Der FC Wacker Innsbruck hatte sich zuletzt öffentlich eine durchaus interessante Frage gestellt: Wird man eigentlich wegen der vielen Gegentore gemobbt? Eine berechtigte Frage, die SV Ried selbstverständlich nicht unbeantwortet lassen konnte.
Dr. Calakmul entschied sich deshalb für einen wissenschaftlichen Feldversuch. Das Ergebnis: 6:2 für Ried. Ob das nun als Mobbing einzustufen ist, sollen andere beurteilen. Der FC Wacker dürfte jedenfalls genügend Material für die nächste Untersuchung gesammelt haben.
Auffällig ist allerdings auch eine andere Strategie der
Innsbrucker: Minimalisten-Fußball. Auswärts offenbar möglichst wenig Tore schießen und dann hoffen, dass zwei Treffer für den großen Durchbruch reichen. Ein Tor hier, ein Tor dort – ökonomischer kann man Fußball kaum interpretieren.
Ried hatte für diese Spielidee allerdings wenig Verständnis und legte lieber sechs Argumente auf den Tisch. Zwei davon durfte Wacker immerhin behalten.
Damit wäre zumindest eine Frage geklärt: Ob Wacker gemobbt wird, wissen wir nicht. Dass Ried beim Thema Tore nicht mit Minimalismus arbeitet, ist dagegen ziemlich eindeutig.
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