Nach Wochen zwischen Wüstensand und Tabellenkeller hat Avenir Sportif Gabès endlich den ersten Saisonsieg eingefahren. Das 3:0 gegen AS Marsa fühlte sich an wie ein unerwarteter Regenschauer in der Sahara: selten, wohltuend und dringend nötig. Besonders erfreulich: Mit dem Sieg durfte die rote Laterne direkt an Stade Tunisien weitergereicht werden – vermutlich ohne große Gegenwehr. Nqila zeigte sich entsprechend gelöst: „Wir wollten nur kurz prüfen, wie sich das Tabellenende anfühlt. Die Analyse ist abgeschlossen.“
Noch ist aus einem Sieg keine Trendwende geworden. Aber immerhin sieht die Welt in Gabès plötzlich wieder etwas weniger staubig aus.