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Wegzoll
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Am Stadttor von Tashkent, wo die Seidenstrasse eng wird, sitzt Hikari mit einem Zollbuch. Drei Karawanen sind angekündigt: Samarkand, Muborak, Lokomotiv. Alle wollen zur Krone. Alle müssen hier vorbei.
Pakhtakor selbst reist nirgendwohin mehr. Siebter, nichts zu gewinnen, die ganze Saison kein einziges Remis. Wer nur Sieg oder Niederlage kennt, hat für Durchreisende wenig Geduld.
Zuerst der Khan aus Samarkand. Führt die Tabelle an, verkündet feierlich seinen letzten Ritt und schleppt eine Karawane aus Lahmen und Halbwüchsigen heran, weil ihm der halbe Tross im Lazarett liegt. |
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„Fürstlicher Besuch", notiert Hikari. „Zahlt in Naturalien."
Dann Muborak. Tanzte europäisch bis ins Halbfinale, fällt daheim aus den Top fünf und sucht die Schuld beim Wetter. Ein Händler, dem die Ware verdirbt, kurz bevor er den Markt erreicht.
Navbahor hat hier schon Zoll gelassen. Ein zu null, letzten Monat.
Vier Punkte trennen fünf Fürsten. Und der Weg zur Krone führt durch ein Tor, an dem einer sitzt, der selbst nichts mehr will außer der Rechnung.
Hikari schliesst das Buch. „Durchgewinkt wird hier keiner." |
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17.07.2026 00:16 -
Hikari -
FC Pakhtakor Tashkent
(0.3 TK)
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