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KV 384 - Die Entführung aus Serbien - oder Misclick
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Oma Erni Fenris saß wie üblich auf dem vergilbt-brüchigen Plastikcampinsessel und fütterte unweit ihres Wohncontainers linkshändig Tauben mit vodkagetränkten Brotwürfeln. Mit der Rechten war sie auf einer Mission und zigarettenhlatend. Sie nannte es die Tinderabzocke. Da man sich ja irgendwie die Zeit vertreiben musste hatte sie diesen, auch lukrativen, Nebenerwerb im Internet entdeckt. Völlig verzweifelte, stehengelassene Männer sind bereit für unmoralischen, anonymen Rat Unsummen zu bezahlen. Sie machte sich nicht einmal mehr die Mühe die Fragen zu lesen, sondern antwortete kryptisch genug, sodass es |
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eigentlich immer passte. So zum Beispiel auf die Anfrage eines Users B.W., der nicht nur eine Frage stellte, sondern auch gleich eine Link mitschickte, über den Sie ihr Honor von 290USD sofort beziehen konnte.
"Nein, du wirst Elvijra und Oksana niemals wiedersehen, du bist hässlich und nicht lustig!", war ihre Antwort an den armen User.
Der Link war aber eine Falle. Keine Minute nach dem Klick las sie das Kleingedruckte: Sie müssen innerhalb von 15 Minuten Ihre Reise nach Usbekistan antreten und dort den Verein FK So g Diyona Jizzax übernehmen. Ansonsten verpflichten Sie sich zu einer Zahlung von 1.000.000.000 USD.
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21.08.2026 13:43 -
Oma Erni Fenris -
FK Soʻgʻdiyona Jizzax
(0.3 TK)
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