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COPA NEWS

Von wegen Bodenhaftung – Schaffhausen geht zweimal baden
Manchmal schreibt die Copa-Presse ihre eigenen Pointen schneller, als ein Trainer reagieren kann. Noch vor dem letzten ZAT wurde über Öcher Printen, Bodenhaftung, Gänge und die Frage philosophiert, ob danfire damit endlich auch auswärts ins Rollen kommen würde. Nun kennen wir die Antwort: Der Gang wurde eingelegt. Nur leider rückwärts.

Der FC Schaffhausen bekam am Freitag gleich zweimal ordentlich etwas auf die Ohren. Zunächst setzte es beim FC St. Gallen eine deutliche 0:5-Niederlage. Damit war die Hoffnung auf die große Auswärtsrehabilitation bereits nach 90 Minuten ziemlich gründlich bewässert.

Doch es kam noch schlimmer. Im Anschluss wartete zuhause Nouri mit den Grasshopper Zürich. Eigentlich genau der Ort, an dem Schaffhausen bislang seine Punkte gesammelt hatte. Doch ausgerechnet dort wurde aus dem heimischen Bollwerk ein Schweizer Wasserpark: 1:6 hieß es am Ende.

Sechs Punkte hatte Nouri gefordert. Sechs Punkte hat Schaffhausen tatsächlich bekommen – nur leider nicht selbst. Vielleicht war die berühmte Rechnung also doch komplizierter als gedacht.

Nouri dürfte sich jedenfalls bestätigt fühlen. In seiner „überarbeiteten Version“ hatte der e-Mähbie noch nach Bodenhaftung gesucht und Printen unter den Rädern vermutet. Beim Blick auf die Schaffhauser Ergebnisse könnte man inzwischen allerdings meinen, dass nicht nur der Rasen, sondern gleich die komplette Mannschaft die Bodenhaftung verloren hat.

Auch Herbie hatte

die Öcher Printen bereits als mögliches taktisches Wundermittel ins Spiel gebracht. Vielleicht hat danfire sie diesmal tatsächlich ausgepackt. Nur könnte dabei ein kleines Missverständnis entstanden sein: Printen sorgen für Bodenhaftung – sie verhindern aber offenbar nicht, dass der Gegner Tore schießt.

Und bora? Der dürfte sich nach dem 5:0 vermutlich entspannt zurücklehnen. Während andere noch über Sonnencreme, Seifenschaum und Wellnesskonzepte diskutieren, hat sein FC St. Gallen offenbar die effektivste Methode gefunden, Schaffhausen vom eigenen Tor fernzuhalten: einfach selbst fünfmal treffen.

Besonders bitter für danfire: Die Rückkehr zu seinem alten Verein hatte so vielversprechend begonnen. Zwei Heimspiele, zwei Siege. Doch nach den beiden vergangenen Partien steht plötzlich eine ganz andere Statistik im Raum. Zwei Auswärtsspiele, zwei Niederlagen – und nun auch die erste Heimniederlage.

Der Saisonstart ist damit deutlich komplizierter geworden. Für einen Trainer, der mit Schaffhausen bereits zwei Meisterschaften gefeiert hat, ist das natürlich noch lange kein Grund zur Panik. Aber die Schweizer Kollegen dürften sich in den nächsten Tagen sicherlich nicht zurückhalten.

Denn eines ist nach diesem ZAT klar:

Der e-Käfer hat zwar mehrere Gänge – danfire muss jetzt allerdings erstmal herausfinden, welcher davon vorwärts fährt. Und irgendwo liegt vermutlich noch eine ungeöffnete Packung Öcher Printen.
04.09.2026 18:06 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
 


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