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Die Schleife schleift an der 1:2-Abschleifkante
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„Nichts tut in diesem Spiel mehr weh als ein 1:2 auf eigenem Platz.“ Man wird das dumpfe Gefühl nicht los, dass uns das Schicksal hier im kalten Norden gnadenlos im Kreis schickt.
Erst war es die bittere Pleite gegen einen menschlichen Kontrahenten, und nun schlägt exakt derselbe schmerzhafte Spielstand wieder zu, nur um das Ganze diese Woche gegen einen seelenlosen Paten (Tokyo Verdy) zu besiegeln.
So viel zur taktischen Zen-Gymnastik.
Wenn man im eigenen Stadion erst an echten Kombatanten und dann an einer Maschinen-Elf zerschellt, hilft |
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auch keine philosophische Erleuchtung mehr. Der Shinkansen ist endgültig entgleist und liegt rauchend im Schotterbett.
Die japanische Seele muss nun erst einmal mit kaltem Tee und einer harten Realität konfrontiert werden. Ob menschlicher Schmerz oder kalter Paten-Algorithmus: Wer auf der Trainerbank sitzt, während die Punkte unaufhaltsam im Nirwana verschwinden, darf sich nicht länger hinter großen Sprüchen verstecken.
Solange diese Kante unerbittlich weiter an unserem Nervenkostüm schabt, bleibt Sapporo eben die Testpiloten des ewigen Wiederkehrens. |
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18.10.2026 07:44 -
Roquatoni -
Consadole Sapporo
(0.3 TK)
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