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Beat kocht
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Der alte Trainerfuchs Beat, eine echte Legende: Auf der Bank trug er seine grüne Trainingsjacke mit drei gelben Streifen, in der Küche seine grüne Schürze ohne drei gelbe Streifen – und in beiden Fällen hatte er nur ein Ziel: den Gegner taktisch auseinanderzunehmen.
Als der nächste Gegner, der FC Toulouse, angekündigt war, rieb er sich begeistert die Hände. „Heute gibt es kein gewöhnliches Abendessen“, verkündete er. „Heute serviere ich dem FC Toulouse ein Menü, das sie so schnell nicht vergessen!“
Zuerst stellte er einen großen Topf auf den Herd und nannte die Vorspeise: „Toulouse à la Baguette – mit leichtem Pressing“. Er schnitt Zwiebeln, Karotten und Knoblauch – jedes Stück exakt so fein wie eine perfekte Passkombination. Sobald die Zwiebeln brutzelten, rief er: „Druck machen! Die dürfen nicht ausweichen!“
Für den Hauptgang plante er eine Spezialität: „Toulouse im eigenen Saft, abgeschmeckt mit Saint-Étienne-Pfeffer“. Dazu gab es grüne Bohnen, denn der Trainer war überzeugt: „Etwas Grünes muss immer auf den Teller – und wenn es schon kein grünes Trikot ist, dann wenigstens das Gemüse.“
Während das Gericht köchelte, lief er nervös durch die Küche wie an der Seitenlinie. „Mehr Hitze! Enger stehen! Nicht anbrennen lassen!“ |
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Sein Co-Trianer fragte vorsichtig: „Chef, sollen wir noch Salz dazugeben?“ Er antwortete: „Nein, Toulouse bringt genug Würze mit – die sind schließlich Tabellenzweiter!“
Als schließlich alles angerichtet war, präsentierte er sein kulinarisches Meisterwerk. Auf dem Teller lag das Gericht in perfekter Formation: Die Kartoffeln standen tief, die Bohnen verteidigten kompakt und die Sauce spielte geschickt zwischen den einzelnen Zutaten.
Der Trainer nahm einen Löffel, probierte und nickte zufrieden. „Ausgezeichnet. Außen knusprig, innen weich – genau wie Toulouse nach der 70. Minute.“
Dann klingelte es an der Tür. Der FC Toulouse war eingetroffen.
Der Trainer öffnete, verbeugte sich tief und sagte: „Bienvenue! Heute gibt es etwas ganz Besonderes: eine Niederlage mit Beilage, serviert in drei Gängen.“
Die Gäste setzten sich. Nach dem ersten Bissen wurde es still. Nach dem zweiten noch stiller. Und nach dem Dessert fragte der Christian F. Schmidt vorsichtig: „Könnten wir vielleicht das Rezept haben?“
Der alte Trainer lächelte verschmitzt: „Natürlich. Aber die wichtigste Zutat verrate ich euch nicht.“
„Welche?“, fragte CFS.
Beat hob den Kochlöffel wie eine Trophäe und sagte:
„Leidenschaft – und niemals den Gegner unterschätzen. Schon gar nicht, wenn er am Herd steht!" |
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06.10.2026 11:10 -
Beat Uhse -
AS Saint-Étienne
(0.3 TK)
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