Hat er oder hat er nicht…? Am Zucker genascht. Könnte man nämlich meinen, so aufgedreht wie Ex-Cobreloa Coach Lutscher seine Spieler von Erfolg zu Erfolg trieb. Hat er aber nicht, noch nicht mal mehr Rhabarber kaut er nach eigenen Aussagen. Sauber? Ein eiligst angefertigter Blutzuckertest (Blut abnehmen und per Verkostung mit einem Glas Zuckerwasser vergleichen) viel knapp negativ aus.
Glück gehabt. Um den restlichen Zucker in seiner Blutbahn zu neutralisieren, ist Lutscher nun auf dessen Erzfeind umgestiegen. Das gute alte Natrium-Chlorid…Kochsalz. Wo immer es geht genehmigt sich Lutscher nun eine Prise. Ob Frühstücksei oder einfach ein Schluck Wasser, ordentlich gesalzen muss es sein. Nur in seine Suppe tut er keines…man will ja schließlich keine Klischees bedienen.
Was würde dem guten heiligen Paul nur durch den Kopf gehen, wenn er mitbekäme, dass sich Trainer seiner Mannschaften Gedanken darum machen, wer in der Tabelle weiter oben steht. Nichts gegen Rivalität, aber während der WM? Unsere besten Spieler frieren sich im kalten Südafrika den A.. ab und wir können gelassen zusehen. Für die Liga bedeutet das natürlich weniger
Attraktivität, denn ohne Pele und Jairzinho sind unsere Teams einfach weniger wert. Londrina trifft es nicht, wir haben ja keine Nationalspieler, nun heißt es hoffen, dass die Gegner etwas geschwächt sind - wegen fehlender Spieler oder wegen zu viel Bier und Steaks im Bauch vom Fernsehen. Letzteres haben aber auch die Londrinaspieler. So bleibt zu befürchten, dass die Spiele etwas langsamer abgehen.
Sao Paulo
Im Zuge des diesjährigen Corinthians-Fanprojekts „Marschzeit“ stand nach dem Auftaktmarsch zum Murumbi-Stadion vergangene Woche das Lokalderby bei Portuguesa auf dem Programm.
Obwohl der Motto-Marsch ja eigentlich schon gelaufen ist, haben sich die Organisatoren trotzdem wieder ein ganz besonderes Marschziel ausgedacht: Am 04. Juni feierte nämlich Tonga seine Unabhängigkeit von Großbritannien! Diesem Ereignis zu Ehren und um die Rugby-Leidenschaft der tongaischen Bevölkerung, sowie das meist leerstehende, jedoch hochmoderne Rugby-Stadion des Insel-Staates zu würdigen, wird eine Fußball-Auswahl der corinthschen Anhängerschaft gegen die Rugby-Nationalmannschaft Tongas antreten. Um das riesige Stadion angemessen zu füllen, werden zusätzlich 445.000 Fans die Auswahl auf ihrem Weg nach Tonga begleiten. Und da es sich auch wirklich um einen Marsch handeln soll, wurde eine etwas umwegige
Wanderroute gewählt...
Wir werden zwischenzeitlich berichten, wie weit der Marsch bereits fortgeschritten ist.
Nach derzeitigem Stand (19:47 Uhr) befindet sich der Tross etwa 15 Kilometer vor Jaú, wo man, verteilt auf die lokalen Stadien und öffentlichen Parks, die heutige Nacht verbringen will.
Für die Zeit des Tonga-Marsches gibt es dummerweise leider kaum Fieles mehr, die zu den Spielen der Timao kommen können. So verließ unsere überraschte Elf ohne Fans im Rücken im Canindé schnell der Mut und Portuguesa schoss sich mit 5:0 vom letzten Tabellenplatz. Daheim konnte indes vor einer Geisterkulisse ein ungefährdeter (aber leider wenig umjubelter) 3:0-Sieg über Tabellenführer Bragantino eingefahren werden, während es bei Londrina ein 0:4 hagelte.
Immerhin ist die Timao immer noch vor dem SPFC.
Und vor Palmeiras.
Und vor Portuguesa.
Und vor Santos.
Also der derzeit beste Club Sao Paulos.
Was will man mehr.
Nach einem eigentlich guten Start wird AA Anapolina immer weiter durchgereicht und belegt mittlerweile den sechzehnten Tabellenplatz. Immerhin, es geht noch schlimmer, nachzufragen beim Doppelmeister SE Palmeiras. CSR 2 konzentriert sich momentan mehr auf die bevorstehende WM, das Bier ist bereits kalt gestellt, der zweite Fernseher steht bereit, falls CSR 2 es mal schafft seinen faulen Arsch zum Fussball gucken
auf die Terasse zu bewegen, der dritte Fernseher steht bereit, damit die Ehefrau auch beschäftigt ist und der Sohnemann wurde an den interessanten Tagen bereits bei der Schwiegermutter einquartiert. Die Spiele können also beginnen. Um die Worte zweier ebenfalls in der Copawelt aktiven Trainer zu benutzen: "Ist doch WM du Arschloch" und "nicht schlimm, in 4 Jahren ist doch wieder WM".
Sao Paulo. Ein weiteres Male müssen wir davon berichten das Corinthians Paulista in der Tabelle vor dem SPFC steht. Schuld daran sind vorallem die zwei bitteren Schlappen gegen America FC Natal (0:6) sowie gegen Gremio Prudente Futebol (0:1). Immerhin konnte man gegen Peles Club, Santos FC mit 3:0 gewinnen. Aus diesem Grund befindet sich der SPFC immerhin noch in Reichweite zu Paulista, die gerade einmal ein Punkt vor dem SPFC sind.
Doch nun beginnt wieder die Doppelbelastung mit der Copa Libertadores, vielleicht ist dies ein Vorteil, immerhin lief es in der Zeit besser für den SPFC. Mal sehen ob es gegen Gremio Porto Alegre, Guarani FC sowie SC Internacional wieder besser läuft. Die Paulinos hoffen dies natürlich sehr, immerhin hinter Paulista zu stehen in der Tabelle ist wohl das schlimmste für jeden Paulino. Wir hoffen das es sich bald ändern wird ...
Sao Paulo. Ein sehr ungewöhntes Bild müssen die Paulinos momentan betrachten wenn man sich die aktuelle Tabelle anschaut. Corinthians Paulista steht in dieser vor dem Sao Paulo FC! Zwar trennen die beiden verfeindeten Clubs gerade einmal ein Punkt, doch für einen Paulino ist das natürlich kein schöner Anblick. Deshalb möchte man heute Abend natürlich Besserung beim Team sehen. Die Gegner lauten America FC Natal, momentan auf dem dritten Tabellenplatz und man ist dabei sich die beste Saisonplatzierung überhaupts
einzufahren. Desweiteren trifft man auf Santos FC, der alte Pele Club allerdings befindet sich momentan nur kurz vor den Abstiegsrängen. Als letztes an diesem Wochenende trifft man noch auf Gremio Prudente Futebol mit Coach Don Hansen, hier möchte der SPFC natürlich punkten. Ob es Ihnen allerdings gelingen mag, bei zwei Auswärtsspielen und gerade einmal einem Heimspiel dürfte die Punkteausbeute an diesem Wochenende wohl wieder einmal nicht im Sinne der Fans sein. Doch warten wir ab, vielleicht werden uns die Spieler heute Abend noch überraschen.
Wenn man meint es kann kaum noch schlimmer kommen, dann trifft es einen doppelt hart. Nach 9 Spielen 22., in Worten zweiundzwanstigster, Portuguesa droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Trainer jolebeau2 hatte nach dem letzten Auftritt seiner Mannschaft Nackenschmerzen vom 90 minütigem Kopfschütteln an der Seitenlinie. "ich habe den Eiundruck, ich habe mich heute körperlich mehr angestrengt als alle meine
Spieler auf dem Platz zusammen". Es wurden sofort Maßnahmen ergriffen und so wird in den kommenden drei partien eine gemischte Mannschaft aus den besten Spielern der A-Jugend, der U-23 und den Al,therren auf dem Platz stehen, während die eigentlichen Profis in der eigenen Fankurve platziert werden, um sich von den Fans mal gehörig die Leviten lesen zu lassen. Hoffen wir, dass diese Maßnahme Früchte trägt.
Ja das war mal nichts mit der galanten Revanche für die nonchalante Verballhornung des wie ein kühles Bier über die Lippen perlenden Lutschernamens. Frech wie Oskar jonglierte Paulista Plinse Dügagari noch letzte Woche mit diesem herum und durfte sich dann auch noch über einen abgewehrten Racheakt freuen. 5:4, verdammt…aber im Eifer des Gefechts kann sowas schon mal passieren und eigentlichen wirft das Ex-Cobreloa Coach Lutscher auch nicht wirklich aus der Bahn. Steht er doch noch genau 13 Plätze über der enormen Vorgabe von letzter Saison. Die es natürlich dieses Mal zu übertreffen gilt, aber das wird schon. Um seinen Vorgänger aber auch mit absoluter Sicherheit zu überflügeln, schwor sich Lutscher jetzt dem Zucker abzuschwören. Denn der ist natürlich an allem Schuld, z.B. an der Schlappe gegen Paulista. Wieder mal durch die
sämige Melasse euphorisiert sang Lutscher auf seiner Bank die alte brasilianische Volksweise „einer geht noch…einer geht noch rein!“ bis es ihn nach der vierten Wiederholung wegflashte. Das soll nun doch nicht nochmal vorkommen, zumal auch die Ameisen langsam zu nerven anfangen. Nicht nur, dass die nicht richtig parieren, sind sie auch noch alles andere als Stubenrein und kötteln momentan, aufgebläht durch den Süßkram, noch in alle Ecken. Da für ein rundes Haus kein Geld da ist, bleibt nur der kalte Zuckerentzug. Den zelebriert man in Brasilien nach alter Tradition mit dem natürlichen Feind des Zuckers…Rhabarber. Eigentlich gehen auch alle anderen sauren Sachen, aber Rhabarber ist am besten. Denn damit ist der Entzug nicht ganz so knallhart, sondern lässt sich fein dosieren. Quasi das Nikotinpflästerchen der Diätindustrie. Wohl bekomms!
Ob sich Guarani FC nach den letzten Spielen im Aufwind befindet kann man noch nicht wirklich sagen, doch blieb man in der vergangenen Woche in den Spielen gegen Goiás EC, bei CR Flamengo und gegen Botafogo FR immerhin unbesiegt und konnte dadurch zumindest die Abstiegsränge verlassen.
Da man in zwei dieser drei Spiele auch ohne Gegentor blieb, scheint die Mannschaft die Aufforderung der letzten Woche verstanden und umgesetzt zu haben.
Somit besteht Hoffnung, wenngleich man nun auch vor einer sehr undankbaren Aufgabe steht und beim amtierenden Meister antritt, der noch mehr in der Bredoulie steckt, als man selbst !
Nach einem wirklich verkorksten Saisonstart der in der letzten Woche mit einem Auswärtssieg und einer Heimniederlage nur bedingt gestoppt wurde, hat Guarani in der kommenden Woche zwei Heimspiele.
Mit Goias EC und Botafogo FR empfängt man zwei Gegner, gegen die man fast gezwungen ist jeweils drei Punkte zu holen und auch bei CR Flamengo sollte man nicht chancenlos sein. Allerdings ist die Frage, wie bekommt Guarani in diesen Spielen ihre Abwehrschwäche in Griff? Denn auch gegen Mannschaften, welche die vergangene Saison "noch schlechter" abgeschlossen haben als Guarani, ist die Abwehrarbeit kein Selbstläufer.
Sollte dem Team von Trainer Holzfuss hier nicht langsam etwas einfallen, kann man wohl getrost auch die aktuelle Saison abhaken!
Es ist schön mit anzusehen, wieviele Leute aus unserer Liga regelmäßig Artikel in der Zeitung verfassen. Umso trauriger sieht dagegen unsere Bilanz beim BIER-Award* aus: Bisher gab es noch keinen einzigen nominierten Artikel aus Brasilien! Bei bislang mehr als 40 nominierten Artikeln schon ziemlich jämmerlich! Argentinien zum Beispiel kann schon mit 5, in Worten fünf Nominierungen aufwarten - zum Glück ging der Preis letztlich noch nie an die Gauchos!
Ich selbst, der ich in der BIER-Jury sitze, fand bislang auch noch keinen Grund, einen brasilianischen Artikel zu nominieren. Entweder sind die Artikel zu trocken und zu stark auf das sportliche
Abschneiden des eigenen Vereins bezogen. Oder nur Trainer aus der eigenen Liga können was mit dem Stoff anfangen, weil er zu sehr auf die Eigenheiten der Liga und ihrer Trainer fokussiert ist (wozu ich auch meine Artikel zähle)!
Also, Amigos, nehmt euch ein Beispiel an den bisherigen Award-Gewinnern (von denen mit dem neuen Vasco-Trainer Fuddling Butscher ja schon ein Vetter bei uns weilt) und denkt beim Verfassen des ein oder anderen Artikels auch mal an den BIER-Award - bei einem attraktiven Artikel könnt ihr euch einer Nominierung durch mich gewiss sein!
Adeus Amigos!
Dugarry
* Wer nicht (mehr) weiß, was es mit diesem Award auf sich hat, schaue im Forum nach: http://copa.sonnigelichtung.de/forum/index.php/topic,836.0.html
Ist die Erdanziehungskraft wirklich so groß das Grêmio nicht voran kommt in der Tabelle. Trotz des unverhofften Punktgewinns bei Remo und dem Heimsieg gegen Goiás, stagniert man im Niemandsland der Tabelle. Trainer Don Hansen wird nicht umher kommen seine konservative Taktik zu ändern und eine aggressiveren den Vorzug zu geben. So 2:3 wie gegen Flamengo darf es nicht mehr geben. Als Vorbereitung auf die nächsten drei Spielen wird das Team unter Ausschluss der
Öffentlichkeit einige geheime Einheiten absolvieren. Der amtierende Meister, der Vizemeister und das Team aus Botafogo werden die neue aggressive Spielweise Grêmios zuspüren bekommen. Nur so werden die Mannen von Couch Don Hansen Tabellenleiter empor klettern können. Gelingt dieses nicht wird Grêmio wohl in den unendlichen Weiten der unteren Tabelle entschwinden. Gratulation an den Cup Teilnehmer für ihr weiterkommen, doch wir können keine Rücksicht nehmen.
Gleich einem Kolibri* flaniert Ex-Cobreloa Coach Lutscher dieser Tage entlang der Copacabana. Angezeckt durch den hochwertigen brasilianischen Zucker ist er auf der Suche nach mehr und schreckt auch nicht davor zurück die Strandkörbe der Badegäste zu plündern. Ärgerlich für die ohnehin schon Beklauten ist die Ameisenarmee, die Lutscher immer noch mit sich herum schleppt. Die kleinen haarigen Biester scheinen inzwischen so etwas wie eine telekinetische Verbindung zum Vasco Coach aufgebaut zu haben und können sogar kleine Kunststückchen aufführen (tot stellen nach Kontakt mit menschlichem Schuhwerk). Da
funkt es scheinbar auf der gleichen Wellenlänge. Beißen tut Lutschers Entourage leider auch, was schon für den ein oder anderen spitzen Schrei sorgte. Am kommenden ZAT wird diese, eigentlich unerwünschte, Unart dann aber doch mal gebraucht. Nämlich um Paulista Coach Düggari Manieren beizubringen. Als einziger seiner Sippe wurde der Name des Vasco Coaches bisher noch nicht verküppelt, oder nach eigenem Gutdünken zusammengebaut. Mit ein paar kleinen Zwickern wird es dann vermutlich aber auch getan sein, denn als Sportsmann weiß Düggari dass man sowas nicht macht.
*großer Schnabel, kleiner Kopf
Sao Paulo. Es sind 34° Grad, die Sonne brennt herunter, über jeden kühlen Schluck Wasser ist man schon froh momentan in Sao Paulo! Doch wenn man diesen Artikel lesen wird, braucht man keine Abkühlung mehr, das dürfte den Fans von Sao Paulo, den Sao Paulinos als Freude schon reichen, das die brühende Hitze schon ganz vergessen wird.
Peter Sellers auf den Spuren von David Hasselhoff:
Mit einem weinenden Auge mussten wir vergangene Woche feststellen das der Trainer von Fluminense, Peter Sellers tatsächlich Ernst gemacht hat und sich nun vollkommen auf seine Karriere als Bademeister konzentriert. Er legte überraschend alle seine Ämter als sogenannten Trainer nieder und verließ Fluminense direkt in Richtung Sandstrand. Dort sucht er nun sein neues Glück, wenn es mit dem Fussball schon nicht klappt, dann doch vielleicht mit den Frauen! Sollte dies natürlich nicht erfolgreich verlaufen, wären wir sehr erfreut wenn sich Peter Sellers auf einem Trainerstuhl in Brasilien wieder niederlassen würde. Immerhin gibt es nirgends solch drei sichere Punkte wie gegen seine Truppe!
Spendenmarsch Blutmarsch wird zum Mutmarsch:
Mit Freude betrachtete man den sogenannten Spendenmarsch der Paulista Fans am vergangen Freitag. Gerade einmal 10.000 Timaos machten sich auf den Weg zum Morumbi Stadion, man beachte
letzte Woche wurde noch getitelt Paulista hätte 30 Millionen Fans in ganz Brasilien. Am Ende allerdings kommen gerade einmal 10.000 Fans zum Topspiel der Saison. Dort zeigt sich also wieder einmal wieviel Fans Corinthians Paulista wirklich hat. In Hoffnung allerdings, einen Blutmarsch erleben zu dürfen, wurden für die Timao schon Notarztsonderbusse am Morumbi Stadion zur Verfügung gestellt, welche die in jeder Hinsicht verlierenden Timaos wieder nach Hause bringen sollte. Denn nicht umsonst warteten ca. 75.000 Paulinos vor der heimischen Festung und wollten die Timaos empfangen. Immerhin hat man aufgrund der letzten Pressenachricht mit ein wenig mehr Unterstützung auf Seiten von Paulista erwartet. Wegen dieser Enttäuschung lief es vor dem Stadion dann auch relativ ruhig ab und die Paulinos gingen direkt ins Stadion. Die Busse blieben stehen. Somit scheint der letzte Artikel von irgendeinem Azubi geschrieben worden zu sein, und entpuppt sich somit als eine klare Ente! 30 Millionen Fans dürfte ein Traum bleiben für Paulista! Auch das Spiel lief dementsprechend ab und der SPFC zerlegte Paulista klar und deutlich vor heimischen Publikum mit einem 4:0. Somit nahmen die Timaos die Sonderbusse dann doch noch dankend an und verabschiedeten sich bereits schon vor Spielende frühzeitig aus dem Morumbi Stadion. Marsch hin, Marsch her, den Arsch hatten die Timao allemal voll!
Gehörig einen auf den Arsch bekam AA Anapolina mit Trainer CSR. In der Meisterschaft ist die Mannschaft bis auf Platz 16 abgestürzt und in der Copa Americana als Gruppendritter ausgeschieden. Alles in allem also ein Wochenende zum vergessen für CSR, immerhin hat er es endlich geschafft die Vorgaben seiner privaten Chefin - auch Eherochen genannt - zu erfüllen und seine Mülltonnenboxen zu streichen - Kastanienbraun - ganz toll. Wie man sieht, ein trauriges Wochenende, wenn das schon als Highlight zu bezeichnen ist. Auch der nächste Zat verspricht wenig Gutes, AA Anapolina spielt bei CA Bragantino und America FC Natal und empfängt Londrina.
Sechs Spiele sind absolviert und Portuguesa hat margere drei Punkte, bei bereits zwei Heimniederlagen, auf dem Konto. Ein alles andere als optimaler Saisonstart, der zum jetztigen Zeitpunkt Platz 21 bedeutet. "Mein Team hat genug Willenstärke und Spielvermögen um die missliche Lage in den nächsten Wochen wieder gerade zu biegen", zeigt sich jolebeau2 noch optimistisch, aber was bleibt einem Trainer auch übrig? Die Flinte bereits jetzt ins Korn zu schmeißen wäre gleichbedeutend mit einer Entlassung. Auch das Präsidium stärkte demonstrativ den Rücken des sportlichen Leiters.
Bleibt uns nur zu hoffen, das Kollege Duggary...ähhh Dugarry...mit dem angekündigten Blutmarsch nicht den Saisonverlauf von Portuguesa vorweg nahm!
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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