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Zwischen Sternenstaub und der bitteren Realität einer kalten Bratwurst
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Manchmal, wenn der Abendwind seltsam lau durch das weite, leicht renovierungsbedürftige Rund weht, fragt man sich schon, warum man sich das eigentlich Woche für Woche antut. Montpellier HSC, dieser ewige Quell unvorhersehbarer Gemütszustände, steht nach zwölf gespielten Runden auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit der Spitze, was sich erst einmal liest wie ein glänzendes Zeugnis, wenn da nicht dieses geradezu absurde Torverhältnis von 19:18 wäre, das eher an eine wackelige Schaukel als an soliden Handwerksfußball erinnert. Erst entführte man beim Gastspiel an der Seine drei Punkte durch ein |
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minimalistisches, beinahe unverschämtes 1:0 gegen Paris Saint-Germain, nur um sich kurz darauf im eigenen Stadion von Sochaux mit 1:4 derart klassisch auskontern zu lassen, dass selbst der abgebrühteste Dauerkarteninhaber fassungslos in sein lauwarmes Bier blickte. Der Trainer meinte hinterher mit stoischem Blick, man habe eben „vorn die Murmel nicht reingemacht und hinten Geschenke verteilt“, was die metaphysische Tiefe des Desasters natürlich nur unzureichend beschreibt. Nun wartet am kommenden Spieltag das Heimspiel gegen den FC Gueugnon, und man darf gespannt sein, welches Gesicht diese launische Diva aus dem Süden uns diesmal präsentiert. |
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10.06.2026 15:11 -
rubacava -
Montpellier HSC
(0.3 TK)
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