Normalerweise heißt es ja, die zweite Saison nach dem Aufstieg sei die schwerste, für Hofa und sein Team war aber die erste alles andere als einfach. Sie mühten sich lange in den niederen Gefilden der Tabelle bevor sie endlich einen Spieltag vor Schluss aufatmen konnten. Trotz 101 kassierter Tore (die meisten aller Mannschaften) sicherten sie sich mit dem achten Rang den Klassenerhalt.
In der zweiten Saison nach dem Aufstieg sollte aber endlich das passieren, woran in Hamilton und auch Rest Neuseeland nicht mehr viele glaubten. Waikato spielte zwar
keine überragende Saison, holte sich aber erstmals in der Geschichte den Meistertitel in Neuseeland. Sie waren zwar in der Frühjahrs- und Herbstsaison jeweils nur zweiter, hatten aber über die gesamte Spielzeit gesehen die bessere Performance und waren so schlussendlich 4 Punkte vor Waitakere City und somit am Ziel der Träume.
Es folgten natürlich unzählige Meisterpartys von Spielern und Fans, die bis in die nächste Saison hinein dauerten, was man auch an den dann erbrachten Leistungen sah. Die Mittelmäßigkeit klopfte wieder an
Mit zwei Heimsiegen schiebt sich Team Wellington vorübergehend an die Tabellenspitze der Football Championship. Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Aber man nimmt diese Momentaufnahme gerne ins Vereinsbuch für spätere Fangenerationen auf.
Ohne Dreifachbelastung lässt es sich ohnehin befreiter in der Liga spielen. So besteht die Hoffnung, dass man auch in dieser Saison vielleicht wieder am Ende auf einem vorderen Platz landen können wird. Aber es ist bis dahin noch ein hartes Stück Arbeit zu bewältigen.
Rufe Ente null sieben - Rufe Ente null sieben. In mir kam ein Verdacht auf
ist sie ein himmlischer Spion?
Nach sechs Siegen muss jetzt der nächste Folge. Nummer sieben. Bei drei Heimspielen muss das einfach klappen. Wird es wohl auch. Denn andernfalls sähe es ganz düster aus für Donald Duck. Bei einem Abstieg wäre er auch kaum zu halten. Das ist das Ziel. Dafür wurde Duck von der Ente geholt. Nun ist bald Weihnachten. Keine gute Zeit für Enten. Doch in Neuseeland muss es über die Feiertage laufen.
Etwas eintönig hören sich die Resultate in der Football Championship Neuseelands an. Bei den fünfzehn Spielen vom vergangenen Wochenende hiess es 14 mal x:0. Nur einmal konnte eine Gastmannschaft ein Tor erzielen. Aber was heistt da ein Tor? Es waren sogar gleich deren vier! Leider hat dies aber nicht für einen Punktgewinn ausgereicht. Die bedauernswerten Spieler von YoungHeart Manawatu kassierten nämlich bei Palmerston North Marist gleich fünf Gegentreffer. In acht von den anderen vierzehn Spielen hätte es wenigstens zu einem Punktgewinn gereicht. Auch Dunedin Technical tut sich auswärts schwer. Man hat in der Fremde erst einen einzigen Treffer erzielt, aber schon zwei Punkte damit geholt.
Team Wellington befindet sich in der Liga weiterhin auf einem guten Weg. Man scheint sich langsam im neuseeländischen Oberhaus richtig wohl zu fühlen. Jetzt heißt es aber, die Hinrunde vernünftig zu Ende zu spielen, damit man beruhigt in die Rückrunde starten kann.
Im AFC-Cup musste man nach der Vorrunde aber leider die Segel streichen. Chancenlos war man letztendlich nicht, weil man nach Punkten mithalten konnte, aber irgendwie fehlten am Ende doch einige Tore. Woher die hätten kommen sollen, ist unbekannt. Aber vielleicht lernt man daraus für mögliche zukünftige Teilnahmen.
…
Doch Hofa wäre nicht Hofa, würde er nicht das Beste daraus machen und alles dafür tun, wieder in die beste Liga der Welt aufzusteigen.
Genau 10 Saisonen war es her, da hat er seinen ersten Aufstieg aus der National League in die damals noch Premier Division lautende Liga geschafft und so wäre es ja nett, würde man zum Jubiläum wieder den Aufstieg schaffen.
Hofa redete aber nicht nur groß sonder ließ seinen Worten auch Taten folgen. Mit einer mehr als souveränen Saison
schafften die Jungs aus Hamilton den Wiederaufstieg. Sie starteten mit 6 Siegen aus den ersten 7 Spielen, übernahmen am 6. Spieltag die Tabellenführung die sie nicht mehr aus der Hand gaben und pulverisierten schlussendlich den Punkterekord in dieser Liga. Mit nur 4 Niederlagen und 2 Unentschieden war diese Saison eine einzige Machtdemonstration und 11 Punkte Vorsprung schaffte auch noch keiner.
Es ging also nach einer Zweitklassigkeit wieder nach oben in die erste Liga. Und auch dort soll es endlich wieder nach oben gehen.
Nach diesen Erfolgen begann aber so etwas wie der langsame Abstieg von Waikato, der einige Saisonen dauern soll.
Sie waren zwar für den AFC-Cup qualifiziert, kamen aber nicht über die erste Gruppenphase hinaus und konnten sich früh nur auf die Meisterschaft konzentrieren. Diese versauten sie aber ebenso wie den Pokal und konnten als Vorletzter nur knapp den Abstieg abwenden.
Mit der Wut im Bauch ging es schließlich in die nächste Saison, in der sie sich wohl vor dem Ligatod noch einmal aufbäumten.
Ein vierter Platz, der wieder die Qualifikation für den AFC-Cup bedeutete stand zu Buche.
Die folgende Saison sollte eine der schwärzesten in der jüngeren Vergangenheit für das Team Waikato-Hofa werden. Im Pokal konnten sie sich diesmal wieder für die 2. Gruppenphase qualifizieren, wo aber dann Ende ware. In der Meisterschaft waren sie lange im Mittelfeld unterwegs, zwei 5:6-Niederlagen am vorletzten ZAT besiegelten aber das Ende aller Träume für die Hofa-Elf.
Es folgte der unabwendbare Gang in die zweite Liga...
Donald Duck! Verstehste? Die WC-Ente, weil es die Ente ist, die Waitakere City trainiert? Wäre doch eine schön Frage im Quiz gewesen. Schade, dass die im Pressebericht verschwendet werden musste. Aber die WC-Ente brauch dringend TK, wenn der Klassenerhalt gepackt werden soll. Da kann man keine Rücksicht auf den Spiel- und Ratespaß der anderen nehmen. Aber die hätten sich bestimmt einen Wolf gesucht, bei dieser schönen Frage. Sportlich war bei drei Auswärtsspielen nicht viel los. Wenn, ja wenn uns Tauranga City United nicht einen Punkt geschenkt hätte. Der kann noch Goldes wert sein. Am Ende kackt die Ente. Auch die WC-Ente hier in Down Under.
Team Wellington mischt in der Liga munter weiter mit und sprüht vor wahrer Spielfreude und großen Offensivdrang. Aber bei aller Fußballeuphorie hat man wohl vergessen, dass man auch in die Abwehr ein paar Spieler stellen muss. Dies rächte sich in der Partie bei Dunedin Technical, auch wenn das Spiel objektiv betrachtet alles geboten hatte, was das Fußballerherz so begehrt.
Im AFC-Cup hat man auch noch gute Chancen auf das Weiterkommen. Hier werden wohl die besseren Nerven über Wohl und Wehe entscheiden.
Wieder kam Dunedin Technical mit einem Punkt von einem Auswärtsspiel nach Hause. Aber anders als beim letzten mal, hat man selber nicht so viel dazu beigetragen. Tauranga City United hat nämlich seinen Zug nicht abgegeben und dadurch wurde der Mannschaft von Brent Jones der Punkt so zu sagen geschenkt. Dafür war das Spiel gegen Team Wellington ein hartes Stück Arbeit. Erst in den letzten Süpielminuten konnten die Mannen von Brent Jones aus einem 3:4 Rückstand noch einen 5:4 Sieg bewerkstelligen. Dafür hat sich mit Tauranga City United eine Mannschaft ernstahaft um einen Abstiegsplatz beworben. Mit lediglich acht Punkten aus fünf Heimspielen kann man nicht so glänzen.
Extra hat der Entenclan eine englischsprachige Duck entsandt. Doch in Down Under ist einiges "anderster" als im Rest der Welt. WC, so die tolle Abkürzung unseres Vereins spielt jetzt nur noch auswärts. 5 Spiele ohne das heimische warme Nest. Das wird hart. Doch was soll man machen? Andere Länder, andere Sitten.
Ein Pünktchen konnte Dunedin Technical von der Reise zum Meister Palmerston North Marist zurückbringen. Das schein auf den ersten Blick nicht besonders viel, doch konnte man so bis auf den vierten Tabellenrang hochklettern und sich erst einmal von den Abstiegsrängen entfernen. Dort verharren nach wie vor die beiden Ligagrössen Napier City Rovers und eben Titelverteidiger Palmerston North Marist. Da man in dieser Saison international nicht vertreten ist, kann man sich voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Das scheint der Mannschaft von Dundedin Technical zu schmecken. Trotzdem möchte man sich in der nächsten Saison wieder international betätigen. Momentan sieht es gut aus.
In den mittlerweile drei laufenden Wettbewerben, an denen Team Wellington teilnimmt, läuft es nur zum Teil gut.
In der Liga ist man trotz der zwei Auswärtsniederlagen weiterhin im Soll. Auch im AFC-Cup kann man nach den ersten beiden Spielen nicht klagen, hat man doch noch alle Möglichkeiten weiterzukommen.
Nur im OFC-Ligen-Cup sieht es nicht ganz so gut aus. Nach den ersten beiden Spielen gegen den Zweitligisten Eastern Suburbs AFC steht man nämlich bereits mit dem Rücken zur Wand. Ein Weiterkommen ist hier kaum noch in Sicht. Aber man wird alles geben, was möglich ist.
Aus der normalerweise 2-3-wöchigen Saisonpause wurden über eineinhalb Jahre, bis es schließlich weiterging. Andre hatte sich nach langen Debatten im Forum und Übergangsforum dazu entschlossen das Spiel zu übernehmen und wieder auf solide Beine zu stellen.
Somit ging es auch für Hofa in Neuseeland weiter. Da die Daten der vergangenen 4 Saisonen verschwunden waren landete er wieder bei Waikato und überraschend auch in der ersten
Liga.
Es folgte die erfolgreichste Saison der bisherigen Vereinsgeschichte: Hofa holte mit seinem Team den Vizetitel und qualfizierte sich damit erstmals für die Championsleague.
Euphorisert von diesem Titel nahmen sie den Schwung mit in die neue Saison, holten zwar in der Liga nur den vierten Rang, drangen aber überraschenderweise in der Champions League bis ins Finale vor, wo sie sich aber schlussendlich oben schon erwähntem Andre mit 3:1 geschlagen geben mussten.
Der Verein nahm es ihm nicht böse und wollte ihn weiterhin, Hofa selbst zog aber einen (vorläufigen) Schlussstrich unter sein Waikato-Engagement. Er wechselte innerhalb der Liga zum aktuellen zweiten Palmerston North Marist, wo er sich mehr Chancen für die Zukunft erhoffte.
Es dauerte wieder nur eine Saison bis auch hier die Ernüchterung eintrat - er landete hinter seinem Stammverein Waikato mit PNM auf dem enttäuschenden zehnten Rang.
Die darauffolgende
Saison war dann eine mehr als chaotische, übernahm schließlich ein
"kleines dickes Müller" die Spielleitung vom allseits beliebten El Grande.
Das nicht ganz kleine dicke Ende kam nur eine Saison später, als sich dieser Müller mitsamt Spiel und Daten ohne uns was wissen zu lassen aus dem Staub machte. Es sollte länger dauern, bis es wieder weiter gehen soll.
Sportliche Randnotiz, Hofa wurde mit PMN zweiter und verpasste den Aufstieg erneut.
und zwar ziemlich weit vorne!
Manawatu hat es in der vergangenen Woche geschafft, den ersten Auswärtspunkt zu ergattern und dabei war für beide Mannschaften durchaus mehr drin!
Ein spannendes Spiel gegen die Napier City Rovers, welches zum Schluss mit einem 2 : 2 endete.
Im Heimspiel konnte man sich mit 3 : 0 gegen Waitakere durchsetzen und behauptet sich abermals unter den Top fünf der Liga.
International hat sich Ling Ling mit seinem Team aus Manawatu allerdings keinesfalls mit Ruhm bekleckert. Man müsste sich gegen einen AUstralier geschlagen geben und das sogar schon nach Spiel 4 von 5. Die Chance war mehr als da, aber leider wurde sie nicht genutzt.
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