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Seals versenken Dallas im Nebel
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Wer heute Abend im Kezar Stadium anwesend war, durfte Zeuge eines historischen Ereignisses werden: Die San Francisco Seals haben nicht nur gewonnen, sie haben den FC Dallas mit einem soliden 3:0 so gründlich deklassiert, dass selbst die Robben im nahen Hafen vor Neid ihr Applaudieren einstellten.
Schon nach dem Anpfiff wurde klar, dass der FC Dallas entweder die Zeitumstellung noch nicht ganz verkraftet hatte oder den Platz in San Francisco für eine Yoga-Veranstaltung hielt. Während die Seals mit einer Energie über den Platz jagten, als ginge es um die letzte Portion Fisch auf Erden, wirkte Dallas’ Defensive wie ein Haufen Statisten in einem sehr, sehr schlechten Actionfilm.
Nach 15 Minuten stand es bereits 1:0. Der Torschütze der Seals musste dabei kaum mehr tun, als den Ball in Richtung Tor zu stolpern – die Dallas-Abwehr bot ihm dabei so viel Begleitschutz, wie man |
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ihn sonst nur bei einem Staatsbesuch bekommt. Man fragte sich ernsthaft, ob die Gäste vergessen hatten, dass es heute nicht darum geht, dem Gegner den Weg zum Ziel zu zeigen, sondern ihn zu verhindern.
Nach der Pause wurde es für die Texaner nicht besser – eher skurriler. Beim 2:0 in der 55. Minute leistete sich der Torhüter von Dallas einen Ausflug, der so weit vor seinem Kasten stattfand, dass man vermuten konnte, er wollte eigentlich den nächsten Bus zum Flughafen erwischen. Der Ball landete lässig im Netz, während der Keeper noch im Niemandsland nach seiner Orientierung suchte.
Das 3:0 in der 80. Minute war dann die logische Konsequenz einer Partie, in der Dallas’ Angriffsbemühungen so wirkungsvoll waren wie ein Schirm bei einem Hurrikan. Der Schlusspfiff kam für die Gäste nicht als Ende eines Spiels, sondern als Akt der barmherzigen Erlösung. |
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20.06.2026 11:19 -
Cobra11 -
San Francisco Seals
(0.3 TK)
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