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Der Steppenfürst reitet erstmal hoch, dann mit der Lok nach Tashkent
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Samarkand kann aufatmen. Zwischen Registan, Seidenstraße und den prachtvollen Kuppeln der alten Timuridenstadt zieht derzeit ein Mann durch die Steppe, der als „alter Steppenfürst“ bekannt ist, für manch anderen auch der Präsident der Liga: Pepeke Khan. Und sein Hofstaat von FK Dinamo Samarkand hat am Wochenende wieder ordentlich zugeschlagen.
Mit 4:0 wurde Sogdiyona Jizzax auswärts abgefertigt. Vier Tore, kein Gegentor – da dürfte selbst in den Teehäusern rund um den Registan der Chai etwas besser geschmeckt haben. Jizzax hatte vermutlich gehofft, wenigstens einen kleinen Teppich aus Samarkand mitzunehmen. Am Ende gab es allerdings nur vier Bälle aus dem eigenen Netz zu bestaunen.
Pepeke Khan zeigte sich nach der Schlacht gewohnt gelassen. „Wir haben heute gespielt wie eine Karawane auf der Seidenstraße: ruhig, zielstrebig und am Ende mit ordentlich Beute“, soll der alte |
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Steppenfürst gesagt haben. Bernd W., indessen sucht seine alten Gespielinnen, die scheinbar auf sich warten lassen, sodass sich der Fürst über die überraschende Einladung in die Charoshi-Phiki-Bar doch wunderte. „Der Mann ist wirklich einsam,“ dachte er und nahm die Einladung Mitleid erregt an. Nach ein Paar dieser Wodka-Redbull Scheißdinger war dann aber für den Abstinenten Trinker aber Schluss.
Denn viel Zeit zum Feiern bleibt nicht. Als Nächstes kommt Meister Buxoro nach Samarkand. Ein schwerer Gegner – mit neuem Trainer ausgestattet, kennt man Helmi aber in der Liga. Danach geht es nach Fargona. Die dortige Mannschaft sollte sich schon einmal überlegen, ob sie Pepeke Khan höflich zum Tee einlädt oder lieber gleich die Stadttore schließt.
Der Steppenfürst reitet jedenfalls weiter. Und wenn Dinamo so weitermacht, könnte die nächste Beute bereits in Buxoro warten.
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18.08.2026 19:51 -
Pepeke Khan -
FK Dinamo Samarkand
(0.3 TK)
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