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Die Sache mit den Ködern
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Auch in dieser Woche wurde Trainer Boussati auf dem Weg zum Trainingsplatz von Journalisten auf die neuesten Aussagen eines Ligakonkurrenten angesprochen. Offenbar war dort erneut ausführlich über den 1. FC Köln gesprochen worden.
Boussati blieb kurz stehen, schaute auf die Uhr und antwortete: „Hat er schon wieder?“
Mehr war dem FC-Trainer nicht zu entlocken. Dafür meldete sich erneut die Putzfrau des Geißbockheims zu Wort, die zufällig gerade den Flur wischte.
„Ich habe das gelesen“, erklärte sie. „Da ist ständig von Ködern, Fallen, Speisekarten und Abendessen die Rede. Langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob dort Fußball gespielt oder ein Restaurant eröffnet wird.“
Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Aussage, aus Presseartikeln taktische Geheimnisse herauslesen zu können.
„Das muss diese ET-Krankheit sein“, nickte sie |
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verständnisvoll. „Immer nach Hause telefonieren wollen und überall geheime Botschaften sehen. Wenn ich morgens die Fenster putze, erkenne ich darin manchmal auch Muster. Meistens sind es aber nur Fingerabdrücke.“
Auf den Hinweis, man habe beim FC angeblich bereits Informationen für ein zukünftiges Derby verraten, musste sie lachen.
„Seit Wochen reden andere Vereine über den FC. Der FC redet derweil über Training, Spiele und Punkte. Vielleicht liegt das Missverständnis genau dort.“
Kurz bevor Boussati den Trainingsplatz erreichte, drehte er sich doch noch einmal um.
„Wir haben nichts gegen Köder“, sagte er. „Aber wenn jemand wochenlang angelt und nichts beißt, sollte er vielleicht mal prüfen, ob überhaupt ein Fisch im Teich ist.“
Anschließend begann das Training. Die Putzfrau hingegen notierte sich bereits einige Zitate für die nächste Pressekonferenz. |
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11.06.2026 15:40 -
Boussati -
1. FC Köln
(0.3 TK)
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