Professor der Einsamkeit oder Doktor der Schizophrenie wird er von Beobachtern genannt, die aus der Ferne das humorlose, triste Treiben der entarteten Amphibie verfolgen. Doch ein Solo kann zumindest eines – sich hochschlafen.
Wie ein grüner kleiner Pilz ist er über den Darmtrakt der portugiesischen Superliga nun bis in die Lungenflügel vorgedrungen, ein für Frösche durchaus angenehmer Platz, findet zumindest Solo und schert
sich daher auch nicht um den Neid der Konkurrenz oder den möglichen Gegentorwind in der Liga. Grund dafür dürfte nicht zuletzt das Lezz‘sche Andenken in Form eines Europa League Tickets sein. Darf Solo doch nun auf den großen Bühnen Europas sein „dazugewonnenes“ Profil vorführen und mit seinem neuen Verein aus Lissabon möglicherweise gar den ein oder anderen zum Deppen machen – hach wird das schön!