Die Festung konnte also auch im vierten Spieltag der asiatischen Champions League nicht eingenommen werden. Der FC Seoul zeigt sich im eigenen World Cup Stadium weiterhin von seiner besten Seite und setzt sich gegen die Chinesen Qingdao Jonoon FC diskussionslos mit 6:0 durch. Mit diesem Kantersieg hat man auch gleich etwas für das torverhältnis getan, welches schlussendlich von entscheidender Bedeutung sein können.
Unter der jetztigen Konstellation schmerzt auch die knappe 0:1 Niederlage in China gegen denselben Gegner nicht sehr.
"Ich musste viel Kritik einstecken indem ich immer sagte, dass unser Fokus voll und ganz auf
unseren Hemspielen liegt. Wir gehören noch nicht zu den allerbesten Teams, deshalb sind unsere Chancen bei Auswärtsspielen ohnehin sehr klein. Schlussendlich gab mir meine Taktik aber Recht, wir konnten sogar eine wahre Heimdominanz erzeugen, die uns nun in den restlichen zwei Spielen zum Einzug in die nächste Runde verhelfen soll", so Seouls Trainer Domenique Schwestermann nach vier von insgesamt sechs gespielten Partien. In der Tat stehen alle Zeichen auf Qualifikation für die zweite Gruppenphase, was eine weitere Euphoriewelle in Süd Korea auslösen könnte, zumal auch die Blue Wings in ihrer Gruppe D hervorragend da stehen.