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Der Irrglaube des einseitigen Leidens
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Während im sonnigen Süden Hektik und Verwirrung regieren, herrscht hier im Norden absolute Klarheit. Die Liga blickt verwundert auf unseren letzten ZAT: Erst ein scheinbares 0:5 in Tokushima, direkt gefolgt von einem eiskalten 5:0 gegen Oita Trinita. Die Unwissenden nennen es Inkonstanz. Ich nenne es das Gesetz des Vakuums. Wer zuschlagen will, muss die Faust erst zurückziehen. Wer fünf Tore manifestieren will, muss zuvor die Leere aushalten.
Umso besorgter blicke ich trotzdem gleichzeitig auf das metaphysische Trauerspiel in Sendai. Kollege kees van edam verkündet in den |
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Gazetten ernsthaft, Gegentor-Fluten seien ein „Zeichen von Wertschätzung“. Gegentore sind wenn man sie nicht gleichzeitig wenig zurückgibt keine Zuneigung. Gegentore sind ein energetischer Schiefstand.
Wir reisen als Nächstes nach Osaka. Gamba träumt nach ein paar glücklichen Zählern vom einstelligen Tabellenplatz und fantasiert über das internationale Geschäft. Doch wenn die Kälte von Consadole Sapporo über ihr Mittelfeld rollt, wird kein warmer Sommerregen helfen. Besinnt euch auf das Wesentliche. Haltet eure TK rein. Das Eis bricht bald. |
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22.09.2026 19:57 -
Roquatoni -
Consadole Sapporo
(0.3 TK)
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