Zwei Heimspiele, vier Punkte und ein leichter Anstieg des Pulses – Anafal dürfte den vergangenen ZAT unter „kontrolliertes Chaos“ verbuchen.
Beim 1:1 gegen Pohang Steelers zeigte Daejeon über weite Strecken solide Ordnung, allerdings mit der offensiven Durchschlagskraft eines höflichen Behördenschreibens. Ganz anders das 3:2 gegen Seongnam Ilhwa Chunma: ein Spiel wie ein schlecht gesicherter Server nach Update – instabil, nervenaufreibend und jederzeit kurz vor dem Kollaps.
Am Ende standen dennoch drei Punkte. Und darauf kommt es bekanntlich an, nicht auf ästhetische Schönheit. Anafal analysierte nüchtern: „Struktur ist wichtig. Gelegentlich muss sie aber improvisiert überleben.“