Die Krise im Big Apple spitzt sich dramatisch zu. Nach zwei weiteren bitteren Niederlagen sind die New York Cosmos am absoluten Tiefpunkt angekommen und tragen nun als 16. das Schlusslicht der Tabelle. Manager Dincamente steht vor einer Mammutaufgabe, um das Starensemble mental wieder aufzurichten. „Es gibt keine Ausreden mehr. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen jetzt wie Männer fighten“, fand der Coach nach dem schwarzen Wochenende drastische Worte. Das Fundament wackelt, und die treuen Fans fordern endlich Taten statt Durchhalteparolen. Die Cosmos brauchen jetzt einen radikalen Wendepunkt, sonst geht das Licht in New York ganz schnell aus!
Nach fünf Siegen am Stück, gab es für D.C. United bei den Rochester Raging Rhinos mal wieder eine Niederlage. 0:3 stand es nach 90 Minuten. Besser lief es im Heimspiel gegen die Tampa Bay Rowdies, wo man mit 4:0 die Oberhand behalten konnte.
Nun gilt es am kommenden Freitag weiter auf der positiven Seite der Erfolgsspur zu bleiben. Dafür reist man zuerst "North of the Border" zu Impact de Montréal, dem Tabellendritten. Ein absolutes Spitzenspiel! Die zweite Partie bestreite man dann zuhause gegen den Tabellenzwölften Seattle Sounders. Da sollten die Punkte auf alle Fälle in der Hauptstadt bleiben.
Die Saison der Chicago Fire bleibt spektakulär – allerdings auch schwer vorhersehbar. Erneut zeigte das Team von Trainer scottfire zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Auswärts bei den Tampa Bay Rowdies setzte es eine deutliche 0:3-Niederlage, bei der Chicago offensiv kaum zur Entfaltung kam. Doch nur wenige Tage später folgte die nächste Heim-Gala: Impact de Montréal wurde mit einem klaren 5:0 regelrecht überrollt.
Damit bleibt das Muster der bisherigen Saison bestehen. Zuhause gehört Chicago aktuell zu den dominantesten Teams der gesamten Major League Soccer, während man auswärts weiterhin nach der ganz großen Stabilität sucht. Trotzdem reicht die starke Heimbilanz weiterhin aus, um den 1. Tabellenplatz zu
verteidigen.
Abseits des Ligaalltags sorgt zudem eine Nachricht aus dem Umfeld von Trainer scottfire für Aufmerksamkeit. Der langjährige Coach der Chicago Fire hat sich offiziell als Nationaltrainer der USA für die 8. Copa-Weltmeisterschaft beworben. Nach Jahren im Vereinsfußball und der erfolgreichen Rückkehr Chicagos an die Spitze der MLS scheint scottfire nun bereit für die ganz große internationale Bühne.
In Chicago selbst wird die Entwicklung mit Spannung verfolgt. Viele Fans sehen in der Bewerbung eine Anerkennung der starken Arbeit der vergangenen Jahre. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob der Erfolgscoach künftig möglicherweise doppelt gefordert sein könnte. Vorerst bleibt der Fokus jedoch klar auf der Liga – und dort steht Chicago weiterhin ganz oben.
Der FC Dallas bleibt die wohl unberechenbarste Mannschaft der Liga. Beim Gastspiel bei Impact de Montréal erlebten die Texaner einen Abend zum Vergessen und kassierten eine heftige 0:5-Abfuhr. Defensiv löchrig, offensiv harmlos und phasenweise komplett überfordert – Dallas wirkte, als hätte man den Jetlag direkt mit auf den Platz genommen. Montréal kombinierte sich nach Belieben durch die Abwehrreihen und machte früh klar, dass es für die
Gäste an diesem Abend nichts zu holen geben würde.
Doch wie so oft folgte auf den Totalschaden die Trotzreaktion. Im Heimspiel gegen die Seattle Sounders präsentierte sich Dallas deutlich stabiler und sicherte sich mit einem hart erkämpften 1:0 drei wichtige Punkte. Kein Offensivfeuerwerk, keine Showeinlage – dafür Leidenschaft, Einsatz und endlich wieder defensive Ordnung.
Der FC Dallas bleibt damit ein Team zwischen Western-Spektakel und Wildwest-Chaos.
Weiterhin Platz 10! Die Rochester Raging Rhinos stecken erst einmal im Tabellenmittelfeld der Major League Soccer fest. Es sind allerdings zwei Drittel aller Spiele noch zu absolvieren. Eine Verbesserung ist da sicher noch drin. Gegen den Zweiten D.C. United aus der Hauptstadt konnte man mit einem 3:0-Heimsieg zeigen, dass man auch mit Spitzenteams mithalten kann. Beim selbsternannten Titelkandidaten Sporting Kansas City verlor man dagegen knapp mit 0:1. Somit holte man drei von sechs Punkten. Mittelfeld eben.
Sporting Kansas City mausert sich zum Überraschungsteam der Major League Soccer. Mit einem 1:0-Heimsieg konnte das Team von Carsten Ramelow II seinen fünften Tabellenplatz weiter festigen.
Ramelow II verfolgt dabei mit seinem Team weiter einen klaren Plan, der am Ende der Saison im bestem Falle in der Meisterschaft münden soll. "Die Nova Company hat nicht in diesen Klub investiert, um Fünfter zu werden. Wir wollen den Titel!", so Ramelow II. Fünf Punkte beträgt aktuell der Rückstand nach ganz oben. Um dort angreifen zu können, muss Sporting in den nächsten Wochen auch auswärts besser punkten.
San Francisco Seals gegen Sporting Kansas City lautete die Begegnung und beide wollten den Dreier um jeden Preis. Tausende siegessichere Besucher wollten ihre Truppe beflügeln. Man freute sich auf die Begegnung San Francisco Seals gegen Sporting Kansas City.
San Francisco Seals mit Sieg
Die Hausherren drückten von Beginn an auf's Tempo und konnten das die gesamte Spielzeit aufrechterhalten. Ihnen gelang ein müheloser Sieg gegen eine stellenweise überforderte Mannschaft von Sporting Kansas City. Hein Juppkes (ehem. Trainer) diktierte den Reportern in die Blöcke: "Ich habe auf der Tribüne E-Mails gecheckt und das Spiel nicht
wirklich verfolgt." Einige Minuten nach Spielende war der Gästekapitän zu keiner Aussage zu bewegen. Die Anzahl der intensiven Läufe in dieser Begegnung: 481. Neben dem Stadion aufgefallen war Loddar Maddäus. Sprecher Jochen Hageleit, der auch schon das letzte Spiel von San Francisco Seals begleitete, war heute bei NBC Europe wieder dabei.
Spielnote: 6 Ausblick
Nun fragen wir Lewert Robandowski (Star-Stürmer) zur Faktenlage der Stars von Teamchef Cobra11. "Das wird alles von den Medien hochsterilisiert. Wissen Sie, wer mir am meisten leidtun wird? Der Ball!"
(Unser knackiger Bericht wird Ihnen präsentiert von Hein Gericke.)
Coach Davin reicht unter den ungläubigen Blicken der Journalisten einen bis an den Rand gefüllten Becher an seinen bedauernswerten Assistenztrainer weiter, bevor er sich dazu bequemt, die Fragen der Pressevertreter zu beantworten.
„Ja, der Kerl da drüben in dem geschmacklosen kotzgrünen Shirt? Was? Das ist meine Urinprobe, sie Trottel! Natürlich nicht! Ich bin bis zum Anschlag voll mit Narkotika, da werde ich sicher nicht selbst in den Becher pissen! Wie? Das Spiel? Was soll damit sein? Die Taktik? Das interessiert mich nicht, fragen sie doch mal da drüben an der Bushaltestelle! Hat jemand zufällig Munition dabei? Nein? Fuck off!“ *Davin out
Schwere Zeiten für die New York Cosmos. Nach zwei schmerzhaften Niederlagen in Folge steckt das Team von Dincamente in einer waschechten Ergebniskrise. Der Glanz vergangener Tage scheint momentan weit entfernt, da es auf dem Platz an der nötigen Durchschlagskraft fehlt. „Wir reden nicht mehr um den heißen Brei herum: Das war zu wenig“, fand Dincamente nach den Pleiten deutliche Worte. Im Big Apple wächst die Ungeduld, und der Druck auf das Team nimmt spürbar zu. Jetzt ist Charakter gefragt! In der kommenden Woche müssen die Cosmos beweisen, dass sie unter Druck bestehen können. Es geht um die Ehre des Vereins und darum, den freien Fall in der Tabelle schleunigst zu stoppen. New York braucht jetzt Helden, keine Zuschauer!
Ein gemischter ZAT für die Chicago Fire sorgt für neue Spannung im Titelrennen der Major League Soccer. Während es auswärts bei den San Francisco Seals eine deutliche 0:4-Niederlage setzte, zeigte das Team von Trainer scottfire im Heimspiel die perfekte Antwort.
Gegen die Rochester Raging Rhinos ließ Chicago keinerlei Zweifel aufkommen und fegte den Gegner mit einem klaren 6:0 vom Platz. Besonders die offensive Wucht im heimischen Stadion bleibt damit ein entscheidender Faktor in dieser Saison.
Der deutliche Ausrutscher in
San Francisco ändert trotz allem nichts an der Tabellensituation: Chicago Fire bleibt weiterhin auf Platz 1 der MLS. Allerdings zeigt sich auch, dass die Konkurrenz zunehmend enger zusammenrückt und Ausrutscher wie dieser schnell gefährlich werden können.
Trainer scottfire dürfte genau diesen Spagat im Blick behalten: einerseits die dominante Heimstärke, andererseits die notwendige Konstanz in den Auswärtsspielen. Denn klar ist – in einer immer enger werdenden Liga wird jeder Punkt im Rennen um die Spitze entscheidend sein.
D.C. United konnte am vergangenen Freitag das surfen auf der Erfolgswelle weiter verlängern. Bei Spiele konnten nämlich gewonnen werden. Im ersten Spiel siegte man knapp in New York City gegen Cosmos mit 2:1, ehe man zuhause gegen San Francisco Seals sogar einen 4:0 Sieg einfahren konnte.
Damit hat man nun die letzten fünf Spiele am Stück gewonnen! Was für eine Leistung. Die Fans in der Bundeshauptstadt werden derweil schon etwas wehmütig, verlässt D.C. United ja bekanntlich Washington und zieht nach Nashville, TN um...
Beim Real Salt Lake sorgt der neue Coach Hardkore aktuell für Gesprächsstoff. Der Mann trainiert nämlich gleichzeitig auch den FC St. Pauli und den Altona Magic SC. Sein Meilenkonto hat inzwischen vermutlich mehr Punkte als Real Salt Lake in der Tabelle. Platz 16 klingt zwar nicht nach Champions-League-Alarm, aber dafür stimmt die Stimmung. Hardkore predigt weltweit dieselbe Taktik: „Hauptsache Spaß!“ Ob Hamburg, Melbourne oder Salt Lake, verloren wird international, aber immer mit guter Laune und einem Kaltgetränk danach.
Der FC Dallas liefert weiterhin typisch amerikanisches Entertainment – diesmal allerdings mit zwei völlig unterschiedlichen Vorstellungen. Beim Auswärtsspiel gegen die Rochester Raging Rhinos ging für die Texaner praktisch alles schief, was schiefgehen konnte. Die Defensive wirkte wie nach einem langen Roadtrip ohne Kaffee, offensiv blieb man harmlos und am Ende setzte es eine brutale 0:4-Abreibung. Coach El Campeche sprach danach von einem
„Blackout mit Cowboyhut“.
Doch wie es sich in den USA gehört, folgte direkt die große Show-Antwort: Im Heimspiel gegen die Tampa Bay Rowdies feierte Dallas ein furioses 5:0 und spielte den Gegner phasenweise schwindelig. Schnelles Umschaltspiel, volle Offensive und jede Menge Spielfreude – genau so hatten sich die Fans ihre Mannschaft vorgestellt.
Dallas bleibt damit die vielleicht unterhaltsamste Wundertüte der Liga.
Nächster ZAT und wieder kletterten die Rochester Raging Rhinos ein kleines Stück weiter aus dem Keller, in den man sich zu Saisonbeginn durch ein Heimremis gleich im ersten Spiel selbst eingeschlossen hatte. Mit Rang 10 kann man so langsam vom Mittelfeld reden, in dem man sich nun befindet. Von dort ist es noch ein ganzes Stück bis an die Spitze, von der man in der letzten Saison am Ende grüßen konnte. Wir werden sehen, ob Ruud Gullit die Mannschaft im Laufe der Saison noch in diese Gefilde bringen kann. Eine gute Form bescheinigen Experten seiner Mannschaft zumindest.
So schnell hat man in Kansas City nach dem Einstieg des Ramelow-Imperiums und der Nova Company nicht mit dem Erfolg gerechnet: Nach einem hart ermauerten 0:0-Unentschieden auswärts und einem souveränen Heimsieg steht der Klub aus Minnesota mittlerweile auf Platz und schielt Richtung internationales Geschäft.
Ramelow II geht offensiv mit dem Anspruch um, mit dem Verein schon in dieser Saison den größtmöglichen Erfolg haben zu wollen: "Wir wollen Meister werden und in der nächsten Saison international spielen!"
Die Experten waren sich im Vorfeld einig, dass die Partie San Francisco Seals gegen Chicago Fire die wohl aufregendste des Spieltags werden könnte. Hunderte enthusiastische Ballsportfreunde wollten ihre Equipe bei nasskaltem Wetter unterstützen. 30 Minuten vor Anpfiff war das Stadion nur maximal halb gefüllt. Zog Chicago Fire nicht so viele Unterstützer an?
Plan von Cobra11 (San Francisco Seals) geht voll auf
Das Spiel war keine Freude für Fußballästheten. 4:0 gewann San Francisco Seals in der Major League Soccer zu Hause gegen Chicago Fire. Die Mikrofone waren in Richtung von Herbert Seppberger (ehem. Weltmeistertrainer) gerichtet, der zum Spiel befragt wurde. "Scheitern gehört zum Alltag. Es passiert jeden Tag im Training. Was einen besser macht, ist, wie man darauf reagiert." Den Spielverlauf skizzierend verabschiedete sich der Trainer von San Francisco Seals in seine wohlverdiente Freizeit. Auf seinen Nebenmann angesprochen, gab der "Zehner" der Gastgeber eine Lobeshymne ab: "Es ist nicht nur seine
Qualität. Er ist ein Tier auf den 1000 Metern. Er hat diese Athletik, die ihm erlaubt, bis 40 zu spielen. Wir spielen jetzt schon so lange zusammen und in schwierigen Momenten habe ich einfach immer zu ihm abgegeben, denn neben ihm habe ich mich immer sicher gefühlt. Ich wusste stets, was ich machen musste, und er hat sich um den Rest gekümmert. Er hat mir in meiner Karriere weitaus mehr geholfen als ich ihm." Bei den Fans entdeckte man Trainerikone Hennes Schwarzweiler. Franz Wannenbauer (Fußballkaiser) war mit der Expertenmeinung auf 9Live zu sehen. Er stand Sprecher Holger Obermann zur Seite.
Spielnote: 1 Ausblick
Zur kommenden Aufgabe analysiert Rainer Holzkopf (Journalist) zur Lage der ersten Herren-Mannschaft von Sportpädagoge Cobra11. "Was sagt denn die KI dazu? Kleiner Spaß! Meine Meinung ist eindeutig: Wenn sie nicht wollen, laufen sie im Spiel nicht mehr als einen Kilometer, und da ist der Weg von und zur Kabine schon drin."
(Unser ausgiebiger Matchbericht wird Ihnen präsentiert von Netscape Communications.)
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