Rot-Weiß Oberhausen hat wieder einen Trainer. Nach kurzer, intensiver Suche fiel die Wahl auf jemanden, der mutig genug war, den Job tatsächlich anzunehmen. Die ersten Maßnahmen sind bereits beschlossen: mehr Tore schießen, weniger kassieren und bei Misserfolg konsequent den Schiedsrichter, den Rasen oder die Wetterlage verantwortlich machen. Außerdem soll das Stadion Niederrhein künftig wieder regelmäßig zum Beben gebracht werden – notfalls erst einmal durch besonders laute Halbzeitansprachen. Große Versprechen gibt es nicht, nur Hoffnung, Taktik und eine gesunde Portion Größenwahn. Der Trainerstuhl ist jedenfalls besetzt. Noch ist er bequem. |