Einem gewissen Hang zum Masochismus macht sich Semon Lehtola in der aktuellen Veikkausliiga-Saison schon verdächtig. In aller Regelmäßigkeit tritt er gegen die serbische Patenkonkurrenz ins Fettnäpfchen bzw. die Bärenfalle. Und dann kommen auch noch so Spaßmacher wie Pippos Vorstädter nach Helsinki und steigern sich in einen selbstmörderischen Torerausch.
Sein Saisonziel hat der HJK Helsinki längst aus den Augen verloren. Selbst der neunte Rang dürfte vier Wochen vor Saisonende unerreichbar und das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz nicht unwahrscheinlich sein. Und zu allem Überfluss kreist an der Tabellenspitze mit großem Vorsprung der AC Oulu seine Bahnen - eine alptraumhafte Spielzeit.