50 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
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Der Mähbie lernt Geometrie – Schaffhausen offenbar auch
Es ist schon erstaunlich, was ein einziger ZAT in der Schweizer Super League alles verändern kann.

Vor einer Woche war der FC Schaffhausen noch eine Mannschaft, die auswärts offenbar regelmäßig die Orientierung verlor. Jetzt ist man auf Platz 8 angekommen. Und plötzlich sieht die Welt ganz anders aus.

3:0 gegen La Chaux-de-Fonds.
2:3 in Sion.
3:2 gegen Zürich.

Zwei Siege, eine knappe Niederlage – und insgesamt sieben Tore.
Man könnte fast sagen:
Schaffhausen hat den richtigen Gang gefunden. Oder zumindest den Rückwärtsgang ausgeschaltet.

Passend dazu meldet sich Herbie aus Basel. Der e-Mähbie-53 habe beim ersten großen Einsatz offenbar gewisse Schwierigkeiten mit der Geometrie des Geländes gehabt. Kein Grund zur Sorge, meint Herbie. Es gibt ein Update. Künftig soll der Mähbie optische Ungereimtheiten erkennen und umgehen können. Eine sehr vernünftige Entscheidung. Denn wenn man sich die Ergebnisse dieses ZAT anschaut, könnte man meinen, auch danfire habe ein ähnliches Update bekommen.
Vorher: 0:3.
Jetzt: 3:0.
Vorher: 0:5.
Jetzt: 3:2.
Vielleicht hat Schaffhausen ebenfalls ein Software-Update installiert.
Version:
danfire 3.0 – Geometrie des gegnerischen Tores erkannt.

Gegen La Chaux-de-Fonds war jedenfalls ziemlich schnell klar, wer auf dem Platz die besseren Orientierungssysteme hatte. 3:0.
Keine Diskussion.
Keine Schwimmreifen.
Keine Poolnudeln.
Keine Trillerpfeife.

Und vor allem:
keine Öcher Printen notwendig.

Die Bodenhaftung war offenbar bereits vorhanden. Vielleicht hätte Herbie den Mähbie einfach vorher nach Schaffhausen schicken sollen. Dort hätte er vermutlich gelernt, dass ein Rasen nicht zwingend getrocknet werden muss, wenn die Mannschaft selbst wieder ordentlich läuft.

Dann kam Sion. Ausgerechnet beim Wintersportgiganten vom FC Sion wurde es anschließend komplizierter. 3:2 für Sion. Knapp verloren. Aber immerhin zwei Tore geschossen.

Und damit dürfte zumindest eine Erkenntnis feststehen:
Schaffhausen kann auch auswärts Tore schießen. Das ist ein wichtiger Fortschritt.

Ob Nouri darüber bereits eine wissenschaftliche Untersuchung des Rollrasens vorbereitet, ist allerdings nicht bekannt. Vermutlich misst er zunächst die Feuchtigkeit. Danach die Schnitthöhe. Dann die Bodenstruktur.
Und irgendwann fragt er sich, ob die Niederlage vielleicht im sechsten Gang passiert ist.

Dann aber das Highlight:
FC Schaffhausen 3:2 FC Zürich.
Herbie dürfte das mit besonderem Interesse registriert haben. Denn während sein Mähbie beim Meister in St. Gallen noch mit den örtlichen

Gegebenheiten kämpft, hat Schaffhausen inzwischen offenbar gelernt, wie man mit Zürcher Gelände umgeht. Vielleicht braucht man dafür gar keine künstliche Intelligenz. Vielleicht reicht einfach ein Trainer.

Oder – noch wahrscheinlicher – ein Stück Öcher Printen in der Kabine.

Herbie hatte ja bereits festgestellt, dass die Printen keinen erkennbaren „Mäh“rwert besitzen. Torrwert dagegen offenbar schon.

bora milutinovic hatte sich derweil ebenfalls auf seinen nächsten Einsatz vorbereitet.
Der Mähbie sollte kommen. Also wurde der Rasen zum Freibad. Badeenten wurden aufgestellt. Eckfahnen bekamen Schwimmwesten. Der Elfmeterpunkt wurde verschoben. Der Strafraum mit Kokos-Sonnenöl behandelt. Und der Anstoßkreis zum Nichtschwimmerbecken erklärt.

Der Mähbie drehte drei Ehrenrunden und mähte anschließend den Parkplatz.
Man kann also festhalten:
Der Mähbie hat noch gewisse Entwicklungsreserven.
Herbie dürfte das natürlich anders sehen. Schließlich bekommt er jetzt ein Software-Update. Vielleicht wird die nächste Version dann auch mit einem Navigationssystem ausgestattet:
„Bitte wenden. Sie befinden sich auf einem Parkplatz.“

Besonders schön ist allerdings Herbies Blick auf die Liga. Zürich, St. Gallen und Basel kämpfen international weiter. Luzern ist bereits raus. Und die Schweizer Super League wächst.

Nur Österreich ist noch eine Nummer zu groß. Herbie spricht vom kleinen Goliath mit der kleinen Schleuder. Das ist ambitioniert. Aber vielleicht sollte man in Basel, Zürich und St. Gallen zunächst einmal den Mähbie fertig programmieren. Denn bevor man den großen Nachbarn mit der Schleuder angreift, sollte man zumindest wissen, wo das eigene Tor steht.

Schaffhausen scheint das inzwischen wieder zu wissen.
Und danfire? Der dürfte sich nach diesem ZAT jedenfalls entspannt zurücklehnen. Platz 8. Sieben Tore erzielt. Sechs Punkte geholt. Und aus den letzten drei Spielen nur eine Niederlage.

Vor allem aber ist Schaffhausen wieder eine Mannschaft, über die man schreiben kann, ohne jedes Mal eine Erklärung über Wasser, Rasen, Schwimmabzeichen oder defekte Software zu benötigen.

Wobei ...Ein bisschen davon gehört inzwischen einfach zur Schweizer Fußballkultur.
Herbie baut den Mähbie.
Nouri schützt den Rollrasen.
bora schützt den Rasen vor dem Mähbie.

Und danfire?
Der macht inzwischen einfach Tore.
Vielleicht ist das ja die einfachste Software von allen.
Version 3.2: Ball ins Tor. Keine Geometrieanalyse nötig. Keine Sonnencreme. Kein Swimmingpool. Und auch kein sechster Gang. Nur drei Punkte.
17.09.2026 20:16 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
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Schaffhausen sucht den richtigen Gang – zuhause klappt's plötzlich
Es gibt Wochen, in denen ein Trainer seine Mannschaft taktisch weiterentwickelt.

Es gibt Wochen, in denen ein Trainer neue Systeme ausprobiert.

Und dann gibt es Wochen, in denen man als Trainer auf die Tabelle schaut und sich fragt, ob man vielleicht einfach nur die Heim- und Auswärtsspalte vertauscht hat. Für danfire war es eine solche Woche. Drei Spiele. Zwei Niederlagen. Ein Heimsieg. Und immerhin 5:4 Tore.

Der FC Schaffhausen scheint damit ein ziemlich klares Konzept entwickelt zu haben: Zuhause Fußball spielen. Auswärts baden gehen.

Herbie bringt den Mähbie
Herbie aus Basel verkündete diese Woche stolz, dass sein inzwischen legendärer e-Mähbie-53 endlich serienreif sei. 90 Minuten Akku. 120 Minuten im Energiesparmodus. Extremes Drehmoment. Diamantklingen. Und natürlich die revolutionäre No-Flutsch-Funktion, mit der nasser Rasen getrocknet und anschließend gemäht werden kann.

Eigentlich klingt das nach einem Rasenmäher.

Bei Herbie klingt es allerdings eher nach einem taktischen Endgegner. Besonders interessant: Der Mähbie soll ausgerechnet beim Meister in St. Gallen seinen ersten Auswärtseinsatz bekommen. Danfire dürfte die Nachricht mit gemischten Gefühlen aufgenommen haben. Denn kurz zuvor hatte Basel bereits vorgemacht, wie man Schaffhausen auswärts behandelt: 3:0.

Vielleicht war der Mähbie da noch gar nicht im Einsatz. Vielleicht braucht Herbie ihn also gar nicht.

Zuhause läuft der Rasen
Denn kaum war Schaffhausen wieder auf eigenem Platz, war plötzlich alles anders. 5:0 gegen Luzern. Fünf Tore. Keines kassiert.
Der Mähbie hätte wahrscheinlich anerkennend genickt. Nouri vermutlich zunächst die Schnitthöhe kontrolliert. Und bora hätte wahrscheinlich überprüft, ob die Spieler vor dem Anpfiff ausreichend Sonnencreme aufgetragen hatten.

Vor allem aber zeigt das Ergebnis: Der FC Schaffhausen kann es noch. Sehr gut sogar. Vielleicht braucht die Mannschaft einfach ihren eigenen Rasen. Vielleicht liegt es am Heimvorteil. Vielleicht an der Bodenhaftung. Oder vielleicht hat danfire einfach die Öcher Printen wiedergefunden. Herbie hatte schließlich bereits festgestellt, dass die Printen im Mähbie-Test keinen erkennbaren „Mäh“rwert besitzen. Als taktische Schuhsohle könnten sie allerdings durchaus noch eine Zukunft haben.

Nouri und die sechs
Währenddessen arbeitet Nouri in Zürich weiter an seinem persönlichen Rasensport-Experiment. Rollrasen. Mähbie. Swimmingpool-Verbot.

Sonnencreme für Geranien. Und natürlich die Zahl sechs. Sechs Zentimeter. Sechster Gang. Sechs Punkte.

Man darf gespannt sein, wann Nouri endgültig herausfindet, was genau diese sechs eigentlich bedeuten. Äpfel? Birnen? Fahrräder? Oder vielleicht einfach die sechs Gegentore, die man manchmal kassiert, wenn man den Rasen nicht richtig einstellt.

Schaffhausen jedenfalls hat sich diese Woche für eine andere Variante entschieden: Fünf Tore schießen und null kassieren. Das dürfte Nouri gefallen. Zumindest solange niemand einen Pool daneben baut.

bora bleibt Bademeister
bora milutinovic hat derweil seine ganz eigene Erklärung für die Schweizer Fußballwelt. Bei ihm bleibt die Super League ein Freibad. Bronze-Schwimmabzeichen für die Spieler. Sonnencreme für die Außenverteidiger. Trillerpfeife für Badepausen. Und wenn irgendwo etwas nicht funktioniert, liegt es selbstverständlich am Wasser.

Nur Schaffhausen dürfte nach dem 5:0 gegen Luzern kurz überlegt haben, ob man nicht vielleicht selbst ein Freibad eröffnen sollte. Denn zuhause läuft es hervorragend. Auswärts hingegen sieht es anders aus. Basel: 3:0. Young Boys: 1:0. Dazwischen: 5:0 gegen Luzern.

Man könnte also fast behaupten, Schaffhausen habe das Schweizer Heimspiel-Freibad bereits vollständig im Griff. Nur beim Auswärtsschwimmen fehlt noch die Technik.

Vielleicht doch der richtige Gang?
Damit bleibt für danfire eigentlich nur eine Erkenntnis: Der sechste Gang ist vielleicht gar nicht das Problem. Vielleicht muss man einfach häufiger zuhause bleiben. Herbie hat seinen e-Mähbie. Nouri hat seinen Rollrasen. Bora hat seine Trillerpfeife.
Und danfire hat offenbar etwas viel Wertvolleres:
einen Heimrasen, auf dem Schaffhausen fünf Tore schießen kann. Vielleicht sollte man den Rasen deshalb einfach einpacken und zu jedem Auswärtsspiel mitnehmen.

Ein mobiler Rollrasen für Schaffhausen. Nouri würde das Konzept vermutlich sofort genehmigen. Herbie würde einen Mähbie dafür entwickeln. Und bora würde sich daneben mit Sonnencreme auf den Bademeisterstuhl setzen.

Dann wäre endlich alles geregelt.

Bis dahin bleibt die Erkenntnis der Woche:
Auswärts braucht Schaffhausen offenbar noch Bodenhaftung. Zuhause ist sie bereits vorhanden.

Und irgendwo in der Kabine liegt vermutlich tatsächlich noch eine Packung Öcher Printen. Man sollte sie vielleicht nicht essen. Aber vielleicht einfach unter die Auswärtsschuhe kleben. Nur für den Fall.
10.09.2026 19:32 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
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Von wegen Bodenhaftung – Schaffhausen geht zweimal baden
Manchmal schreibt die Copa-Presse ihre eigenen Pointen schneller, als ein Trainer reagieren kann. Noch vor dem letzten ZAT wurde über Öcher Printen, Bodenhaftung, Gänge und die Frage philosophiert, ob danfire damit endlich auch auswärts ins Rollen kommen würde. Nun kennen wir die Antwort: Der Gang wurde eingelegt. Nur leider rückwärts.

Der FC Schaffhausen bekam am Freitag gleich zweimal ordentlich etwas auf die Ohren. Zunächst setzte es beim FC St. Gallen eine deutliche 0:5-Niederlage. Damit war die Hoffnung auf die große Auswärtsrehabilitation bereits nach 90 Minuten ziemlich gründlich bewässert.

Doch es kam noch schlimmer. Im Anschluss wartete zuhause Nouri mit den Grasshopper Zürich. Eigentlich genau der Ort, an dem Schaffhausen bislang seine Punkte gesammelt hatte. Doch ausgerechnet dort wurde aus dem heimischen Bollwerk ein Schweizer Wasserpark: 1:6 hieß es am Ende.

Sechs Punkte hatte Nouri gefordert. Sechs Punkte hat Schaffhausen tatsächlich bekommen – nur leider nicht selbst. Vielleicht war die berühmte Rechnung also doch komplizierter als gedacht.

Nouri dürfte sich jedenfalls bestätigt fühlen. In seiner „überarbeiteten Version“ hatte der e-Mähbie noch nach Bodenhaftung gesucht und Printen unter den Rädern vermutet. Beim Blick auf die Schaffhauser Ergebnisse könnte man inzwischen allerdings meinen, dass nicht nur der Rasen, sondern gleich die komplette Mannschaft die Bodenhaftung verloren hat.

Auch Herbie hatte

die Öcher Printen bereits als mögliches taktisches Wundermittel ins Spiel gebracht. Vielleicht hat danfire sie diesmal tatsächlich ausgepackt. Nur könnte dabei ein kleines Missverständnis entstanden sein: Printen sorgen für Bodenhaftung – sie verhindern aber offenbar nicht, dass der Gegner Tore schießt.

Und bora? Der dürfte sich nach dem 5:0 vermutlich entspannt zurücklehnen. Während andere noch über Sonnencreme, Seifenschaum und Wellnesskonzepte diskutieren, hat sein FC St. Gallen offenbar die effektivste Methode gefunden, Schaffhausen vom eigenen Tor fernzuhalten: einfach selbst fünfmal treffen.

Besonders bitter für danfire: Die Rückkehr zu seinem alten Verein hatte so vielversprechend begonnen. Zwei Heimspiele, zwei Siege. Doch nach den beiden vergangenen Partien steht plötzlich eine ganz andere Statistik im Raum. Zwei Auswärtsspiele, zwei Niederlagen – und nun auch die erste Heimniederlage.

Der Saisonstart ist damit deutlich komplizierter geworden. Für einen Trainer, der mit Schaffhausen bereits zwei Meisterschaften gefeiert hat, ist das natürlich noch lange kein Grund zur Panik. Aber die Schweizer Kollegen dürften sich in den nächsten Tagen sicherlich nicht zurückhalten.

Denn eines ist nach diesem ZAT klar:

Der e-Käfer hat zwar mehrere Gänge – danfire muss jetzt allerdings erstmal herausfinden, welcher davon vorwärts fährt. Und irgendwo liegt vermutlich noch eine ungeöffnete Packung Öcher Printen.
04.09.2026 18:06 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
 
Schaffhausen, sechs Punkte und die Sache mit der Bodenhaftung
Zwei ZATs sind vorbei und danfire ist inzwischen endgültig in der Schweizer Super League angekommen. Zumindest statistisch hat der FC Schaffhausen dabei ein interessantes Eigenleben entwickelt: Zuhause sechs Punkte aus zwei Spielen, auswärts sechs Gegentore und null eigene Treffer. Man könnte sagen: danfire hat den heimischen Rasen bereits hervorragend bewässert – nur auswärts scheint die Bodenhaftung noch nicht ganz zu stimmen.

Dabei fing alles in La Chaux-de-Fonds mit einem 0:2 an. Nach dem anschließenden 3:0 gegen Sion durfte man noch vermuten, Schaffhausen hätte das Auswärtsproblem bereits gelöst. Dann folgte beim FC Zürich allerdings erneut ein 0:3. Zum Glück gibt es Heimspiele: Gegen Aarau reichte ein 1:0, um die Schaffhauser Haushaltskasse erneut mit drei Punkten aufzufüllen.

Nouri dürfte diese Zahlen mit besonderem Interesse betrachten. Schließlich hat er in seinem letzten Artikel bereits die große mathematische Frage aufgeworfen: „Sechs was?“ Bei Schaffhausen ist die Antwort inzwischen ziemlich eindeutig: sechs Punkte zuhause. Ob Nouri dafür Äpfel, Birnen, Fahrräder, Grashüpfer oder doch einfach Punkte verwendet, darf er selbst entscheiden.

Herbie hat derweil schon einen Gang höher geschaltet und vermutlich längst festgestellt, dass ein danfire nicht zwingend vier oder sechs Gänge benötigt. Zwei davon scheinen momentan zu reichen: Heimwärtsgang und Auswärtsgang. Letzterer müsste allerdings dringend einmal vom Leerlauf wegkommen.

Und dann wäre da noch bora milutinovic. Der St. Gallener Bademeister und selbsternannte Sonnenschutzbeauftragte des Schweizer Fußballs wartet am Freitag auf Schaffhausen. Nachdem zunächst der komplette Rasen und anschließend sogar der Mittelkreis vor der

UV-Strahlung geschützt werden mussten, dürfte die nächste logische Konsequenz eigentlich ein Sonnenschirm über dem Gästestrafraum sein.

Vielleicht hat danfire aber noch ein anderes Mittel gegen die St. Gallener Bodenverhältnisse im Gepäck: Öcher Printen. Herbie hatte schließlich bereits vermutet, dass der Rückkehrer noch einen Vorrat aus seiner Aachener Zeit besitzen dürfte. Und wenn die Printen tatsächlich für etwas sorgen, dann vermutlich für ordentlich Bodenhaftung. Bei einem Schaffhauser Auswärtsspiel könnte das derzeit nicht schaden.

Vielleicht ist das sogar die geheime Taktik: Während bora den Rasen eincremt, verteilt danfire Printen an seine Mannschaft. Einer schützt vor der Sonne, der andere verhindert, dass die Spieler auf dem Geläuf ausrutschen. Fehlt eigentlich nur noch Nouri mit der Gießkanne.

Nach St. Gallen geht es dann zurück auf den eigenen, bislang hervorragend funktionierenden Rasen. Dort wartet Nouri mit seinen Grasshoppers. Der Mann, der seinen Rollrasen inzwischen vermutlich besser kennt als seine eigene Mannschaft, wird sicherlich genau hinschauen.

Für danfire bedeutet das: Zwei Spiele, sechs mögliche Punkte und jede Menge Material für die Schweizer Zeitungsredaktionen. Sportlich ist die Lage klar. Schaffhausen muss endlich auswärts liefern. Und wenn dabei zufällig noch ein Auswärtstor fällt, wäre das vermutlich bereits genug Stoff für Nouri, Herbie und bora für mindestens drei weitere Artikel.

Die Schweiz ist also vorbereitet: Der Rasen ist eingecremt, der Rollrasen wächst, der E-Käfer hat einen Gang höher geschaltet, die Öcher Printen liegen bereit – und danfire versucht derweil einfach, sechs Punkte zu sammeln. Diesmal vielleicht sogar auswärts.
27.08.2026 21:42 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
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Schaffhausen meldet sich zurück – danfire antwortet auf dem Platz
Der erste ZAT der neuen Saison ist gespielt und für danfire hat die Rückkehr zum FC Schaffhausen direkt eine kleine Achterbahnfahrt bereitgehalten. Zum Auftakt musste sich Schaffhausen beim FC La Chaux-de-Fonds mit 0:2 geschlagen geben. Ein Ergebnis, das sicher nicht ganz den Vorstellungen des Rückkehrers entsprach.

Doch lange musste man auf die Antwort nicht warten. Im ersten Heimspiel der neuen Saison empfing Schaffhausen den FC Sion – und diesmal zeigte die Mannschaft ein völlig anderes Gesicht. Mit einem überzeugenden 3:0 holte danfire die ersten drei Punkte und sorgte gleichzeitig dafür, dass die Niederlage zum Auftakt nicht überbewertet werden muss.

Auch Nouri hat Schaffhausen in seinem jüngsten Artikel bereits auf dem Radar. Zwischen Zwiebackrasen,

Bewässerungsproblemen, Cervelat und der Erkenntnis, dass ihn das Glück in der vergangenen Saison nur um einen Punkt verfehlt hat, taucht danfire dort gemeinsam mit Einar und skua811 als Teil des Schweizer „Klassentreffens“ auf. Besonders interessant: Nouri kennt offenbar bereits den Spielplan und die TK-Werte seiner Konkurrenz – beim Thema Schaffhausen dürfte er also durchaus genauer hinschauen.

Nach dem ersten ZAT steht damit ein Sieg und eine Niederlage zu Buche. Noch ist das Tabellenbild kaum aussagekräftig, doch die erste Botschaft ist angekommen: Schaffhausen kann nach dem Fehlstart reagieren.

Und während Nouri offenbar noch mit Bewässerungszeit und Cervelat beschäftigt ist, hat danfire bereits das erste Wasser auf den eigenen Rasen bekommen – **diesmal hoffentlich nicht zu wenig.**
19.08.2026 19:26 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
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danfire zurück in Schaffhausen – ein besonderes Kapitel beginnt
Für danfire beginnt in der Schweiz ein neues und gleichzeitig sehr vertrautes Kapitel. Nach seinem Abschied von Alemannia Aachen übernimmt er erneut den FC Schaffhausen – den Verein, den er bereits elf Jahre trainierte und mit dem er gleich zwei Meisterschaften feiern konnte.

Die Rückkehr ist für den Trainer deshalb weit mehr als nur ein Vereinswechsel. Schaffhausen ist für danfire ein Stück Trainerheimat. Hier verbrachte er einen großen Teil seiner bisherigen Karriere, hier feierte er seine größten Erfolge und nun kehrt er zurück, um an diese Zeiten anzuknüpfen.

„Es fühlt sich tatsächlich ein bisschen wie nach Hause kommen an“, so danfire zum Saisonstart. „Natürlich ist vieles neu, weil sich Mannschaft und Umfeld verändert haben. Aber ich kenne den Verein, die Stadt und die Menschen hier. Und ich weiß,

was dieser Club für mich bedeutet.“

Auch der Abschied aus Aachen habe die Vorfreude auf die neue Aufgabe nicht geschmälert. Nach einer schwierigen Hinrunde führte danfire die Alemannia noch bis auf Platz sechs und verpasste den Aufstieg nur knapp. Nun soll in Schaffhausen eine neue Erfolgsgeschichte entstehen.

„Ich gehe mit einem guten Gefühl aus Aachen. Wir haben uns nach dem schwierigen Start enorm entwickelt. Aber jetzt beginnt etwas Neues. Ich möchte hier wieder etwas aufbauen und natürlich wäre es schön, irgendwann wieder um Titel zu spielen.“

Die Voraussetzungen sind zumindest emotional bestens: Elf Jahre, zwei Meisterschaften und jetzt die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Für danfire beginnt in Schaffhausen eine neue Saison – aber vielleicht auch die Fortsetzung einer Geschichte, die eigentlich nie ganz beendet war.
12.08.2026 16:44 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
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danfire kontert mit einem Augenzwinkern – "Den Aufstieg verhindert? Das muss man auch erst mal schaffen."
Nach Herbies satirischem Artikel über den bevorstehenden Trainerwechsel nach Schaffhausen hat sich nun auch danfire zu Wort gemeldet – und nahm die Vorlage seines langjährigen Weggefährten dankend auf.

„Ich musste wirklich lachen. Vor allem über den Satz, ich hätte die Alemannia erfolgreich vor dem Aufstieg bewahrt. Das muss man als Trainer auch erst mal schaffen. Ich wusste gar nicht, dass das inzwischen als Erfolg gewertet wird“, sagte danfire mit einem breiten Grinsen.

Ganz so dramatisch, wie es der ehemalige Aachener Kulttrainer beschreibt, sei die Lage allerdings nicht.

„Wir haben eine starke Rückrunde gespielt und uns bis auf Platz sechs vorgearbeitet. Natürlich wäre der Aufstieg das i-Tüpfelchen gewesen, aber wenn man ehrlich ist, haben wir ihn nicht in den letzten beiden Spieltagen verspielt. Dafür haben wir in der Hinrunde zu viele Punkte liegen lassen.“

Anschließend bestätigte danfire erstmals offiziell seinen Wechsel zum FC Schaffhausen.

„Ja, ich werde nach Schaffhausen zurückkehren. Dieser Verein bedeutet mir unglaublich viel. Ich durfte dort elf Jahre arbeiten und

wir haben gemeinsam zwei Meisterschaften gewonnen. Es fühlt sich nicht wie ein Neuanfang an, sondern wie ein Nachhausekommen.“

Dabei verriet der gebürtige Heinsberger auch einen sehr persönlichen Grund für seine Entscheidung.

„Viele kennen meinen Heimatverein gar nicht. Als Jugendlicher habe ich beim FC Union Schafhausen gespielt. Dass mein neuer Verein fast denselben Namen trägt, hat mich schon bei meinem ersten Engagement irgendwie fasziniert. Vielleicht war das damals einer der Gründe, warum ich mich dort sofort heimisch gefühlt habe. Manche Dinge schließen einfach einen Kreis.“

Für Herbie hatte danfire zum Abschluss noch einen kleinen Gruß parat:

„Ich wünsche, dass die Dämonen in Mexiko bei seinem Bruder bleiben. Die meiner Brüder nehme ich jedenfalls nicht mit nach Schaffhausen - was wäre da auch los in der Schweiz... Dämonen, Mafia und ein wiedererscheinen des Kutschers... um Himmels Willen. Dann werden wir uns künftig in der Schweiz besser ohne den ganzen Anhang an der Seitenlinie begegnen, und trinken danach lieber einen Kaffee als uns gegenseitig Arschbomben zu bewerten.“
26.07.2026 08:29 - danfire - TSV Alemannia Aachen (0.3 TK)
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Schweizer Zukunft ungewiss – danfire sieht Herbie weiter in Basel
Während bei Alemannia Aachen der Aufstieg nach fünf Punkten Rückstand bei nur noch zwei ausstehenden Spielen praktisch außer Reichweite ist, sorgt ein anderes Thema für Gesprächsstoff: die Zukunft von Herbie.

In der Schweiz halten sich hartnäckig Gerüchte, dass die dortige Liga nach der Saison geschlossen werden könnte. Für Herbie, der aktuell den FC Basel trainiert, würde sich damit zwangsläufig die Frage nach seiner sportlichen Zukunft stellen. Eine mögliche Rückkehr nach Aachen wird deshalb erneut diskutiert.

danfire begegnet den Spekulationen jedoch gelassen. „Ich kann verstehen, dass Herbies Name sofort fällt. Er ist eine Identifikationsfigur der Alemannia. Aber im Moment ist das alles reine Spekulation.“

Der Aachener Trainer glaubt sogar, dass Herbie seinen Weg in Basel gerne fortgesetzt

hätte: „Wenn die Schweizer Liga tatsächlich geschlossen wird, wäre das für viele Vereine und Trainer eine schwierige Situation. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Herbie dort gerne langfristig gearbeitet hätte. Dass äußere Umstände das möglicherweise verhindern, wäre schade.“

Sportlich richtet danfire den Blick ohnehin auf die eigene Mannschaft. Aachen steht aktuell auf einem starken sechsten Tabellenplatz – eine bemerkenswerte Entwicklung nach dem schwachen Saisonstart. Auch wenn der Aufstieg aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr zu erreichen ist, will die Alemannia die Saison mit zwei überzeugenden Auftritten abschließen.

„Wir haben uns diese Position hart erarbeitet“, so danfire. „Jetzt wollen wir zeigen, dass Platz sechs kein Zufall ist. Alles andere werden wir nach der Saison sehen.“
12.07.2026 16:11 - danfire - TSV Alemannia Aachen (0.3 TK)
 
Aachen verpasst die große Chance – danfire zieht ernüchtert Bilanz
Während Herbie in der Schweizer Presse mit Freibad-Vergleichen, Ernährungstipps und der eigenen Saisonplanung für Aufmerksamkeit sorgt, muss sich danfire bei der Alemannia mit einer bitteren Realität auseinandersetzen. Der Traum vom Aufstieg ist nach den vergangenen Spielen deutlich in weite Ferne gerückt.

Dabei begann der Spieltag noch furios: Gegen den zeigte Alemannia Aachen eine beeindruckende Vorstellung und feierte einen klaren 5:0-Heimsieg. Die Mannschaft wirkte hochkonzentriert, spielfreudig und setzte ein deutliches Zeichen im Kampf um die oberen Tabellenplätze.

Doch die anschließende Auswärtsaufgabe beim FC Viktoria Köln wurde zum bitteren Rückschlag. Aachen zeigte zwar erneut Mut und suchte auch in der Fremde den Weg nach vorne, musste sich aber in einem spektakulären Spiel mit 4:5 geschlagen geben. Der offensive Auftritt stimmte, doch der hohe Aufwand und die fehlende defensive Stabilität kosteten am Ende wichtige Punkte.

danfire zeigte sich nach den Spielen enttäuscht, aber

auch realistisch: „Wir wollten mutig auftreten und haben das auch getan. Aber nur Mut reicht nicht. Gerade in dieser Phase der Saison entscheiden Kleinigkeiten. Der Aufwand, den wir betrieben haben, war enorm – und vielleicht fehlt uns jetzt genau diese Energie in den entscheidenden Momenten.“

Der Blick auf die Tabelle ist ernüchternd: Aachen steht weiterhin auf Platz 7 und hat fünf Punkte Rückstand auf die Aufstiegsränge. Doch durch die verpasste Chance und die verbleibenden Aufgaben scheint der große Traum vom Durchmarsch nach oben kaum noch realistisch.

Trotzdem will danfire die Saison nicht abschenken: „Wir haben uns nach dem schwierigen Start zurückgekämpft und gezeigt, dass wir mithalten können. Jetzt geht es darum, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen.“

Während Herbie weiter über mögliche Szenarien in Basel und Aachen philosophiert, muss danfire beweisen, dass seine Mannschaft auch nach dem geplatzten Aufstiegstraum noch die nötige Motivation besitzt.
07.07.2026 09:17 - danfire - TSV Alemannia Aachen (0.3 TK)
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danfire reagiert gelassen auf Herbies Aussagen – Fokus bleibt auf dem Aufstieg
Die Diskussion um den Trainerposten bei Alemannia Aachen nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem Herbie in der Schweizer Presse zu den Gerüchten um eine mögliche Rückkehr nach Aachen Stellung bezogen hat, musste nun auch danfire erneut Fragen zu seiner Zukunft beantworten.

Der Trainer der Alemannia zeigte sich dabei wenig überrascht von den Aussagen seines langjährigen Kollegen. „Ich kenne Herbie schon viele Jahre und genauso habe ich seine Worte auch erwartet. Er ist ein absolut fairer Sportsmann und hat völlig zurecht betont, dass er in Basel unter Vertrag steht. Alles andere wäre seinem Verein gegenüber auch nicht korrekt gewesen.“

Besonders die Aussage Herbies, er wünsche sich den Aufstieg der Alemannia unter danfires Führung, wertete der aktuelle Aachener Coach als großes Kompliment. „Das zeigt Größe. Wir verfolgen alle unsere eigenen Ziele, aber der gegenseitige Respekt ist da. Das

freut mich.“

Von Rücktrittsgedanken wollte danfire allerdings nichts wissen. „Ich habe lediglich gesagt, dass man nach der Saison immer Gespräche führen kann. Das gehört im Fußball dazu. Im Moment verschwende ich daran keinen Gedanken.“

Und dafür gibt es auch keinen Anlass. Nach den vergangenen Spieltagen belegt die Alemannia einen starken 7. Tabellenplatz und liegt nur vier Punkte hinter den Aufstiegsrängen. Die Mannschaft hat sich nach einem schwierigen Saisonstart eindrucksvoll zurückgemeldet und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Kampf um den Aufstieg machen.

Ob Herbies Name in den kommenden Wochen dennoch weiter rund um den Tivoli kursieren wird, dürfte auch von den sportlichen Entwicklungen in Basel und Aachen abhängen. Für danfire zählt jedoch vorerst nur eines: „Solange wir noch alle Chancen auf den Aufstieg haben, gibt es für mich kein anderes Thema.“
02.07.2026 19:47 - danfire - TSV Alemannia Aachen (0.3 TK)
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Aachen im Aufwind – sportlich stabil, neben dem Platz Unruhe durch Trainer-Gerüchte
Bei Alemannia Aachen läuft es sportlich derzeit nahezu optimal. Nach vier weiteren Spieltagen steht das Team von danfire auf einem starken 6. Tabellenplatz und hat nur noch vier Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsrang. Die Formkurve zeigt klar nach oben, die Mannschaft wirkt gefestigt und konkurrenzfähig im oberen Tabellendrittel.

Sportlich konnte Aachen zuletzt wichtige Punkte sammeln und sich Schritt für Schritt aus der unteren Tabellenregion herausarbeiten. Die Leistungen wirken inzwischen deutlich konstanter, auch wenn die Liga weiterhin eng bleibt und kleine Schwankungen sofort Auswirkungen auf die Tabelle haben.

Für zusätzliche Unruhe sorgt allerdings ein Thema abseits des Platzes: FC Basel-Trainer Herbie hat sich offiziell auf den Trainerposten bei der Alemannia beworben. Der erfahrene Coach gilt in Aachen als Ikone, nachdem er den Verein

über zwei Jahrzehnte geprägt hat. Die Nachricht sorgt entsprechend für Aufmerksamkeit im Umfeld des Clubs.

Danfire reagierte darauf bemerkenswert offen, aber auch zurückhaltend:
„Mir ist die Bewerbung von Herbie auf meinen Trainerposten sehr wohl aufgefallen. Er ist die Trainerikone hier in Aachen und hat die Alemannia über 20 Jahre trainiert. Das beeindruckt mich und als gebürtiger Heinsberger habe ich auch eine Nähe zu Aachen, aber vielleicht bin ich nach der Saison zu Gesprächen bereit.“

Damit lässt der aktuelle Trainer zumindest Raum für Spekulationen, stellt aber klar, dass der Fokus zunächst auf der laufenden Saison liegt. In Aachen entsteht dadurch eine interessante Konstellation: sportlicher Aufbruch im Hier und Jetzt – und gleichzeitig die Frage, wie es auf der Trainerbank langfristig weitergeht.
21.06.2026 10:50 - danfire - TSV Alemannia Aachen (0.3 TK)
 


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