Nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Wacker Innsbruck und dem torlosen, aber soliden Auftritt bei Austria Wien schien der SV Ried endgültig in der Spur zu sein. Umso größer war der Frust nach dem völlig unnötigen 3:3 gegen Vienna. Trotz dreier eigener Treffer brachte man es nicht über die Zeit und ließ den Gegner viel zu einfach zurück ins Spiel kommen.
Coach Dr. Calakmul zeigte sich nach Schlusspfiff entsprechend bedient: „So darf man ein Spiel niemals herschenken. Offensiv war das ordentlich, defensiv war das stellenweise viel zu wenig.“ Besonders bitter: Mit etwas mehr Konzentration wäre ein perfekter Spieltag möglich gewesen. Statt Jubel herrscht nun Ärger über zwei verlorene Punkte.