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COPA NEWS

Keinar Gehtmehrrein: (Bade-)Meister entführt Punkt, weil Sion auf eingecremten Platz ausrutscht
Er hat seine Fähigkeiten mal wieder unter Beweis gestellt. Trainerschlitzohr bora milutinovic holte beim bisher so heimstarken FC Sion ein 0:0. Doch über das Zustandekommen muss berichtet werden:

Ungewöhnliches spielte sich bei St. Gallen's Gastspiel in Sion ab. Zunächst war da die Anreise, als das Meisterteam bereits am Abend vor dem Spiel beim Gegner eintraf und mulutinovic sich zum Abendessen mit dem gegnerischen Greenkeeper, Alois Grünhalter, verabredet hatte, war es ihm doch vom Heimteam untersagt worden, vor dem Spiel den Platz zu betreten und sich während der Partie außerhalb seiner Coaching Zone aufzuhalten - zu sehr hatte man in Sion die neulichen Gewohnheiten des Bademeisters beobachtet.

Den Rasen hatte man extra wachsen lassen, um ihn bei den sommerlichen Temperaturen noch am Spieltag zu mähen und möglichst trocken zu halten, um dem humorlosen, stumpfen Gebolze der Sioner zu entsprechen. Was jedoch nicht vielen auffiel, weil früh morgens kaum Zuschauer am Stadion waren: Sion's Greenkeeper fuhr mit einer Eisbearbeitungsmaschine, wie man sie vom Eishockey kennt, über den Platz. Diese mähte das Geläuf nicht nur, es trug auch eine sonnencreme-ähnliche Flüssigkeit tief in die Halme des gesamten Rasens ein, die bora milutinovic Alois Grünhalter am Vorabend gegen eine kleine Gegenleistung von 15kg Ricola Halsbonbons als Heilmittel für seine ständige Heiserkeit während seiner Bademeistertätigkeit, überreicht hatte.

Das Spiel wurde anschließend zu einer reinen Farce: Passquoten auf beiden Seiten von weit unter 50%, kaum direkte Zweikämpfe und eine Nettospielzeit von 50 Minuten (die anderen 40 Minuten war der Ball im Aus). Dazu 2 Verletze auf Seiten von Sion, während St. Gallen im gesamten Spiel nur 3km zurücklegte - Standfußball wäre dabei noch harmlos ausgedrückt.

Am Ende blieb ein 0:0 und ein wichtiger Punkt für den (Bade-)Meister aus St. Gallen. Wie der zustande gekommen

war, interessiert niemanden. bora interessieren die Punkte, nicht das wie. Er ist eben ein Schlitzohr.
Auf der anderen Seite steht Ole Einar Gehtnochrein bei Sion kurz vor dem Aus nach dieser Slapstickvorstellung, denn schließlich war er hergekommen, um erfolgreichen Fußball zu spielen und nicht, um die Zuschauer von den Spielen fern zu halten, denn auch in Aarau erreichte er die Spieler nicht und holte ebenfalls nur ein maues, torloses Remis.

Was bedeutet das nun für Basel für die nächsten Spiele? Eigentlich gar nichts, wäre da nicht Nouri, der bei Schaffhausen mal kurz vom 1. in den 6. Gang schaltete. danfire steht mit dieser Niederlage bereits früh in dieser Saison unter Druck und braucht unbedingt Punkte. Das macht es für Herbie nicht gerade einfacher, gilt es doch einen möglichen Gegenangriff am kommenden Spieltag zu antizipieren und abzuwehren. Bei bereits 11 gefangenen Gegentoren nicht das leichteste Unterfangen. Hoffnung besteht aber, da Schaffhausen die schwächste Defensive der Liga stellt:

"Da würde es Sinn machen, nochmal einen Gang höher zu schalten", so Herbie mit Ausblick auf das kommende Duell. "Vielleicht hat mein Kollege ja noch ein paar Öcher Printen übrig. Die scheint er sich ja in St. Gallen gespart zu haben. Hätte er sie seinen Jungs dort gegeben, hätten sie auf dem rutschigen Rasen mit Sicherheit bessere Bodenhaftung gehabt. Wenn sie sie gegen uns essen, können sie sich nicht mehr bewegen."

So muss sich jeder Coach genau überlegen, wo und wie er seine Sonnencreme, Printen und Balkonkraftwerke einsetzt. Ein Fehler kann das Aus im Titelrennen bedeuten - und den will Herbie mit Sicherheit so früh in dieser Saison nicht machen. Dass seine Kraft im sehr hohen Drehmoment liegt, hat danfire bereits richtig erkannt, als er ihn einen e-Käfer nannte.
Wie gut, dass Nouri davon noch nichts weiß. Denn so kann der Baseler Coach immer noch so tun, als hätte er nur 4 Gänge..
29.08.2026 22:55 - Herbie - FC Basel (0.3 TK)
 


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