Die Hälfte der Saison ist auch in der Major League gespielt und die Toronto Lynx stehen mit acht Siegen als Herbstmeister da. Die Kanadier dominieren bisher die Konkurrenz und sind auf allerbestem Wege den Meistertitel wieder nach Kanada zu holen. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten hat man sich eine ideale Ausgangslage für die Rückrunde geschaffen.
Von einer solchen Zwischenbilanz kann Montreal nur träumen, mit sechs Punkten Rückstand auf den Leader muss man sämtliche Meisterambitionen bereits vorzeitig begraben, ab Platz zwei scheint allerdings alles offen zu sein.
Toronto Lynx sichert sich die Herbstmeisterschaft. Kansas City ist zweiter und das Team ist mit der Hinrunde sehr zufrieden. "Wir haben nur wenige Punkte liegen unnötig liegen gelassen. Wenn wir es schaffen noch etwas beständiger die Punkte einzufahren, dann schaffen wir es vllt auch mal bis zu Saisonende auf einem internationalen Startplatz zu stehen. Aber in erster Linie wollen wir zunächst vermeiden noch mal etwas mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. Die Liga ist ja so verdammt gut und es geht so eng zu, dass das hier echt schnell gehen kann.", so der Vereinspräsident. Derweil wird Vancouver und Portland alles daran setzen die Abstiegsplätze in der Rückrunde doch noch zu verlassen.
Die internationale Saison ist für Montreal bereits nach der ersten Gruppenphase in der Copa Libertadores zu Ende. Das frühe Ausscheiden ist zwar frustrierend, aber es hat sich bereits nach den ersten zwei Spielen abgezeichnet. Montreal hat zwar alle Heimspiele gewinnen können, aber da am letzten Spieltag das TK-Monster aus Argentinien zu Gast war, zog man zusammen mit den eben genannten Gauchos den Kürzeren in der 6er-Gruppe.
Nun bleibt mehr Zeit für die Meisterschaft und dort konnte man am letzten Freitag mit zwei Siegen ein Zeichen setzen. So bringt man sich wieder ins Gespräch im Kapmf um die internationalen Startplätze.
Eine 5:0 Klatsche musste man gegen New England Revolution hinnehmen. "Das war wirklich kein guter Tag für uns. Wir haben schon gar nicht ins Spiel gefunden und insgesamt einen schlechten Tag erwischt. New England dafür einen sehr guten. So eine Niederlage schmerzt immer, aber wir blicken weiter nach vorne und werden diesen Tag schnellstmöglich abhaken.", sagte ein enttäuschter Trainer kurz nach der Partie. Aber er sollte Recht behalten. Das Team hat die Klatsche wohl gut verarbeitet und konnte einen souveränen Heimsieg erringen. Nun ist man auf Tabellenplatz 2 und dürfte damit mehr als nur zufrieden sein.
Schöne, heile Welt war einmal in Montreal, etwa als man zweimal in Folge die Meisterschaft gewann oder auch international für Furore sorgte.
In dieser Saison steckt allerdings der Wurm drin. In der Copa Libertadores steht man kurz vor dem Aus, wobei dies eher der Stärke der Gegner als der eigenen Schwäche geschuldet ist.
Ganz anders sieht es in der Major League aus, dort spielt man wohl die schwachste Hinrunde seit der
Aufstiegssaison. Der siebte Tabellenplatz sieht dabei wesentlich besser aus als er wirklich ist. Denn nachdem man auswärts bereits erfolglos viele Körner verbraten hat, gab es am letzten Freitag allem Überfluss auch noch die erste Heimniederlage. In Montreal hat man nun die Handbremse gezogen und einige Extratrainingsschichten eingelegt. So soll zumindest sicher gestellt werden, dass die Kondition ausgebaut und gehalten werden kann.
Toronto konnte auch in dieser Woche die Tabellenführung verteidigen, wobei der Vorsprung auf die nachfolgenden Teams etwas kleiner geworden ist. Kansas City konnte sich mit 2 Siegen auf den dritten Platz vorschieben. "Die momentane Situation ist einfach großartig. Wir stehen sehr gut in der Tabelle und fühlen uns langsam wieder richtig angekommen in der MLS", teilte uns Ruby Rhod im Interview mit. Des Weiteren sprach er von der engen Leistungsdichte in der MLS und darüber, dass die Zuschauerzahlen immer besser werden. Das komplette Interview können Sie ab Morgen in der neuen Sport Illustrated lesen.
Der erneute Klassenerhalt ist das ausgegebene Ziel des Clubchefs. Und das Team rund um Cheftrainer Rhod srtzt alles daran dieses auch zu erreichen. Bei der sensationell starken Konkurenz wird das mindestens genauso schwierig, wie in der Vorsaison. Toronto Lynx sind die Tabellenführer. Die Cabadier aus Montreal haben momentan nur den 10. Rang inne, aber hier wird sicher noch einiges zu erwarten sein. Housten Dynamo und Chicago Fire müssen sich nach verpatztem Saisonstart jetzt nach oben kämpfen. Noch ist aber sicherlich alles möglich.
Gleich an zwei Auswärtsspielen in Folge hat Montreal versucht die ersten Auswärtspunkte der Saison einzufahren, allerdings scheiterte zweimal knapp. Die gegnerischen Teams waren gut auf die Frankokanadier eingestellt und so gab es sowohl in Charlotte beim 4:5 als auch in Minnesota beim 2:4 rein gar nichts zu feiern. Stattdessen hat man sehr viel Kräfte liegen gelassen und findet sich vorerst auf dem enttäuschenden neunten Tabellenplatz wieder. Nun gut, solange wie man die eigenen Heimspiele gewinnt, wird man sich dennoch für die internationalen Startplätze empfehlen können.
Der dritte Spieltag in der Major League hatte es wahrlich in sich. Die Auswärtsteams nahmen all ihren Mut zusammen und heizten den Gastgebern ordentlich ein, so gab es in sechs Spielen 16 Auswärtstore zu bestaunen, was so früh in der Saison sehr ungewöhnlich ist.
Auch Montreal hat in Charlotte gleich viermal ins Schwarze getroffen und dennoch ging der Meister als Gewinner vom Platz und wahrt somit die weisse Weste zu Hause. Mit Toronto und Vancouver haben die Kanadier dennoch viel Grund zur Freude. Beide Mannschaften sind quasi optimal in die Saison gestartet und führen die Tabelle erfreulicherweise an.
1:4 musste man sich zu Hause gegen die Vancuver Whitecaps geschlagen geben. "Das darf und wird uns nicht noch Mal passieren, dass wir uns aus unserem eigenen Stadion schießen lassen" so der Manschafftskapitän Dede. "Das war einfach zu wenig. Wir müssen jetzt aber ruhig bleiben und weiter arbeiten. Bis jetzt haben wir in der ersten Liga keinen schlechten Eindruck gemacht und uns gut weiterentwickelt. Auch eine Niederlage in dieser Höhe ist jetzt kein Grund einzuknicken", motivierte der Trainer Ruby Rhod seine Spieler in den nächsten Matches wieder vollgas zu geben.
Montreal hat die Startniederlage gegen die San Francisco Seals zumindest teilweise wieder vergessen gemacht. Im ersten Heimspiel der Saison konnte man New England ungefährdet mit 3:0 bezwingen und damit die ersten Punkte einfahren.
Man scheint also den Tritt nun auch in Montreal gefunden zu haben, allerdings wartet bereits morgen Freitag ein Härtetest auf die Frankokanadier, denn man muss sich beim Meister aus Charlotte beweisen. Angesichts derer Heimstärke wird sich Montreal wohl nicht all zu viel ausrechnen dürfen.
Seals #15 Ein wenig muss man sich in der Bay Area noch an die MLS gewöhnen. Nur ein Spiel pro ZAT, das kommt den Seals ein wenig wenig vor. Trotz allem, niemand hier will tauschen und wieder in der NASL spielen, nur um ein paar Spiele mehr im Plan stehen zu haben. Nach zwei ZATs (oder zwei Spielen) sind die Seals im Soll, mit dem derzeit sechsten Platz wären alle auch am Saisonende
hochzufrieden. Doch bis dahin ist es noch weit, und am dritten ZAT empfängt man Chicago Fire im Negoesco Stadium. Der Gegner ist immerhin Ligapokalsieger und auch ein Konkurrent im Supercup, in diesem Jahr gab es schon einige Matches gegeneinander. Headcoach Wielandt1814 erhofft sich ein ordentliches Spiel und natürlich ein angenehmes Ergebnis, damit das Abenteuer MLS unbeschwert weiter genossen werden kann.
Seals #14 Nicht nur fröhliche Gesichter sah man zu Wochenbeginn in der Bay Area. Der verpasste Start in den Supercup, für den sich die Mannschaft als Meister der NASL qualifiziert hatte, drückte die Stimmung. "Als die Ausschreibung in der Geschäftstelle ankam, hatten wir gerade unseren Urlaub angetreten, unsere frühstmögliche Reaktion kam dann zu spät, der Veranstalter hatte nicht an die Ferien gedacht. Tja, ärgerlich, jetzt haben wir das Heimturnier versäumt und kaum noch eine Chance auf eine gute Platzierung. Dennoch werden wir sportlich fair die
letzten Turniere bestreiten, um zumindest nicht Letzter zu werden" beschrieb Headcoach Wielandt1814 die Stimmungslage bei den Seals.
In der Liga hingegen gab es einen ungefährdeten Erfolg gegen Montreal. "Ein Achtungserfolg, mehr nicht. Wir haben gesehen, das wir mithalten können, wenn jeder an seine Grenzen und darüber hinaus geht. Wir benötigen noch viele Spiele in dieser Verfassung, um am Ende die Klasse zu halten." Headcoach wielandt1814 gibt sich keinen Illusionen hin. Immerhin sorgte dieser erste Sieg in der MLS dafür, das die Minen sich merklich aufhellten.
Für die Kansas City Wizards ist der Saisonstart durchaus gelungen. Konnte man doch bei Chicago Fire ein eichtiges 2:2 Unentschieden holen und sich damit Platz 2 hinter den nun 2 Mal siegreichen Toronto Lynx sichern. Die beiden Aufsteiger stehen solide im Mittelfeld. Jetzt werden die nächsten wochen uns zeigen wer sich im Oberen Tabellendrittel festsetzen kann und wer den Abstieg befürchten muss. Bei den Wizards ist man erstmal ganz glücklich ob der 4 Punkte aus den ersten beiden Spielen, aber man will natürlich den Schwung mitnehmen und hofft auf weitere Siege. Der nächste soll am Freitag gegen die Whitecaps eingefahren werden.
und damit Verbunden, der erste Tabellenplatz. Zum ersten Mal seit Wiederaufstieg darf man sich in Kansas City darüber freuen die Liga von ganz oben zu grüßen. Mit einem 5:0 über die Houston Dynamo konnte man sich die Tabellenführung erobern. Man scheint also gut aus der Vorbereitung zu kommen. Wobei als nächstes ein sehr hartes Spiel gegen Chicago Fire ansteht. Diese haben eine doch etwas unglückliche Auswärtsniederlage hinnehmen müssen und wollen sicher zu Hause nichts anbrennen lassen. San Francisco hat Montrèal Niedergerungen und steht als Aufsteiger auf Platz 2. Sind wir gespannt was wir von diesem team noch alles erwarten können.
An die wunderschöne Westküste der USA durfte Montreal gleich am ersten Spieltag reisen, genauer gesagt nach San Francisco, wo der Aufsteiger auf die Frankokanadier warteten. Die Seehunde machten ihrem Namen dann alle Ehre und nahmen die Ahornblätter auf einen abenteuerlichen Tauchgang, gleich mit 0:4 ging Montreal unter und findet sich nach dem ersten Spieltag auf dem zweitletzten Tabellenplatz wieder. Hinzu kommt, dass der zweite Spieltag ein ganz schwieriges Los bereit hält. Zu Hause empfängt man das angeschlagene New England, die nach der Startniederlage im eigenen Stadion auf Wiedergutmachung pochen.
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