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Der rote Teppich führt nach Graz
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Der Blick auf die jüngsten Spieltage sorgt beim SV Ried durchaus für hochgezogene Augenbrauen. Während die Innviertler in jeder Partie bis ans Limit gefordert wurden, schien Tabellenführer Sturm Graz vergleichsweise komfortabel durch die Runde zu kommen. Wiener Neustadt trat in Graz mit lediglich drei Auswärtstoren an und unterlag 3:6, Wacker Innsbruck verzichtete sogar komplett auf offensive Akzente und kassierte ein glattes 0:6. Im Titelrennen dürfte man sich über derart entspannte Aufgaben kaum beschweren.
Ganz anders die Situation des SV Ried. Gleich 18 Gegentore innerhalb von nur drei Begegnungen ließen kaum Spielraum für Fehler. Dem 0:6 bei Rapid folgten zwei spektakuläre 6:6-Unentschieden gegen Wiener Neustadt und den SV Grödig. Trotz zwölf |
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eigener Treffer reichte es am Ende lediglich zu zwei Punkten – ein Ertrag, der angesichts der Offensivleistung durchaus bitter schmeckt.
Dabei ist durchaus nachvollziehbar, warum Wiener Neustadt und Wacker ihre Prioritäten anders setzten. Im direkten Kampf um die vorderen Tabellenplätze galt es aus ihrer Sicht, zunächst den unmittelbaren Konkurrenten SV Ried möglichst auf Distanz zu halten. Dennoch hinterlässt der Blick auf die Gesamtkonstellation einen interessanten Nebeneffekt: Im Kampf um die Meisterschaft profitierte ausgerechnet Sturm Graz am meisten. Ob Zufall, taktisches Kalkül oder einfach die Dynamik einer langen Saison – darüber wird im Innviertel wohl noch länger diskutiert werden. Und genau diese Diskussionen gehören letztlich zum Charme des Copa Mundial. |
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14.07.2026 08:26 -
Dr. Calakmul -
SV Josko Ried
(0.3 TK)
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