|
Unruhe am Geißbockheim?
|
Nach der 0:4-Niederlage in Mainz und dem anschließenden 3:1 gegen Fortuna Köln ist die Hinrunde für den 1. FC Köln sehr bescheiden beendet. Das Ergebnis: Platz 5 statt Aufstiegsrang. Eine Situation, die am Geißbockheim offenbar nicht überall für Begeisterung sorgt.
Wie aus Vereinskreisen zu hören ist, sollen insbesondere die Verantwortlichen zuletzt deutlich gemacht haben, dass man die Entwicklung zwar grundsätzlich positiv sehe, in der Rückrunde aber mehr Mut und Entschlossenheit erwarte. Sportdirektor und Geschäftsführung sollen den verpassten Sprung auf die Aufstiegsplätze intern mehrfach thematisiert haben.
Trainer Boussati zeigte sich auf Nachfrage gewohnt gelassen. „Wer nach einer Hinrunde alles umwirft, hat meist schon vorher keinen Plan gehabt“, erklärte der Coach, fügte jedoch mit einem Schmunzeln hinzu: „Ganz zufrieden kann bei uns derzeit trotzdem niemand |
|
|
sein.“
Auf die jüngsten Aussagen eines Ligakonkurrenten angesprochen, der den FC öffentlich als „Karnevalsverein Nummer 1“ bezeichnet hatte, reagierte Boussati ebenfalls überraschend entspannt. „Wenn man sich nach einem 1:0-Heimsieg gegen Fortuna Köln Sorgen um die eigene Offensive macht, hat man vermutlich andere Baustellen als den Kölner Karneval.“
Zum Rückrundenauftakt reist der FC nun nach Aachen. Während die Alemannia tabellarisch hinter den eigenen Erwartungen zurückliegt, verfügt sie noch über erhebliche Reserven. Entsprechend vorsichtig äußerte sich Boussati: „Gegner, die nichts mehr zu verlieren haben, sind oft die gefährlichsten.“
Ob die geforderte Reaktion bereits in Aachen sichtbar wird oder ob der FC weiterhin auf seine bewährte Linie setzt, wollte der Trainer nicht verraten. Nur so viel: „Manchmal ist Mut etwas anderes, als die meisten denken.“ |
|
30.05.2026 21:29 -
Boussati -
1. FC Köln
(0.3 TK)
|
|