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Gastfreundschaft kennt Grenzen
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Zwei Auswärtsspiele, zwei Niederlagen und insgesamt zehn Gegentore: Für den Hatta Club war der jüngste ZAT definitiv keine Reise, die man sich gerne ins Familienalbum klebt. Mr. Reethi dürfte bei der Rückfahrt einiges durch den Kopf gegangen sein – und vermutlich auch die Frage, ob die Mannschaft unterwegs irgendwo die Abwehr vergessen hat.
Dabei ist es schon bemerkenswert, wie schnell aus einem ambitionierten Auftritt eine ziemlich offene Angelegenheit werden kann. Hatta war auswärts offenbar ausgesprochen gastfreundlich. Die Gegner mussten weder lange nach Einladungen suchen noch sich mit bescheidenen Torerfolgen zufriedengeben. Gleich zehnmal durfte der Ball im eigenen Netz bestaunt werden. Ein Service, den man im Emirat künftig vielleicht wieder etwas zurückfahren sollte.
Natürlich sind zwei Niederlagen kein Grund, gleich alles infrage |
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zu stellen. Aber zehn Gegentore sind auch keine Kleinigkeit, die man mit einem Schulterzucken und einer Runde Tee erledigt. Mr. Reethi wird wissen, dass sich solche Auftritte nicht beliebig oft wiederholen dürfen, wenn Hatta seine Ziele weiterverfolgen will.
Immerhin bietet der Fußball eine angenehme Eigenschaft: Der nächste Spieltag kommt bestimmt. Und damit die Gelegenheit, aus den Fehlern zu lernen und zu zeigen, dass diese Reise lediglich ein schlechter Zwischenstopp war.
In Hatta wird man jetzt wohl weniger über die Offensive sprechen müssen als über die Frage, wie man hinten wieder die Tür schließt. Denn Gastfreundschaft ist eine schöne Tugend – zehn Gegentore lang wird sie allerdings langsam teuer.
Hatta muss nicht gleich die ganze Wüste umgraben. Es würde fürs Erste reichen, wenn hinten wieder zugesperrt wird. |
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19.10.2026 08:57 -
Mr. Reethi -
Hatta Club
(0.3 TK)
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