Auch nach dem zweiten ZAT steht Melbourne Victory in den Aufstiegsrängen. "Das könnte gerne so bleiben" kommentiert Trainer Wielandt1812 das Tabellenbild mit einem breiten Grinsen. Zufrieden erlebte der Coach den Heimsieg gegen seinen alten Klub aus Sydney, stoisch nahm er den Auswärtsauftritt seiner Mannschaft zur Kenntnis.
"Wir wollen solange wie möglich oben mitmischen, natürlich auch auswärts noch den ein oder anderen Punkt einfahren. Solange wir den Kontakt zur Spitze
halten wollen wir auch aufsteigen oder zumindest ein Wörtchen mitreden." Aus den Worten des Trainers spricht eine ordentliche Portion Selbstvertrauen, obwohl Wielandt um die Schwere eines Aufstiegsvorhabens genau weiss. "Der Aufstieg ist unser mittelfristiges Ziel, kurzfristig wollen wir uns in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Aber wir nehmen mit, was geht und auch das, was kommt."
An diesen Worten erkennt man die rheinische Vergangenheit des Trainers: et hätt noch emmer jotjejange.
Die Löwen aus Preston können gut haushalten. Letzte Saison konnte man nach 6 Spielen alles abhaken. Hohe Einsätze die nicht belohnt wurden. Diese Saison geht man es ein bisschen sparsamer an und sie da. Das funktioniert viel besser. Kann man diese Schiene weiter fahren? Der nächste Gegner ist der Sydney FC. In der letzten Saison gab es eine harte 5:4 Offenbarung. Wenigstens im Heimspiel konnten die drei Punkte mitgenommen werden. Momentan ist man mit Platz 9 im Mittelfeld der Tabelle angesiedelt. Das ist mehr als man erwarten kann von den Prestoner Raubtieren. Zumindest nach der Erfahrung aus der letzten Saison.
Australien ist fast ausverkauft. Doch wie sieht es nach dem nächsten ZAT aus? Der nächste Gegner im Auswärtsrhytmus hat letztes Mal nicht gesetzt. Sehr schwer einzuschätzen sind solche Gegner. Dann doch lieber im direkten Mann gegen Mann Duell. Doch dieses Mal ist es so und wir warten den ZAT ab. Dann wissen wir mehr. Überall werden Pokale veranstaltet. Doch im warmen Süden dieses Planeten kommt man nicht auf die Idee. Vielleicht kommt noch einer. Toll wäre es.
Diese, die zweite Saison in der zweiten australischen Liga soll für Tobsi 2, den Trai9ner der Bonnyrigg White Eagles ein wenig ruhiger verlaufen als die letzte. Man schnupperte ganz am Anfang der Saison an den Aufstiegsplätzen. Dann rutsche man langsam immer weiter ab, bis man etwa das ganze dreitte Viertel der Saison auf einem Abstiegsplatz bzw. in der Abstiegsgefahrenzone verbrachte. Im letzten Teil
der Saison konnte man sich wieder stabilisieren, sodass man die Saison am Ende im unteren Mittelfeld der Liga beenden konnte. In dieser Saison hofft man nun auf einem Abschluss mindestend im mittleren Mittelfeld der Tabelle. Man hat so ziemlich die gleiche Mannschaft wie letzte Saison zusammen, eergänzt um einige Talente die noch zu integrieren sind. Wenn das gelintgt, so kann die Sasion durchaus etwas werden.
Aufstiegswahnsinn in Wellington: Trotz einer eigentlich enttäuschenden Saison erschienen Tausende Neuseeländer in Kiwi- und Phoenixkostümen zu der eilig von einer Meisterschafts- in eine Nur-Aufstiegs-Feier umgewidmeten Party, wo sie unter Leitung des sichtlich erleichtert wirkenden Mengeling van Kruyden endlose Wiederholungen von "Nie mehr zweite Liga", "Australischer Meister wird nur der Wellington Phoenix", "Schade, Wielandt, alles ist vorbei" und "Wer hat die Kokusnuß geklaut?" zum Besten gaben.
In seiner Ansprache bedankte sich van Kruyden für die tolle
Unterstützung, und fand auch noch einige warme Worte für seine Kollegen: "Unser Mitleid gilt natürlich all jenen, die ein weiteres Jahr in Liga 2 herumdümpeln müssen. Am tragischsten hat es da natürlich ihr-wißt-schon-wen getroffen, der trotz Wechsels in der Winterpause zu einem aussichtsreicheren Verein letzlich im Aufstiegsrennen das klare Nachsehen hatte, und am Ende sogar hinter seinem alten Klub stand. So kann's gehen. Aber vielleicht klappt's ja auch bei ihm irgendwann mit der ersten Liga. Wir wünschen Wielandt jedenfalls alles Gute bei seinem neuen Lieblingsverein FK Soʻgʻdiyona Jizzax."
Gelungener Saisonstart für Melbourne Victory: beide Spiele konnten zum Auftakt der 37. Saison gewonnen werden. "Vor allem der Auswärtserfolg bei den Tigers kam unerwartet", so Trainer Wielandt auf der Pressekonferenz nach dem ersten ZAT. "Mit den sechs Punkten im Rücken können wir etwas entspannter in die nächsten Spiele gehen. Es wäre klasse, wenn wir die Euphorie des guten Starts in die kommenden Spiele übertragen könnten." Dabei wartet auf den Coach ein Wiedersehen mit seinem alten Verein aus Sydney. "Auch Sydney hat den Start verschlafen. Wir werden auf alles vorbereitet sein. Wir haben die Chance uns von Anfang an oben festzusetzen, die wollen wir nutzen."
In Preston sind die Löwen los. Die Vorbereitung war durchaus erfolgreich. Im Sommercup gegen zahlreiche ausländische Vertreter konnten schöne Spiele und tolle Siege verzeichnet werden. Die Elf von Gun sind bestens vorbereitet für die neue Saison. Der Aufstieg soll angepeilt werden. Australien ist fast knallvoll. So eine Saison wünscht man sich für ein Spannendes Spiel. Einzig die Moreland Zebras sind ohne Trainer. Und gleichzeitig Prestons erster Gastgebergegner. Zeitgleich geht es gegen die Fastaufsteiger St.George Saints. Ein heißer Kampf um die Aufstiegsränge wird entfachen. Preston soll eine Macht in Australien werden.
Die neue Saison steht unmittelbar bevor, die lange und harte Vorbereitung ist zu Ende und alle warten sehnlichst auf den ersten Anpfiff. Wielandt1812 sieht mit Spannung der neuen Runde entgegen. "Durch den Abstieg der Melbourne Knights haben wir ein echtes Derby, das freut natürlich alle hier. Vor allem, weil wir zeigen können, wer derzeit die Nummer Eins in Melbourne ist." Zuversichtliche Worte eines zuversichtlichen Trainers. Doch gleich der Auftakt hat es in sich. "Sydney ist in der
letzten Runde erst an den letzten beiden ZATs aus den Aufstiegsrängen gerutscht. Jetzt gibt es einen neuen Trainer, und die Mannschaft wird alles dransetzen, um zu zeigen, das man nicht zu Unrecht da oben stand. Die APIA Tigers sind ebenfalls eine Hausnummer, vor allem in deren Stadion. Der Trainer Chemluth fiel gleich durch markige Worte auf, auch dort werden sie zeigen wollen, das hinter diesen Worten auch Substanz steckt." Die Zielvorgabe der Victory ist klar: irgendwo unter den ersten Sechs will man landen.
Die Entscheidung fiel wirklich schwer, aber der langjährige Traum hatte dann doch den Vorrang.
Jetzt bin ich Trainer von Perth Glory. DEM Fussvallverein in der Heimatstadt meiner Träume.
Seit ich 14/15 bin wollte ich nach Perth. Nach und nach lernte ich die Stadt kennen, das Land drumherum, den gesamten Staat Western Australia.
Mittlerweile kenne ich die Stadt besser als viele Grossstädte in
Deutschland!
Dieser Club war leider immer belegt, wenn ich frei war, so sorgte ich dafür, dass ein weiter Verein aus Perth in der Hyundai A2-League Fuss fasst.
Nun war die Situation gekommen, vor der ich irgendwie Angst hatte. Ich bei den Knights und Glory frei. Tagelang hin und her überlegt und schliesslich den Schritt gewagt.
Ich hoffe meine Western Knights in guten Händen und freue mich aufs Derby.
Der Auftakt zur neuen Saison begann bei den Bonnyrigg Whiteeagles mit einem eher lockeren Termin. Ein Grillfest beim Vorsiitzenden des Hauptsponsoers der Vereins, einer größeren Elektronikkette in Australien. Auf dem weitläufigen Parkgrundstück konnten die Spieler des Teams zusammen mit ihren Familien einige angenehme Stunden verbringen. Dies stätkte weiterhin auch den Zusammenhalt des Tems der Bonyrigg White Eagles. Das ist umso nötiger, da das Team
des letzten Jahres und das aktuelle Team nur noch wenigige Gemeinsamkeiten haben. Einige Spieler haben ihre Karriere beendete bzw. den Verein verlassen. Es wurden in erster Linie Spieler aus der Jugend bzw. zweiten Mannschaft nach oben gezogen, daneben wurden aber auch auf Schlüsselpositionen Verpflichtungen in verschiedenen asiatische Ligen getätigt. Jedoch muss man zugeben. dass alle neuen Spieler eher eher Perspektivspieler sind. Daher wird man sehen was die SAison bringt
Die spannendste Fragevor dem letzten ZAT in Melbourne ist, wer den teaminternen Wettkampf "Ananas" gewinnt. Ziel des Wettkampfes ist die Herstellung einer besonders schönen goldenen Ananas, die im Anschluss an diese Saison in die Vereins-Vitrine gestellt werden kann. Dem Sieger winkt ein typisch australischer Preis, ein Jahr lang freies Foster-Trinken im Stammpub, Gäste inbegriffen. Das
spornte die Mannschaft zu ungeahnten Höchstleistungen an. "Hach, wenn wir diesen Enthusiasmus auch auf dem Platz zeigen würden..." seufzte der Trainer.
Viel ist für die Victory nicht mehr zu holen, man hat sich mit dem zwölften Platz abgefunden. Spannend ist neben dem Kampf um die Aufstiegsplätze lediglich, ob das Team aus Sydney den zweistellig-negativen TK schafft oder nicht.
So ganz heimisch ist Felix SR in Asien noch nicht geworden. Jetzt startet er den nächsten Versuch beim Central Coast Mariners Football Club aus Gosford in der zweiten Liga Australiens. Bei seinen vorherigen Stationen in Asien hat Felix SR eigentlich nie länger als 3 Jahre durchgehalten. Die Mariniers liegen zur Zeit auf dem vierten Tabellenplatz, wobei Felix SR aufgrund der etwas verworrenen Lage in dieser Liga noch nicht wirklich
sagen kann, was das für ihn und seine neue Mannschaft heißt. Seine Mannschaft hat nahezu das gesammte Pulver bereits verschossen und ist mittlerweile eher in bescheidenem Zustand, allerdings sieht es bei anderen Mannschaften noch schlimmer aus, so dass die Central Coast Mariners möglicherweise noch den ein oder anderen Punkt ergattern können. Mal sehen was passiert und vor allem wie lange Felix SR dieses mal durchhält.
Für den Wellington Phoenix unter Trainer van Kruyden geht es jetzt um die Wurst. Zwar steht man derzeit auf dem erwünschten Aufstiegsplatz, aber noch ist da oben alles ziemlich eng. Van Kruyden: "Wir haben es selbst in der Hand. Mit einem Sieg gegen die Saints sind wir so gut wie durch. Ich erwarte volle Konzentration, und nicht wieder so ein Rumgelusche." Daß es allerdings überhaupt so knapp werden konnte, daraus machen nicht wenige Neuseeländer van Kruyden einen Vorwurf. Und so ist dessen Verbleib in Wellington über Saisonende hinaus nach wie vor ungewiß. Zumindest das Minimalziel Aufstieg zu erreichen würde seine Verhandlungsposition deutlich verbessern.
Nun kommt es zu dem für diese Saison völlig uninteressanten Finale für die APIA Leichhardt Tigers. Uninteressant? "Für uns geht noch um das goldene Faultier", meinte Chefcoach Chemluth in seiner bekannt verwirrenden Art. "Wir werden wie üblich alles geben, diesmal auch auf dem Platz." Hoffnungen der Fans, für die nächste Saison werde es eine Besserung im Trainerstab geben, vor Allem an dessen Spitze, erteilt Chemluth eine klare Absage: "Ich werde auch in der nächsten Saison hier Verantwortung übernehmen. Der Vorstand steht fest hinter mir." Warum eigentlich?
Ganz dunkle Zeiten kommen auf die Prestoner zu. Platz 14 und noch 0,3 TK. Das reicht nichtmal um die Platzwahl zu gewinnen. Drei Niederlagen werden die Folge sein. Die Lions können noch auf den letzten Platz rutschen. Aber nur wenn Perth trotz 0 Tore auf dem Konto zwei mal 0:0 spielt und die Belconnen Uniteds noch drei mal gewinnt. Siege sind sicherlich drin für die Belconnens doch bestimmt keine drei.
Irre ist die Tatsache, dass die Sydney United vor den letzten entscheidenden Spielen ein negatives Torkonto haben.
Betretene Gesichter beim Wellington Phoenix - versäumte man es doch, mit einem Pflichtheimsieg gegen das von der langen Saison ausgelaugte Sydney United den Aufstieg den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen & sich damit Chancen auf die Meisterschaft zu wahren, und muß stattdessen nun bis zum Schluß zittern. Trainer van Kruyden war dementsprechend fuchsteufelswild & stinksauer auf seine Spieler: "Das kann doch nicht", tobte er nach dem Spiel. Doch auch der Trainer selbst steht in der Kritik, mußte der Vorstand doch die zu Saisonbeginn für diesen Zeitpunkt angesetzte Meisterfeier erst um einen ZAT nach hinten verschieben & dann ganz absagen. Die Zukunft des holländischen Coaches in Wellington steht damit mehr denn je in den Sternen.
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