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Weiche niemals von der 3:0-Theorie ab!
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Beim FC St. Gallen gibt es nur eine unumstößliche Wahrheit: 3:0. bora milutinovic hat sie einst auf einer Serviette notiert, dreimal gefaltet und seitdem gilt sie als heilige Fußballwissenschaft. Nach dem souveränen 3:0 gegen Sion nickte bora zufrieden. „Die Welt dreht sich noch richtig herum.“
Doch dann erreichte ihn die Schockmeldung aus Schaffhausen. Danfire hatte tatsächlich ein 3:2 produziert. bora wurde kreidebleich. „Das… das lockt den Mähbie an!“
Der Mähbie 53, dieses rätselhafte Wesen, das irgendwo zwischen Mittelkreis, Rasenmäher und Schafherde lebt, erscheint nämlich immer dann, wenn jemand leichtsinnig von der 3:0-Theorie abweicht. Augenzeugen berichten, dass plötzlich überall frisch gemähte Kreise im Strafraum auftauchten, drei Eckfahnen rückwärts flatterten und ein Schiedsrichter für wenige Sekunden fließend Rasen |
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sprach.
Danfire beteuerte zwar, die beiden Gegentore seien unvermeidbar gewesen. bora winkte nur ab. „Unvermeidbar? Der Mähbie hat euch mit einem Löwenzahn hypnotisiert! Ihr habt plötzlich gedacht, zwei Gegentore wären eine gute Idee.“
Seit diesem Vorfall trägt der gesamte Trainerstab des FC St. Gallen vorsichtshalber Ohrenschützer gegen das geheimnisvolle Brummen des Mähbie und verteilt vor jedem Spiel drei Grashalme als Glücksbringer. Außerdem darf niemand mehr das Ergebnis 3:2 laut aussprechen – stattdessen heißt es nur noch: „der Schaffhauser Rasenzwischenfall.“
bora bleibt deshalb völlig gelassen. Er blickte ein letztes Mal auf die Tabelle, lächelte und sagte: „Der Mähbie kann uns in Schaffhausen erschrecken. Zuhause sind wir aber noch sicher. Wir bleiben bei 3:0. Denn wer von der 3:0-Theorie abweicht, mäht irgendwann den Rasen – aber niemals den Gegner.“ |
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19.09.2026 08:23 -
bora milutinovic -
FC St. Gallen
(0.3 TK)
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