Auf der Southfork Ranch ist wieder Bewegung eingekehrt. Der FC Dallas liefert derzeit genau das, wofür Texas bekannt ist: große Gesten, dramatische Wendungen und jede Menge Gesprächsstoff. Ein Sieg, eine Niederlage und weiterhin Platz 8 – die Saison fühlt sich an wie eine neue Staffel von „Dallas“. Mal glaubt man, das Öl sprudelt, im nächsten Moment steht der
Bohrturm wieder still.
Doch in Texas weiß man: Wer zu früh aufgibt, verkauft am Ende seine Ranch. Die Cowboys bleiben in Schlagdistanz und warten auf den Moment, an dem sie den Motor endlich dauerhaft zum Laufen bringen. Noch gehört der FC Dallas nicht zu den großen Ölmagnaten der Liga. Aber in den Weiten von Texas schreibt man die besten Geschichten bekanntlich erst nach der Werbepause.
Die Enttäuschung sitzt tief. Während die Chicago Fire in der MLS zuletzt weiter an Boden verloren haben, ist für die USA bei der 8. Copa-Weltmeisterschaft bereits nach der Gruppenphase Schluss. Das Bittere daran: Aus sportlicher Sicht wäre das Achtelfinale durchaus erreichbar gewesen.
Trainer scottfire machte nach dem Ausscheiden keinen Hehl aus seinem Frust. Gemeinsam mit Michel Davin hatte er alles getan, um die Voraussetzungen für den Einzug in die K.o.-Runde zu schaffen. Beide lieferten ihren Beitrag und verfassten die geforderten Zeitungsartikel. Doch die Unterstützung aus der heimischen Liga blieb aus.
"Es ging nicht um taktische Kniffe oder besondere Leistungen auf dem Platz. Es ging darum, dass wir als Nation zusammenstehen. Zwei von vier Artikeln waren geschrieben – zwei weitere hätten gereicht. Dass diese Unterstützung nicht kam, ist für
mich nur schwer zu akzeptieren", erklärte ein sichtlich enttäuschter scottfire.
Besonders bitter: Hätten die Trainerkollegen aus der Major League Soccer die fehlenden Artikel beigesteuert, wären die USA ins Achtelfinale eingezogen. Stattdessen endet die WM für das amerikanische Nationalteam früher als erhofft – nicht wegen mangelnder Qualität auf dem Rasen, sondern weil der Zusammenhalt neben dem Platz ausblieb.
Für scottfire gilt es nun, die Enttäuschung schnell abzuschütteln und den Blick wieder auf die MLS zu richten. Dort sind die Chicago Fire inzwischen auf den 7. Tabellenplatz zurückgefallen. Nach den kräftezehrenden Wochen scheint der Mannschaft langsam die Luft auszugehen. Statt von höheren Zielen zu träumen, sollte der Fokus nun darauf liegen, den Klassenerhalt möglichst frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen.
Die Major League Soccer geht bei Copa in die entscheidende Phase: Sieben Spiele stehen noch aus und zwischen Platz 1 und Platz 10 liegen lediglich sechs Punkte. Carsten Ramelow II und Sporting Kansas City rangieren derzeit am Ende dieses großen Feldes auf Platz 10. Das soll sich nach den Vorstellungen des Coaches noch ändern, das internationale Geschäft ist das Ziel. In den kommenden Wochen stehen also immens wichtige
Spiele an.
Eingeläutet wird die Crunchtime mit den Begegnungen gegen den Tabellenführer sowie den Tabellendritten. Um sich darauf optimal vorzubereiten, ist Ramelow II mit seiner Mannschaft zum Kurztrainingslager nach Lawrence im benachbarten Kansas gereist. Auf den Anlagen der Jayhawks wird sich Sporting zusammen mit der algerischen Nationalmannschaft auf die entscheidenden Spiele im Saisonendspurt einschwören.
Auch heute gibt es wieder keine Pressekonferenz. Coach Davin befindet sich nach dem äußerst unglücklichen Ausscheiden bei der WM - es fehlten nur 2 Zeitungsartikel zum dringend benötigten Punkt gegen die Elfenbeinküste - auf großer „Tour de USA“
„Keine Ahnung, was genau er vorhat“, stammelt der mittlerweile aus Rio remigrierte CEO der Sounders. „In der Nachricht, die er auf seinem Schreibtisch hinterlassen hat,
stand irgendetwas von „den anderen Trainern in den Vorgarten schei…“ Des CEOs Stimme bricht, weiß er doch genau, dass Coach Davin stets seine Versprechen hält und genau das den Verein wieder Unsummen kosten wird. Wenigstens ist die Nummer des Clubanwalts mittlerweile auf Kurzwahl.
Das Training leitet wieder der Platzwart und der hat folgendes zu sagen:
„Mannschaft fit, der Rasen ist gewässert!“ *CEO out with massive pain
Besser konnte es nicht laufen. Nach den harten Wochen, als man sowohl zu Hause als auch auswärts voll auf Sieg spielte, ließ man es jetzt mal ein bisschen lockerer angehen. Amerikanisch eben. Aber um die hart erkämpfte Tabellenführung nicht sofort wieder abgeben zu müssen, sollte es zumindest der Heimsieg gegen Chicago Fire sein. Zu dem cruiste man locker wie ein amerikanischer Straßenkreuzer. 3:0 für unsere Nashörner! Noch drei Wochen an der Spitze durchhalten und Rochester wäre erneut Meister. Ein großes Ziel. Die nächsten Wochen werden nicht leichter.
Die Totgesagten leben länger! Die New York Cosmos haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet und im heimischen Stadion einen eminent wichtigen Heimsieg gefeiert. Die Erleichterung im Big Apple war nach dem Schlusspfiff riesig, auch wenn die Tabelle weiterhin unbarmherzig bleibt: Das Starensemble von Manager Dincamente rangiert trotz des Dreiers immer noch auf dem letzten Platz. Dennoch ist dieser Erfolg der perfekte Mutmacher für die kommenden Aufgaben. „Wir haben gezeigt, dass wir noch leben. Dieser Sieg war für die Moral unbezahlbar“, gab sich Dincamente kämpferisch. Die Aufholjagd hat begonnen, und der Glaube an den Klassenerhalt ist endgültig zurück!
Beim FC Dallas herrscht derzeit die große Kunst des gepflegten Mittelfelds. Die Texaner haben es sich auf Platz 8 gemütlich gemacht und betrachten die Tabellenspitze aktuell ungefähr so aus der Ferne wie ein Cowboy den Horizont in der Prärie. Nach oben ist noch alles möglich, nach unten aber ebenso.
Dabei liefert Dallas regelmäßig genug Stoff für Diskussionen. Mal spielt die Mannschaft
wie ein Titelkandidat, mal wie eine Truppe, die erst fünf Minuten vor Anpfiff erfahren hat, auf welchem Platz gespielt wird. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass Fans, Trainer und neutrale Beobachter nie so recht wissen, was sie als Nächstes erwartet.
Fest steht nur eines: Langweilig wird es in Texas selten. Und vielleicht ist Platz 8 ja auch nur die perfekte Ausgangsposition für einen späten Angriff.
Es ist fast so wie in der letzten Saison. Die Rochester Raging Rhinos sind Tabellenführer in der Major League Soccer. Fast? Noch ist die Saison nicht zu Ende. Meister ist man erst, wenn man am Ende der Saison Tabellenführer ist. Die Spitze will also noch ein paar mal verteidigt werden. Oder noch abgegeben und wieder zurück geholt werden. Das reichte auch. Auf jeden Fall ist Ruud Gullit sehr glücklich über die Tabellenführung. Dazu hat man das Halbfinale in der Copa Libertadores erreicht und er als brasilianischer Nationaltrainer auch noch das WM-Achtelfinale.
Die Tampa Bay Rowdies konnten vor heimischer Kulisse einen verdienten 2:0-Erfolg gegen die Philadelphia Union feiern. Von Beginn an trat die Mannschaft konzentriert auf und kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Mit einer starken Defensivleistung und effizientem Offensivspiel gelangen die entscheidenden Treffer zum verdienten Sieg. Durch die drei gewonnenen Punkte festigten die Rowdies ihren Platz im Tabellenmittelfeld und stehen aktuell auf Rang 9. Die Mannschaft möchte den positiven Schwung nun in die kommenden Spiele mitnehmen, um sich weiter nach oben zu arbeiten und den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze zu halten.
Wer heute Abend im Kezar Stadium anwesend war, durfte Zeuge eines historischen Ereignisses werden: Die San Francisco Seals haben nicht nur gewonnen, sie haben den FC Dallas mit einem soliden 3:0 so gründlich deklassiert, dass selbst die Robben im nahen Hafen vor Neid ihr Applaudieren einstellten.
Schon nach dem Anpfiff wurde klar, dass der FC Dallas entweder die Zeitumstellung noch nicht ganz verkraftet hatte oder den Platz in San Francisco für eine Yoga-Veranstaltung hielt. Während die Seals mit einer Energie über den Platz jagten, als ginge es um die letzte Portion Fisch auf Erden, wirkte Dallas’ Defensive wie ein Haufen Statisten in einem sehr, sehr schlechten Actionfilm.
Nach 15 Minuten stand es bereits 1:0. Der Torschütze der Seals musste dabei kaum mehr tun, als den Ball in Richtung Tor zu stolpern – die Dallas-Abwehr bot ihm dabei so viel Begleitschutz, wie man
ihn sonst nur bei einem Staatsbesuch bekommt. Man fragte sich ernsthaft, ob die Gäste vergessen hatten, dass es heute nicht darum geht, dem Gegner den Weg zum Ziel zu zeigen, sondern ihn zu verhindern.
Nach der Pause wurde es für die Texaner nicht besser – eher skurriler. Beim 2:0 in der 55. Minute leistete sich der Torhüter von Dallas einen Ausflug, der so weit vor seinem Kasten stattfand, dass man vermuten konnte, er wollte eigentlich den nächsten Bus zum Flughafen erwischen. Der Ball landete lässig im Netz, während der Keeper noch im Niemandsland nach seiner Orientierung suchte.
Das 3:0 in der 80. Minute war dann die logische Konsequenz einer Partie, in der Dallas’ Angriffsbemühungen so wirkungsvoll waren wie ein Schirm bei einem Hurrikan. Der Schlusspfiff kam für die Gäste nicht als Ende eines Spiels, sondern als Akt der barmherzigen Erlösung.
Man hätte einen großen Schritt Richtung Tabellenspitze machen können. Doch in Edmonton setzte es für Sporting Kansas City eine 5:4-Auswärtsniederlage. Für die Fans ein Spektakel, für Sporting-Coach Carsten Ramelow II ein Fiasko.
Der blasse Übungsleiter haderte vor allem mit seiner Defensive: "Wer in Edmonton vier Tore schießt, muss einfach die drei Punkte mitnehmen. Edmonton hat vorher in keinem Heimspiel mehr als drei Tore schießen, aber wir haben sie praktisch zum Toreschießen eingeladen." Im Saisonendspurt muss Sporting sich schleunigst sammeln und das eigene Tor besser verteidigen.
Ihr habt den Kollegen Scottfire gehört! Schreibt euch gefälligst die Finger blutig!
Wenn ich bis Sonntag nicht mindestens VIER Zeitungsartikel mit jeweils 250 Wörtern sehe, dann schicke ich euch Coach Davin vorbei und ihr wisst, was das heißt!
Danach ist alles weg! Frau, Geld, Würde und Selbstachtung! Der lässt euch nur den Schuppen im Garten und der wird zudem noch zum Meth Labor umfunktioniert!
Also, geschätzte Gipsnacken, ran an die Tastatur! Fragt nicht, was Coach Davin für euch tun kann, fragt stattdessen lieber, was ihr für Coach Davin tun könnt!
Die Spielschulden zahlen sich nicht von allein!
Diese eindrücklichen Worte sagte scottfire in der letzten Pressekonferenz nach dem zweiten WM Spieltag.
Während sich Chicago Fire immer weiter von der Tabellenspitze entfernt, konzentriert sich scottfire mehr um die Belange des Nationalteams.
"Ich sehe das als patriotische Pflicht, dass unsere Nation in der WM gut abschneidet. Aktuell leidet Chicago darunter, aber wir haben auch bisher über unseren Verhältnissen performt. Daher jetzt meine
Bitte an alle Trainer in den USA. Schreibt einen Artikel mit mindestens 250 Zeichen, das reicht, in der Copa WM Zeitung für die USA.
Und zwar brauchen wir insgesamt mindestens 4 - das erklärt auch die Anzahl der USA in der Überschrift. Vielen Dank an die Nation", so scottfire.
Es war ein schwerer Start. Kein Wunder, denn nach einer Meisterschaft ist es nicht immer leicht, wieder in den Alltag rein zu finden. Auch die Rochester Raging Rhinos taten sich nach ihrem ersten Titelgewinn schwer. Man war in der Hinrunde meist sehr weit hinten zu finden. Jedoch ging es bis auf eine Ausnahme nun mit jedem Spieltag weiter nach vorne. Mittlerweile liegt man auf Rang drei und damit bestens im Rennen um einen internationalen Platz. Der sollte letztlich schon das Ziel sein. Man will wieder in eine Copa!
Die diplomatische Krise mit Japan ist beigelegt, Coach Davin wurde mit einem lebenslangen Einreiseverbot belegt, der US Verband spendet 1538 Sushi Rolls - hmm, yummy - und Präsident Trump hat den Flugzeugträger vor der Küste Japans wieder abgezogen; Friede und Harmonie Allerorten!
Da der emphatischste Coach der Welt noch immer bei der WM weilt - der Sieg gegen Portugal hat die Preise für Chrystal Meth in ungeahnte Höhen getrieben - fällt die Pressekonferenz heute aus.
Der CEO von Seattle? Der versteckt sich noch immer in Rio. Es spricht der Platzwart:
Die Alarmglocken bei den New York Cosmos schrillen unüberhörbar laut. Das Team von Manager Dincamente erlebte ein weiteres Horror-Wochenende und musste gleich zwei bittere Niederlagen einstecken. Die Folge ist brutal: Die Cosmos verharren weiterhin als Schlusslicht am absolutem Ende der Tabelle. In Manhattan wächst die Fassungslosigkeit über den anhaltenden Negativlauf. „Wir stecken ganz tief in der Klemme. Jetzt hilft nur noch bedingungsloser Abstiegskampf“, fand Dincamente nach den Pleiten gewohnt deutliche Worte. Wenn nicht schleunigst ein radikaler Kurswechsel gelingt, ist das Abenteuer erste Liga für die stolze Franchise bald Geschichte!
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.