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Tottenham stolpert über Birmingham Citys Stolz
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Wer hätte gedacht, dass der Tabellenzweite, die Tottenham Hotspur, heute gegen den Außenseiter aus Birmingham City nicht etwa Fußball spielt, sondern eine Masterclass in "Wie verschenke ich drei Punkte in 90 Minuten?" abliefert? Das 3:4 war kein normales Spiel – es war eine Einladung zum kollektiven Kopfschütteln, garniert mit einer Prise defensiver Anarchie.
Tottenham begann, als müssten sie bis zur Pause den Meistertitel bereits rechnerisch sicher haben. 2:0 nach einer halben Stunde – die Welt war in Ordnung, die Fans in Feierlaune, und die Birmingham-Abwehr sah aus wie ein Haufen Verkehrshütchen bei einem Slalom-Training. Doch dann passierte, was bei den Spurs immer passiert: Die Arroganz übernahm das Steuer.
Birmingham, das bis dahin eher durch die Abwesenheit ihrer eigenen Offensive glänzte, traf kurz vor der Pause zum 2:1. Ein Tor, |
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das so unnötig war, dass man den Spurs eigentlich ein Ordnungsgeld für Spielverderberei hätte ausstellen müssen.
Nach der Halbzeit verwandelte Tottenham das Spielfeld in eine offene Galerie für moderne Kunst. Das Thema der Ausstellung? "Löchrige Verteidigung". Birmingham City, das vermutlich selbst überrascht war, plötzlich so viel Platz zu haben wie ein einsamer Wanderer in der Sahara, traf zum Ausgleich (2:2).
Was dann folgte, war pures Entertainment für den neutralen Zuschauer und ein Grund für eine sofortige Therapie für jeden Spurs-Fan. Birmingham konterte, traf zum 2:3, und als Tottenham mit der Brechstange den Ausgleich erzwang, konterte Birmingham eiskalt zum 2:4. Dass Tottenham in der Nachspielzeit noch auf 3:4 verkürzte, war lediglich das i-Tüpfelchen auf einem Abend, der an Absurdität kaum zu überbieten war. |
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20.06.2026 11:22 -
Udo Röbenack -
Birmingham City
(0.3 TK)
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